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Artikel Tagged ‘immobiliensteuer’

Finanzministerium in Griechenland gesteht Fehler bei Immobiliensteuer ein

6. August 2014 / Aufrufe: 1.542 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland gesteht gravierende Fehler und Verzerrungen bei der neuen Immobiliensteuer ENFIA ein und weckt Hoffnungen auf Nachbesserungen.

Das griechische Finanzministerium (YPOIK) schritt zum Eingeständnis schwerwiegender Fehler, die bei der neuen sogenannten Immobilienbesitz-Steuer (ENFIA) erfolgten. In einer speziellen Bekanntmachung spricht es von einer „erstmalig zur Anwendung kommenden Reform, in der Probleme, Fehler und Verzerrungen auftreten„. Der Wirtschaftsstab gibt sogar zu, dass „speziell in einigen Fällen von Grund- / Flurstücken in der Peripherie“ übermäßige Belastungen auftraten.

Laut dem Finanzministerium soll all diesem anfänglich mit den wie auch immer gearteten korrigierenden Immobiliendeklarationen (E9) begegnet werden, die von selbigen Bürgern bis zum 30 November 2014 erfolgen werden. Es wird sogar betont, dass keine Strafgebühren verhängt werden und eine Verrechnung mit den bis dahin erfolgten Zahlungen der Bürger erfolgen wird. „Das Datum, ab dem der Zugang zu dem elektronischen System für die Korrekturerklärungen möglich sein wird, wird in Kürze von dem Generalsekretariat für Öffentliche Einnahmen (GGDE) bekannt gegeben werden„, meint die Führung des YPOIK.

Ebenfalls ergeht die Rede von „schnellstmöglichen korrigierenden Eingriffen, wo immer durch Lücken oder Unterlassungen der Verwaltung Verzerrungen existieren„, womit praktisch eine neue gesetzliche Regelung angekündigt wird.
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Bescheide zur Immobiliensteuer 2014 in Griechenland

3. August 2014 / Aktualisiert: 07. August 2014 / Aufrufe: 2.734 2 Kommentare

Da Bescheide zur Immobiliensteuer in Griechenland nur noch elektronisch ergehen, müssen die Steuerpflichtigen selbst dafür sorgen, die Bescheide abzurufen.

Mit fast einmonatiger Verzögerung ergehen in Griechenland seit dem 01 August die diesjährigen Bescheide zur neuen „Einheitlichen Immobilienbesitzsteuer“ (ENFIA) und werden bis Ende des Monats nach und nach in den entsprechenden Anwendungsbereichen des Steuerportals unter www.gsis.gr eingestellt.

Da die Steuerbescheide nur noch in elektronischer Form bereitgestellt und nicht mehr per Post verschickt werden und parallel in vielen Fällen nicht einmal die vorgesehene Benachrichtigung per E-Mail erfolgt, sind die Steuerpflichtigen bzw. deren beauftragte / bevollmächtigte Steuerberater oder Vertreter aufgefordert, selbst dafür Sorge zu tragen, die Steuer- / Zahlungsbescheide rechtzeitig abzurufen um die Steuer fristgemäß entrichten zu können.
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Griechenland: Millionen Bürger Geiseln des Finanzamts

23. Juli 2014 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 1.059 Kommentare ausgeschaltet

2,6 Millionen Bürger in Griechenland sind Geiseln des Finanzamts, während die fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus mit schwindelerregenden Rhythmen zunehmen.

Die fortwährenden Steuererhöhungen, die drastischen Kürzungen bei Löhnen und Renten, die Arbeitslosigkeit und die in den letzten vier Jahren erfolgten Unternehmensschließungen haben in Griechenland Millionen Haushalte und Unternehmen in eine wirtschaftliche Sackgasse geführt, womit sie nicht nur ihre Verbindlichkeiten nicht fristgemäß zu zahlen, sondern auch nicht einmal in die Zahlungsregelungen aufgenommen zu werden und diesen zu entsprechen vermögen, um ihre Schulden in Raten zu tilgen.

