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Artikel Tagged ‘handelsbilanz’

Die internationale Krise erreichte Griechenland

18. August 2019 / Aufrufe: 505 Kommentare ausgeschaltet

Im ersten Halbjahr 2019 traf die internationale Krise auch Griechenlands Wirtschaft und stellte erneut deren Widerstandsfähigkeit auf die Probe.

Das aus dem Ausland kommende „Knirschen im Gebälk“ erreichte im ersten Halbjahr 2019 auch Griechenlands Wirtschaft.

Es „reflektiert“ sich nicht nur in den offiziellen Angaben bezüglich der sich in der griechischen Wirtschaft eingestellten Deflation, sondern auch des Knarrens, das sich in der Handelsbilanz, bei den touristischen Strömen des Landes, in der Investitionsstagnation, im Rückgang beim Einzelhandelsumsatz und der Verlangsamung der Industrieproduktion zeigt.
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Warum Griechenlands Industrie EU-Schlusslicht wurde

5. Januar 2019 / Aktualisiert: 07. April 2020 / Aufrufe: 662 Kommentare ausgeschaltet

Staatliches Desinteresse, hohe Energiekosten, Überbesteuerung und mangelnder Zugang zu billigem Kapital bleiben für Griechenlands grundlegende Probleme.

Die nach der Unterbrechung der Stromversorgung nun auch formal erfolgte Schließung der Halyvourgiki, die ihre Produktion so wie so schon seit 2012 eingestellt hatte, bringt wieder die Notwendigkeit einer Unterstützung der griechischen Industrie aufs Tapet.

Trotz aller klangvollen Ankündigungen einander ablösender Regierung und der Bemühungen einzelner kleiner oder großer Unternehmen um die Stärkung ihrer internationalen Präsenz blieb in Griechenland in den fast 10 Jahren der Krise die Stützung der griechischen Industrie ein Hauptanliegen.
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Wirtschaftsbeziehungen zwischen Griechenland und Türkei

2. September 2018 / Aktualisiert: 01. Januar 2020 / Aufrufe: 457 Kommentare ausgeschaltet

Die griechisch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen in Zahlen, was Griechenland exportiert und importiert, wer in der Türkei präsent ist, die türkischen Interessen in Griechenland.

Nachdem die Türkei wegen des Zusammenbruchs des Wechselkurses der Türkischen Lira zu Dollar und Euro in den Vordergrund der internationalen Szenerie zurückkehrt, zählen alle, die Interessen in dem Land haben, wahrscheinliche Verluste.

Dies gilt auch in Griechenland, da die griechisch-türkischen Beziehungen beträchtlich sind. Der Wert des bilateralen Handels übersteigt drei Mrd. Euro, während die Präsenz griechischer Unternehmen in der Türkei intensiv ist – auch wenn sie im Verhältnis zu 2015, sprich dem Jahr des Verkaufs der „Finansbank“ durch die Griechische Nationalbank, geschrumpft ist.
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Griechenlands Handelsdefizit stieg 2017 erneut an

10. Februar 2018 / Aufrufe: 841 1 Kommentar

Den Angaben der ELSTAT zufolge nahm Griechenlands Außenhandelsdefizit auch 2017 mit insgesamt über 14 Prozent wieder kräftig zu.

Im vergangenen Dezember lag der Wert der griechischen Exporte fast um das Doppelte höher als jener der Importe (12,1% gegenüber 6,8%), was zum Resultat hatte, dass das Handelsdefizit des Landes in diesem Monat einen Rückgang um 0,8% verzeichnete.

Auf das gesamte Jahr 2017 bezogen zeigt Griechenlands Außenhandelsdefizit dagegen erneut einen kräftigen Anstieg, konkret um 14,4%.
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Die postmoderne Auffassung des Tourismus in Griechenland

7. September 2017 / Aufrufe: 1.435 1 Kommentar

Was sich hinter dem Jubel über den stetig zunehmenden Massentourismus in Griechenland verbirgt und wie es dazu kam.

In den letzten Jahren – mit Kostas Karamanlis als Vorreiter seit dem 2000er Jahrzehnt – gewöhnte man sich in Griechenland daran, von dem Tourismus als „Schwerindustrie unseres Landes“ oder als „Arbeitsplätze schaffende Treibkraft der Wirtschaft“ etc. pp und allgemein als „wirtschaftliches Manna“ zu vernehmen, das jedwede Krankheit und Unfähigkeit heilt.

