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Artikel Tagged ‘flüchtlingsproblem’

Filoxenia in Griechenland endet

10. Januar 2021 / Aufrufe: 940 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde das Programm Filoxenia zur vorläufigen Beherbergung von Asylanten in angemieteten Hotels abgeschlossen.

Wie in Griechenland das Ministerium für Migration und Asyl meldete, lief die Maßnahme zur vorläufigen Beherbergung von Asylbewerbern in Hotelunterkünften mittels des Programms „Filoxenia“ aus und die einschlägigen Pachtverträge mit Hotels im gesamten Staatsgebiet sollen in den kommenden Tagen beendet werden.

Laut den Angaben des Ministeriums hat das Programm „Filoxenia“ in den letzten 14 Monaten insgesamt bis zu 79 Hotelunterkünfte unter Vertrag genommen und stellte in seiner vollen Entwicklung durchschnittlich 6.898 Beherbergungsplätze für Asylbewerber in 72 Unterkünften in ganz Griechenland bereit.
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„Berlin“ schleppte illegale Migranten nach Griechenland

14. Juni 2020 / Aufrufe: 1.651 1 Kommentar

Das deutsche Kriegsschiff Berlin schleppte aus der Türkei nach Griechenland aufgebrochene illegale Migranten eigenmächtig zur Insel Lesbos.

Die Deutschen, aber auch die Regierung Griechenlands haben überzeugende Erklärungen bezüglich eines jüngst in der Ägäis stattgefundenen Geschehnisses zu geben:

Nachdem die griechische Küstenwacht ein aus der Türkei aufgebrochenes Boot mit Migranten daran hinderte, illegal in die griechischen Hoheitsgewässer einzudringen, brachte ein deutsches NATO-Schiff die illegalen Migranten eigenmächtig zu der griechischen Insel Lesbos.
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EGMR wies Sicherungsmaßnamen gegen Griechenland ab

12. März 2020 / Aufrufe: 573 Kommentare ausgeschaltet

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wies gegen Griechenland wegen der Aussetzung der Asylverfahren beantragte einstweilige Maßnahmen ab.

Von dem Europäischen Gerichtshof wurden einstweilige Maßnahmen gegen Griechenland wegen der von der griechischen Regierung bekannt gegebenen Asyl-Aussetzung abgewiesen.

Den EGMR hatten am 05 März 2020 drei Syrer angerufen und Schutz vor dem Beschluss der griechischen Regierung beantragt, der die Verfahren zur Erteilung von Asyl aus Sicherheitsgründen aussetzte.
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Türkei instrumentalisiert Wirtschaftsflüchtlinge

10. März 2020 / Aufrufe: 496 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland beschuldigt die Türkei, Menschen zu instrumentalisieren, die definitiv keine Flüchtlinge sind.

Wie in einer Bekanntmachung des stellvertretenden Außenministers Miltiadis Varvitsiotis betont wird, beschuldigte er in einem Interview in der zentralen Nachrichtensendung des TV-Senders „Star Channel“ die Türkei eines organisierten Plans zur Instrumentalisierung von Menschen, die kein Flüchtlingsprofil aufweisen.

Er fügte sogar an, die griechische  Regierung schickte diesen ab dem ersten Moment eine unmissverständliche Botschaft, in Griechenland nicht willkommen zu sein.
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Griechenland zahl Asylanten kein Geld mehr

9. März 2020 / Aufrufe: 924 Kommentare ausgeschaltet

An Migranten, denen in Griechenland Asyl gewährt wurde, sollen fortan keine Beihilfen mehr gezahlt werden.

Griechenlands Minister für Migration und Asyl, Notis Mitarakis, sagte am 07 März 2020 beim TV-SKAI und in der Sendung „Kalimera“ des Georgios Aftias, im März 2020 sei Schluss mit den Beihilfen für alle, die Asyl bekommen haben.

Unser Ziel ist, den Berechtigten in 2 – 3 Monaten Asyl zu erteilen, und von da an stellen wir Beihilfen und Unterbringung ein, weil all dies bezaubernd wirkte, um in unser Land zu kommen und all diese Leistungen auszunutzen„, erklärte er charakteristisch.
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Griechenland arretiert illegale Eindringlinge

8. März 2020 / Aktualisiert: 07. April 2020 / Aufrufe: 587 Kommentare ausgeschaltet

Illegal nach Griechenland gelangende Eindringlinge sollen fortan in geschlossene Strukturen gebracht und abgeschoben werden.

