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Artikel Tagged ‘flüchtlingsproblem’

EVP kritisiert Griechenland wegen Flüchtlingswelle

22. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.127 3 Kommentare

Die Europäische Volkspartei übt harte Kritik an Griechenland wegen seiner Haltung im Thema der Flüchtlingswellen aus dem Mittleren Osten.

Die Führungsgruppe der Nea Dimokratia (ND), die sich für die Teilnahme am Kongress der Europäischen Volkspartei in Madrid befindet, sieht sich mit einem Schriftsatz konfrontiert, der harte Kritik wegen der Haltung Griechenlands im Flüchtlingsthema übt.

Informationen zufolge rief der kursierende Entwurf Spannung, Verlegenheit und die Mobilisierung der griechischen Delegation unter der Leitung des (derzeitigen Interims-Vorsitzenden der ND) Evangelos Meimarakis hervor, indem versucht wurde, harte Ausdrücke des zentraleuropäisch inspirierten Entwurfs entfernen zu lassen.
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Griechenland: Memorandum oder Flüchtlinge?

20. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.031 Kommentare ausgeschaltet

Der Vorschlag der deutschen Regierung, das Memorandum bis hin zur Aufhebung zu reduzieren, wenn Griechenland mehr Flüchtlinge aufnehmen, ist imposant!

Premierminister Alexis Tsipras wird die Gelegenheit geboten, das Memorandum unter dem Zugeständnis zu zerreißen, dass Griechenland mehr Flüchtlinge aufnimmt, weil Berlin bekanntermaßen keine Victoria-Plätze hat und das Prestige seiner Plätze nicht beschädigen möchte.

[Anmerkung: Dies ist eine Anspielung auf die Verhältnisse auf dem zu einer zentralen Anlauf- und Sammelstelle gewordenen Victoria-Platz in Athen, wo unzählige Flüchtlinge und Immigranten unter unsäglichen humanitären und hygienischen Verhältnissen „campier(t)en“.]
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Keine Verquickung der Flüchtlingskrise mit Griechenlands Memorandum

18. Oktober 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 520 Kommentare ausgeschaltet

Aus Berlin wurde resolut zwischen dem Flüchtlingsproblem und der strengen Umsetzung des Memorandums in Griechenland differenziert.

Sich auf einen Artikel der deutschen Wirtschaftszeitung „Wirtschaftswoche“ beziehend, laut dem Berlin die Absicht hege, „die strenge Umsetzung der Bedingungen des Programms in den Hintergrund rücken zu lassen„, wenn Griechenland mehr Flüchtlinge aufnehmen würde, erklärte der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert, es dürfe keine Verquickung der Flüchtlingskrise mit der Umsetzung der Vereinbarung über das dritte Hilfspaket erfolgen.

Herr Seibert wiederholte ebenfalls, es sei notwendig, in dem Gebiet zwischen Griechenland und der Türkei in der Ägäis eiligst eine „koordinierte Situation“ wiederherzustellen, damit dort nicht die Flüchtlings-Schlepper unkontrolliert agieren.
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Griechenland als deutsche „Sonderdeponie“

18. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.238 1 Kommentar

So viel Geld Deutschland auch bieten mag, lässt das Problem mit den Flüchtlingen und Immigranten sich nicht lösen, indem sie einfach in Griechenland festgesetzt werden.

Es wurde zutreffend geschrieben, „vor einigen Jahrzehnten war eine der Hauptsorgen unserer europäischen Partner, ihren Giftmüll loszuwerden. Um dies zu erreichen, waren sie bereit, die Länder reichlich zu bezahlen, die den Müll einlagern würden und denen dafür Investitionen usw. versprochen wurden.

Der heutige Müll, den die reichen europäischen Partner entsorgen möchten, sind Menschen, und man hat bereits auch die sanitäre Deponie für ihre Einlagerung ausgesucht: Griechenland!

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Deutschland stellt Griechenland eine neue Falle

17. Oktober 2015 / Aufrufe: 2.275 3 Kommentare

Ein Deal, Flüchtlinge und Immigranten erst gar nicht aus Griechenland herauszulassen oder wieder dorthin zurückzuschicken, könnte sich als böse Falle erweisen.

Die Wirtschaftskrise hat Kosten für die Regierungen, so wie es das Immigrationsthema für Frau Merkel hat. Die Vermählung der Wirtschaftskrise mit dem Flüchtlingsproblem stellte eine Herausforderung dar. Wohin führt dies jedoch?

Vor einigen Jahrzehnten war eine der Hauptsorgen unserer europäischen Partner, ihren Giftmüll loszuwerden. Um dies zu erreichen, waren sie bereit, die Länder reichlich zu bezahlen, die den Müll einlagern würden und denen dafür Investitionen usw. versprochen wurden. Die Zeiten haben sich jedoch geändert.
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Tourismus zahlt für Flüchtlingsproblem in Griechenland

15. September 2015 / Aufrufe: 3.849 Kommentare ausgeschaltet

Der Tourismus auf den von Immigranten überschwemmten Ägäis-Inseln Griechenlands erlitt erheblichen wirtschaftlichen Schaden, der sich bereits auch auf 2016 erstreckt.

