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Artikel Tagged ‘finanzamt’

Finanzministerium in Griechenland will gläsernen Bürger

19. April 2012 / Aktualisiert: 24. September 2017 / Aufrufe: 1.356 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland schreitet zur elektronischen Erfassung des Zahlungsverkehrs der Steuerzahler mit Banken, Versicherern, Versorgungsunternehmen und im Gesundheitswesen.

Mit seinem Beschluss verlangt das Ministerium von Banken bzw. Finanz- und Kreditinstituten, Versicherern, privaten und gesetzlichen Versicherungsträgern, Kreditkartenunternehmen, Mobiltelefonie-Anbietern, Stromversorgern und Wasserwerken, privaten und öffentlichen Kliniken, Krankenhäusern, Sanatorien und Therapiezentren, die einschlägigen Daten in elektronischer Form an die staatliche Datenverarbeitungszentrale (GGPS) zu übermitteln. Auf Basis dieser Daten werden Kontrollen und Datenabgleiche erfolgen, um Steuerzahler ausfindig zu machen, welche Einkommen verheimlichen und zur selben Zeit hohe Konsumausgaben tätigen.

Unter anderem sind bis zum 20 August 2012 an die GGPS zu übermitteln:

  • Die privaten Versicherungsgesellschaften müssen die Daten ihrer Kunden und den Betrag von jedem einzelnen entrichteten Versicherungsprämien einreichen.
  • Das selbe gilt auch für die gesetzlichen Versicherungsträger, welche der GGPS die Daten über entrichtete Pflichtbeiträge der Versicherten übermitteln müssen.
  • Private und öffentliche Kliniken, Krankenhäuser, Sanatorien usw. müssen Daten über Patienten, Ärzte, Art, Zeitpunkt und Dauer der Behandlung usw. übermitteln.
  • Finanz- und Kreditinstitute müssen detaillierte Angaben über Kunden und deren Konten, Kontostände, Wertpapiergeschäfte, Kredite, Edelmetallgeschäfte und sonstige Finanztransaktionen melden.
  • Die Telefongesellschaften, Wasserwerke und Stromversorger müssen der GGPS alle Daten übermitteln, die sich auf Anschlussnummern, Höhe der Rechnungen, von ihren Kunden entrichteten Beträge, die Steuernummer usw. beziehen.
  • Die Anbieter von Kreditkarten und Unternehmen für die Abrechnung von Kreditkartenumsätzen müssen Daten übermitteln, die sich auf die Umsätze sowohl in Griechenland als auch im Ausland ausgestellte Karten beziehen.

Alle Daten haben sich auf das Geschäftsjahr 2011 zu beziehen, unter Ausnahme der Daten über die in Griechenland ausgegebenen Kreditkarten und der Daten der Banken, die sich auch auf das Geschäftsjahr 2010 beziehen müssen.

(Quellen: Imerisia, Newsbeast)

Finanzamt in Griechenland nimmt Vermieter ins Visier

18. März 2012 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 464 Kommentare ausgeschaltet

Die Finanzämter in Griechenland nehmen die Mieteinnahmen von Immobilienbesitzern ins Visier und werden bei fälligen Verbindlichkeiten auch zu Mietpfändungen schreiten.

Das griechische Finanzministerium konzentriert sein Interesse auf die Mieten, welche die Eigentümer von Immobilien einnehmen, und forciert die elektronische Recherche der Mietverträge, um einerseits mögliche Schlupflöcher zur Steuerhinterziehung zu schließen und andererseits im Fall fälliger Verbindlichkeiten des Eigentümers an den Fiskus zur Pfändung seiner Mieteinnahmen zu schreiten.

Laut der Zeitung „Ta Nea“ befasst sich die Zentrale für Datenverarbeitungssysteme bereits mit einem Plan bezüglich der elektronischen Einreichung von Mietverträgen mit dem Ziel, nicht nur die Finanzämter zu entlasten, aber auch direkte „Datenabgleiche“ durchführen zu können.

