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Artikel Tagged ‘immobiliensteuer’

Chaos um Immobiliensteuer in Griechenland geht weiter

2. September 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 717 Kommentare ausgeschaltet

Die Regierung in Griechenland scheint sich nun doch zu einer geringfügigen Ermäßigung bei der Besteuerung leer stehender Immobilien durchgerungen zu haben.

Nach dem Sturm der Proteste tausender Eigentümer scheint die griechische Regierung nun doch einen Beschluss bezüglich einer – wenn auch äußerst bescheidenen und möglicherweise von weiteren Kriterien abhängig gemachten – Ermäßigung bei der neuen Immobiliensteuer ENFIA für leer stehende und nicht elektrifizierte Immobilien gefasst zu haben.

Informationen zufolge wurde inzwischen auch diese Regelung „festgemacht“ und soll am kommenden Freitag (05 September 2014) dem Parlament vorgelegt werden, wie auch Finanzminister Gkikas Chardouvelis außerhalb des Megaro Maximou erklärte. Wie alles zeigt, waren für den Etat die veranschlagten Kosten dieser begünstigenden Maßnahme nicht besonders „schwerwiegend“ und von dem Wirtschaftsstab wurde „grünes Licht“ gegeben.
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Automatische Immobiliensteuer-Ermäßigung in Griechenland

28. August 2014 / Aufrufe: 828 Kommentare ausgeschaltet

Die teilweise oder gesamte Befreiung von der Immobiliensteuer für bestimmte Gruppen Steuerpflichtiger soll nun doch weitgehend automatisch erfolgen.

Die Steuerpflichtigen mit einem gesetzlichen Anspruch auf eine teilweise (50%) oder völlige (100%) Befreiung von der neuen sogenannten „Einheitlichen Immobilienbesitz-Steuer“ (ENFIA) sollen nun doch automatisch mittels des elektronischen Datenverarbeitungssystems des griechischen Finanzministeriums bestimmt werden. In den meisten Fällen wird damit also die Stellung eines entsprechenden Antrags nebst gegebenenfalls der Beibringung ergänzender Unterlagen nicht erforderlich sein.

Dies erklärten Faktoren des Ministeriums und betonten, dass abgesehen von wenigen Ausnahmen (wie beispielsweise im Fall „blockierter“ Immobilien)  für die überwältigende Mehrzahl der Berechtigten mit einem Anspruch auf die (teilweise oder völlige) Befreiung von der ENFIA die automatische Feststellung gelten werde.
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Troika wird zu Senkung der Immobiliensteuer in Griechenland Nein sagen

24. August 2014 / Aufrufe: 649 Kommentare ausgeschaltet

Die Troika wird schon allein wegen fehlender zeitlicher und volkswirtschaftlicher Spielräume eine Senkung der Immobiliensteuer in Griechenland nicht zulassen.

Die Griechische Statistikbehörde (ELSTAT) mag dem Wirtschaftsstab der Regierung das grüne Licht für die Entrichtung der neuen sogenannten „Einheitlichen Immobilienbesitz-Steuer“ ENFIA in sieben anstatt wie derzeit geltend vier Raten gegeben haben, es ist jedoch überhaupt nicht sicher, dass der Vorschlag der Regierung das OK der Gläubiger erhalten werden wird.

Laut der Zeitung „Kathimerini“, die sich auf einen hochrangigen Funktionär des Finanzministeriums (YPOIK) beruft, gibt es nicht sehr viele Spielräume für drastische Änderungen bei der ENFIA, die zu einer spürbaren Reduzierung der Verpflichtung der Steuerpflichtigen führen würden.
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6 Mio Euro Immobiliensteuer für Observatorium in Griechenland

20. August 2014 / Aufrufe: 575 Kommentare ausgeschaltet

Das Sternwarte in Athen erhielt einen Zahlungsbescheid zur Immobiliensteuer 2014 in Höhe von 5,8 Millionen Euro.

Die Absurditäten in Zusammenhang mit der neuen sogenannten Immobilienbesitz-Steuer (ENFIA) in Griechenland nehmen kein Ende:  Das Nationale Observatorium in Athen erhielt einen Bescheid zur ENFIA in Höhe von sage und schreibe 5,8 Millionen Euro! Dies meldete am am Dienstag (19 August 2014) in der Morgensendung des TV-Senders ANT1 der Leiter der Athener Sternwarte, Kanaris Tsinganos, und teilte mit, er werde diesen astronomischen Betrag nicht zahlen, da dieser – laut ihm – rechtswidrig in Rechnung gestellt wurde. Wie er erklärte unterliegen auf Basis des Gesetzes, mit dem die ENFIA eingeführt wurde, die juristischen Personen des öffentlichen Rechts nicht der Steuer.