Wegen der von der vorherigen Regierung gezeigten Unfähigkeit, das Thema der großen Immigrantenströme zu handhaben, nehmen in Griechenland die Auswirkungen auf den Tourismus auf Inseln der Ägäis – wie Lesbos und Kos – mittlerweile große Dimensionen an.

Trotz der infolge der Initiative der Übergangsregierung eingetretenen relativen Verbesserung ist der Schaden im Tourismus bereits durch die vergangenen Monate verursacht worden. Die Auswirkungen betreffen sowohl die diesjährige als auch die kommende Saison 2016, da ausländische Fluggesellschaften Flüge den betroffenen Inseln streichen und Reiseveranstalter zu Stornierungen schreiten oder die konkreten Reiseziele ganz aus ihrem Angebot nehmen.
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2015 kamen bisher über 200000 Immigranten nach Griechenland

28. August 2015 / Aufrufe: 832 Kommentare ausgeschaltet

Die Anzahl der seit Januar bis Ende August 2015 illegal in Griechenland eingetroffenen Flüchtlinge und Immigranten ist mittlerweile auf über 200000 gestiegen.

In Griechenland trafen 2015 bisher (sprich seit Anfang des Jahres bis Ende August) über 200.000 Immigranten und Flüchtlinge ein, davon 100.000 allein in den beiden letzten Monaten. Diese Zahlen gab der stellvertretende Minister für Handelsschifffahrt, Thodoris Dritsas, zu dem Vorstand des Zentralverbands der Kommunen Griechenlands sprechend bekannt, wo er sich einfand um die lokale Selbstverwaltung über das Immigrationsthema zu informieren.

Herr Dritsas betonte, dass von den Einheiten der Hafenpolizei in den letzten acht Monaten 60.000 Flüchtlinge und Immigranten gerettet wurden und es in den griechischen Hoheitsgewässern keinen einzigen Ertrinkungstod eines Immigranten oder Flüchtlings gab.
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Totales Flüchtlings-Chaos auf Inseln in Griechenland

10. August 2015 / Aufrufe: 7.608 8 Kommentare

Laut der FRONTEX trafen auf den Inseln Griechenlands allein im Juli 2015 über 50000 Immigranten ein, während von Seite der UN von einem totalen Chaos gesprochen wird.

Das Flüchtlingskommissariat der UN fordert Griechenland auf, das „totale Chaos“ auf den Inseln, auf denen tausende illegale Immigranten an Land gingen, unter Kontrolle zu bringen, aber auch die Länder der EU, „mehr zu tun um die Last zu verteilen, die Griechenland auf sich nimmt, wo allein im Juli 50.000 Flüchtlinge eintrafen„.

Wie der Leiter des Kommissariats für Europa, Vincent Kostel – der die griechischen Ägäis-Inseln Lesbos, Kos und Chios besuchte – erklärte, „ist die Lage in Bezug auf Trinkwasser, medizinische Versorgung, Lebensmittelhilfe völlig unzureichend. Auf den meisten Inseln besteht keine Möglichkeit zur Aufnahme, die Menschen schlafen nicht einmal unter irgendeinem Dach„.
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Schickte Griechenland Syrer nach Deutschland?

27. Februar 2015 / Aktualisiert: 02. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.693 8 Kommentare

Laut einer Reportage der Londoner Times soll Griechenland syrischen Flüchtlingen die Weiterreise nach Deutschland ermöglicht und damit Berlin erzürnt haben.

Berlin soll angeblich Antworten von Athen verlangen und die vorherige griechische Regierung beschuldigen, syrischen Flüchtlingen offizielle Aufenthaltsgenehmigungen und Reisepapiere ausgestellt zu haben, mit denen sie dann in Deutschland Asyl beantragen konnten.

Wie die Londoner „Times“ in einer Reportage mit Titel „Wut, weil Griechenland seine Migranten nach Deutschland schickt“ enthüllt, gab es im vergangenen Dezember eine geheime Vereinbarung zwischen der Regierung Samaras und einer Gruppe syrischer Flüchtlinge.
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Griechenland sollte 500000 Immigranten nach Europa schicken

23. Februar 2015 / Aufrufe: 6.714 4 Kommentare

Der stellvertretende Minister für Bürgerschutz in Griechenland erklärte, er persönlich würde Schengen brechen und eine halbe Million Immigranten nach Europa schicken.

Vermögen wir das Thema Dublin 2, 3, 4, 5 zu lösen oder sollen wir Schengen brechen? Ich würde Schengen brechen, aber, um nicht missverstanden zu werden, ich spreche als Giannis Panousis. Da Europa uns nicht unterstützen will und uns einfach nur Geld zahlt, damit wir alle gesellschaftlichen und sonstigen Folgen von Kriegen und Bürgerkriegen auf uns nehmen, an denen wir keine Schuld tragen, müssen wir diese Ströme untereinander verteilen.

Wenn Europa das nicht will, würde ich die Grenzen öffnen, damit sich 500.000 Immigranten in andere Länder begeben und wir sehen, wie sehr Europa sich diesbezüglich sensibilisieren wird„, äußerte der stellvertretende Minister für Bürgerschutz, Herr Panousis.
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