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Artikel Tagged ‘immobiliensteuer’

Ermäßigung und Erlass der Immobiliensteuer 2015 in Griechenland

8. September 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.390 2 Kommentare

Wer und wie 2015 in Griechenland die ENFIA zu zahlen hat und gegebenenfalls eine generöse Ermäßigung oder sogar Befreiung von der Immobiliensteuer erreichen kann.

In Griechenland wird (alles andere als zufällig) erst unmittelbar nach den auf den 20 September 2015 anberaumten vorgezogenen Parlamentswahlen mit der elektronischen Zustellungen der „Briefchen“ des Finanzamts bezüglich der sogenannten „Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA) 2015 begonnen werden.

Für dieses Jahr (2015) änderte sich an der Steuer trotz aller vollmundigen Versprechungen jedoch nichts und sie wird sogar nach wie vor auf Basis der ebenfalls seit 8 Jahren nicht mehr angeglichenen und mittlerweile völlig absurden „Einheitspreise“ erhoben werden.
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Abtretung von Mietforderungen in Griechenland an den Fiskus

3. April 2015 / Aufrufe: 1.210 Kommentare ausgeschaltet

Eigentümer von Immobilien in Griechenland können nun doch Mietforderungen an den Fiskus abtreten um der Besteuerung inexistenter Einkommen zu entgehen.

Im Rahmen eine Begegnung mit Repräsentanten des Panhellenischen Verbands der Immobilieneigentümer (POMIDA) in Griechenland gab am 02 April 2015 die stellvertretende Finanzministerin Nantia Valavani die Wiedereinführung der Möglichkeit zur Abtretung von Mietforderungen an das Finanzamt bekannt,  womit der Besteuerung nicht eingenommener Mieten ein Ende gesetzt wird.

Frau Valavanis führte an, der ergangene Runderlass, gemäß dem auch nicht eingenommene Mietzahlungen des Jahres 2014 regulär mit einem Steuersatz von 11% oder 33% besteuert worden wären, werde mit einer – dem Parlament noch vorzulegenden – gesetzlichen Regelung annulliert werden.
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Griechenlands Reformliste

31. März 2015 / Aufrufe: 2.227 5 Kommentare

Griechenland legte eine Liste mit Maßnahmen vor, die dem Fiskus Mehreinnahmen in Höhe von insgesamt 3,7 Milliarden Euro einbringen sollen.

Teile der von der griechischen Regierung den Gläubigern vorgelegten Liste mit den Reformen werden an die Öffentlichkeit gegeben. Die „Durchsickerung“ erfolgte von Seite des griechischen Finanzministeriums, um auf die Kritik der ausländischen Medien, aber auch Angela Merkels zu antworten, es handele sich um einen „Bericht über Überlegungen“ und sie Sinn ergeben müssen.

Interessant ist die Tatsache, dass Athen sich zu Privatisierungen in Höhe von 1,5 Mrd. Euro verpflichtet, welcher Betrag um 700 Mio. Euro niedriger liegt als die Zielvorgabe von 2,2 Mrd. Euro. Mit Sicherheit werden jedoch der Hafen von Piräus und die 14 peripheren Flughäfen sowie auch die Vollendung der Ausschreibung für die Pferdewetten (ODIE) enthalten sein.
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Rückwirkende Immobiliensteuer-Bescheide in Griechenland

21. März 2015 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 1.551 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzamt in Griechenland hofft auf 350 Millionen Euro aus ausstehenden Raten der Immobilien-Sonderabgabe EETA des Jahres 2013.

Im griechischen Finanzministerium wurde eine unerwartete Steuereinnahme entdeckt, die der seit langem im roten Bereich befindlichen Staatskasse etwas Luft verschaffen wird. Es handelt sich um den Betrag von ungefähr 350 Millionen Euro aus der außerordentlichen Immobilienabgabe – also der sogenannten „Abzocke“ EETIDE, aus der 2013 die EETA hervorging – mit dessen Feststellung im umgehend kommenden Zeitraum gerechnet wird.

