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Artikel Tagged ‘gesundheitssystem’

„Beschleunigungsgebühr“ in Krankenhäusern in Griechenland

21. Dezember 2012 / Aufrufe: 2.821 8 Kommentare

Laut Transparency International bewegten sich in Griechenland 2011 die Schmiergelder für eine Operation in öffentlichen Krankenhäusern von 100 Euro bis 30000 Euro.

Von 100 bis 30.000 Euro bewegte sich 2011 das „Fakelaki“ (= Synonym für „Briefchen mit Geld“, Schmiergeld) für eine Operation in einem öffentlichen Krankenhaus, wogegen es für eine Operation in einem privaten Krankenhaus zwischen 150 und 7.000 Euro betrug. Laut Schätzungen der Transparency International bewegte sich die „Preisliste“ der „Beschleunigungsgebühr“ bei den öffentlichen Gesundheitsbehörden von 300 bis 20.000 Euro, während die Durchführung medizinischer Untersuchungen in privaten Unternehmen für Gesundheitsleistungen zwischen 30 und 500 Euro schwankten.

Die vorstehenden Daten gab der Präsident der Nichtstaatlichen Organisation (NRO) Transparency International, Kostas Mpakouris während seines Vortrags anlässlich der Präsentation des aktualisierten Pflichtkodexes des Verbands pharmazeutischer Unternehmen Griechenlands (SFEE) bekannt.
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Kassen und Krankenhäuser größte Schuldner in Griechenland

3. Dezember 2012 / Aktualisiert: 19. August 2019 / Aufrufe: 463 Kommentare ausgeschaltet

Fällige Verbindlichkeiten der Kassen – Krankenhäuser im „roten Bereich“

Von allen öffentlichen Trägern in Griechenland haben die Versicherungskassen und Krankenhäuser die höchsten fälligen Verbindlichkeiten an den privaten Sektor.

Die offiziellen Daten der staatlichen Rechnungszentrale zeigen auf, dass von den insgesamt 9,310 Mrd. Euro, auf die sich Ende September 2012 die Summe der fälligen Verbindlichkeiten der Zentralregierung an den privaten Sektor beliefen, 4,492 Mrd. Euro von den gesetzlichen Versicherungsträgern geschuldet wurden, wogegen die Verpflichtungen der öffentlichen Krankenhäuser an ihre Lieferanten 1,790 Mrd. Euro betrugen.

Der restliche Betrag bezieht sich auf 934 Mio. Euro Schulden der Ministerien, 971 Mio. Euro Schulden der Träger der lokalen Selbstverwaltung und 385 Mio. Euro Schulden sonstiger öffentlicher juristischer Personen, während die Verbindlichkeiten des Fiskus aus Steuerrückzahlungen – hauptsächlich an die Exportunternehmen – 138 Mio. Euro betrugen.
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Kassen-Embargo der Apotheker in Griechenland ab 26 November 2012

23. November 2012 / Aktualisiert: 04. Juli 2013 / Aufrufe: 399 Kommentare ausgeschaltet

Die Apotheker in Griechenland schreiten ab dem 26 November 2012 erneut zu einem Embargo gegen die Krankenkassen und führen Kassenrezepte nur gegen Barzahlung aus.

Ab dem kommenden Montag (26 November 2012) läuten die griechischen Apotheker eine neue Runde ihrer Protestaktionen ein und werden für unbefristete Zeit an die Versicherten des EOPYY verschriebene Medikamente nur noch gegen Barzahlung abgeben.

Parallel schreiten die Apotheker am kommenden Montag und Dienstag zu einem 48-stündigen Streik und reagieren damit auf die Verzögerung der Abzahlung von Verbindlichkeiten an sie, aber auch auf die obligatorische Ermäßigung (rebate) von 5% rückwirkend ab dem 01. Januar 2012, die mit einem aktuellen gesetzlichen Erlass verhängt wurde.

Den Beschluss fasste am Mittwochabend (21. November 2012) der Vorstand des Panhellenischen Verbands der Pharmazeuten (PFS). Es fehlten auch nicht die Stimmen, welche forderten, bereits ab Donnerstag zur Einstellung der Ausführung von Kassenrezepten „auf Rechnung“ zu schreiten.

Am Montag werden die Apotheker eine Protestversammlung vor der Geschäftsstelle des EOPYY an der Allee Kifisisias durchführen, und am Samstag (01 Dezember 2012) wird die Generalversammlung der Branche einberufen werden, um die Situation zu bewerten und Beschlüsse über das weitere Vorgehen zu fassen.

