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Artikel Tagged ‘immobiliensteuer’

Immobiliensteuer auf Spielhäuser in Griechenland

31. Oktober 2013 / Aktualisiert: 25. März 2015 / Aufrufe: 2.517 4 Kommentare

Ein schockierender Beschluss des Finanzministeriums in Griechenland zwingt zigtausend minderjährige Spielhausbesitzer, ihre Sparschweine zu schlachten.

In das Visier des griechischen Finanzamts geraten tausende Minderjährige, da gemäß einer Bekanntmachung des Finanzministeriums auch die aus Plastikteilen montierten Spielhäuser nicht von der neuen Einheitlichen Immobiliensteuer (EFA) ausgenommen sind.

Reaktion auf Immobiliensteuer-Bescheid für Spielhaus in Griechenland
Reaktion einer jungen Spielhaus-Eigentümerin auf den gerade erhaltenen Steuerbescheid


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Erhöhung der Immobiliensteuern in Griechenland um 700 Prozent

27. Oktober 2013 / Aktualisiert: 25. Januar 2014 / Aufrufe: 14.841 6 Kommentare

Die Besteuerung immobilen Vermögens in Griechenland ist innerhalb von fünf Jahren um fast das Siebenfache gestiegen.

Die bis neulich sicherste Zuflucht für Investitionen befindet sich fortan im Auge des (Steuer-) Orkans, wobei die Eigentümer jedes Jahr mehr Steuern zahlen. 2014 wird das griechische Finanzministerium zu Lasten der Steuerpflichtigen Immobiliensteuern in Höhe von 3,6 Mrd. Euro feststellen, während die Vermögensteuern 2009 bei 526 Mio. Euro lagen. Innerhalb von fünf Jahren stiegen die Steuern auf das Immobilienvermögen also um 684,4%.

Hinter der komplexen mathematischen Formel, mit der die neue „Einheitliche Immobiliensteuer“ in Griechenland berechnet werden wird, verstecken sich schier untragbare Belastungen unter anderem für Eigentümer von Grundstücken innerhalb des Bebauungsplans. Speziell für Grundstücke in den teuren Gebieten wird die zusätzliche Steuerlast sehr hoch sein.
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Griechenland senkt Grunderwerbsteuer um 70 Prozent

26. Oktober 2013 / Aufrufe: 2.648 3 Kommentare

Mit Wirkung ab 2014 soll in Griechenland die sogenannte Immobilientransaktionssteuer – sprich Grunderwerbsteuer – um bis zu 70 Prozent gesenkt werden.

Die steuerliche Belastung bei den Übertragungen von Immobilien wird in Griechenland ab dem 01 Januar 2014 um bis zu 70% gesenkt. Derweilen gestalten sich auf dem Immobilienmarkt, der in letzter Zeit fast völlig gelähmt worden war, neue Umstände: Er beginnt in Bewegung zu kommen, was günstige Voraussetzungen für die gesamte Wirtschaft schafft.

Zu der Wiederbelebung des Immobilienmarkts trägt auch die Einfrierung der nach dem System der sogenannten objektorientierten Wertbestimmung festgesetzten steuerrelevanten Preise bei. Zu letzterem ist allerdings anzumerken, dass die „objektorientiert“ ermittelten Immobilienpreise auf Basis der Gegebenheiten vor Beginn der Krise bestimmt werden und somit inzwischen häufig deutlich – wenn nicht gar um ein Vielfaches – über den realen Marktpreisen liegen.
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Sparguthaben in Griechenland werden zu Steuern

21. Oktober 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 1.868 1 Kommentar

In Griechenland haben die privaten Haushalte im September 2013 einen bis auf 1 Milliarde Euro veranschlagten Betrag von Sparkonten abgehoben um fällige Steuern zu bezahlen.

In Griechenland nagen die unerträglichen Steuerlasten an den Sparkonten: Die Bankguthaben befinden sich inzwischen auf einem sinkenden Kurs, da – wie die Angaben der Banken für September 2013 zeigen – die privaten Haushalte ihre Sparguthaben angreifen müssen um die Steuern zu bezahlen.

Einschätzungen der Banken zufolge wurden bereits Guthaben von bis zu einer Mrd. Euro abgehoben, während damit gerechnet wird, dass der Rückgriff auf die Spareinlagen sich fortsetzen wird, zumal die von den Steuerzahlern bis einschließlich Februar 2014 zu begleichende „Steuerrechnung“ mehr als 8,3 Mrd. Euro beträgt.
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Griechenland: Ich kann nicht zahlen, nehmt mein Haus …

26. September 2013 / Aufrufe: 4.168 2 Kommentare

Immer mehr Eigentümer von Immobilien in Griechenland vermögen die ihnen willkürlich aufgebürdeten horrenden Steuern und Abgaben nicht mehr aufzubringen.

Ein unter körperlichen Behinderungen leidender 83-jährigen Rentner aus Ierapetra / Kreta verschlug mit seiner persönlichen Aussage den Hörern des Radiosenders Icho FM die Sprache:

Wir sind ich und meine Alte. Ich kann die Steuern nicht bezahlen. Ich lebe von der Rente meiner Frau. Ich schenke mein Haus der Gemeinde.
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Nachfrist für Einkommen- und Immobiliensteuer in Griechenland

31. August 2013 / Aufrufe: 390 Kommentare ausgeschaltet

Die am 30 August 2013 auslaufenden Fristen für die Entrichtung der Einkommensteuer und Immobiliensteuer wurden um 1 Woche verlängert.

