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Artikel Tagged ‘gesundheitssystem’

Operationen in Griechenland auch nachmittags, aber gegen Bezahlung!

12. November 2013 / Aktualisiert: 01. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.061 8 Kommentare

In den öffentlichen Krankenhäusern in Griechenland sollen zukünftig auch nachmittags Operationen durchgeführt werden können – allerdings gegen Bezahlung.

Mit dem Ziel, die (nicht zuletzt infolge der von der Troika verlangten radikalen Eisparungen ständig wachsenden …) endlosen Wartelisten für reguläre Operationstermine im Nationalen Gesundheitssystem ESY zu entlasten, plant die griechische Regierung, die Operationssäle der öffentlichen Krankenhäuser auch nachmittags zu öffnen.

Wie bereits bei den sogenannten „Nachmittagspraxen“ in den Ambulanzen der öffentlichen Krankenhäuser werden laut einer Reportage der Zeitung „Kathimerini tis Kyriakis“ allerdings auch die nachmittags (sprich außerhalb der regulären Dienstzeiten) erfolgenden operativen Eingriffe einen konkreten Preis haben.
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Griechenland führt "Clinical Audit" ein

19. Juli 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 2.005 2 Kommentare

Eingriffe und Behandlungen in den öffentlichen Krankenhäusern in Griechenland werden zukünftig vorab von privaten Kontrollärzten genehmigt werden müssen.

Der neue griechische Gesundheitsminister Adonis Georgiadis gab am vergangen Montag (15 Juli 2013) einen ersten Vorgeschmack der Reformen, die er auf dem Gesundheitsbereich vorantreibt, um nicht zuletzt die Forderungen der Troika zu befriedigen. In der Morgensendung des TV-Kanals MEGA merkte er an, dass der Staat private Firmen damit beauftragen werde, die Notwendigkeit der Eingriffe und die richtige Therapie für gesetzlich versicherte Patienten in den öffentlichen Krankenhäusern zu prüfen.

Wie der Minister erklärte, wird diese Überprüfungen nach den Normen der privaten Versicherungsgesellschaften erfolgen, die zuerst kontrollieren und dann die Versicherten für die Eingriffe, Behandlungen usw. entschädigen.
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Einsparungen durch ambulante Operationen in Griechenland

7. Juni 2013 / Aufrufe: 550 4 Kommentare

In Griechenland könnten im staatlichen Gesundheitssystem über 200 Millionen Euro durch ambulante Operationen eingespart werden.

Laut einer Studie, die von der Wirtschaftsabteilung der Nationalen Schule für öffentliche Gesundheit (ESDY) durchgeführt wurde, könnte der Staat die Einsparung von bis zu 225 Millionen Euro erzielen, wenn in dem Nationalen Gesundheitssystem (ESY) das System der ambulanten Operation zur Anwendung käme.

Und während die signifikanten Vorteile aus dem neuen System sowohl für den staatlichen Haushaltsplan als auch für die Versicherungskassen, aber hauptsächlich auch für die selbigen Patienten sicher sind, betonen die Forscher der ESDY, dass das griechische Gesundheitssystem eine speziellere Hysterese bei der Integration der ambulanten Operation in die strategische Bewältigung etlicher Fälle aufweist, was zum Ergebnis hat, dass sich die Anzahl der Tage der stationären Behandlung und folglich auch die Aufwendungen der Krankenhauseinrichtungen erhöhen.

Fragen ruft außerdem auch die Tatsache hervor, dass das Präsidialdekret zur Umsetzung des Systems hinsichtlich seines Erlasses bis heute behindert wird, obwohl dem Staat ein Mittel zur Einsparung von Mitteln bei paralleler Verbesserung der Lebensqualität der Patienten zur Verfügung steht und der gesetzgeberische Rahmen seit eineinhalb Jahren fertig ist.
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Ratten im Gesundheitssystem in Griechenland

16. März 2013 / Aufrufe: 1.482 Kommentare ausgeschaltet

Während die von der Troika aufgezwungenen Sparmaßnahmen im Gesundheitssystem in Griechenland Todesopfer fordern, verdienen sich Spekulanten weiterhin goldene Nasen.