Bezeichnend ist, dass seit Anfang 2010 die fälligen Verbindlichkeiten an den griechischen Fiskus um 33,75 Mrd. Euro gestiegen sind. Ihre Aufblähung inmitten der Krise „erstickt“ die reale Wirtschaft und setzt der Bemühung um einen Aufschwung ernsthafte Hindernisse entgegen, zumal die Schuldner in der Angst vor der Pfändung ihrer Vermögenswerte leben. Die Pfändungsbescheide nehmen fortan den elektronischen Weg und werden zur Veranlassung … alles weiteren mit einem Rhythmus von 4.000 Bescheiden pro Tag an die Banken verschickt.
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Befreiung von Immobiliensteuer in Griechenland

18. Juli 2014 / Aktualisiert: 09. Oktober 2014 / Aufrufe: 3.801 4 Kommentare

Unter bestimmten Voraussetzungen wird Besitzern von Immobilien in Griechenland eine teilweise oder völlige Befreiung von der neuen Immobilienbesitzsteuer ENFIA Gewährt.

In wenigen Tagen werden die Steuerpflichtigen in ihrem persönlichen TAXISnet-Account die Beträge sehen, die sie für das Jahr 2014 für die neue ENFIA zu zahlen haben. Die Zentrale für Einnahmen wird die Bescheide auch per E-Mail verschicken, jedoch werden die Bescheide nicht in gedruckter Form versendet werden.

Wer entgeht jedoch gegebenenfalls auf Basis gesetzlicher Bestimmungen der ENFIA bzw. sogenannten neuen „Einheitlichen Immobilienbesitzsteuer“?
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Verzögerung der Bescheide zur Immobiliensteuer in Griechenland

4. Juli 2014 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 1.132 Kommentare ausgeschaltet

Die Feststellung der Immobiliensteuer 2014 in Griechenland ist wegen anhängiger Ministerialbeschlüsse weiterhin nicht möglich.

Es bleibt nach wie vor unbekannt, wann in Griechenland endlich die Bescheide zu der neuen „Einheitlichen Immobilienbesitzsteuer“ (ENFIA) ergehen werden. Obwohl die gesetzlichen Rahmenbestimmungen bereits Anfang 2014 in Kraft traten, ergingen bisher immer noch nicht die erforderlichen Ministerialbeschlüsse bzw. Runderlasse, um die Interpretationslücken hinsichtlich der Festsetzung der Immobilienwerte in den Fällen „nachzubessern“, in denen keine Baugenehmigung existiert.

Dies hat zum Ergebnis, dass auch die ursprünglich ab dem 18 Juni 2014 geplante Feststellung der Steuer nicht erfolgen kann. Das griechische Finanzministerium beharrt allerdings trotzdem darauf, dass die Fristen für die Zahlung der Steuer sich nicht ändern werden und die erste der insgesamt (maximal) sechs Monatsraten bis Ende Juli 2014 zu entrichten ist.
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„Elektronische“ Bescheide zur Immobiliensteuer in Griechenland

5. Juni 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.665 Kommentare ausgeschaltet

Den Eigentümern von Immobilien in Griechenland werden diesjährigen Bescheide über die neue Immobilienbesitz-Steuer ENFIA nur noch elektronisch zugestellt werden.

Gemäß dem neuen Prozedere werden die Steuerpflichtigen bzw. Eigentümer von Immobilien in Griechenland mittels einer elektronischen Mitteilung (E-Mail) über den Betrag der neuen Immobilienbesitz-Steuer (ENFIA) informiert werden, die sie in diesem Jahr zu entrichten haben. Die Abrechnung der ENFIA auf Basis der Daten der Immobiliendeklarationen (E9) soll Ende Juni 2014 erfolgen.

Die Zentrale für öffentliche Einnahmen (GGDE) wird die Bescheide jedoch nicht (mehr) per Post an die Immobilieneigentümer verschicken: Die Bescheide werden elektronisch ausgestellt und im Kontobereich der Steuerpflichtigen im TAXISnet eingestellt werden. Das selbe gilt im übrigen auch für die diesjährigen Bescheide zur Einkommensteuer. Ebenfalls wird die GGDE E-Mails an die Immobilieneigentümer verschicken, mit denen sie diese über die Abrechnung der ENFIA informieren wird.
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Legale Immobiliensteuer-Schlupflöcher in Griechenland

19. Mai 2014 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 1.553 Kommentare ausgeschaltet

Während die neuen Steuergesetze in Griechenland zigtausende Kleineigentümer in den sicheren Ruin treiben, bieten sie Eigentümern großer Vermögen lukrative Schlupflöcher.