Die am 30 August 2013 auslaufenden Fristen für die Entrichtung der ersten Rate der Einkommensteuer natürlicher Personen für die Einkommen des Jahres 2012 sowie der Immobiliensteuer (FAP) der Jahre 2011 und 2012 wurden um eine Woche bis einschließlich Freitag, 06 September 2013 verlängert.

Die Nachfrist wurde unter anderem gewährt, weil zahlreiche Einkommensteuerbescheide verspätet oder überhaupt nicht ihre Empfänger erreichten und bei den Finanzämtern und Banken ein praktisch nicht zu bewältigender Publikumsverkehr verzeichnet wurde.

Ebenfalls wurde bekannt gegeben, dass die vor Dezember 2010 erteilten Zugangsdaten für das griechische Steuerportal TAXISnet ihre Gültigkeit noch bis Ende Dezember 2013 behalten. Die betroffenen Steuerpflichtigen sind jedoch angehalten, sich möglichst bald dem neuen obligatorischen Identifizierungsverfahren zu unterziehen.

(Quelle: Medienberichte)

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Steuerbescheid-Falle in Griechenland

27. August 2013 / Aufrufe: 1.050 Kommentare ausgeschaltet

Hunderttausenden Steuerpflichtigen in Griechenland droht, abgesehen von zusätzlichen Strapazen mit empfindlichen Geldstrafen und Strafsteuern belegt zu werden.

Rund 500.000 Steuerpflichtigen in Griechenland, die ihre Einkommensteuerbescheide, aber auch die Bescheide zur Immobiliensteuer der Jahre 2011 und 2012 per Internet herunterladen müssen, um bis zum 30 August 2013 die erste Rate dieser Verbindlichkeiten zu entrichten, erwartet eine neue Strapaze und das Anstehen in den Schlangen bei den Banken.

Der Grund dafür ist, dass viele Steuerbescheide bei diesen bisher auf rund eine halbe Million veranschlagten Steuerpflichtigen aus welchem Grund auch immer nicht per Post eingetroffen sind, obwohl die Frist für die Zahlung der ersten Rate gegebenenfalls in nur drei Tagen – sprich am 30 August 2013 – ausläuft!
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Wohnungen für 10000 Euro in Griechenland

25. Juli 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 8.440 5 Kommentare

In Griechenland werden Altbau-Wohnungen in Notverkäufen inzwischen zu Preisen in Größenordnungen von ein bis zwei Jahresmieten zum Verkauf angeboten.

Die anhaltende wirtschaftliche Krise in Griechenland führt zu einer völligen Entwertung des privaten Immobilienvermögens. Der dramatische Rückgang der Immobilienpreise hat – hauptsächlich bei den Altbauwohnungen – solche Niveaus erreicht, dass die Ersparnisse der Griechen praktisch zu einem großen Teil verloren gegangen sind.

Die Situation auf dem griechischen Immobilienmarkt hat sich so gestaltet, dass es heute hunderte Verkaufsangebote zu Preisen von sogar auch unter … 100 Euro pro Quadratmeter gibt. Und es handelt sich nicht etwa um „Ruinen“, die einer umfangreichen Renovierung bedürfen, sondern um 30 – 40 Jahre alte Wohnungen, die umgehend bezogen werden können.
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Steuergewitter in Griechenland

17. Juli 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 5.429 12 Kommentare

Innerhalb der kommenden 8 Monate haben die Steuerpflichtigen in Griechenland bis zu 9 verschiedene Steuern in Höhe von insgesamt über 8 Milliarden Euro zu entrichten.

Millionen griechische Haushalte werden in den kommenden Wochen damit leben, „gespannt“ auf Post zu warten. Die Bescheide zur Zahlung von Steuern und Abgaben werden einer nach dem anderen eintreffen und die Steuerzahler nicht zu Atem kommen lassen. Weder ein, noch zwei, sondern bis zu 9 „Abzocken“ werden die Haushalte im zweiten Halbjahr 2013 und in den beiden ersten Monaten 2014 für ihre Einkommen und ihr Vermögen zu entrichten aufgefordert sein. Die gesamte „Steuer-Rechnung“ zu deren Begleichung sie verpflichtet werden sein, tangiert 8,3 Mrd. Euro.

Es gilt allerdings als außerordentlich zweifelhaft, dass dieser Betrag in die Kassen des Fiskus gelangen wird, angesichts der Tatsache, dass bereits die meisten Haushalte dermaßen viele Steuern nicht mehr auf einen Schlag zu zahlen vermögen, da ihre Besteuerungsfähigkeit infolge der in den letzten drei Jahren erlittenen wiederholten Steuerschläge und der dramatischen Senkung ihrer Einkommen inzwischen ausgeschöpft ist.
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Niveau der Immobilien-Besteuerung in Griechenland ist nicht tragfähig

11. Mai 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 3.821 2 Kommentare

Laut einer Studie der Alpha Bank hat die Besteuerung der Immobilien in Griechenland ein Niveau erreicht, das nicht überlebensfähig und für die gesamte Wirtschaft schädlich ist.

Die Direktion für Wirtschaftsstudien der Alpha Bank sagt in einer einschlägigen Studie „Nein“ zur Nutzung der Immobilienbesteuerung als Mittel zur Umverteilung der Einkommen in der Gesellschaft und charakterisiert sie sogar als „ineffizient, unerwünscht, nicht realisierbar„.

Wie betont wird, „stagniert die Aktivität auf dem Immobilienmarkt nach einem nie dagewesenen Rückgang in der Periode 2008 – 2012 heute auf einem unverhältnismäßig niedrigen Niveau, geht weiterhin zurück und reißt dabei wichtige Zweige der Wirtschaft mit sich.
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