Wir hörten – und hören weiterhin – in fast trommelfeuerartigen Rhythmen über die positiven Auswirkungen des Tourismus auf das BIP, aber auch das lokale / periphere Einkommen und – hauptsächlich – das Privateinkommen in den touristischen Regionen.
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Überbesteuerung in Griechenland hat Investitionen erstickt

29. April 2017 / Aufrufe: 660 Kommentare ausgeschaltet

Die absurde Überbesteuerung hat in Griechenland die privaten Investitionen stranguliert.

In seinem Wochenbericht über die griechische Wirtschaft mit Titel „Löhne Gewinne, Investitionen: Die Balance des Wohlstands“ unterstreicht der Verband der Unternehmen und Industriebetriebe Griechenlands (SEB):

Wenn die Kredite der Periode 2000 – 2009 zu Investitionen in extrovertierte Aktivitäten geworden anstatt in Konsum-Defizite und Wohnungsbau-Investitionen niedriger Produktivität geflossen wären, hätte das Land (heute) keine riesigen Defizite in der (Außen-) Handelsbilanz.
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Griechenland gibt 33 Mio Euro allein für italienisches Klopapier aus

10. März 2017 / Aufrufe: 1.631 5 Kommentare

Die enormen Importe stellen für Griechenlands Wirtschaft eine wahre Schlinge dar.

Allein in den letzten fünf Jahren gaben die Griechen insgesamt 240 Mrd. Euro für importierte Produkte aus, welcher Betrag 2/3 der Verschuldung des Landes entspricht!

Die (Außen-) Handelsbilanz Griechenlands blieb dabei in diesem Zeitraum stabil um 23 Mrd. Euro jährlich defizitär.
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Griechenland: Alles ändert sich … und Alles bleibt beim Alten

30. November 2015 / Aufrufe: 1.885 2 Kommentare

Griechenland darf keine hohen Rhythmen eines tragfähigen wirtschaftlichen Wachstums erwarten, solange dieses auf Konsum und geliehenem Geld basiert.

In Griechenland freut man sich, weil die Wirtschaft in diesem Jahr stagnieren und im nächsten Jahr leicht rezessiv sein wird. Die Essenz ändert sich jedoch nicht. Trotz der Verkündigungen sind die Aussichten auf ein tragfähiges Wachstum trübe.

Die meisten Analysten sind sich einig, dass die Beseitigung der makroökonomischen Ungleichgewichte der griechischen Wirtschaft einen notwendigen, jedoch nicht auch tauglichen Pakt für ihre Rückkehr auf einen Wachstumskurs darstellt.
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Rezession in Griechenland dreimal größer als erwartet

28. November 2015 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.383 1 Kommentar

Die Rezession in Griechenland gestaltete sich im dritten Quartal 2015 dreimal höher als ursprünglich veranschlagt.

Griechenlands Statistikbehörde ELSTAT schritt für das 3. Quartal 2015 zu einer signifikanten Revision zum Schlimmeren und veranschlagt den Rückgang des BIP auf Jahresbasis auf 1,1%, gegenüber einem Rückgang von 0,4% auf Basis der anfänglichen Einschätzungen.

Laut der griechischen Statistikbehörde ist diese Korrektur, aus der nunmehr eine Rezession von durchschnittlich 0,07% in den ersten drei Quartalen hervorgeht, das Resultat der Auswertung von Fakten, die bei der ersten Einschätzung noch nicht verfügbar waren. Diese Fakten sind entweder Monatsdaten (wie September-Daten zur Handelsbilanz) oder Quartalsdaten (wie Indizes über die Umsätze der Dienstleistungsbranchen und Daten zur Erforschung des Arbeitskräftepotentials).
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Deutschland bleibt größter Lieferant Griechenlands

9. September 2015 / Aufrufe: 1.021 Kommentare ausgeschaltet

Deutschland bleibt der mit Abstand größte Lieferant Griechenlands, während das bilaterale Handelsdefizit zu Lasten Griechenlands kontinuierlich ansteigt.

Die meisten Länder Europas mögen „keuchen“, die deutsche „Lokomotive“ fährt jedoch unaufhörlich zu arbeiten fort, wobei die Exporte im Juli 2015 einen Rekordanstieg verzeichneten und 103,4 Mrd. Euro erreichten.

Gemäß den jüngst an die Öffentlichkeit gegebenen Angaben des Bundesamts für Statistik (DESTATIS) stiegen die Importe um 2,2% auf 80,6 Mrd Euro, während die Ergebnisse in beiden Sparten die höchsten sind, die jemals in einem einzelnen Monat erreicht wurden. Die Handelsbilanz befindet sich bei 22,8 Mrd. Euro, gegenüber 22,1 Mrd. Euro im Vormonat.
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