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Artikel Tagged ‘immobilienmarkt’

Klagewelle gegen utopische Immobilien-Einheitswerte in Griechenland

29. April 2014 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.323 2 Kommentare

Vor den Gerichten in Griechenland schwelt eine juristische Bombe für den einheimischen Immobilienmarkt und die völlig irrealen Einheitswerte.

Vor verschiedenen griechischen Gerichten befindet sich eine Welle von Klagen in Entwicklung, die darauf abzielen, die (im Vergleich zu den Marktpreisen) aufgeblähten Immobilien-Einheitswerte im ganzen Land zu senken.

Gleichzeitig wird mit anderen Klagen angestrebt, die überdimensionale Immobilienbesteuerung in den letzten Jahren (soweit sie sich auf die „aufgeblähten“ Einheitswerte gestützt war) als verfassungswidrig annullieren zu lassen, während parallel gefordert wird, auch die Einheitliche Immobilienbesitzsteuer (ENFIA) nebst der Besteuerung des Immobilien-Wertzuwachses für verfassungswidrig zu erklären.
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Neue Steuerlandschaft auf Immobilienmarkt in Griechenland

14. April 2014 / Aufrufe: 2.952 Kommentare ausgeschaltet

Mit Wirkung ab Anfang 2014 haben sich auf dem Immobilienmarkt in Griechenland neue steuerliche Gegebenheiten mit drei Steuerarten gestaltet.

Mit der Erhebung der sogenannten Wertzuwachssteuer (φόρος υπεραξίας) auf Immobilientransaktionen mit einem Satz von 15%, aber auch der Senkung der Immobilien-Transaktionssteuer (φόρος μεταβίβασης ακινήτων) auf 3% hat sich auf dem griechischen Immobilienmarkt eine neue steuerliche Landschaft gestaltet.

Auf Übereignungen und Übertragungen von Immobilien kommen nunmehr drei Steuern zur Anwendung, deren Höhe zum Teil davon abhängt, ob es sich bei einer gekauften Wohnung um einen Neubau oder Altbau und eine Haupt- oder Zweitwohnung handelt, während neuerdings mit einer Steuer auch all jene belastet werden, die Immobilien verkaufen.
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Wie lange werden die Wohnungspreise in Griechenland noch fallen?

13. März 2014 / Aufrufe: 2.389 1 Kommentar

Laut den beiden Szenarien einer Studie der Eurobank werden sich in Griechenland die Wohnungspreise ab Anfang 2015 oder ab Anfang 2016 zu erholen beginnen.

Die Eurobank untersucht zwei Szenarien über den weiteren Fall, den die Preise auf dem inländischen Immobilienmarkt verzeichnen werden. Auf Basis des ersten wird ein Aufschwung der Preise ab Anfang 2015 eintreten. Das zweite sieht einen Preisanstieg ab 2016 vor.

Laut zwei untersuchten makro-ökonomischen Szenarien rechnet die Eurobank im Greece Macro Monitor mit einem Spielraum für einen weiteren Rückgang des durchschnittlichen Niveaus der Preise auf dem inländischen Wohnungsmarkt um 6% bis 12% und einer allmählichen Erholung ab Anfang 2015 oder Anfang 2016.
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Immobilienmarkt in Griechenland ist seit 2 Monaten mausetot

7. März 2014 / Aufrufe: 2.164 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland kam seit Anfang 2014 wegen ungeklärter steuerlicher Themen, aber auch paradoxer Forderungen der Troika keine einzige Immobilien-Übereignung zustande.

Bei einem Arbeitstreffen mit technischen Stäben der Troika warnte der Staatssekretär des griechischen Finanzministeriums, Giorgos Mavraganis, die Verzögerungen bei der Änderung der Besteuerung des „Zugewinns“ aus Immobilientransaktionen haben signifikante Auswirkungen auf den Markt und Wirtschaftsaktivität.

Das Finanzministerium untersucht Änderungen (konkret Befreiungen von der pauschalen „Zugewinnsteuer“ in Höhe von 15%, die bei der Immobilien-Übereignung erhoben wird) für alle Verkäufer, die Immobilien über einen Zeitraum von über 25 Jahren in ihrem Eigentum behalten oder aus dem Verkauf einen „Gewinn“ von weniger als 25.000 Euro erzielen und die Immobilie wenigstens fünf Jahre lang behielten.
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Griechenland: Penthäuser zum Preis eines Kleinwagens

30. Dezember 2013 / Aktualisiert: 23. Januar 2016 / Aufrufe: 5.241 2 Kommentare

Wirtschaftskrise und Überbesteuerung der Immobilien in Griechenland führen auch in Thessaloniki zur Gestaltung neuer Gegebenheiten auf dem lokalen Immobilienmarkt.

