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Artikel Tagged ‘hotspot’

Drama ohne Ende in den Hot Spots in Griechenland

24. Dezember 2017 / Aufrufe: 728 Kommentare ausgeschaltet

Die Reaktionen seitens der NRO, Träger und lokalen Faktoren auf die Handhabung des Themas der Flüchtlinge und Immigranten durch Griechenlands Regierung werden heftiger.

Während der zuständige Minister Giannis Mouzalas in letzter Zeit praktisch durch Abwesenheit glänzt und nicht auszuschließen ist, dass es in den sogenannten „Hot Spots“ auf Griechenlands Inseln in der östlichen Ägäis, wo tausende Immigranten unter elendigen Umständen „beherbergt“ werden, wieder Tote geben wird, eskalieren die Reaktionen auf die Handhabung der Regierung im Thema mit den Immigranten.

Die Flüchtlingsströme setzen sich derweilen mit ungeminderter Heftigkeit fort und der Winter ruft die unerfreulichen Bilder des vergangenen Jahres in Erinnerung.
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Griechenland erstickt in Asylanträgen

16. Dezember 2017 / Aufrufe: 533 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland werden allein auf den 5 Inseln in der Ägäis, auf denen sogenannte Hot Spots existieren,  jede Woche durchschnittlich 750 Asylanträge bearbeitet.

Wie Griechenlands Asylbehörde in einer Bekanntmachung auf Äußerungen und Publikationen bezüglich „der angeblichen Verzögerungen und der Anzahl der anhängigen Asylanträge“ antwortend anführt, betrug im November 2017 die durchschnittliche Bearbeitungszeit der Anträge in erster Instanz 72 Tage.

Die Asylbehörde wickelt auf den fünf griechischen Ägäis-Inseln, auf denen es Auffang- und Identifizierungszentren (sprich sogenannte „Hot Spots“) gibt, jede Woche mehr als 750 Asylanträge in erster Instanz ab.
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Mysteriöses Verschwinden von Flüchtlingen in Griechenland

13. Dezember 2017 / Aufrufe: 1.591 1 Kommentar

Eine unbekannte Anzahl von Flüchtlingen und Immigranten scheint auf verschiedene Weisen Griechenland verlassen und die Reise nach Nordeuropa fortgesetzt zu haben.

Wie viele Flüchtlingen haben sich auf eigene Faust von den griechischen Inseln auf das Festland begeben und wie viele Befinden sich noch in Griechenland? Diese Frage stellt eine Reportage der schweizerischen NZZ.

Laut einem ausführlichen Artikel der schweizerischen Neue Zürcher Zeitung unter dem Titel „Mysteriöses Verschwinden von Flüchtlingen in Griechenland“ ist das Bild über die genaue Anzahl der in Griechenland befindlichen Flüchtlinge und Immigranten reichlich verworren.
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Das schmutzige Geheimnis Europas … in Griechenland

12. Dezember 2017 / Aufrufe: 749 1 Kommentar

Europas kleines schmutziges Geheimnis liegt am Ende eines kurvigen Feldwegs in einem mit alten Olivenbäumen übersäten Tal auf der Insel Lesbos in Griechenland.

Leere Essensbehälter, benutzte Kinderwindeln, Plastikflaschen und Hühnerknochen. Viele Frauen wollen Erwachsenen-Windeln, da sie sich fürchten, am Abend zur Toilette zu gehen.

Mit diesen dramatischen Elends-Szenen beschreibt der Korrespondent Nick Squires der britischen Zeitung „Telegraph“ die Lage, die er in dem sogenannten Hot Spot „Moria“ auf Lesbos sah. Der Journalist charakterisiert das „Beherbergungszentrum“ für Immigranten bei Moria auf der griechischen Insel sogar als „das schmutzige Geheimnis Europas„.

Griechenlands Insel Lesbos ist ein riesiges Gefängnis

Wie der Journalist unterstreicht, leben dort 7.000 Menschen aus etlichen verschiedenen Ländern, obwohl diese Anlage für die Beherbergung von nur 2.000 Menschen ausgelegt ist. Parallel betont er den erneuten Anstieg der Zuflüsse seit September 2017 und nachfolgend, da in dem konkreten Monat 2.400, im Oktober 2.300 und im November 2.000 Flüchtlinge und Immigranten eintrafen, wobei von diesen 60% Frauen und Kinder sind.

Die Lage auf Lesbos und speziell in Moria ist schlimmer als die Krise im Jahr 2015„, erklärt der Sprecher der Organisation Oxfam und fügt an: „Menschen leben bei sehr niedrigen Temperaturen in Zelten, während eine sehr große Beunruhigung über die hygienischen Verhältnisse herrscht.“ Wie der Journalist der Telegraph anmerkt, schlafen ungefähr 3.000 Menschen – darunter Schwangere, Neugeborene und kleine Kinder – in Zelten, wobei sich die Gefahr abzeichnet, dass sie den ganzen Winter über dort bleiben werden.

Die Insel ist zu einem riesigen Gefängnislager geworden. Ein Patient sagte mir neulich, ‚Moria ist ein kleines Gefängnis, die Insel ist ein großes Gefängnis‘. Die Situation verschlimmert sich sehr schnell„, erklärt Aria Danika, Koordinatorin der Ärzte ohne Grenzen.

