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Artikel Tagged ‘guantanamo’

Trump droht Europa mit Dschihadisten

22. September 2019 / Aufrufe: 433 1 Kommentar

Trump will in Syrien gefangene ausländische Dschihadisten an Europas Grenzen freilassen, wenn die Herkunftsländer ihre Staatsangehörigen nicht von allein zurücknehmen.

US-Präsident Donald Trump drohte, die von seinen Alliierten in Syrien festgenommenen Dschihadisten an den Grenzen Europas freizulassen, wenn Frankreich, Deutschland und andere europäische Länder nicht akzeptieren, ihre Staatsangehörigen zurückzunehmen.

Australiens Premierminister Scott Morrison im Oval Office empfangend, äußerte Trump an die Journalisten gerichtet, „ich besiegte den Islamischen Staat im Irak und in Syrien„.
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Das schmutzige Geheimnis Europas … in Griechenland

12. Dezember 2017 / Aufrufe: 744 1 Kommentar

Europas kleines schmutziges Geheimnis liegt am Ende eines kurvigen Feldwegs in einem mit alten Olivenbäumen übersäten Tal auf der Insel Lesbos in Griechenland.

Leere Essensbehälter, benutzte Kinderwindeln, Plastikflaschen und Hühnerknochen. Viele Frauen wollen Erwachsenen-Windeln, da sie sich fürchten, am Abend zur Toilette zu gehen.

Mit diesen dramatischen Elends-Szenen beschreibt der Korrespondent Nick Squires der britischen Zeitung „Telegraph“ die Lage, die er in dem sogenannten Hot Spot „Moria“ auf Lesbos sah. Der Journalist charakterisiert das „Beherbergungszentrum“ für Immigranten bei Moria auf der griechischen Insel sogar als „das schmutzige Geheimnis Europas„.

Griechenlands Insel Lesbos ist ein riesiges Gefängnis

Wie der Journalist unterstreicht, leben dort 7.000 Menschen aus etlichen verschiedenen Ländern, obwohl diese Anlage für die Beherbergung von nur 2.000 Menschen ausgelegt ist. Parallel betont er den erneuten Anstieg der Zuflüsse seit September 2017 und nachfolgend, da in dem konkreten Monat 2.400, im Oktober 2.300 und im November 2.000 Flüchtlinge und Immigranten eintrafen, wobei von diesen 60% Frauen und Kinder sind.

Die Lage auf Lesbos und speziell in Moria ist schlimmer als die Krise im Jahr 2015„, erklärt der Sprecher der Organisation Oxfam und fügt an: „Menschen leben bei sehr niedrigen Temperaturen in Zelten, während eine sehr große Beunruhigung über die hygienischen Verhältnisse herrscht.“ Wie der Journalist der Telegraph anmerkt, schlafen ungefähr 3.000 Menschen – darunter Schwangere, Neugeborene und kleine Kinder – in Zelten, wobei sich die Gefahr abzeichnet, dass sie den ganzen Winter über dort bleiben werden.

Die Insel ist zu einem riesigen Gefängnislager geworden. Ein Patient sagte mir neulich, ‚Moria ist ein kleines Gefängnis, die Insel ist ein großes Gefängnis‘. Die Situation verschlimmert sich sehr schnell„, erklärt Aria Danika, Koordinatorin der Ärzte ohne Grenzen.

Obwohl die griechische Regierung angekündigt hat, sie hoffe, 5.000 Immigranten auf das griechische Festland zu verbringen, zeigt der Oberbürgermeister von Lesbos sich misstrauisch: „Ich glaube nicht, dass dies bald geschehen werden wird„, erklärt Spyros Galinos, der den „Hot Spot“ bei Moria unverblümt mit dem Gefangenenlager Guantanamo vergleicht.

Haftbedingungen à la Guantanamo und Mord an Wärter in Griechenland

26. März 2014 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 702 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wächst die Sorge, geplante Verschärfungen im Strafvollzug könnten zu Unruhen führen, während in Malandrino ein Häftling einen Vollzugsbeamten ermordete.

In den Strafvollzugsanstalten in Griechenland kursiert ein Text, der von Warnungen „über die Organisierung der Häftlinge in allen Gefängnissen“ und indirekten Drohungen beseelt ist, dass „es eine dynamische Reaktion geben wird„, wenn die Gesetzesvorlage über die Schaffung von Gefängnisanlagen des sogenannten Typs C nicht zurückgenommen wird, und ruft bei den Behörden Beunruhigung über eine geplante Destabilisierung vor den Wahlen hervor.

In dem Thema schaltete sich inzwischen auch die Staatsanwaltschaft des Areopags ein, nachdem der Text per Fax aus dem Büro eines namhaften Rechtsanwalts abgeschickt wurde (der unter anderem einen wegen Terrorismus angeklagten bekannten Angeklagten verteidigt) und bei dem Faxgerät des Sekretariats der Gefängnisanlagen Korfu eintraf, mit Empfängern den berüchtigten Ausbrecher des Gefängnisses in Trikala und inzwischen getöteten (sprich bei einem Schusswechsel mit Polizeibeamten erschossenen) Albaners Marian Kola und einen zu lebenslänglicher Haft verurteilten Griechen.
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Immigrationsbombe in Griechenland

21. August 2013 / Aufrufe: 3.877 7 Kommentare

Das Problem der illegalen Immigranten in Griechenland wird immer explosiver, während die Immigranten-Lager sich zu wahren Pulvermagazinen entwickeln.

Die … „Modernisierung“ stellte schon immer eine der Schwächen der griechischen Politik und Gesellschaft dar. Daher auch die Phrase, die vor einigen Jahren in den Anekdoten einen vollen Erfolg verbuchte: „Synchronisieren wir uns etwas, weil … es nicht gut für uns aussieht.“

Zum Pech für Antonis Samaras ereigneten sich die ernsthaften Zwischenfälle im Immigranten-Lager in Amygdaleza 48 Stunden nach seiner „feierlichen“ Begegnung mit Barack Obama. Somit ging für den griechischen Premierminister eine erstklassige Gelegenheit verloren, den amerikanischen Präsidenten nach den Gründen zu fragen, die ihn dazu trieben, die Legalisierung 11 Millionen illegal in den USA lebender Immigranten zu forcieren.

Ein Akt mit einem hohen politischen Risiko, der einer Menge Reaktionen von Seite des harten Kerns der Republikaner begegnet sein mag, jedoch im Senat dennoch mit überwältigender Mehrheit (68 Ja- gegenüber 32 Nein-Stimmen) angenommen wurde, und es wird damit gerechnet, dass er zu einem weiteren Aufschwung der amerikanischen Wirtschaft beitragen wird.
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