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Artikel Tagged ‘geldwäsche’

Plötzlicher Tod für Siemens-Bestechung in Griechenland

18. Juli 2019 / Aufrufe: 441 Kommentare ausgeschaltet

Nach Inkrafttreten des neuen Strafgesetzbuchs gelten in Griechenland die Straftaten der in der Siemens-Schmiergeldaffäre wegen Bestechung Angeklagten als verjährt.

Den … „plötzlichen Tod“ der Straftat der Bestechung für die Angeklagten im Siemens-Fall brachte in Griechenland das neue Strafgesetzbuch, das vor zwei Wochen in Kraft gesetzt wurde und die Staatsanwältin Eleni Skeparnia der dreisitzigen Berufungsstrafkammer zwang, am 15 Juli 2019 zu einem ergänzenden Plädoyer zu schreiten und die Schuld 22 Beklagter nur für die Straftat der Geldwäsche zu beantragen.

Klare Spitzen gegen das neue Strafgesetzbuch anklingen lassend beantragte die staatsanwaltliche Justizdienerin wegen Verjährung den Freispruch von der Straftat der aktiven und passiven Bestechung für alle – also jene 32 – Angeklagten, für die sie in ihrem ursprünglichen Plädoyer im vergangenen April deren Verurteilung beantragt hatte.
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Wann in Griechenland Verdacht auf Geldwäsche entsteht

8. November 2018 / Aufrufe: 696 Kommentare ausgeschaltet

14 konkrete Fälle, in denen in Griechenland diverse Transaktionen wegen eines indizierten Verdachts auf Schwarzgeldwäsche ins Mikroskop der AADE geraten.

Eine Liste mit möglichen Anzeichen dafür, dass jemand in die Wäsche von Schwarzgeld verwickelt ist, aber auch andere Anweisungen umfasst die Präsentation, die der Leiter der sogenannten „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE), Giorgos Pitsilis, vor Vertretern – wie Buchhaltern, Steuertechnikern und Immobilienmaklern – von Trägern abhielt, die in in Griechenland das Prozedere der Kontrolle und Bekämpfung der Praktiken zur Legalisierung von Einnahmen aus illegalen Aktivitäten involviert sind.

Buchhalter, Makler und Händler werden das Sieb der AADE während der Kontrollen durchlaufen, die sie ab 2019 wegen der Geldwäsche auf Basis des neuen Gesetzes zu beginnen plant.
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17 Jahre Gefängnis für Anlagebetrug in Griechenland

15. Juli 2018 / Aufrufe: 713 Kommentare ausgeschaltet

Ein in Griechenland als Repräsentant der schweizerischen Bank Julius Bär auftretender Finanzberater wurde zu 17 Jahren Gefängnis verurteilt.

In der Sache eines Betrugs zu Lasten von neun Anlegern in Griechenland, die ein Bankkonto in der Schweiz zu eröffnen wünschten, verhängte die fünfsitzige Strafkammer des Berufungsgerichts in dem zweitinstanzlichen Verfahren eine Haftstrafe von 17 Jahren gegen den Hauptangeklagten und Freiheitsstrafen von jeweils 3 Jahren gegen seine beiden Mittäter, zu denen auch ein ehemaliger Funktionär der Züricher Bank Julius Bär zählt.

In seinem einstimmigen Beschluss verurteilte das Gericht – dem Antrag des plädierenden Staatsanwalts folgend – den Hauptangeklagten, sprich den Börsen- / Investmentberater Thomas Karydas, der in Griechenland unwahr als offizieller Vizepräsident der Bank auftrat, zu einer Gefängnisstrafe von 17 Jahren.
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Griechenland kriminalisiert Barzahler

21. Februar 2018 / Aufrufe: 1.842 3 Kommentare

Käufe im Wert von über 500 Euro bar bezahlenden Privatleuten droht in Griechenland eine Geldstrafe von jeweils 100 Euro.

Nach den in den beiden letzten Jahren erfolgten Änderungen bei den gesetzlichen Bestimmungen gab die sogenannte „Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) die Liste der fallweise bis zu 20000 Euro erreichenden Geldstrafen bekannt, die beispielsweise gegen keine oder inkorrekte Zahlungsbelege ausstellende Ärzte und Nachhilfeschulen, aber auch in Fällen „frisierter“ Registrierkassen verhängt werden.

Im Bestreben nach einer totalen Kontrolle des Finanzverkehrs werden in Griechenland mittlerweile auch Barzahler „kriminalisiert“, denen abgesehen von allen übrigen Konsequenzen nunmehr bereits ab relativ belanglosen Barkäufen eine empfindliche Geldstrafe droht.
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Totale Kontrolle des Finanzverkehrs in Griechenland

13. Februar 2018 / Aufrufe: 1.217 Kommentare ausgeschaltet

Unter dem Vorwand der Bekämpfung der Geldwäsche sollen in Griechenland alle über 1000 Euro betragenden Kontobewegungen überwacht werden.

In Griechenland wird erwartet, dass der öffentlich zur Beratung gestellte Gesetzentwurf des Finanzministerium einen großen Umsturz in allen Transaktionen von Firmen oder natürlichen Personen bringen wird.