Die rückwirkende Beitreibung der Abgabe betrifft hauptsächlich Beträge der außerordentlichen Immobilienabgabe, die jedoch entweder überhaupt nicht oder auf einen falschen Namen festgestellt worden waren, oder die Steuerpflichtigen hatten die Stromrechnung nicht fristgerecht bezahlt, was zum Resultat hatte, dass Raten der Abgabe zur Beitreibung an das Finanzamt überstellt wurde.
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Besteuerung ertragsloser Immobilien ist rechtmäßig

4. März 2015 / Aufrufe: 2.152 2 Kommentare

Laut dem Verwaltungsgerichtshof in Griechenland ist die Besteuerung einer Immobilie auch dann rechtmäßig, wenn sie dem Eigentümer keinerlei Einkommen bringt.

Der Senat des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) in Griechenland befand in einem Pilotprozess (Gesetz 3900/2010), die Immobiliensteuer (FAP) stehe mit den Bestimmungen der Verfassung über Gleichheit (Artikel 4) usw. sowie auch den Regelungen der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) in Einklang.

Parallel führt der Verwaltungsgerichtshof an, für die Bestimmung des Wertes des  Immobilienvermögens werden allgemein auch objektive Kriterien (Startpreise, Fläche der Immobilie usw.) berücksichtigt, während Steuerbefreiungen für nicht nutzbare Immobilien vorgesehen sind, es einen Steuerfreibetrag von bis zu (einem Wert von) 200.000 gibt usw.
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Wahlen lähmen Steuermechanismus in Griechenland

15. Januar 2015 / Aufrufe: 1.540 1 Kommentar

Sowohl die allgemeinen Umstände als speziell auch die anstehenden Wahlen in Griechenland schlagen sich in signifikanten Abweichungen von den Steuerzielen nieder.

Die Beitreibung der Steuern ist inzwischen dem … Patriotismus der Griechen überlassen worden, da wegen der wahlkampfbedingten Lähmung des Steuermechanismus, aber auch der neuen Schuldenregulierung, die seit November 2014 umgesetzt zu werden begann, das Finanzministerium die „Peitsche“ für die Schuldner beiseite gestellt hat.

Das Resultat ist jedoch, dass fast die Hälfte der fast 7 Millionen Steuerpflichtigen (einschließlich auch der minderjährigen Kinder, die auf ihren Namen lautende Vermögenswerte und eine aktive Steuer-ID haben) die mittlerweile 74 Mrd. Euro übersteigenden Schulden an das Finanzamt unbezahlt ließen. (Anmerkung: Dieser Betrag umfasst allerdings auch utopische Forderungen in einer Größenordnung bei 50 Mrd. Euro, die praktisch als nicht beitreibungsfähig gelten und zum Teil schon seit vielen Jahren einfach nur die Bilanzen „schönen“.)
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Aussetzung der Immobilien-Zugewinnsteuer in Griechenland

21. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.027 Kommentare ausgeschaltet

Die neue sogenannte Zugewinnsteuer auf den Erlös aus dem Verkauf von Immobilien in Griechenland wird bis Ende 2016 ausgesetzt.

Die Besteuerung des – realen oder fiktiven – „Gewinns“ aus der Übertragung von Immobilien in Griechenland mit der neuen sogenannten Zugewinnsteuer in Höhe von 15% wird für zwei Jahre ausgesetzt.

Das griechische Finanzministerium gab am 19 Dezember 2014 bekannt, dass mit einer Bestimmung, die umgehend dem Parlament vorgelegt werden soll, die Aussetzung der Erhebung der Besteuerung des Zugewinns aus der Übertragung immobilen Vermögens bis zum 31 Dezember 2016 vorgesehen wird.
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Verfassungswidrige Besteuerung enteigneter Immobilien in Griechenland

19. Dezember 2014 / Aufrufe: 475 Kommentare ausgeschaltet

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland schob der verfassungswidrigen Besteuerung der Erben enteigneter Immobilien einen Riegel vor.

