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Berlin lobt Griechenland für Grenzschutz

19. April 2020 / Aufrufe: 903 3 Kommentare

Griechenland bekam von Deutschland Anerkennung für die Bewachung der europäischen Außengrenzen am Fluss Evros ausgesprochen.

Dr. Helmut Teichmann, Staatssekretär im Innenministerium der Bundesrepublik Deutschland, charakterisierte  die Überführung 50 unbegleiteter Minderjähriger von Griechenland nach Deutschland als einen ersten Schritt.

Wir tun jetzt einen ersten Schritt und nehmen 50 unbegleitete Kinder auf, ich kann jedoch schon jetzt sagen, dass es nicht auch der letzte sein wird. Wir sind bereit, insgesamt bis zu 350 Kinder aufzunehmen„, erklärte der deutsche Staatssekretär in seinem Interview an Fani Papathanasiuou für die staatliche griechische Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT. Ebenfalls drückte er seine Danksagungen an das griechische Ministerium für Migrationspolitik und den stellvertretenden Minister Giorgos Koumoutsakos aus.
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Piranhas im Evros-Fluss in Griechenland

11. August 2012 / Aufrufe: 830 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde in Thrakien im Grenzfluss Evros erneut ein Piranha gefangen.

Im Süßwasser des Evros gibt es selbstverständlich keine Piranhas. Bei Vyssas im Grenzdreieck zwischen Griechenland, Bulgarien und der Türkei wurde jedoch zum zweiten mal ein der Art Red Belly angehörender 25 Zentimeter langer Piranha gefischt. Die Einschätzungen führen zu dem Offensichtlichen: irgend jemand war ihn leid geworden (oder hatte einen Schreck bekommen) und aus dem Aquarium in den Fluss geworfen. Der erste Piranha ging vor einiger Zeit einem türkischen Fischer in das netz.

Es ist eine von wenigstens zehn verschiedenen Arten, die in Südamerika, im Amazonas und speziell in dessen Nebenfluss in Panama leben„, erklärt der Biologe – Ichthyologe Argyris Kallianotis, Leiter des Instituts für Fischereiforschung (INALE) in Nea Peramos bei Kavala. Die Wissenschaftler geben sich jedoch beruhigend, da die konkrete Art bei Wassertemperaturen zwischen 20 und 27 Grad Celsius lebt, was zum Ergebnis hat, dass sie mit Einbruch der ersten Kältephasen nicht überleben kann.

Im Nestos-Fluss haben wir bereits neun fremde Arten gefunden, während es schwierig ist, auf diesem Niveau den Evros zu studieren„, führt der Forscher des INALE Manos Koutrakis gegenüber der Athener Nachrichtenagentur an. Als Beispiel führt er die amerikanische Forelle an, die im Nestos vorgefunden wurde und die Bevölkerung der einheimischen Forelle stört, weil sie „gebietsfordernder“ ist, sich jedoch – wie er betont – zumindest nicht genetisch mit der griechischen Forelle vermischt.

Oft, meistens aus Unkenntnis, werden Arten aus verschiedenen Gebieten Griechenlands zu dem Zweck der Bereicherung eines Ökosystems verbracht, jedoch ist das Einzige, was damit erreicht wird, die Störung„, fügt Herr Koutrakis an appelliert an alle Aquarienbesitzer, die Fische nicht in Flüssen und Seen auszusetzen, wenn diese größer werden oder sie diese einfach nicht mehr haben wollen, und schlägt vor: „Besser ist es, sie in das Geschäft zurück zu bringen, wo sie gekauft worden.

(Quelle: in.gr)