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Artikel Tagged ‘handelsschifffahrt’

Erdogan will Bosporus „dicht“ machen

9. Januar 2020 / Aufrufe: 385 1 Kommentar

Der türkische Sultan Erdogan plant, die freie Schifffahrt durch den Bosporus abzuschaffen.

Recep Tayyip Erdogan will laut seinen am 05 Januar 2020 während der Dauer eines Interviews an CNN geäußerten Mitteilungen die Meerenge des Bosporus für die freie internationale Handelsschifffahrt praktisch schließen.

Der Präsident der Türkei betonte, gemäß den Plänen der türkischen Regierung werden die Bosporus-Meerenge nur noch Schiffe mit „Trockenladung“ passieren dürfen, während alle übrigen Schiffe den (geplanten) neuen Istanbul-Kanal nutzen sollen, wo jedoch das Meerengen-Abkommen nicht gelten wird.
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Auch die Reeder verlassen Griechenland

6. April 2015 / Aktualisiert: 04. Oktober 2017 / Aufrufe: 5.494 11 Kommentare

Die Reeder in Griechenland zeigen sich bereit, ins Ausland abzuwandern, und charakterisieren eventuelle Änderungen bei ihrer Besteuerung als Casus Belli.

Top-Namen der Welt der Reeder erklären sich bereit, aus Griechenland „abzulegen“ und ins Ausland abzuwandern. Sicheren Informationen zufolge sollen bereits zwei von diesen den Beschluss gefasst haben, ihre Geschäftsräume und den Sitz ihrer Schifffahrtsgesellschaften in ein fremdes Land zu verlegen, wo das unternehmerische und steuerliche Umfeld sehr viel konkurrenzfähiger und hauptsächlich sehr viel stabiler ist.

Die heftige Verschlechterung des wirtschaftlichen Klimas und hauptsächlich die herrschende Angst vor einen „plötzlichen Tod“ der griechischen Wirtschaft zwingen sogar auch die vermutlich stärkste Unternehmergruppe, ernsthaft die Möglichkeit der Abwanderung zu untersuchen um das Schlimmste zu vermeiden. Das Unvermögen der Regierung, eine Finanzierungsvereinbarung mit den Gläubigern „festzumachen“, verstärkt die Ungewissheit und vervielfacht die Möglichkeiten eines „Unfalls“, von dem sicher ist, dass er das Land irreparabel treffen wird.
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Rücktritt des Staatssekretärs für Handelsschifffahrt in Griechenland

28. Juni 2012 / Aufrufe: 443 2 Kommentare

In Griechenland trat der Staatssekretär für Handelsschifffahrt wegen der rechtlichen Unvereinbarkeit mit seiner unternehmerischen Eigenschaft von seinem Amt zurück.

Der erst vor wenigen Tagen in sein Amt berufene Staatssekretär im griechischen Ministerium für Handelsschifffahrt und Ägäis, Giorgos Vernikos, reichte am 26 Juni 2012 seinen Rücktritt ein, der von dem Premierminister akzeptiert wurde. Die einschlägige Bekanntmachung des Pressebüros des Premierministers führt lapidar an „Herr Antonis Samaras akzeptierte den Rücktritt des Staatssekretärs für Handelsschifffahrt Herrn Giorgos Vernikos„. Laut Regierungsquellen soll die Position nicht durch einen Nachfolger besetzt werden.

Der Minister für Seefahrt, Kostis Mousouroulis, erklärte „Herr Vernikos reichte dem Premierminister seinen Rücktritt ein, dem stattgegeben wurde. Er traf eine politische Entscheidung, die ihn selbst und seine Geschichte ehrt. Ich bin sicher, dass er auch weiterhin darin fortfahren wird, die Bemühungen und das Werk des neugegründeten Ministeriums für Handelsschifffahrt zu unterstützen.
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