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Artikel Tagged ‘gesundheitssystem’

Hacker legen Rezeptsystem in Griechenland lahm

20. April 2012 / Aufrufe: 372 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland sollen Hacker in das neue Online-System der elektronischen Rezeptausstellung eingedrungen sein und es mit gefälschten Rezepten geflutet haben.

Eine Untersuchung des Gesundheitsministeriums und des Trägers für „Elektronische Regierungsführung der Sozialversicherung SA“ (IDIKA) zeigte, dass am 06. April 2012 rund 1,5 Millionen Rezepte (andere Quellen sprechen von Rezepten im Gesamtwert von 1,5 Millionen Euro) in das neue Online-Rezeptsystem des staatlichen Gesundheitssystems eingegeben worden sind, was das System praktisch zum Zusammenbruch brachte.

Dies wird auch als Grund für die Strapazen der Patienten und Ärzte angegeben, die an diesem Tag den Online-Dienst nicht nutzen konnten. Laut der Bekanntmachung des Gesundheitsministeriums fahndet nun das Department für elektronische Wirtschaftskriminalität nach den Verantwortlichen.

(Quellen: in.gr)

Gesundheitsträger EOPYY in Griechenland versinkt in Schulden

20. April 2012 / Aufrufe: 1.066 1 Kommentar

Der neue einheitliche Gesundheitsträger des staatlichen Gesundheitssystems in Griechenland droht in den Schulden der eingegliederten Kassen zu versinken.

Die Zukunft des neuen Einheitlichen Trägers zur Erbringung von Gesundheitsleistungen (EOPYY) und damit seiner Versicherten zeichnet sich unheilverkündend ab. Die Super-Kasse, die zum Zweck der Einführung gleichwertiger Leistungen für alle Berechtigten und der Rationalisierung der Kosten aus der Zusammenlegung der Gesundheitszweige der gesetzlichen Versicherungsträger IKA (Arbeitnehmer), OAEE (Selbständige und Freiberufler), OPAD (öffentlicher Sektor) und OGA (landwirtschaftlicher Sektor) „geboren“ wurde, begegnet einem ernsthaften Überlebensproblem.

Der EOPYY ähnelt einer vor dem Platzen stehenden Blase„, äußern Faktoren des Raums der Sozialversicherung, da „er begann, Kassen auf sich zu konzentrieren, ohne die erforderlichen Gewährleistungen zu haben„. Obwohl auch seine eigenen Finanzen in den roten Zahlen sind, wird er bisher weniger wegen seiner eigenen Verbindlichkeiten, sondern hauptsächlich wegen der Schulden von überall angegriffen, welche die vier Kassen angesammelt hatten, bevor sie in den neuen Träger eingegliedert wurden.
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Gesundheitssystem in Griechenland ohne Labors und Kliniken

5. April 2012 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 3.262 5 Kommentare

Die Situation im öffentlichen Gesundheitssystems Griechenlands spitzt sich dramatisch zu, da nun auch Labors und Kliniken die Kooperation einstellen wollen.

Die Ärztekammer von Athen (ISA) ruft der Kammer angehörende Ärzte der Labors und Kliniken auf, ab dem kommenden Montag (09 April 2012) jede Form der Zusammenarbeit mit dem neuen einheitlichen Nationalen Träger für Gesundheitsleistungen (EOPYY) einzustellen und die Überweisungen der Patienten des Gesundheitsträgers nicht mehr auszuführen 1. Dies bedeutet in der Praxis, dass die Patienten sämtliche Kosten aus eigener Tasche vorstrecken müssen.

In ihrer Bekanntmachung merkt die ISA an, dass „seit mehr als zwei Jahren die alten Verbindlichkeiten des Krankenversicherungsträgers des öffentlichen Sektors (OPAD) unbeglichen bleiben, während trotz der wiederholten gegenteiligen Beteuerungen des Präsidenten des EOPYY Gerasimos Voudouris der Träger während der drei Monate seines Bestehens keinerlei Betrag gezahlt hat„. Die Ärzteschaft ist an der Grenzen ihrer Belastbarkeit angelangt, führt der Präsident der ISA an und fügt hinzu, dass „Provisorität und Verantwortungslosigkeit des Staates sowohl die Menschen des Gesundheitswesens als auch die Patienten in die Verelendung führt„.