Seine Verabschiedung, die zum Ziel haben wird, der Bewegung „schwarzen“ Geldes zu begegnen, wird die totale Kontrolle aller Transfers eines Geldbetrags von über 1.000 Euro per Bankkonten herbeiführen. Wer immer also ab diesem Betrag und darüber Geld zahlt, erhält oder transferiert, wird als verdächtig gelten und sich auf einer Kontrollliste wiederfinden.
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Griechenland verdächtigt Barzahler pauschal der Geldwäsche

11. Februar 2018 / Aufrufe: 1.048 1 Kommentar

In Griechenland machen sich alle, die Autos, Teppiche und Pelze gegen Barzahlung kaufen, generell der Geldwäsche verdächtig.

Wie ein in Griechenland öffentlich zur Beratung gestellter Gesetzentwurf bezüglich der Geldwäsche vorsieht, werden sich alle, die ein Fahrzeug, Teppiche, Antiquitäten, aber auch Pelze gegen Barzahlung kaufen, pauschal der Wäsche „schwarzen Geldes verdächtig machen.

Käufe von Fahrzeugen, Edelsteinen mit Barbeträgen von über 10.000 werden den zuständigen Behörden zu melden sein, da sie generell als der Wäsche schwarzen Geldes verdächtig gelten.
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Griechenland nimmt sich BMW und Mercedes zur Brust

19. Juni 2016 / Aufrufe: 2.385 2 Kommentare

In Griechenland wurden endlich lange Zeit politisch verhinderte Strafverfahren gegen BMW Mercedes wegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche eingeleitet.

Wegen ausgedehnter Steuerhinterziehung der Firmen Mercedes – BMW und der Bestechung griechischer Amtsträger durch die Daimler bestellte in Griechenland der Wirtschaftsstaatsanwalt die Einleitung eines Strafverfahrens gegen die Verantwortlichen der beiden Gesellschaften.

Das Thema hatte der griechische Radiosender „Sto Kokkino“ im August 2014 aufgedeckt.
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Strafverfahren und Haftstrafen für Steuerschuldner in Griechenland

2. Februar 2016 / Aufrufe: 1.224 Kommentare ausgeschaltet

Rund 14000 Schuldnern des Fiskus in Griechenland mit Verbindlichkeiten von insgesamt 20 Milliarden Euro drohen Strafverfahren und Haftstrafen.

14.218 Steuerpflichtige, die gemäß den Angaben des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) in Griechenland fällige Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 20,148 Mrd. Euro schulden, laufen in Gefahr, sich mit Strafverfolgungen und Haftstrafen wegen nicht fristgerechter Entrichtung von Schulden an den Fiskus, aber auch Anklagen wegen der Wäsche schwarzer oder schmutziger Gelder konfrontiert zu sehen.
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Haftbefehl gegen Unternehmer in Griechenland wegen Steuerhinterziehung

24. Juni 2015 / Aufrufe: 1.952 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland erging ein Haftbefehl gegen den der Steuerhinterziehung und Geldwäsche beschuldigten bekannten Unternehmer Angelos Metaxas.

Die Justizbehörden in Griechenland erließen einen Haftbefehl gegen Angelos Metaxas, Spross der bekannten Industriellen-Familie auf dem Sektor der Spirituosen, nachdem sie gegen ihn ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung eines großen Ausmaßes von vielen Millionen Euro eingeleitet haben, die mithilfe der Daten der sogenannten Lagarde-Liste ausfindig gemacht wurden.

Eingeleitet wurde das Strafverfahren gegen Angelos Metaxas von der Staatsanwältin Eleni Toumpaki, und zwar mit den Beschuldigungen der Steuerhinterziehung und Legalisierung von Einkommen aus einer illegalen Aktivität im Grad eines Schwerverbrechens, was den Unternehmer sogar auch mit einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe konfrontiert.
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Siemens-Prozess in Griechenland schreitet voran

18. April 2015 / Aufrufe: 1.471 Kommentare ausgeschaltet

Der Prozess in Griechenland wegen der Siemens-Schwarzgelder schreitet trotz der Bemühungen deutscher Angeklagter voran, das Verfahren zu torpedieren.

Von der Staatsanwaltschaft des obersten Gerichtshofs Areopag wurden die Anträge der deutschen Staatsangehörigen Roland Koch, Reinhard Siekaczek, Rudolf Wolfgang und Ludwig Anton Heinrich Jasper abgewiesen, mit denen sie verlangten, dass der Beschluss des Athener Berufungsrichterrats aufgehoben wird, mit dem wegen der „schwarzen“ Siemens-Kassen insgesamt 64 Personen – darunter auch 13 Deutsche – vor Gericht gestellt werden.

Es sei in Erinnerung gerufen, dass seit dem vergangenen März (2015) auf Beschluss des Athener Berufungsrichterrats wegen des Siemens-Falls gegen insgesamt 64 Personen ein Verfahren eröffnet wurde, damit sie wegen des berüchtigten „Vertrags 8002“ vor Gericht gestellt werden, der sich auf die Digitalisierung der öffentlichen Telefongesellschaft OTE bezog.
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