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Artikel Tagged ‘evros’

Berlin lobt Griechenland für Grenzschutz

19. April 2020 / Aufrufe: 914 3 Kommentare

Griechenland bekam von Deutschland Anerkennung für die Bewachung der europäischen Außengrenzen am Fluss Evros ausgesprochen.

Dr. Helmut Teichmann, Staatssekretär im Innenministerium der Bundesrepublik Deutschland, charakterisierte  die Überführung 50 unbegleiteter Minderjähriger von Griechenland nach Deutschland als einen ersten Schritt.

Wir tun jetzt einen ersten Schritt und nehmen 50 unbegleitete Kinder auf, ich kann jedoch schon jetzt sagen, dass es nicht auch der letzte sein wird. Wir sind bereit, insgesamt bis zu 350 Kinder aufzunehmen„, erklärte der deutsche Staatssekretär in seinem Interview an Fani Papathanasiuou für die staatliche griechische Rundfunk- und Fernsehanstalt ERT. Ebenfalls drückte er seine Danksagungen an das griechische Ministerium für Migrationspolitik und den stellvertretenden Minister Giorgos Koumoutsakos aus.
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Schickt Erdogan infizierte Migranten nach Griechenland?

14. April 2020 / Aktualisiert: 31. Juli 2020 / Aufrufe: 1.093 Kommentare ausgeschaltet

Erdogan scheint möglicherweise mit dem Coronavirus COVID 19 infizierte Migranten nach Griechenland schicken zu wollen.

Das Regime unter Recep Tayyip Erdogan beharrt, gegenüber Griechenland, aber auch der EU den Bogen zu überspannen, jedoch wie immer mit dem selben missglückten Resultat.

Den griechischen Behörden sind bereits seit Ende März 2020 die Absichten der Türkei bekannt, neue Provokationen mit Wellen von Immigranten zu betreiben, die sie unter Nutzung alter Schiffe, die sie an den türkischen Küsten sammelt, nach Griechenland und Italien schicken will.
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Griechenland arretiert illegale Eindringlinge

8. März 2020 / Aktualisiert: 07. April 2020 / Aufrufe: 486 Kommentare ausgeschaltet

Illegal nach Griechenland gelangende Eindringlinge sollen fortan in geschlossene Strukturen gebracht und abgeschoben werden.

Laut Regierungssprecher Stelios Petsas werden alle, die illegal nach Griechenland zu gelangen schaffen und danach festgenommen werden, in geschlossene Strukturen gebracht werden, die bei Athen und Serres in Gebieten nahe bei einem Flughafen entstehen sollen, wobei auch die Möglichkeit offen bleibt, Arrest- und Abschiebezentren auf unbewohnten Inseln zu schaffen.

In diese Einrichtungen werden nicht nur alle gebracht werden, die über (den Grenzfluss) Evros kommen, sondern auch jene, die mit Booten illegal auf die Inseln gelangen. Anfänglich wird ein Zentrum – Informationen führen das bei Serres an – und nötigenfalls auch das zweite (in der Region Athen) gebaut werden.

Jedenfalls hat der Rat des Gemeindeverbands Sintiki der Präfektur Serres bereits seinen strikten Einspruch gegen die Schaffung dieser Struktur zum Ausdruck gebracht.
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Griechenland verhinderte tausende illegale Grenzübertritte

3. März 2020 / Aufrufe: 806 1 Kommentar

In Griechenland wurden in 3 Tagen über 24000 Versuche illegaler Grenzüberschreitungen aus der Türkei verhindert.

Wie griechische Regierungsquellen mitteilen, wurden am orthodoxen Rosenmontag (02 März 2020) ab 06.00 Uhr morgens bis 18.00 Uhr nachmittags in dem Gebiet bei Evros insgesamt 4.354 Personen der illegale Zugang nach Griechenland untersagt.

In dem selben Zeitraum wurden 42 – hauptsächlich aus Afghanistan, Pakistan und Marokko stammende – illegale Migranten festgenommen.
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Großer Fortschritt Griechenlands im Flüchtlingsthema

5. Juni 2018 / Aufrufe: 456 Kommentare ausgeschaltet

Der Direktor der Frontex bescheinigt Griechenland große Fortschritte im Flüchtlingsthema und betont den sich fortsetzenden ungeheuren Druck auf das Land.

Griechenland begegnet weiterhin großen Herausforderungen. Die Anzahl der Immigranten ist riesig und der Druck ungeheuer. Frontex will Griechenland helfen. Wir befassen uns mit der technischen Ausrüstung. Derzeit beschaffen wir Patrouillenfahrzeuge für die Landgrenzen. Und kaufen oder leasen Schiffe und Flugzeuge. Mit diesen neuen Möglichkeiten werden wir imstande sein, effizienter die Länder und Regionen zu unterstützen, in denen wir aktiv sind„, betont der 50-jährige Franzose Fabrice Leggeri, der seit Januar 2015 die sogenannte „Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache“ (Frontex) leitet.

Während der Dauer dieser Periode sind die Zuständigkeiten und Möglichkeiten der Europäischen Grenzschutzagentur ausgeweitet worden. Der Etat ist aufgestockt worden und nun arbeiten mehr als 1.500 Menschen für die Frontex.
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Grenzzaun am Evros-Fluß in Griechenland ist fertig

18. Dezember 2012 / Aktualisiert: 24. Januar 2014 / Aufrufe: 2.358 Kommentare ausgeschaltet

Der über 10 Kilometer lange Grenzzaun am Evros in Griechenland zur Abwehr illegaler Immigranten aus der Türkei wurde am 15 Dezember 2015 fertiggestellt.

