Archiv

Artikel Tagged ‘flüchtlingsproblem’

Protest gegen Immigranten an Griechenlands Nordgrenze

7. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.535 1 Kommentar

Die Einwohner des kleinen Grenzdorfes Idomeni in Griechenland drohen mit dynamischen Aktionen gegen die zu tausenden herumlungernden Immigranten.

Die Einwohner des Grenzdorfes Idomeni im Norden Griechenlands an der Grenze zur ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Mazedoniens (FYROM) sind entschlossen, zu Protestaktionen zu schreiten, wenn nicht umgehend eine Lösung für das Problem gefunden wird, das mit den an dem Grenzübergang Idomeni – Gevgelija festsitzenden Immigranten entstanden ist, und geben zu verstehen, dass ihre Geduld erschöpft ist.

Wenn bis Dienstag (08 Dezember 2015) die Immigranten (Anmerkung: die nicht in die FYROM gelassen werden) von Idomeni nicht verschwunden sind, sind wir entschlossen, zu Aktionen zu schreiten„, äußert gegenüber der Nachrichtenagentur ANA-MPA die Bürgermeisterin der lokalen Gemeinde Idomenis, Xanthoula Soupli.
Gesamten Artikel lesen »

Gewalt an Griechenlands Nordgrenze

5. Dezember 2015 / Aufrufe: 5.693 6 Kommentare

In Griechenland kam es an der Grenze zur FYROM zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Kriegsflüchtlingen und Wirtschaftsimmigranten, welche die Grenze blockieren.

Im Grenzgebiet zwischen Griechenland und der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Mazedoniens (FYROM) brachen am Grenzübergang – Gevgelija, wo die Lage weiter explosiv bleibt, heute Morgen (04 Dezember 2015) auf griechischer Seite neue Zusammenstöße zwischen Flüchtlingen und Immigranten aus.

Der Grenzübergang zur FYROM, der gestern von Iranern aus Protest blockiert worden war, weil ihnen die Einreise in das Nachbarland verwehrt wird, wurde gestern Abend mit dem Ergebnis frei gemacht, dass sich am Morgen wieder Flüchtlinge und Immigranten vor dem Drahtzaun drängelten und es zu Spannungen kam.
Gesamten Artikel lesen »

Frontex greift an Griechenlands Nordgrenze ein

4. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.081 Kommentare ausgeschaltet

Die Frontex weitet ihre Aktivitäten auf die Grenze zwischen Griechenland und FYROM aus.

Nach einer einschlägigen Vereinbarung mit der griechischen Regierung gab die sogenannte „Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union“ (Frontex) die Ausweitung ihrer Aktivitäten auch auf die Festlandgrenze zwischen Griechenland und der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Mazedonien (FYROM) bekannt.

Wie angemerkt wird, wird die Organisation bei der Registrierung der Immigranten helfen und die Platzierung der Bediensteten in der kommenden Woche beginnen.
Gesamten Artikel lesen »

EU droht Griechenland mit Ausschluss aus Schengen-Zone

3. Dezember 2015 / Aufrufe: 4.244 3 Kommentare

Laut der Financial Times wird Griechenland mit dem Ausschluss aus der Schengen-Zone gedroht, damit Athen sich der Linie der EU im Flüchtlingsproblem anschließt.

Griechenland hat eine Frist bis Mitte Dezember 2015, die Weise zu ändern, auf die es den Zustrom von Flüchtlingen und Immigranten handhabt, anderenfalls wird es – laut einem Artikel der Financial Times (FT) – mit dem Ausschluss aus der Schengen-Zone bestraft werden, die den freien Verkehr der Bürger sicherstellt.

Der Grund für die Drohung ist laut der Financial die Weigerung Athens, gemeinsamen (Grenz-) Patrouillen oder – wie charakteristisch angeführt wird – „ausländischer Hilfe zur Kontrolle der Grenzen“ zuzustimmen.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland wird zum Land der Arbeitslosen und Rentner

1. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.362 Kommentare ausgeschaltet

Die deutsche Presse berichtete am vergangenen Wochenende über die dramatischen Enzwicklungen in Griechenland und endlich auch über den neuen Grenzzaun der FYROM.

In der deutschen Presse gab es zum vergangenen Wochenende einen Artikel über die neuen gesellschaftlichen Gegebenheiten, die sich in Griechenland gestalten, und viele Berichte über den Grenzzaun, den die Ehemalige Jugoslawische Teilrepublik Makedonien (FYROM) an der Grenze zu Griechenland gegen Flüchtlinge und Immigranten errichtet.

Krise und keine Lösung am Horizont: nur einer von drei Griechen gehört zu dem wirtschaftlich aktiven Til der Bevölkerung. Gleichzeitig versinken die Renten. Und nur einer von zehn Arbeitslosen erhält wirtschaftliche Hilfe vom Staat.“ Etwa so fasst die Berliner Zeitung „Tagesspiegel“ den neuen Status quo zusammen, der sich in Griechenland gestaltet.
Gesamten Artikel lesen »

Wird Griechenland zur Menschen-Müllkippe Europas?

