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Artikel Tagged ‘flüchtlingslager’

Paris nimmt Minderjährige aus Moria auf

26. September 2020 / Aufrufe: 226 Keine Kommentare

Frankreich will 500 minderjährige Migranten aus dem vormaligen Camp Moria in Griechenland aufnehmen.

Clément Beaune, französischer Staatssekretär für europäische Angelegenheiten, gab am Abend des 23 September 2020 bekannt, Paris habe beschlossen, insgesamt 500 minderjährige Migranten aus dem ehemaligen Flüchtlings- und Migrantenlager Moria bei Mytilini (Mytelene) auf der Insel Lesbos in Griechenland aufzunehmen.

Frankreich hatte bereits verbindlich eine konkrete Zusage (wegen der Aufnahme) 350 Minderjähriger geleistet und wir beabsichtigen, uns bezüglich weiterer 150 Minderjähriger zu verpflichten„, erklärte der Staatssekretär gegenüber dem Rundfunk-Netzwerkwerk RTL.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Mutmaßliche Brandstifter von Moria in U-Haft

21. September 2020 / Aufrufe: 346 Keine Kommentare

In Griechenland wurden 6 der Brandstiftung im Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos beschuldigte afghanische Migranten in Untersuchungshaft genommen.

Auf einstimmigen Vorschlag des Untersuchungsrichters und des Staatsanwalts Mytilini (Mytilene) wurden in Griechenland am 21 September 2020 sechs aus Afghanistan stammende Männer (vier 19-Jährige und zwei 17-Jährige) in Untersuchungshaft genommen.

Die besagten Asylanten – Migranten waren nach dem am 08 September 2020 gelegten Bränden, die das Flüchtlings- und Migranten-Lager Moria auf der Insel Lesbos völlig zerstörten, im Rahmen einschlägiger Ermittlungen identifiziert und unter den Beschuldigungen der Brandstiftung und Beteiligung an einer kriminellen Gruppe festgenommen worden.
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Brand im Flüchtlingslager Samos in Griechenland

20. September 2020 / Aufrufe: 424 Kommentare ausgeschaltet

Im Flüchtlingscamp Vathy auf der Insel Samos in Griechenland brach am 20 September 2020 ein Brand aus, der glücklicherweise unter Kontrolle gebracht wurde.

Innerhalb des Auffang- und Identifizierungszentrums (KYT) bei dem Ort Vathy auf der Insel Samos in Griechenland brach am Abend des 20 September 2020 gegen 20:20 Uhr ein Brand aus, der jedoch dank des umgehenden Eingreifens starker lokaler Feuerwehrkräfte schließlich unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Informationen zufolge brach das Feuer an der Südseite des Lagers dort aus, wo die unbegleiteten Minderjährigen untergebracht sind, und soll 2 oder 3 (Wohn-) Container zerstört haben. 64 unbegleitete minderjährige Migranten werden aus vorsorglichen Gründen für 4 Tage in einem regionalen Hotel untergebracht werden.
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Neue Brände in Griechenlands Flüchtlingslager Moria

17. September 2020 / Aufrufe: 970 1 Kommentar

In dem abgebrannten Flüchtlingslager Moria in Griechenland wurde wieder Feuer gelegt, während der Geheimdienst auch gegen Miterbeiter sogenannter NRO ermittelt.

In dem bereits völlig abgebrannten Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos in Griechenland brachen am 16 September 2020 nachmittags nach 16:30 Uhr Ortszeit erneut Brände aus, die laut der Feuerwehr zeitnah unter Kontrolle gebracht wurden.

Konkret wurden ein südlicher Brandherd mit Richtung zum Dorf Moria und ein anderer Brandherd an dem Südeingang des vormaligen Auffang- und Identifizierungszentrums“ (KYT) Moria angeführt. Quellen der Feuerwehr berichten, dass sich in dem Gebiet vor Ausbruch des Feuers etliche Asylanten befanden um ihnen gehörende Gegenstände ausfindig zu machen.
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Festnahmen wegen Bränden in Moria in Griechenland

16. September 2020 / Aufrufe: 632 Kommentare ausgeschaltet

Mittlerweile wurden 6 der Brandstiftungen im Flüchtlingscamp Moria auf der Insel Lesbos in Griechenland beschuldigte Afghanen verhaftet.

In Griechenland sind mittlerweile insgesamt sechs Migranten wegen der Anfang vergangener Woche gelegten Brände verhaftet worden, die zur völligen Zerstörung des Flüchtlingslagers Moria bei Mytilini (Mytilene) auf der Insel Lesbos führten.

Wie bekannt wurde, sind die der Brandstiftungen in Moria beschuldigten Personen allesamt junge Männer und minderjährige Halbwüchsige afghanischer Herkunft.
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Aufruhr in Moria wurde per Internet organisiert

13. September 2020 / Aufrufe: 1.747 1 Kommentar

Die Revolte im Flüchtlingscamp Moria in Griechenland wurde offensichtlich per Internet angestiftet und koordiniert.

Mittlerweile gelangte der Text ans Licht der Öffentlichkeit, der von im Flüchtlingscamp Moria auf der Insel Lesbos in Griechenland  verweilenden Migranten per Internet in sozialen Netzwerken verbreitet wurde und worin sie die Gründe erklären, aus denen sie sich nicht in (Corona-) Quarantäne begeben wollten.

Wie polizeilichen Quellen zufolge der Aufruhr in Moria per Internet angestiftet wurde.
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Griechenland erachtet Brand in Moria als Provokation

12. September 2020 / Aufrufe: 1.054 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland vermutet hinter den Brandstiftungen im Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos einen asymmetrischen Krieg Ankaras.