Das Gesundheitsministerium zügelt seine Ausgaben. Bei der unkontrollierten Verschwendung wird das Messer angesetzt.“ Das griechische Gesundheitsministerium gab nach Beendigung des Besuchs „des Vertreters (sic) der Gläubiger“ eine Pressemitteilung aus, in der nachstehende Erklärung des Gesundheitsministers Andreas Lykourentzos angeführt wurde:

Die Reformen auf dem Sektor der Gesundheit stärken die Seriosität des Landes und führen zur Erreichung der im Rahmen der Kreditvereinbarung gesetzten Ziele. Die Folgen der wirtschaftlichen Krise stellen die Belastungsfähigkeit des nationalen Gesundheitssystems auf die Probe. Wir begegnen der erhöhten Nachfrage nach Gesundheitsleistungen trotz der ungünstigen volkswirtschaftlichen Umstände mit Verantwortlichkeit und Vollständigkeit. Wir befinden uns auf dem rechten Weg und machen mit Entschlossenheit weiter.

Schauen wir uns also einmal den rechten Weg, den der Minister mit Entschlossenheit fortsetzt, anhand des Beispiels des Krankenhauses „Papageorgiou“ in Thessaloniki an.
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Ärzte in Griechenland verloren bis zu 64 Prozent ihrer Bezüge

16. Februar 2013 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 1.985 10 Kommentare

Im Rahmen der drastischen Kürzungen auf dem Gesundheitssektor in Griechenland haben die Ärzte in zwei Jahren bis zu 64 Prozent ihrer Bezüge verloren.

Die Krankenhausärzte des öffentlichen Gesundheitssystem (ESY) in Griechenland haben in den beiden letzten Jahren bei ihren Gesamtbezügen einen „Schnitt“ von 26% bis zu 64% erlitten. Ein Beleg ist, dass sich „am Ende der Fahnenstange“ Gehälter in Höhe von jährlich 36.825 Euro (brutto) befinden, während das niedrigste Ärztegehalt inzwischen nur noch gerade einmal jährlich 16.275 Euro (brutto) erreicht.

Laut einer Studie des Verbands der Krankenhausärzte von Athen – Piräus (EINAP) ist heute das Jahreseinkommen aus Gehältern für die Ärzte des ESY im Vergleich zu 2010 analog zum Rang von 26% bis 34,2% gesunken, während die Bruttovergütungen des aktiven Bereitschaftsdienstes sogar von 40% bis zu 64% gesenkt worden sind.
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4 von 10 Ärzten in Griechenland sind arbeitslos

8. Februar 2013 / Aktualisiert: 31. März 2018 / Aufrufe: 815 2 Kommentare

Fast vier von zehn Ärzten in Griechenland sind arbeitslos oder unterbeschäftigt.

37,5% der Ärzte in Griechenland sind arbeitslos oder unterbeschäftigt, wobei die Jünger des Hippokrates im Großraum Attika den Löwenanteil bei den … Arbeitslosenausweisen oder der Unterbeschäftigung inne haben.

Die Daten der Ärztekammer Athen (ISA) über die jungen Ärzte in Athen sind bezeichnend: innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich die Anzahl der arbeitslosen Athener Fachärzte verdoppelt. 2007 waren im Register der ISA 592 Ärzte verzeichnet, welche ihre Fachqualifikation erworben hatten, während 2012 die Fachärzte 1.191 erreichten. Parallel verfünffachte sich der Anteil des in das Ausland abgewanderten höchst qualifizierten Ärztepotentials: 2007 waren 292 Fachärzte „ausgewandert“, während 2012 ihre Anzahl 1.166 erreichte.