Die bei der Besteuerung des Einkommens und des Besitzes von Immobilien in Griechenland erfolgten Änderungen haben sich für tausende Immobilieneigentümer große Schlupflöcher für eine absolut legale Senkung der steuerlichen „Gesamtrechnung“ geöffnet.

Es handelt sich um Schlupflöcher, die sich hauptsächlich an all jene richten, die Immobilien von signifikantem Wert haben und aus denen sie relativ hohe Einkommen erzielen.
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Bescheide zur neuen Immobiliensteuer in Griechenland

17. Mai 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.667 2 Kommentare

Den Besitzern von Immobilien in Griechenland werden ab Juni 2014 die Bescheide zur neuen Immobiliensteuer ENFIA für das Jahr 2014 zugehen.

Im kommenden Monat werden ungefähr 5 Millionen Haushalte die „Briefchen“ über die neue sogenannte „Einheitliche Immobilienbesitzsteuer“ (ENFIA) erhalten, mit denen sie aufgefordert werden, im statistischen Durchschnitt 600 Euro, fallweise jedoch zum Teil völlig absurde Steuern für ihr Immobilienvermögen zu entrichten.

Die Bereinigung der neuen Immobiliensteuer wird Anfang Juni 2014 beginnen und die erste der abhängig von der Höhe des Gesamtbetrags der Steuer bis zu sechs Monatsraten oder der gesamte Steuerbetrag wird bis zum 31 Juli 2014 zu entrichten sein. Letzteres trifft auch auf Fälle zu, in denen der Steuerpflichtige die ihm zustehende Ratenzahlung nicht in Anspruch nehmen möchte, um ggf. einen – wenn auch äußerst bescheidenen – „Rabatt“ zu bekommen.
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Griechenland deblockiert Immobilientransaktionen

29. April 2014 / Aufrufe: 666 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland sind ab Mai 2014 endlich wieder Immobilienverkäufe möglich, nachdem wegen fehlender Ministerialbeschlüsse 4 Monate lang alle Transaktionen blockiert waren.

Nachdem in Griechenland seit Anfang 2014 wegen der Verzögerungen bei dem Erlass der erforderlichen Ministerialbeschlüsse zur Erhebung der neuen Immobilien-Zugewinnsteuer vier Monate lang alle Immobilien-Transaktionen eingefroren waren, ist ab dem 29 April 2014 die Abwicklung von Immobiliengeschäften endlich wieder möglich.

Die Zugewinnsteuer wird mit einem Satz von 15% auf den Gewinn erhoben, der sich aus der Differenz zwischen dem Preis des Erwerbs und dem Preis des Verkaufs einer jeden Immobilie ab dem 01 Januar 2014 und nachfolgend ergibt.
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Klagewelle gegen utopische Immobilien-Einheitswerte in Griechenland

29. April 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.306 2 Kommentare

Vor den Gerichten in Griechenland schwelt eine juristische Bombe für den einheimischen Immobilienmarkt und die völlig irrealen Einheitswerte.

Vor verschiedenen griechischen Gerichten befindet sich eine Welle von Klagen in Entwicklung, die darauf abzielen, die (im Vergleich zu den Marktpreisen) aufgeblähten Immobilien-Einheitswerte im ganzen Land zu senken.

Gleichzeitig wird mit anderen Klagen angestrebt, die überdimensionale Immobilienbesteuerung in den letzten Jahren (soweit sie sich auf die „aufgeblähten“ Einheitswerte gestützt war) als verfassungswidrig annullieren zu lassen, während parallel gefordert wird, auch die Einheitliche Immobilienbesitzsteuer (ENFIA) nebst der Besteuerung des Immobilien-Wertzuwachses für verfassungswidrig zu erklären.
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