Das selbe Vorgehen hatte bereits auch die Ärztekammer Thessaloniki (ISTH) angekündigt 2, deren Präsident Athanasios Exadaktylos in Bezug auf den EOPYY erklärt, dass dieser Träger, dessen Zuständigkeit inzwischen rund 90% der Versicherten unterstellt wurden, die aufgelaufenen Verbindlichkeiten des OPAD zu begleichen hat und auf Basis des Gesetzes bereits die Verbindlichkeiten der Monate Januar und Februar 2012 beglichen haben müsste. Anstatt jedoch seine Schulden zu bezahlen, versprach der EOPYY, die Verbindlichkeiten an private Kliniken und Physiotherapeuten zu begleichen und schloss die übrigen Ärzte aus.

(Quellen: in.gr 1, in.gr 2)

Sozialstaat in Griechenland droht der Zusammenbruch

10. Dezember 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 1.270 5 Kommentare

In Griechenland drohen infolge der anhaltenden Wirtschaftskrise und tiefen Rezession selbst die elementaren sozialstaatlichen Basisstrukturen zusammenzubrechen.

Das Land befindet sich an seinen Grenzen„, warnte der griechische Gesundheitsminister Andreas Loverdos bezüglich des Sozialstaates und betonte, dass es 2012 „keine Spielräume geben wird, um Gelder aus Straffungen und Rationalisierungen zu finden, und die Basisstrukturen des Sozialstaates direkt bedroht sein werden„.

Das Land befindet sich in diesem Augenblick an seinen Grenzen. Wenn es nicht jeden Monat des Jahres 2012 nutzen wird, damit alle bürokratischen Hindernisse des Aufschwungs ausgeräumt werden, wenn die griechische Wirtschaft nicht in Schwung kommt und es aus dieser Konjunkturentwicklung keinen Überschuss gibt, wird kein Geld für das Gesundheitswesen und andere von dem Staat gewährte soziale Dienste existieren, und ab Ende 2012 werden auch die Grundstrukturen des griechischen Sozialstaates bedroht sein„, führte der Minister aus.
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Griechenland bietet Privatversicherern Krankenhausbetten an

20. August 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 482 1 Kommentar

Das Gesundheitsministerium in Griechenland bietet privaten Versicherungsträgern 556 Betten in öffentlichen Krankenhäusern zur Behandlung von Privatpatienten an.

Das griechische Gesundheitsministerium reserviert den privaten Krankenversicherern fast ein ganzes Krankenhaus des nationalen Gesundheitssystems (ESY / ΕΣΥ): insgesamt 556 Betten in staatlichen Krankenhäusern werden für Patienten bereitgestellt, die eine private Krankenversicherung haben – also ungefähr so viele Betten, über welche alle Kliniken des Krankenhauses „G. Gennimatas“ zusammen verfügen.

Laut der offiziellen Lesart besteht das Ziel dieser Maßnahme in der „Stützung der Einnahmen der Pflegeeinrichtungen, um die Qualität der gebotenen Gesundheitsdienste zu verbessern“ – also im Klartext in einem weiteren verzweifelten Versuch, zu Lasten der gesetzlich Versicherten die maroden Finanzen des staatlichen Gesundheitssystems zu sanieren.
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Militärkrankenhäuser in Griechenland stehen Zivilisten offen

17. Juni 2010 / Aufrufe: 520 Kommentare ausgeschaltet

Die Militärkrankenhäuser in Athen und Thessaloniki in Griechenland stehen fortan auch Zivilisten offen. Verteidigungsminister Evangelos Venizelos gab 13 Maßnahmen in Bezug auf Gesundheitswesen und Militär bekannt.

Der Verteidigungsminister betonte, dass „das bekannte hohe Niveau der medizinischen Leistungen der Militärkrankenhäuser der Streitkräfte unbeeinträchtigt bleibt“ und äußerte ebenfalls die Überzeugung, dass die Militärärzte „im Bewusstsein der Verantwortung“ den Beschlüssen der politischen und militärischen Führung entsprechen werden. Ergänzend stellte Evangelos Venizelos klar, dass die Militärkrankenhäuser wegen ihrer Natur nicht in das bekannte Bereitschaftssystem eingegliedert werden.

Die bekannt gegeben Maßnahmen sind konkret:
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