Bei der Präsentation der Daten führte der Präsident der ISA, Herr Giorgos Patoulis,  an: „Nach so vielen Jahren treibt unser Staat im Land des Hippokrates sein am höchsten qualifiziertes wissenschaftliches Menschenpotential in die Auswanderung. Ein ungeheures Verbrechen, die Verantwortlichen tragen schwerste Verantwortung und schulden Rechenschaft abzulegen. Mit einer Gesundheits-Charta, die noch in den Kinderschuhen steckt, mit Inseln, Gesundheitszentren, Krankenhäusern im betrieblichen Zusammenbruch und ohne Ärzte, mit einem Potenzial tausender junger Ärzte im Nirgendwo, mit einer niemanden interessierenden Gesundheitsvorsorge wird buchstäblich alles eingeebnet, was von dem Gesundheitssystem übrig geblieben ist.

Im Rahmen der Unterstützung der jungen Ärzte beabsichtigt die Ärztekammer Athen, ein Arbeitsvermittlungsbüro zu schaffen, wo die Stellenangebote verzeichnet und die interessierten Ärzte der ISA Informationen erhalten werden. Ebenfalls wird die Möglichkeit der Kooperation zwischen Ärzten zur Schaffung von Multi-Praxen erneut untersucht werden.

(Quelle: ProtoThema.gr)

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Olli Rehn an Krebskranke in Griechenland: selbst schuld!

7. Februar 2013 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 8.138 29 Kommentare

Olli Rehn rechtfertigte die Verweigerung der Lieferung von Krebsmedikamenten an das Gesundheitssystem in Griechenland mit den Schulden an die Hersteller.

Mit Zynismus beantworte die Europäische Kommission durch den Mund des EU-Wirtschaftskommissars Olli Rehn eine Anfrage des Europa-Abgeordneten der SYRIZA-Partei, Nikos Chountis, bezüglich der Einstellung der Lieferung von Krebsmedikamenten seitens eines deutschen Pharma-Konzerns und gab dem griechischen Staat die Schuld an der nicht fristgerechte Begleichung der Verbindlichkeiten des staatlichen Gesundheitssystems an die Hersteller und Lieferanten.

Die Antwort des Wirtschaftskommissars lässt keinerlei Spielräume zu Fehlinterpretationen, da – wie er äußerte – „die die Priorität des Programms weiterhin Vermeidung der Ansammlung neuer Verbindlichkeiten bleibt„, lastete dem Staat die Verantwortung für die nicht rechtzeitige Begleichung der Schulden an und rechtfertigte somit die deutsche Firma, welche die Bereitstellung von Krebspräparaten an die Krebspatienten einstellte.
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Krankenhäusern in Griechenland gehen Lebensmittel aus

19. Januar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 925 1 Kommentar

Infolge der drakonischen Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen gehen öffentlichen Krankenhäusern in Griechenland sogar die Lebensmittel aus.

Im Rahmen der rigorosen Kürzungen der Ausgaben im öffentlichen Gesundheitssystem müssen die griechischen Krankenhäuser sogar an den Lebensmitteln sparen, was zur Folge hat, dass inzwischen viele Patienten nicht mehr hinreichend ernährt werden.

Nach der psychiatrischen Anstalt auf Leros, wo die Patienten über einen erheblichen Zeitraum ohne Lebensmittel blieben, und dem Krankenhaus Elpis, das ähnlichen Problemen begegnete, zeigt sich laut einem Artikel der Zeitung Eleftherotypia auch bei dem Sismanoglio-Krankenhaus in Athen ein dramatischer Rückgang der Lebensmittel.

 Die Beschäftigten des Krankenhauses beklagen, dass auf dem Speiseplan der Patienten sogar Grundnahrungsmittel wie Öl, Nudeln und Reis fehlen, da die Kürzungen bei der Bestellung 60% – 70% erreichen und die Vorräte schrittweise ausgehen. Laut dem Vorsitzenden des Berufsverbands der Beschäftigten, Nikos Mallinoglou, leiht das Krankenhaus sich sogar Rohstoffe bei benachbarten Krankenhäusern, um überhaupt die Küche in Betrieb halten zu können.