(Quelle: in.gr)

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1000 Tote wegen fehlender Krankenhausbetten in Griechenland

18. November 2012 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 2.275 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland müssen Menschen sterben, weil die Krankenhäuser hauptsächlich aus Personalmangel immer weniger Betten in Intensivstationen bereitstellen können.

Wegen des Mangels an Betten in Intensivstationen (ITS) müssen im Griechenland der Krise Menschen sterben. Bezeichnend ist, dass – während auf Jahresbasis veranschlagt wird, dass 1.000 Menschen auch dann ihr Leben verlieren, wenn sie ein Bett in einer Intensivstation finden – diese Zahl auf 2.000 ansteigt, weil keine Behandlungsplätze verfügbar sind.

Diese äußerst beunruhigenden Daten gaben die Mitglieder der Griechischen Gesellschaft für Intensivbehandlung an die Öffentlichkeit und betonten, dass im Durchschnitt täglich allein in Attika bis zu 30 Patienten nach einem Bett in Intensivstationen suchen, jedoch nur die Hälfte von ihnen eins findet. Den übrigen – also ungefähr 45% – droht, ihr Leben zu verlieren, welcher Prozentsatz 23% betragen würde, wenn sie letztendlich Behandlungsplätze finden würden.
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Griechenland muss Krankenhausgebühr einführen

8. November 2012 / Aktualisiert: 03. Juli 2013 / Aufrufe: 848 4 Kommentare

Die Bestimmungen des neuen Memorandums sehen die Erhebung einer Gebühr in Höhe von 25 Euro für die Einweisung in ein öffentlichen Krankenhauses in Griechenland vor.

In dem Tsunami der Kürzungen, welche das neue Memorandum vorsieht, sind auch zwei neue Abzocken der Versicherten enthalten, jedoch mit Wirkung ab dem 01/01/2014. Ab diesem Datum „wird die von Seite der Patienten zu Gunsten des EOPYY erfolgende Zahlung des Betrags von einem Euro für jedes von dem jeweiligen Apotheker ausgeführte Rezept sowie auch die Entrichtung des Betrags von 25 Euro für die Einweisung und Behandlung in einem Krankenhaus des nationalen Gesundheitssystems (ESY) festgesetzt„.

Diese Maßnahme rief heftige Gegenreaktionen hervor, wobei die Ärztekammer von Scham und Schande spricht und die Beschuldigung erhebt, die Versicherten würden wie „finanzielle Lasttiere“ behandelt. „Die Versicherten werden bestraft, indem sie jedes Mal, wo sie ein Medikament erhalten oder in einem öffentlichen Krankenhaus behandelt werden, in die Tasche greifen„, führt die Ärztekammer Athen (ISA) in eine Bekanntmachung an.
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Immer mehr Griechen ohne Krankenversicherung

6. November 2012 / Aufrufe: 1.160 Kommentare ausgeschaltet

Das Gesundheitsministerium in Griechenland verzeichnet eine beunruhigende Zunahme der Anzahl der Bürger, die keinen Krankenversicherungsschutz haben.

Den steilen Anstieg der Anzahl nicht krankenversicherter Bürger bestätigen die Daten, welche der Gesundheitsminister Andreas Lykourentzos in Beantwortung einer Anfrage des unabhängigen Abgeordneten Nikos Nikolopoulos an das Parlament übermittelte.

Spezieller beliefen sich im Jahr 2010 die Aufwendungen für Patienten mit einem speziellen Krankenheft für Unversicherte auf 72.350.012 Euro für die griechischen Bürger und auf 16.365.952,75 Euro für die Ausländer. Im Jahr 2011 erreichte die selbe Aufwendung für die griechischen Bürger den Betrag von 79.750.836 Euro und für die Ausländer den Betrag von 4.969.610 Euro, während die entsprechende Aufwendung für das Jahr 2012 beunruhigende Ausmaße anzunehmen scheint, da sich allein für das erste Halbjahr die Aufwendung für die griechischen Bürger auf 45.413.417 Euro und für die Ausländer auf 2.856.233,80 Euro beläuft.

Zu dem ab 2011 verzeichneten signifikanten „Knick“ bei den Aufwendungen für nicht krankenversicherte Ausländer ist anzumerken, dass diesen durch einschlägige Regelungen (die im übrigen gleichermaßen die griechischen Bürger betreffen) wie speziell auch den nachstehend angeführten Runderlass der Zugang zu Leistungen des öffentlichen Gesundheitssystems erschwert bzw. verwehrt wird.
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Selbstbeteiligung für Medikamente in Griechenland bis 60 Prozent

9. Oktober 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 558 Kommentare ausgeschaltet

Der Träger für Gesundheitsleistungen in Griechenland hat eine Referenzpreisliste für Medikamente in Kraft gesetzt, die zu Selbstbeteiligungen von bis zu 60% führt.