Laut Regierungssprecher Stelios Petsas werden alle, die illegal nach Griechenland zu gelangen schaffen und danach festgenommen werden, in geschlossene Strukturen gebracht werden, die bei Athen und Serres in Gebieten nahe bei einem Flughafen entstehen sollen, wobei auch die Möglichkeit offen bleibt, Arrest- und Abschiebezentren auf unbewohnten Inseln zu schaffen.

In diese Einrichtungen werden nicht nur alle gebracht werden, die über (den Grenzfluss) Evros kommen, sondern auch jene, die mit Booten illegal auf die Inseln gelangen. Anfänglich wird ein Zentrum – Informationen führen das bei Serres an – und nötigenfalls auch das zweite (in der Region Athen) gebaut werden.

Jedenfalls hat der Rat des Gemeindeverbands Sintiki der Präfektur Serres bereits seinen strikten Einspruch gegen die Schaffung dieser Struktur zum Ausdruck gebracht.
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Griechenland soll Erdogan die Stirn bieten

6. März 2020 / Aufrufe: 569 Kommentare ausgeschaltet

Österreichs Kanzler ermutigt Premierminister Kyriakos Mitsotakis, Griechenland solle nicht vor Erdogan auf die Knie gehen.

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz betonte wenige Tage vor seiner anstehenden Begegnung mit dem griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis in Wien, die Europäische Gemeinschaft müsse Griechenland gegenüber den Erpressungen Erdogans unterstützen.

In seinem Interview im TV-Netz der auflagenstärksten österreichischen Tageszeitung „Kronen Zeitung“ betont Österreichs Bundeskanzler, „das nun Wichtigste ist, dass wir Griechenland auf die bestmögliche Weise auch als Europäische Union unterstützen und eine klare Botschaft senden, uns von dem türkischen Präsidenten Reyyep Tagip Erdogan nicht erpressen zu lassen„.
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Erdogan zielt auf sich selbst

5. März 2020 / Aufrufe: 623 Kommentare ausgeschaltet

Erdogan glaubt, den Westen zu erpressen, hält die Waffe jedoch an die eigene Schläfe.

Einer der in den internationalen diplomatischen Kreisen geläufigsten „Aphorismen“ lautet, Pakistan verhandele mit dem Westen, dabei eine Waffe an den eigenen Kopf haltend.

Die Türkei hat unter Präsident Tayyip Erdogan diese einzigartige Verhandlungstechnik (weiter-) entwickelt, indem sie mit einer Pistole auf den Westen und gleichzeitig eine andere Waffe gegen die eigene Schläfe gerichtet hält.
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Griechenland braucht 1 Million Flüchtlinge

21. Februar 2020 / Aufrufe: 776 1 Kommentar

Laut Professor Antonis Liakos braucht Griechenland wenigstens 1 Million Flüchtlinge.

Antonis Liakos, seines Zeichens Historiker und Mitglied des Zentralkomitees für die Neuorganisation (KEA) der SYRIZA, brachte in einem persönlichen Post auf Facebook die Ansicht zum Ausdruck, Griechenland brauche wenigstens eine Million Flüchtlinge um dem Populationszusammenbruch des Landes zu begegnen.

In seinem nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegebenen Post führt Antonis Liakos an, es bedürfe wenigstens einer Million Flüchtlinge, um dem Populationszusammenbruch in Griechenland zu begegnen, und ergänzt, dass das, was Griechenlands Behörden beschäftigen müsste, die Integrations- und Unterbringungsweise seien.
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Ja zu geschlossenen Lagern in Griechenland

20. Februar 2020 / Aufrufe: 202 Kommentare ausgeschaltet

Der EGMR scheint mit der Schaffung geschlossener Lager für Flüchtlinge und Migranten in Griechenland einverstanden zu sein.

Der Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR), Linos – Alexandros Sicilianos, scheint der Regierung Griechenlands „grünes Licht“ für die Schaffung geschlossener Strukturen zur Beherbergung von Migranten zu geben.

Herr Sicilianos fand sich am am 17 Februar 2020 im griechischen Parlament ein und sprach zu dem Sonderausschuss für die Beobachtung von Urteilen des Gerichtshofs für Menschenrechte.
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