(Quelle: To Vima)

Fiskus in Griechenland verrechnet Steuerschulden mit Forderungen

2. Februar 2012 / Aufrufe: 365 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland sollen Steuerschuldner ihre Verbindlichkeiten fortan unmittelbar mit Forderungen gegen den Fiskus verrechnen lassen können.

Zahlreiche Unternehmen und natürliche Personen in Griechenland sind mit der paradoxen Situation konfrontiert, einerseits ihren Verpflichtungen gegenüber dem Fiskus unter Androhung harscher Sanktionen fristgerecht nachkommen zu müssen, obwohl der Staat ihnen andererseits zum Teil erhebliche Steuerrückzahlungen schuldet, die jedoch im Rahmen eines formlosen internen Zahlungsstopps nicht selten seit vielen Monaten „eingefroren“ bleiben.

Bezeichnend ist, dass etliche Unternehmer, die in letzter Zeit wegen fälliger Steuerschulden verhaftetet und Schnellgerichten vorgeführt wurden, sich auf mangelnde Liquidität infolge aufgelaufener Mehrwertsteuerrückzahlungen berufen, die ihnen zwar rechtmäßig zustehen, aber nicht ausgezahlt werden. In einer kaum weniger misslichen Lage befinden sich auch viele Privatleute, die vergeblich auf Einkommens- und Lohnsteuerrückzahlungen oder sonstige Erstattungen warten, jedoch parallel aufgefordert sind, ihren laufenden Verpflichtungen fristgerecht zu entsprechen.

In Ergänzung der einschlägigen Bestimmungen, die bereits im Frühjahr 2011 verabschiedet worden waren, gab nun der stellvertretende griechische Finanzminister Pantelis Ikonomou mit einem Runderlass vom 26.12.2012 Anweisungen bezüglich der – fallweise von Amts wegen oder auf Antrag erfolgenden – unmittelbaren Verrechnung festgestellter Verbindlichkeiten und Forderungen gegenüber dem Fiskus, welche aus dem engeren öffentlichen Sektor herrühren.

Quelle + Einzelheiten: Verrechnung von Steuerschulden in Griechenland

Banken in Griechenland vergeben Steuer-Kredite

17. Oktober 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 738 5 Kommentare

Die Banken in Griechenland bieten zinsgünstige Kredite zur Begleichung von Sonderabgaben, Steuerschulden und sonstigen Verpflichtungen an den Fiskus an.

Die griechischen Banken bieten spezielle Kredite zur Finanzierung der neuen Sonderabgaben, aber auch der „Regulierung“ von Bauvergehen bzw. nachträglichen Legalisierung von Schwarzbauten an und gewähren ebenfalls Zahlungserleichterungen mittels Kreditkarten, da immer mehr Bankkunden nach Möglichkeiten suchen, ihren Verbindlichkeiten an den Fiskus entsprechen zu können.

Unter Nutzung von Kreditkarten können Steuerzahler die neue Sonderabgabe in bis zu 6 zinslosen Raten an das Finanzamt zahlen. Sie gewinnen somit die Ermäßigung von 5%, die bei sofortiger Begleichung der gesamten Verbindlichkeit gewährt wird, und haben danach die Möglichkeit, den Betrag je nach Bank in 3 bis 6 zinslosen Raten zu begleichen. Die Bezahlung der Steuerschuld kann bei den Geschäftsstelle der Banken oder elektronisch oder natürlich auch bei den Kassen der Finanzämter erfolgen.
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Steuerverfahren gegen Ärzte in Thessaloniki in Griechenland

9. Oktober 2011 / Aktualisiert: 24. Januar 2014 / Aufrufe: 575 2 Kommentare

In Griechenland wurden Verfahren gegen neun Arztpraxen in Thessaloniki eingeleitet, nachdem bei Kontrollen der Wirtschaftspolizei diverse Steuervergehen festgestellt wurden.

Aufgrund telefonischer Anzeigen von Bürgern ging die griechische Wirtschaftspolizei während der vergangenen drei Tage in Thessaloniki auf „Safari“ in Arztpraxen, um Steuervergehen festzustellen. Wie seitens der Führung der griechischen Polizei (ELAS) bekannt wurde, begab sich nach telefonischen Anzeigen, die über die Rufnummer landesweite 11012 der Wirtschaftspolizei erfolgten, ein Stab der Abteilung für Sozial- und Versicherungsschutz nach Thessaloniki und führte in 20 Arztpraxen verschiedener Fachgebiete Überprüfungen durch.