Die Strapazen der Einwohner Attikas mögen inzwischen auch offiziell ein Ende gefunden haben, da die Apotheker wieder Kassenrezepte „auf Rechnung“ ausführen, jedoch stehen den Versicherten des Nationalen Trägers für Gesundheitsleistungen (EOPYY) neue Abenteuer bevor, da für 780 Präparate neue Referenzpreise in Kraft gesetzt wurden.

Dies bedeutet praktisch, dass der EOPYY fortan nur noch den Preisanteil deckt, der dem niedrigsten Preis des Wirkstoffs je Medikamentenkategorie entspricht, was zum Ergebnis hat, dass die (zu der bisherigen zusätzliche) Selbstbeteiligung der Versicherten in gewissen Fällen 50% – 60% des Gesamtpreises erreicht.

Konkret handelt es sich um eine Liste, die von der Elektronischen Sozialversicherungsführung (IDIKA) ausgegeben wurde und sich auf die Sätze der Vergütung bezieht, welche der EOPYY bei den in Rede stehenden Präparaten gewährt. Die Liste enthält den Einzelhandelspreis des jeweiligen Medikaments und den Referenzpreis, welchen der Träger vergütet. In etlichen Fällen werden jedoch große Abweichungen zwischen dem Einzelhandelspreis und dem Referenzpreis beobachtet, womit sich hohe Selbstbeteiligungen der Versicherten ergeben.

Beispielsweise ist für das Präparat Solian ein Einzelhandelspreis von 52,07 Euro und ein Referenzpreis von 20,47 Euro vorgesehen. Der Versicherte hat also die Differenz von 31,60 Euro aus eigener Tasche zu zahlen, womit der EOPYY gerade einmal 39,3% der Gesamtaufwendung deckt und der Versicherte 60,7% zuzahlt. Signifikante Abweichungen werden auch bei anderen Präparaten festgestellt, wie beispielsweise Alcidolin mit einem Einzelhandelspreis von 37,23 Euro und einem Referenzpreis von 16,44 Euro (zusätzliche Selbstbeteiligung des Versicherten 56%) und Algofren mit einem Einzelhandelspreis von 5,22 Euro und einem Referenzpreis von 2,51 Euro (zusätzliche Selbstbeteiligung 52%).

(Quelle: Vradyni, S. 17)

Lieferstopp an Krankenhäuser in Griechenland

14. September 2012 / Aufrufe: 1.079 2 Kommentare

Die organisierten Lieferanten medizinischer Artikel in Griechenland beschlossen einstimmig, die öffentlichen Krankenhäuser nicht mehr „auf Rechnung“ zu beliefern.

In einer außerordentlichen Generalversammlung beschlossen die in dem Panhellenischen Verband der Lieferanten für medizinische Artikel (PA.SY.P.I.E.) organisierten Firmen einstimmig, ab dem kommenden Montag (17 September 2012) zur Einstellung der Belieferung „auf Rechnung“ aller öffentlichen Krankenhäuser in Griechenland zu schreiten.

Zusätzlich stellen die Mitgliedsfirmen des PA.SY.P.I.E. ab dem selben Datum und bis auf weiteres bzw. bis zur vollumfänglichen Begleichung der aufgelaufenen Verbindlichkeiten die Belieferung der nachstehenden Krankenhäuser, welche überdimensionale Zahlungsrückstände aufweisen, völlig ein:

  • Allgemeines Krankenhaus Athen „Evangelismos“
  • Allgemeines Krankenhaus Rhodos „A. Papandreou“
  • Allgemeines Krankenhaus Athen „Sismanoglio“
  • Allgemeines Krankenhaus  Piräus „Tzanio“
  • Allgemeines Krankenhaus Ionia „Agia Olga“
  • Allgemeines Universitätskrankenhaus Alexandroupoli
  • Allgemeines Universitätskrankenhaus „Attikon“
  • Allgemeines Krankenhaus Kalamata

Wie der Verband in einer einschlägigen Bekanntmachung anführt, „wird der Beschluss notwendig und ist die natürliche Folge des unerträglichen finanziellen Drucks, den die Lieferanten medizinischen Materials über einen ausgedehnten Zeitraum erfahren und der die tragische Schrumpfung zum Ergebnis hat, welche die gesamte Branche sowohl quantitativ als auch hinsichtlich der inexistenten Liquidität der Firmen trifft„.