23. November 2015 / Aufrufe: 1.479 1 Kommentar

Griechenland droht die Gefahr, von der EU zu einer Deponie für die Entsorgung von Menschen gemacht zu werden.

Als Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras vor einiger Zeit seine „gesammelten Werke“ um die bekannte Phrase „Auf dem Meer gibt es keine Grenzen“ bereicherte, sputeten sich verschiedene Böswillige, ihn zu verspotten. Wobei sie verkannten, dass er einen tatsächlichen Zustand beschrieb und dabei gleichzeitig auch seine eigene Politik definierte.

Die Bevölkerungsströme, welche die Ägäis zu den griechischen Inseln überqueren, passieren keine Grenzen. Sie überqueren einfach nur einige Meilen Meer. Das Meer hat tatsächlich keine Grenzen, sofern wir natürlich mit „Grenzen“ Hindernisse, Betonmauern oder Drahtzäune meinen, wie sie von Skopje (sprich der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Makedonien / FYROM) an der Grenze zu Griechenland errichtet werden.
Gesamten Artikel lesen »

Haben die Dschihadisten auch die Austerität „gekillt“?

20. November 2015 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 870 Kommentare ausgeschaltet

Die Terroranschläge der Dschihadisten in Frankreich haben möglicherweise sozusagen als Kollateralschaden auch die Austerität in Europa getötet.

Neben allem anderen scheint auch die von dem sogenannten Stabilitäts- und Wachstumspakt (bzw. Euro-Stabilitätspakt) auferlegte fiskalische Orthodoxie einen „Kollateralschaden“ der Terroranschläge in Paris darzustellen:

Frankreich erklärte mittels des Mundes des Präsidenten Hollande und des Ministerpräsidenten Valls kühn, es werde die Zielvorgabe für die Senkung des fiskalischen Defizits unter 3% des BIP im Jahr 2017 nicht erreichen, weil es die Aufwendungen für die Bekämpfung des Terrorismus (mit erstem Schritt die 17.000 Neueinstellungen bei den Sicherheitskräften) steil anzuheben beabsichtigt, ohne nach sogenannten … Äquivalenten zu suchen und anderswo Ausgaben zu kürzen.
Gesamten Artikel lesen »

Berlin verspricht Griechenland Hilfe im Flüchtlingsthema

12. November 2015 / Aufrufe: 615 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland soll signifikante Hilfe zur Bewältigung des Flüchtlingsproblems erhalten, dafür aber auch getroffene Vereinbarungen umsetzen.

Martin Schäfer, Sprecher des deutschen Auswärtigen Amts, hob hervor, Griechenland werde für die Bewältigung des Flüchtlingsproblems signifikante Hilfe erhalten, und betonte, „die Dimensionen der Herausforderung für einen wegen der wirtschaftlichen Krise geschwächten griechischen Staat sind allen Involvierten klar, nicht nur in Berlin, sondern auch in Brüssel„.
Gesamten Artikel lesen »

Luxusyacht bringt Flüchtlinge nach Griechenland

10. November 2015 / Aufrufe: 802 Kommentare ausgeschaltet

Über 300 Flüchtlinge und illegale Immigranten zahlten für die kurze Passage von der Türkei nach Griechenland auf einer Luxusyacht rund 3000 Euro pro Kopf.

Am 09 November 2015 kamen in Griechenland im Norden der Insel Lesbos über 300 Flüchtlinge und illegale Immigranten mit einer luxuriösen Yacht von der gegenüber liegenden kleinasiatischen (türkischen) Küste an.

Das Schiff wurde im Gebiet „Skala Sykamnias“ geortet und im weiteren Verlauf zu dem Strand „Tsonia“ geleitet, wo die Flüchtlinge von Beamten der Hafenpolizei und Mitgliedern / Rettern diverser Nicht-Regierungsorganisationen an die Küste gebracht wurden. Informationen zufolge kostete die Passage auf der Yacht jeden Passagier etwa 3.000 Euro.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Merkel und die Warnung vor einem neuen Balkankrieg

10. November 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 7.547 3 Kommentare

Otto von Bismarck sagte, wenn es jemals einen neuen Krieg in Europa gebe, werde dieser aus irgendeiner Dummheit auf dem Balkan herrühren.

Stellt der alte Brandpunkt Europas, sprich der Balkan, ein weiteres Mal einen Grund zur Beunruhigung dar? Einer jüngst erfolgten Erklärung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel gebührte vielleicht mehr Aufmerksamkeit, als sie erhielt.

Zu Mitgliedern ihrer Partei sprechend warnte die Kanzlerin, wenn Deutschland seine Grenzen zu Österreich schließe, könne das Resultat eine Eskalation der bereits steigenden Spannungen auf dem Balkan sein, und meinte „Ich möchte nicht sehen, dass die militärischen Zusammenstöße erforderlich werden.
Gesamten Artikel lesen »