Penthäuser zum Preis … eines Kleinwagens. Eigentumswohnung mit 55 Quadratmetern für 8.000 Euro. Geschäftslokal mit 600 qm, in dem der Mieter dem Vermieter keine Miete (oder bestenfalls einen minimalen Betrag) zahlt und nur die Ausgaben für die Immobilie (Steuern, Umlagen, Wartung usw.) übernimmt oder einen Prozentsatz auf die Gewinne seines Unternehmens entrichtet.

All dies mag sich übertrieben anhören, stellt jedoch reale Fälle für den Immobilienmarkt in Thessaloniki dar, auf dem sich – auch wegen der wirtschaftlichen Krise – neue Gegebenheiten gestalten. Bisher mag es sich um Einzelfälle handeln, jedoch mit der Tendenz zu einer immer weiteren Verbreitung.
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Wohnungen für 10000 Euro in Griechenland

25. Juli 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 8.503 5 Kommentare

In Griechenland werden Altbau-Wohnungen in Notverkäufen inzwischen zu Preisen in Größenordnungen von ein bis zwei Jahresmieten zum Verkauf angeboten.

Die anhaltende wirtschaftliche Krise in Griechenland führt zu einer völligen Entwertung des privaten Immobilienvermögens. Der dramatische Rückgang der Immobilienpreise hat – hauptsächlich bei den Altbauwohnungen – solche Niveaus erreicht, dass die Ersparnisse der Griechen praktisch zu einem großen Teil verloren gegangen sind.

Die Situation auf dem griechischen Immobilienmarkt hat sich so gestaltet, dass es heute hunderte Verkaufsangebote zu Preisen von sogar auch unter … 100 Euro pro Quadratmeter gibt. Und es handelt sich nicht etwa um „Ruinen“, die einer umfangreichen Renovierung bedürfen, sondern um 30 – 40 Jahre alte Wohnungen, die umgehend bezogen werden können.
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Zeitbombe für Immobilienmarkt in Griechenland

26. Juni 2013 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 7.242 5 Kommentare

Die anstehende Aufhebung des Versteigerungsschutzes für Hauptwohnung in Griechenland stellt eine Zeitbombe für den Immobilienmarkt und die Wirtschaft dar.

Eine tickende Zeitbombe 400.000 unverkaufter Wohnungen droht den Immobilienmarkt, das Bauwesen, aber auch das Vermögen hunderttausender Immobilieneigentümer in die Luft zu jagen. Zu dem Bestand der 250.000 Wohnungen, die in den letzten fünf Jahren zum Verkauf ausgeschrieben worden sind, werden mit der Aufhebung des Versteigerungsverbots vermutlich weitere 150.000 Wohnungen hinzukommen. Wie Marktexperten veranschlagen, werden etwa 150.000 Eigentümer ihre Wohnungen verlieren, wenn ab dem 01 Januar 2014 die Pfändungen und Versteigerungen beginnen.

Falls die unheilvollen Prognosen sich bestätigen, wird der Markt von „billigen“ Immobilien überschwemmt und die Preise gewaltsam mitgerissen werden. Das Ergebnis wird der Eintritt einer abrupten Entwertung des Immobilienvermögens aller Griechen sein, da tausende Wohnungen buchstäblich unter den Hammer kommen werden, und zwar zu sehr viel niedrigen als den heutigen Preisen, zu denen wiederum anzumerken ist, dass sie im Durchschnitt 20% – 30% unter dem Niveau vor der Krise liegen.
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Immobilienmarkt in Griechenland im Niedergang

14. Mai 2013 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 1.795 7 Kommentare

Die Daten der Griechischen Bank für das erste Quartal 2013 dokumentieren einen weiteren Niedergang des Immobilienmarkts in Griechenland.