Das „Unterste zu oberst“ kehrte der Oberste Verwaltungsgerichtshof (StE) in Griechenland bei dem Gesetz 3842/2010, mit dem die Erben enteigneter Immobilien verpflichtet worden waren, innerhalb des Jahres 2011 umgehend die Erbschaftssteuer auch dann zu entrichten, wenn sie die Entschädigung für die Enteignung noch gar nicht erhalten hatten.

Die 2. Kammer des Obersten Kassationsgerichts urteilte, dass die Bestimmungen des strittigen Gesetzes verfassungswidrig sind, verwies das Thema jedoch wegen der Verfassungswidrigkeit und Signifikanz zur endgültigen Beurteilung an den Senat des StE. Es sei angemerkt, dass mit dem Gesetz 3842/2010 der gesetzliche Rahmen „umgekrempelt“ wurde, der seit 1923 für die Besteuerung der Erben einer im Verfahren der Enteignung befindlichen Immobilie galt.
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Griechenland dreht erneut an der Steuerschraube

6. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.251 Kommentare ausgeschaltet

Allen Beteuerungen der Regierung in Griechenland zuwider sieht der Haushaltsplan 2015 zusätzliche Steuereinnahmen in Höhe von 1,4 Milliarden Euro vor.

Das Programm des Haushaltsplans 2015 wird auf kurzfristige Einnahmen „getrimmt“, und zwar um (angeblich) neue harte Maßnahmen im zweiten Halbjahr abzuwenden, die zu zusätzlichen steuerlichen Belastungen führen würden. In diesem Sinn wird damit gerechnet, dass der größte Teil der Steuereinnahmen und speziell der Vermögenssteuern und der Einkommensteuer des Jahres 2015 ab Januar bis einschließlich Juni beigetrieben werden wird.

Die Gefahr, dass die (im Vergleich zu diesem Jahr für 2015 um 30% bzw. 400 Mio. Euro reduzierte) Solidaritäts-Sonderabgabe auf das Niveau des Jahres 2014 zurückkehrt, verängstigt den Wirtschaftsstab der griechischen Regierung, und deswegen gestaltet er den einnahmeorientierten Part des Haushaltsplans (der am kommenden Sonntag / 04 Dezember 2014) verabschiedet werden soll …) bereits um.
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Übertragung von Immobilien in Griechenland

24. November 2014 / Aktualisiert: 18. Februar 2018 / Aufrufe: 897 Kommentare ausgeschaltet

Seit 2014 unterliegen Verkäufer von Immobilien in Griechenland neuen Verpflichtungen und werden mit einer Zugewinnsteuer in Höhe von 15 Prozent zur Kasse gebeten.

Seit Anfang 2014 unterliegen in Griechenland natürliche Personen bei jeder Übertragung immobilen Vermögens oder dinglicher Rechte an einer Immobilie neuen signifikanten Verpflichtungen, um die rechtsgültige Übereignung ihres Vermögens sicherzustellen. Konkret wurden zwei neue Schritte obligatorisch, nämlich:

  • Beantragung und Vorlage einer Bescheinigung des Finanzamts, in der bestätigt wird, dass die konkrete Immobilie in der Deklaration zur sogenannten „Einheitlichen Immobilienbesitz-Steuer“ (ENFIA) enthalten ist, sowie auch, dass der Steuerpflichtige für die letzten 5 Jahre die konkrete Steuer (bzw. FAP / EETIDE / EETA) entrichtet oder reguliert hat.
  • Entrichtung einer neuen sogenannten „Zugewinnsteuer“ mit einem Satz von 15% auf den Betrag der Differenz zwischen dem (gegebenenfalls fiktiv veranschlagten) Preis des Erwerbs und des Verkaufs der übertragenen Immobilie erhoben wird.

Detaillierte Informationen und konkrete Beispiele bietet der Artikel Übertragung immobilen Vermögens natürlicher Personen in Griechenland.

(Quelle: Power Tax)

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