Griechenlands Behörden sehen eine „knallende“ Provokation hinter dem Brand, der am 08 September 2020 das Auffang- und Identifikationszentrum (KYT) Moria auf der Insel Lesbos fast völlig vernichtete, wobei die beherbergten Flüchtlinge und Migranten es … provokant „bye bye Moria“ singend verabschiedeten!

Zur selben Stunde observierte ein türkisches unbemanntes Luftfahrzeug (UAV) mitten in der Nacht die Katastrophe aus der Luft, dabei direkt in die Türkei das Bild von dem Brand übertragend, der zur Stunde ausbrach, als die gesamten lokalen Feuerwehrkräfte gegen zwei sehr viel weiter von dem KYT entfernte andere Feuerfronten ankämpften!
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Bilder des Elends von Lesbos in Griechenland

1. Januar 2018 / Aufrufe: 1.006 Kommentare ausgeschaltet

In dem Hot Spot Moria auf Griechenlands Insel Lesbos existieren zwei parallele Welten, wo Hunger, Kälte, katastrophale Hygiene und all das andere Leid zusammentreffen.

Der überraschende Besuch des Ministers für Migrationspolitik, Giannis Mouzalas, im „Hot Spot“ bei Moria am Weihnachtstag ist bezeichnend für das große Problem der Überbelegung, dem die konkrete Einrichtung zur Beherbergung von Flüchtlingen und Immigranten auf der griechischen Ägäis-Insel Lesbos sowie auch die entsprechenden Einrichtungen auf den Inseln Chios und Samos begegnen.

Eine Überbelegung, die einerseits mit der Anzahl der Ankünfte aus der Türkei, andererseits mit der Politik der griechischen Regierung und der EU bezüglich der „Einschränkung“ der Weiterleitungen in einer ersten Phase von den Inseln auf Griechenlands Festlands und im weiteren Verlauf in andere Länder der EU zu tun hat.
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Mysteriöses Verschwinden von Flüchtlingen in Griechenland

13. Dezember 2017 / Aufrufe: 1.658 1 Kommentar

Eine unbekannte Anzahl von Flüchtlingen und Immigranten scheint auf verschiedene Weisen Griechenland verlassen und die Reise nach Nordeuropa fortgesetzt zu haben.

Wie viele Flüchtlingen haben sich auf eigene Faust von den griechischen Inseln auf das Festland begeben und wie viele Befinden sich noch in Griechenland? Diese Frage stellt eine Reportage der schweizerischen NZZ.

Laut einem ausführlichen Artikel der schweizerischen Neue Zürcher Zeitung unter dem Titel „Mysteriöses Verschwinden von Flüchtlingen in Griechenland“ ist das Bild über die genaue Anzahl der in Griechenland befindlichen Flüchtlinge und Immigranten reichlich verworren.
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Das schmutzige Geheimnis Europas … in Griechenland

12. Dezember 2017 / Aufrufe: 835 1 Kommentar

Europas kleines schmutziges Geheimnis liegt am Ende eines kurvigen Feldwegs in einem mit alten Olivenbäumen übersäten Tal auf der Insel Lesbos in Griechenland.

Leere Essensbehälter, benutzte Kinderwindeln, Plastikflaschen und Hühnerknochen. Viele Frauen wollen Erwachsenen-Windeln, da sie sich fürchten, am Abend zur Toilette zu gehen.

Mit diesen dramatischen Elends-Szenen beschreibt der Korrespondent Nick Squires der britischen Zeitung „Telegraph“ die Lage, die er in dem sogenannten Hot Spot „Moria“ auf Lesbos sah. Der Journalist charakterisiert das „Beherbergungszentrum“ für Immigranten bei Moria auf der griechischen Insel sogar als „das schmutzige Geheimnis Europas„.

Griechenlands Insel Lesbos ist ein riesiges Gefängnis

Wie der Journalist unterstreicht, leben dort 7.000 Menschen aus etlichen verschiedenen Ländern, obwohl diese Anlage für die Beherbergung von nur 2.000 Menschen ausgelegt ist. Parallel betont er den erneuten Anstieg der Zuflüsse seit September 2017 und nachfolgend, da in dem konkreten Monat 2.400, im Oktober 2.300 und im November 2.000 Flüchtlinge und Immigranten eintrafen, wobei von diesen 60% Frauen und Kinder sind.

Die Lage auf Lesbos und speziell in Moria ist schlimmer als die Krise im Jahr 2015„, erklärt der Sprecher der Organisation Oxfam und fügt an: „Menschen leben bei sehr niedrigen Temperaturen in Zelten, während eine sehr große Beunruhigung über die hygienischen Verhältnisse herrscht.“ Wie der Journalist der Telegraph anmerkt, schlafen ungefähr 3.000 Menschen – darunter Schwangere, Neugeborene und kleine Kinder – in Zelten, wobei sich die Gefahr abzeichnet, dass sie den ganzen Winter über dort bleiben werden.

Die Insel ist zu einem riesigen Gefängnislager geworden. Ein Patient sagte mir neulich, ‚Moria ist ein kleines Gefängnis, die Insel ist ein großes Gefängnis‘. Die Situation verschlimmert sich sehr schnell„, erklärt Aria Danika, Koordinatorin der Ärzte ohne Grenzen.

Obwohl die griechische Regierung angekündigt hat, sie hoffe, 5.000 Immigranten auf das griechische Festland zu verbringen, zeigt der Oberbürgermeister von Lesbos sich misstrauisch: „Ich glaube nicht, dass dies bald geschehen werden wird„, erklärt Spyros Galinos, der den „Hot Spot“ bei Moria unverblümt mit dem Gefangenenlager Guantanamo vergleicht.