Wie aus den Daten der Griechischen Bank hervorgeht, die in der vergangenen Woche (09 Mai 2013) an die Öffentlichkeit gegeben wurden, setzt sich der signifikante Rückgang des Kaufinteresses für Immobilien auch 2013 fort. Laut den in Rede stehenden Daten wurden im ersten Quartal des Jahres 2013 gerade einmal fünftausend Immobilientransaktionen realisiert, gegenüber zehntausend, die im letzten Quartal 2012 erfolgt waren.

Das fehlende Kaufinteresse und die auf dem Immobilienmarkt beobachtete allgemeine Flaute reflektiert sich auch in dem drastischen Rückgang der Transaktionen oder Schätzungen, die unter Vermittlung der Banken stattfanden. Die Anzahl dieser Vorgänge sank demnach im ersten Quartal 2013 auf 5.000, gegenüber 10.500 im letzten Quartal des Jahres 2012. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete die Anzahl der Transaktionen einen Rückgang um 24,5%. Damit einhergehend war der Wert der Immobilien, auf die sich die Schätzungen bezogen, im ersten Quartal 2013 um 34,6% geringer als im Vorjahr.
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10 Gründe, keine Immobilie in Griechenland zu kaufen

9. Februar 2013 / Aktualisiert: 12. August 2013 / Aufrufe: 63.325 5 Kommentare

Faktoren des Immobilienmarkts in Griechenland sehen zehn Ursachen, welche den Markt nicht zu Atem kommen lassen und Investoren entmutigen.

Anlässlich der neuen Immobiliensteuer, die derzeit von der Regierung „gekocht“ wird und dem Fiskus über 3 Milliarden Euro in die leeren Kassen spülen soll, wird auf dem Markt der Gnadenschuss für den Immobilienmarkt in Griechenland befürchtet.

Die Änderungen bei der Immobilienbesteuerung kommen zu einem Zeitpunkt, wo ein Bestand von wenigstens 120.000 Wohnungen unverkauft bleibt und die Analytiker einen neuen Rückgang der Preise prognostizieren, während trotz der Regulierungen von 179.000 Bau- und Wohnungskrediten die Anzahl der „roten“ Kredite kontinuierlich zunimmt.

Tausende Wohnung stehen leer und bleiben geschlossen. Charakteristisch ist, dass die Stadtwerke Athen (EYDAP = Gesellschaft für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung) im vergangenen Jahr die Wasserversorgung bei 26.000 Wohnungen unterbrach, die niemals wieder an das Wasserversorgungsnetz angeschlossen wurden.
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Immobilienkrise in Griechenland kostet Eigentümer das halbe Vermögen

14. Januar 2013 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 11.088 10 Kommentare

Obwohl zahllose Eigentümer von Immobilien in Griechenland bereits die Hälfte ihres Vermögens einbüßten, setzt sich die Talfahrt der Immobilienpreise ungebremst fort.

Das Gespenst der zigtausend an der Börse „eingeschlossenen“ Investoren, die immense Vermögen verloren, kehrt zurück, diesmal jedoch auf dem Immobilienmarkt. Der Wertverlust des Immobilienvermögens innerhalb von 5 – 6 Jahren ist dermaßen groß, dass die Verluste der Griechen nicht einmal mit denen des großen Krachs der Aktien in der Periode 2000 – 2001 verglichen werden können.

In den letzten 20 Jahren investierte die überwältigende Mehrheit der Bürger 85% ihres Vermögens in Immobilien und die restlichen 15% in Aktien, Obligation, Gold usw. Der Zusammenbruch der Handelspreise der Wohnungen fiel jedoch nicht mit der Wirtschaftskrise in Griechenland zusammen. Er begann schon ungefähr 3 Jahre früher und war für viele das erste Anzeichen für das, was kommen würde.

Es folgte das unabwendbare Zerplatzen der Blase auf dem Immobilienmarkt, die sich von 1998 bis einschließlich 2006 hielt und die Preise der Immobilien um sogar mehr als 150% in die Höhe trieb. Nach den Olympischen Spielen des Jahres 2004 und der herrschenden Euphorie (da die Rhythmen des Wachstums der Wirtschaft beeindruckend waren) wurden tausende Häuser gebaut, damit die imposante Nachfrage gedeckt wird.

Die Banken wiederum vergaben großzügig Kredite sogar auch an solche Kreditnehmer, welche die Voraussetzungen nicht erfüllten, was letztendlich die große Explosion der Preise zum Ergebnis hatte, da das Gesetz des Angebots und der Nachfrage zum Tragen kam.
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