(Quelle: in.gr)

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Versicherte in Griechenland ohne zahnärztliche Versorgung

19. Januar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 1.378 3 Kommentare

Praktisch die Gesamtheit der gesetzlich Versicherten in Griechenland erhält keinerlei zahnärztliche Versorgung von ihren Versicherungsträgern.

Ohne zahnärztliche Versorgung ist inzwischen fast die Gesamtheit der gesetzlich versicherten Griechen zu einem Zeitpunkt, wo in Griechenland rund 80% der Kinder Karies haben, während die Analogie von Zahnärzten zu Einwohnern höher liegt als in anderen Ländern der EU.

Die Zahnmedizin ist von den Gesundheitsleistungen ausgenommen. Vor der Eingliederung in den EOPYY erkannte der OPAD (Anmerkung: gesetzlicher Versicherungsträger des öffentlichen Dienstes) einen kleinen Betrag der zahnmedizinischen Aufwendung, jetzt deckt der EOPYY gar nichts. Erst ab 2014 und unter Voraussetzungen ist eine gewisse Art der Deckung zahnmedizinischer Aufwendungen vorgesehen„, betonte der Vorsitzende des Zahnarztverbands Thessaloniki (OSTH), Athanasios Devliotis, im Rahmen einer Pressekonferenz am Vortag des panhellenischen Streiks der Ärzte und Zahnärzte am 17 Januar 2013.
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Bis zu 1 Jahr Wartezeit für Operation in Krankenhaus in Griechenland

18. Januar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 986 Kommentare ausgeschaltet

Die Wartezeiten für einen einfachen operativen Eingriff in einem Krankenhaus des öffentlichen Gesundheitssystem in Griechenland betragen bis zu 1 Jahr.

Ab 6 Monate bis zu einem Jahr müssen in Griechenland die Bürger warten, die sich einer einfachen Operation in einem Krankenhaus des öffentlichen Gesundheitssystem (ESY) unterziehen wollen. Wie der Vorsitzende des Verbands der Krankenhausärzte Thessalonikis (ENITH), Christos Papastergiou betonte, werden wegen des Fehlens von Personal und Materialien inzwischen bereits Termine für das Jahr 2014 vergeben.

Zur selben Zeit setzt sich die Korruption in den Krankenhäusern fort. „Wir verlangen, dass die Bankkonten der Direktoren der Krankenhäuser, der Direktoren der Kliniken und der Bediensteten geöffnet werden, die in Bestellungen involviert sind“, fügte Herr Papastergiou an, zusammen mit dem Personal des Krankenhauses „Panagia“ an der Protestkundgebung teilnahm, die im Rahmen des panhellenischen Streiks der Ärzte vor den Geschäftsräumen der 4. Gesundheits-Bezirksverwaltung (YPE) stattfand.

Der Vorsitzende des ENITH beklagte, dass im Osten Thessalonikis kein Kinderarzt des EOPYY existiert und dass es Entbindungskliniken ohne Geburtshelfer und Operationssäle ohne Anästhesiologen gibt, und fährt fort:

Wenn jemand mit einem Herzinfarkt in das Krankenhaus ‚Panagia‘ eingeliefert wird, gibt es kein Labor für die Durchführung erforderlichen Blutuntersuchungen. Der Patient wird mit einem Krankenwagen in das Krankenhaus ‚Agios Pavlos‘ gebracht werden müssen, sofern es einen Krankenwagen gibt und ein Fahrer da ist. Das ‚Ippokratio‘ hat keinen Koronarangiographen, das ACHEPA hat keinen Magnet-Tomographen, drei Kliniken des ‚Panagia‘ werden in Räumlichkeiten des ‚Agios Pavlos‘ verlegt, die mit Asbest gedeckt sind. Die Zusammenlegung der Kliniken erfolgt völlig planungslos und ohne das Vorliegen in sich abgeschlossener Studien.

(Quelle: Zougla.gr)

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