Dieser neue „Witz“ kommt wenige Tage nach der Beschwerde, dass die gemeinnützige Kinderschutzeinrichtung „To Hamogelo tou Paidiou“ 95.000 Euro Immobiliensteuer zahlen sollte. In diesem Fall war das Problem nach der persönlichen Intervention der Generalsekretärin für öffentliche Einnahmen, Katerina Savvaidou, bis auf weiteres gelöst worden, welche die Steuer (bzw. den Steuerbescheid) als falsch charakterisiert hatte und betonte, nach der Abgabe der berichtigenden Immobiliendeklaration des Trägers werde es eine Korrektur geben.

(Quelle: Medienberichte)

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Immobilienmarkt in Griechenland droht völliger Untergang

15. August 2014 / Aktualisiert: 05. Mai 2016 / Aufrufe: 10.346 Kommentare ausgeschaltet

Die exzessive Überbesteuerung der Immobilien in Griechenland bewirkt das völlige Erliegen des Immobilienmarkt und die Abschnürung des wirtschaftlichen Aufschwungs.

In dem Wochenreport über die wirtschaftlichen Entwicklungen in Griechenland schlägt die Alpha Bank bezüglich des Immobilienmarkts die Alarmglocke und charakterisiert die Entwicklungen in der Branche als „Untergang“ des Marktes, mit negativen Auswirkungen auf die gesamte griechische Wirtschaft. Es wird sogar betont, „die Hoffnungen auf eine Rationalisierung der Immobilienbesteuerung ab 2014 haben sich nicht bewahrheitet, mit außerordentlich ungünstigen Auswirkungen auf den Immobilienmarkt„.

Wie der Report anführt, spielt eine signifikante Rolle bei der Verschlechterung der Lage der Branche auch die politische Instabilität, die vermieden werden muss, da „sie zu einer Verzögerung oder auch zu einem Umsturz des umgesetzten Konsolidierungsprogramms führen könnte„. Im selben Moment wird unterstrichen, „es ist notwendig, die Fortsetzung der Umsetzung von Maßnahmen einer Politik zu vermeiden, die als Hindernisse bei Aufschwung und Wachstum der Wirtschaft und der notwendigen Steigerung der Beschäftigung fungieren. In diesem Rahmen ist gegeben, dass der Sektor, der den Aufschwung der Wirtschaft bis heute am meisten verzögert, der Immobilienmarkt ist.“ Parallel betont der Bericht, die Aufwertung Griechenlands durch die Ratingagentur Moody’s sei zwar bedeutsam gewesen, kam jedoch verzögert.
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Fragen und Antworten zur Immobiliensteuer 2014 in Griechenland

11. August 2014 / Aufrufe: 5.756 9 Kommentare

Zur Klärung des Chaos um die Immobiliensteuer in Griechenland stehen grundlegende Beschlüsse aus, einige Fragen können jedoch schon jetzt beantwortet werden.

Fast zwei Wochen nach Beginn der Ausstellung der Bescheide zu der neuen „Einheitlichen Immobilienbesitz-Steuer“ (ENFIA) in Griechenland haben die Eigentümer – insgesamt 6,15 Millionen natürliche und über 40.000 juristische Personen – weiterhin unbeantwortete Fragen dazu, wie und wann sie die allgemeine Immobiliensteuer zu entrichten haben werden.

Nach dem verursachten Chaos sah die griechische Regierung sich gezwungen, die Beitreibung der ENFIA um einen Monat hinauszuschieben und Hals über Kopf Korrekturen anzukündigen. Mit den erforderlichen Beschlüssen und Erlassen (bei denen natürlich auch die Troika ein „gewichtiges Wörtchen mitreden“ wird) ist allerdings nicht vor Ende August 2014 bzw. erst gegen Mitte September 2014 zu rechnen. Einige Fragen lassen sich jedoch bereits auf Basis der bisher erfolgten Bekanntmachungen des Finanzministeriums beantworten.
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Überbesteuerung killt Immobilienmarkt in Griechenland

10. August 2014 / Aufrufe: 820 Kommentare ausgeschaltet

Laut der Alpha Bank wird die maßlose Überbesteuerung der Immobilien in Griechenland den Aufschwung der Wirtschaft abschnüren.