Der PA.SY.P.I.E.Ο führt die Situation auf folgende Punkte zurück:

  1. Einbeziehung der Krankenhausanleihen, welche die Firmen zur Begleichung der Schulden der Jahre 2007 – 2009 akzeptierten, in den „Schuldenschnitt“ (PSI).
  2. Verbot der Bezahlung der Firmen, die sich nicht der Regulierung der Anleihen auf Basis des Artikels 41 des Gesetzes 4058/2012 unterwarfen.
  3. Unverhältnismäßige Verzögerung der Tilgung der aufgelaufenen Verbindlichkeiten der Jahre 2010 – 2011 – 2012
  4. Völliges Fehlen der Finanzierung durch das Banksystem

(Quelle: in.gr)

Bis über 5 Monate Wartezeit in Krankenhäusern in Griechenland

10. September 2012 / Aufrufe: 410 Kommentare ausgeschaltet

Die Wartezeiten für ärztliche Untersuchungen in den regulären Vormittagsambulanzen der öffentlichen Krankenhäuser in Griechenland erreichen bis zu über 5 Monate.

Laut einer Reportage der Zeitung „Ethnos“ muss ein Krebspatient bis Dezember warten, um einen Untersuchungstermin in der pathologischen Klinik des Krankenhauses „Agios Sawwas“ zu bekommen, während in der Brustklinik des selben Krankenhauses die Wartezeit über 100 Tage beträgt.

Auf vier Monate beläuft sich die Wartezeit für eine Untersuchung in den regulären Ambulanzpraxen der Augenklinik des Krankenhauses „G. Gennimatas“. Auf mehr als fünf Monate beläuft sich in dem selben Krankenhaus die Wartezeit für die neurologische Klinik, die jeden Rekord der Patientennachfrage bricht.

Zwei Monate beträgt die Wartezeit für einen Untersuchungstermin in der Allergie-Abteilung für erwachsene des Krankenhauses „Laiko“, und die Wartezeit in der Hals-, Nasen- und Ohrenabteilung des Krankenhauses „Erythros Stavros“ übersteigt eineinhalb Monate.

Recht kurz sind dagegen die Wartelisten in der neurochirurgischen Abteilung des Krankenhauses „Evangelismos“ (7 Tage) und der Abteilung für chronische orthopädische Leiden des KAT (5 Tage).

Infolge der Wirtschaftskrise wenden sich immer mehr Bürger den öffentlichen Krankenhäusern zu, die jedoch der Nachfrage nicht zu entsprechen vermögen. Der Mangel an Ärzten und Personal führt zu grenzwertigen Personalbesetzungen, da im Nationalen Gesundheitssystem Griechenlands (ESY) 5.000 Ärzte und 20.000 Pflegekräfte fehlen.

(Quellen: in.gr)

Krankenhausärzte in Griechenland stellen Regierung Ultimatum

30. August 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 724 4 Kommentare

Nachdem die 9,5 Mio. Versicherten des EOPYY ab kommendem Samstag bzw. Montag gezwungen sein werden, Medikamente und Arztbesuche aus eigener Tasche zu bezahlen, drohen nun auch die Krankenhausärzte mit Protestaktionen.

Der Gesundheitssektor in Griechenland gleicht einem brodelnden Kessel, da nach den Apothekern, die ab dem 01 September 2012 an die Versicherten des EOPYY Medikamente nur noch gegen Barzahlung herausgeben, und den Kassenärzten, welche die Einstellung der Zusammenarbeit mit dem Organismus ab dem 03 September 2012 beschlossen haben, sich nun auch die Krankenhausärzte in den Reigen der Proteste einreihen und mit „harten Aktionen“ drohen, falls die Regierung zur Kürzung „weiterer 8% bei der speziellen Gehaltsordnung der Ärzte“ schreitet, und erklären, dass nicht über einen einzigen Euro ihres Gehalts verhandeln zu werden.

Ihre Haltung gegenüber dem EOPYY verhärtete die Ärztekammer Athen, die dem Präsidenten des EOPYY, Gerasimos Voudouris, eine außergerichtliche Beschwerde – Anzeige zustellte und Erklärungen in Zusammenhang mit dem Etat des Trägers, der direkten Finanzierung, der Begleichung der fälligen Vergütungen der Ärzte, der Schaffung eines ständigen Ausschusses zur Kontrolle der Geschäftsführung, ob eine Ausschreibung für die Bedienung der Versicherten des EOPYY per Telefon durchgeführt wurde und in Zusammenhang mit der gleichzeitigen Bezahlung Aller für die Dienstleistungen an die Versicherten des EOPYY, angefangen von dem Direktor bis hin zum letzten Amtsträger oder ihrer freiwilligen Mitwirkung, verlangen.
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