Aus den Kontrollen bestätigte sich, dass neun Ärzte fallweise keine Quittungen ausstellten oder die Patientenlisten oder ihre Kassenbücher sowie die vorgesehenen Geschäftsunterlagen nicht korrekt führten. Im Fall eines Psychiaters – Psychologen wurden überhaupt keine Bücher geführt, während in einem anderen Fall eines Zahnarztes festgestellt wurde, dass in seiner Praxis auch andere Ärzte arbeiteten, die entweder keine Bücher führten oder Rentner waren.
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Finanzämter in Griechenland schreiten zu Lohnpfändungen

2. Oktober 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 984 2 Kommentare

Die Finanzämter in Griechenland schreiten zunehmend zu Pfändungen von Gehältern, Löhnen und Renten wegen unbeglichener Verbindlichkeiten an den Fiskus.

Während der letzten Zeit sind etliche Finanzämter in Griechenland zur Aktivierung der gesetzlichen Bestimmungen geschritten, welche die Pfändung von Gehältern, Löhnen und Renten wegen offener Forderungen des Fiskus gestatten. Laut dem Radiosender Vima 99,5 schreiten die Finanzämter zunehmend zur Pfändung der Lohnkonten von Angestellten mit fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus.

Wie gegenüber dem Sender der Präsident der Angestellten der Behörde für zivile Luftfahrt Vasilis Alevizopoulos beklagte, sind gegen 20 Angestellte der Behörde Gehaltspfändungen mit dem Ergebnis angeordnet worden, dass die Betroffenen nun auch mit Pfändungen ihres Vermögens seitens der Banken bedroht sind, da infolge der Gehaltspfändungen die Raten für Bau- bzw. Wohnungskaufdarlehen und sonstige laufende Kredite unbeglichen blieben.

Die Vorsitzende des Generalvorstands des Verbandes der Beamten des Finanzministeriums, Froso Stavraki, bestätigte gegenüber dem Sender, dass die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen aktiviert wurden und die Maßnahme während der letzten Monate intensiv zur Anwendung kommt.

Quellen des Finanzministeriums stellten jedenfalls klar, dass es nicht etwa um eine spezielle Dienstanweisung an die Finanzämter geht, sondern die Pfändungen das Resultat des Wirkens einer neuen Diensteinheit des Ministeriums sind, die sich gezielt mit der Eintreibung von Einnahmen beschäftigt und intensive Überprüfungen der Schuldner des Fiskus begonnen hat.

(Quellen: in.gr)

Griechenland will 250 Finanzämter schließen

7. August 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 624 3 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland will im Rahmen der Reorganisation seiner Dienststellen die Anzahl der Finanzämter von derzeit landesweit 288 auf 30 reduzieren.

In der kommenden Woche wird die Bekanntgabe der Zusammenlegung 20 lokaler Finanzämter zu 10 Ämtern erwartet, während die grundlegende Umstrukturierung der Dienststellen des Finanzministeriums ein separates Kapitel des für Oktober 2011 angekündigten Steuergesetzentwurfs darstellen wird und unter anderem auch Versetzungen der Finanzbeamten vorsieht, deren Stellen im Rahmen der neuen Organisationsform der Finanzämter wegfallen werden.

Die verbleibenden Finanzämter werden fast kaum noch direkten Kontakt mit den Steuerpflichtigen haben, die ihre Angelegenheiten entweder mittels der elektronischen Anwendungen der Zentrale für Datenverarbeitungssysteme oder über die Zentren für Bürgerservice (KEP) abwickeln werden. Die verbleibenden Finanzämter werden sich somit ausschließlich mit Kontrollen zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung beschäftigen.
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Welle von Pfändungen und Zwangsversteigerungen in Griechenland

12. Juni 2010 / Aufrufe: 869 1 Kommentar

In Griechenland wird ein rapider Anstieg der von Finanzämtern und Banken gegen säumige Schuldner angestrengten Pfändungen und Zwangsversteigerungen verzeichnet.