Wie die Analytiker der Alpha Bank in dem wöchentlichen Wirtschaftsreport der Bank einschätzen, trägt die fortgesetzte doppelte und übermäßig hohe Besteuerung der Immobilien wesentlich zur völligen Lähmung der Aktivität auf dem Immobilienmarkt bei.

Weiter merken sie an, dass ohne einen Neustart des Immobilienmarkts „die aus der (sich auf 2013 beziehenden) Immobiliensteuer FAP 2014 festgestellten Einnahmen offensichtlich überbewertet worden sind. Die Senkung der Immobilientransaktionssteuer geht in die richtige Richtung, aber ihre günstige Auswirkung auf den Immobilienmarkt wird weiterhin durch die doppelte Besteuerung des 300.000 Euro übersteigenden Immobilienvermögens eliminiert.
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Regierung in Griechenland verspricht Korrektur der Immobiliensteuer

9. August 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.194 3 Kommentare

Auf Anweisung des Premierministers sollen in 4000 Ansiedlungen in ganz Griechenland die steuerrelevanten Grundstückswerte auf das Niveau von 2013 zurückgenommen werden.

Die griechische Regierung beschloss die Rücknahme und Änderung der neuen sogenannten „Einheitlichen Immobilienbesitz-Steuer“ (ENFIA) in 4.000 Ansiedlungen in ganz Griechenland, in denen es (noch) kein Einheitswert-System gibt.

Nach dem Wirbel, der durch die zu Lasten der Immobilienbesitzer verhängten absurden Steuerbeträge ausgelöst wurde, ist der Wirtschaftsstab auf Anweisung des Premierministers gezwungen, umgehend zu Korrekturen zu schreiten.
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Keine Steuerrückzahlungen in Griechenland wegen Immobiliensteuer

8. August 2014 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 584 Kommentare ausgeschaltet

Die Finanzämter in Griechenland frieren Steuerrückzahlungen wegen der ausstehenden Immobiliensteuer ein, die jedoch noch lange nicht fällig ist!

Sprachlos blieben tausende Steuerpflichtige in Griechenland, die bei den Finanzämtern nachfragten, warum sie immer noch nicht die Steuerrückzahlungen erhalten haben, die sich nach sich nach Abgabe ihrer diesjährigen Einkommensteuererklärungen ergaben.

Ihnen wurde geantwortet, es gebe einen einschlägigen Runderlass, der die „Einfrierung“ der Steuerrückzahlungen vorsieht, bis die Entrichtung der neuen sogenannten „Einheitlichen Immobilienbesitz-Steuer“ (ENFIA) abgeschlossen ist – die allerdings gemäß dem derzeitigen Stand der Dinge erst Ende September 2014 fällig werden wird!
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Immobiliensteuer in Griechenland nach dem Ungünstigkeitsprinzip

8. August 2014 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 854 Kommentare ausgeschaltet

Im Fall unpräzise deklarierter Immobilien wendet das Finanzministerium das für den Steuerpflichtigen jeweils ungünstigste Szenarium an.

Abgesehen von gravierenden Fehlern bei der Veranlagung zur neuen sogenannten „Immobilienbesitz-Steuer“ (ENFIA), die das griechische Finanzministerium (YPOIK) inzwischen öffentlich eingestanden und schnellstmöglich nachzubessern zugesagt hat, haben etliche Steuerpflichtige auch selbst dazu beigetragen, für ihr Immobilienvermögen mit einer zu hohen Steuer belegt zu werden.

In den Fällen, in denen zu den Immobilien unklare die Bemessung der Steuer bestimmende Angaben existieren, wird nämlich die ENFIA auf Basis des für die Steuerpflichtigen jeweils ungünstigsten Szenariums berechnet. Dies wird in einem Beschluss des Finanzministeriums bezüglich der Fälle bestimmt, in denen von dem TAXISnet-System automatisch (unpräzise oder fehlende) Charakteristika der Immobilien ergänzt werden müssen, die jedoch für die endgültige Berechnung der Steuer wesentlich sind.
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