Obwohl die griechische Regierung angekündigt hat, sie hoffe, 5.000 Immigranten auf das griechische Festland zu verbringen, zeigt der Oberbürgermeister von Lesbos sich misstrauisch: „Ich glaube nicht, dass dies bald geschehen werden wird„, erklärt Spyros Galinos, der den „Hot Spot“ bei Moria unverblümt mit dem Gefangenenlager Guantanamo vergleicht.

Griechenland soll einziger „Hotspot“ Europas werden

3. März 2016 / Aktualisiert: 03. März 2016 / Aufrufe: 1.822 4 Kommentare

Der Premierminister der Slowakei droht Griechenland, zum einzigen sogenannten Hotspot für Flüchtlinge und Immigranten in Europa gemacht zu werden.

Der slowakische Premierminister Robert Fitso erklärte, wenn Alexis Tsipras nicht das mache, was er an der Grenze Griechenlands zur Türkei zu tun schulde, werde es in Europa nur einen einzigen Hotspot geben, und der werde „Griechenland“ heißen.

Laut dem sozialdemokratischen, aber auch nationalistischen slowakischen Premierminister hatten die europäischen Führer Alexis Tsipras bereits seit Sommer 2015 davor gewarnt, was hinsichtlich des Flüchtlingsproblems geschehen würde.
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Plan für 100000 Flüchtlingsplätze in Griechenland

2. März 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.782 Kommentare ausgeschaltet

Ein Plan zur Beherbergung von 100000 Flüchtlingen und Immigranten in Griechenland sieht unter anderem die Nutzung von Hotels, Campingplätzen und Kasernen vor.

Der von dem stellvertretenden griechischen Minister für Migrationspolitik Giannis Mouzalas ausgearbeitete und von dem TV-Sender ANT1 enthüllte Notstandsplan sieht die Beherbergung von 100.000 Flüchtlingen und Immigranten vor.

Die Kosten des Plans, der bereits an die Europäische Kommission geschickt worden ist, die erklärte, ihn inzwischen zu studieren, und ihn vermutlich adoptieren wird, tangieren eine halbe Milliarde Euro bzw. betragen konkreter ungefähr 470 Millionen Euro. Griechenland verlangt seine Finanzierung aus europäischen Mitteln und Geldern der Vereinten Nationen.
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Militarisierung des Flüchtlingsproblems in Griechenland

27. Februar 2016 / Aufrufe: 2.163 4 Kommentare

Warum in Griechenland das Militär erst jetzt als Brandlöscher im Flüchtlingsproblem aktiviert wurde und nun mehr beansprucht, als ihm in einer Demokratie zusteht.

Als sich seit dem Frühjahr 2015 abzeichnete, dass die Dinge mit dem Flüchtlingsproblem schwieriger als vorhergesehen sein werden, gab es bei der griechischen Regierung Überlegungen bezüglich der Möglichkeit einer eventuellen Aktivierung der Streitkräfte des Landes als einen kritischen Beitrag zur öffentlichen Verwaltung, die den kommenden Schwierigkeiten wissentlich nicht zu entsprechen vermochte.

Diese Überlegungen blieben jedoch Überlegungen. Die Gründe waren drei:
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Griechenland steht auf Messers Schneide

11. Februar 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 4.421 3 Kommentare

Inmitten einer gesellschaftlichen Explosion steht in Griechenland nicht nur die Regierung, sondern das gesamte politische System auf Messers Schneide.

Griechenlands Regierung ist mit einer komplexen gesellschaftlichen Explosion, aber auch mit den ernsthaften Sackgassen konfrontiert, welche die Kollision mit den Gläubigern geschaffen hat. In der ernsthaftesten Krise, die das Megaro Maximou (sprich die Regierung) in den letzten Monaten durchmacht, ist es aufgefordert, umgehend einen Ausweg zu finden, jedoch im selben Moment, wo die Szenarien über heftige politische Entwicklungen auflodern.

Regierungssprecherin Olga Gerovasili, aber auch Spitzenfunktionäre mögen die vorgezogenen Neuwahlen oder die Zustimmung der SYRIZA zu einer ökumenischen „exorzieren“, es gibt jedoch auch Stimmen, die alle Möglichkeiten offen lassen – wie die des Verteidigungsministers und Parteivorsitzenden der „Unabhängigen Hellenen“ (ANEL), Panos Kammenos, der den Institutionen (sprich Gläubigern) mit Neuwahlen „droht“.
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Berlin verspricht Griechenland Hilfe im Flüchtlingsthema

12. November 2015 / Aufrufe: 584 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland soll signifikante Hilfe zur Bewältigung des Flüchtlingsproblems erhalten, dafür aber auch getroffene Vereinbarungen umsetzen.

Martin Schäfer, Sprecher des deutschen Auswärtigen Amts, hob hervor, Griechenland werde für die Bewältigung des Flüchtlingsproblems signifikante Hilfe erhalten, und betonte, „die Dimensionen der Herausforderung für einen wegen der wirtschaftlichen Krise geschwächten griechischen Staat sind allen Involvierten klar, nicht nur in Berlin, sondern auch in Brüssel„.
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