In dem Bemühen, Geld in die leeren Kassen des griechischen Fiskus zu bringen, schreiten Finanzämter in letzter Zeit schon wegen geringfügiger Schulden in Höhe von nur einigen dutzend oder hundert Euro zur Pfändung und Zwangsversteigerung sogar von Gebrauchsgegenständen und Haushaltseinrichtungen, um auf diese Weise fällige Forderungen einzutreiben. Parallel ist laut Angaben des nationalen Bundes der Organisationen für den Schutz der Verbraucher und Kreditnehmer bei den Gerichten ein Anstieg von bis zu 110% bei den von Banken betriebenen Pfändungen zu verzeichnen.

3.000 Zahlungsbefehle allein Anfang März 2010

Aus den Daten des Verbandes der Kreditnehmer- und Verbraucherschutzorganisationen geht ein enormer Anstieg der Pfändungen seitens der Banken hervor. „Der minimale Anstieg bewegt sich bei 30%, während es jedoch auch Gerichte gibt, wo im Vergleich zum Vorjahr die Pfändungen um bis zu 110% angestiegen sind„, gab gegenüber der griechischen Tageszeitung Zeitung Ta Nea der Verbandsvorsitzende Vangelis Kritikos an. „Bezeichnend für das Klima, aber auch die herrschende wirtschaftliche Lage ist, dass während der ersten 10 Tage des Monats März 2010 ungefähr 3.000 Zahlungsbefehle und Pfändungsbeschlüsse beantragt und ausgestellt wurden.
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Regierung in Griechenland nimmt Finanzbeamte und Korruption ins Visier

26. Mai 2010 / Aufrufe: 421 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland hat im Kampf um die Erhöhung der Effektivität seiner Ämter und deren Einnahmen 20 Finanzamtsleiter abgelöst und 70 Steuerbeamte versetzt.

Parallel forciert das griechische Finanzministerium die Einleitung von Dienstverfahren und der Untersuchung der Vermögensverhältnisse der Finanzbeamten auf Anzeigen von Bürgern hin. In einer diesbezüglichen Bekanntmachung lautet es, dass „angesichts der gegebenen Notwendigkeit zur Verbesserung der Funktion und Ergebnisse der Einnahmemechanismen und der Wiederherstellung der Transparenz der Finanzämter das Wirtschaftsministerium eine Reihe von Beschlüssen gefasst hat„:
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Erneut 48-stündiger Streik bei Finanzämtern in Griechenland

1. März 2010 / Aufrufe: 438 Kommentare ausgeschaltet

Die Beamten der Finanzämter in Griechenland haben aus Protest gegen die geplante Kürzung ihrer Gehälter und Zulagen einen weiteren 48-stündigen Streik für den 8. und 9. März 2010 angekündigt.

Obwohl die endgültigen Maßnahmen zur Minderung des Haushaltsdefizits Griechenlands noch nicht verkündet worden sind, zeichnen sich erheblich umfangreichere Kürzungen der Gehälter und Zulagen auf dem allgemeinen öffentlichen Sektor ab bisher erwartet. Die Gewerkschaften haben jedoch jede weitere Kürzung der Bezüge zum „casus belli“ erklärt und zeigen sich fest entschlossen, die geplanten Sparmaßnahmen um jeden Preis verhindern zu wollen.

Es sei angemerkt, dass in Griechenland inzwischen die Periode der Einreichung der jährlichen Einkommenssteuererklärungen begonnen hat jeder weitere Streik der Finanzbeamten zu beachtlichen Problemen führen wird. Das Finanzministerium sah sich aus organisatorischen Gründen bereits gezwungen, die ursprünglich ab dem 01. März 2010 nach Steuernummern gestaffelt endenden Eingabefristen um knapp 2 Wochen zu verlängern. Jede weitere Verzögerung bei der Bearbeitung der Steuererklärungen wird die heikle Finanzlage des Fiskus noch weiter verschärfen.

Weitere Informationen bietet der Artikel Einkommenssteuererklärung in Griechenland