Der Zaun zur Abwehr der illegalen Immigranten am Grenzfluss Evros ist fertig. Die Arbeiten zum Bau des Zauns wurden gestern am späten Nachmittag abgeschlossen und es steht nun noch das Verfahren der Abnahme des Projekts durch die Behörden des Ministeriums für öffentliche Ordnung und Zivilschutz an.

Nach koordinierten Anstrengungen unserer Gesellschaft DAGRES A.T.E., der das Projekt zugeschlagen wurde, und der leitenden Behörde wurde die Erstellung eines bedeutenden und hinsichtlich seiner Konstruktion besonderen Projekts mit imposanten Resultaten der Entsprechung hinsichtlich der Gründe seiner Erstellung abgeschlossen„, führte der Präsident der Baugesellschaft, Petros Dagres, an.
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Grenzzaun am Evros in Griechenland bald fertig

15. November 2012 / Aufrufe: 658 1 Kommentar

Die Zaunanlage zur Abwehr illegaler Immigranten am Grenzfluss Evros in Griechenland geht der Fertigstellung entgegen.

Laut dem Direktor der ausführenden Baufirma, Petros Dagres, ist Ende November 2012 mit der Fertigstellung der Zaunanlage zur Abwehr aus der Türkei eindringender illegaler Immigranten am Grenzfluss Evros zu rechnen.

Das mit einem Etat von 3,2 Mio. Euro veranschlagte Projekt verfügt über einen Doppelzaun mit einer Außenhöhe von 2,5 Metern und einer Innenhöhe von 3 Metern. Innerhalb des 1,20 Meter breiten Raums zwischen den beiden Außenzäunen werden Stacheldrahtrollen mit einer Höhe von über 4 Metern platziert. Die Arbeiten im Gebiet von Nea Vryssa schreiten mit intensiven Rhythmen voran, während die Gesamtlänge des Zauns 10.310 Meter beträgt.

Bemerkenswert ist, dass sowohl mit der seit August 2012 erfolgten Stationierung von ungefähr 2.000 Polizisten in dem Gebiet als auch dem Bau der Zaunanlage ein beachtlicher Rückgang des Stroms illegaler Immigranten über die Landgrenzen aus der Türkei nach Griechenland erzielt wurde. Charakteristisch ist, dass laut den offiziellen Daten im Oktober 2011 ungefähr 10.000 Immigranten illegal die Grenze am Evros-Fluss überschritten (bzw. „erwischt“ wurden, wogegen es im Oktober 1012 nur noch 26 waren.

Andererseits ist jedoch anzumerken, dass der Strom der illegalen Immigranten aus der Türkei nach Griechenland nicht etwa abgenommen, sondern sogar rapide zugenommen hat. Die Schlepper haben einfach nur den Strom der illegalen Immigranten von der bisher als relativ leicht (… und entsprechend lukrativ) zu bewältigend geltenden Route über den Evros-Fluss wieder auf den (teureren und risikobehafteteren) Seeweg umgeleitet.

(Quelle: Zougla.gr)

5 Kilo Heroin am Grenzübergang Kipi in Griechenland sichergestellt

6. Oktober 2012 / Aktualisiert: 10. August 2020 / Aufrufe: 637 Kommentare ausgeschaltet

Mit Hilfe des Drogenhunds Spaik wurden in Griechenland am Grenzübergang Kipi 5 Kilo Heroin gefunden und beschlagnahmt.

Am griechisch – türkischen Grenzübergang Kipi / Ipsala in der Präfektur Evros wurde ein aus der Türkei eingereister 50-jähriger Ausländer verhaftet, in dessen Fahrzeug 5 Kilogramm reines Heroin versteckt waren.

Die auf zehn Päckchen verteilte Drogenmenge, die im Armaturenbrett des Fahrzeugs versteckt war, spürte der Drogenspürhund „Spaik“ auf, obwohl die Päckchen mit Pfeffer versehen und in Durchschlagpapier eingewickelt waren, um nicht „erschnüffelt“ zu werden.

(Quelle: in.gr)

Piranhas im Evros-Fluss in Griechenland

11. August 2012 / Aktualisiert: 10. August 2020 / Aufrufe: 836 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde in Thrakien im Grenzfluss Evros erneut ein Piranha gefangen.

Im Süßwasser des Evros gibt es selbstverständlich keine Piranhas. Bei Vyssas im Grenzdreieck zwischen Griechenland, Bulgarien und der Türkei wurde jedoch zum zweiten mal ein der Art Red Belly angehörender 25 Zentimeter langer Piranha gefischt. Die Einschätzungen führen zu dem Offensichtlichen: irgend jemand war ihn leid geworden (oder hatte einen Schreck bekommen) und aus dem Aquarium in den Fluss geworfen. Der erste Piranha ging vor einiger Zeit einem türkischen Fischer in das netz.

Es ist eine von wenigstens zehn verschiedenen Arten, die in Südamerika, im Amazonas und speziell in dessen Nebenfluss in Panama leben„, erklärt der Biologe – Ichthyologe Argyris Kallianotis, Leiter des Instituts für Fischereiforschung (INALE) in Nea Peramos bei Kavala. Die Wissenschaftler geben sich jedoch beruhigend, da die konkrete Art bei Wassertemperaturen zwischen 20 und 27 Grad Celsius lebt, was zum Ergebnis hat, dass sie mit Einbruch der ersten Kältephasen nicht überleben kann.

Im Nestos-Fluss haben wir bereits neun fremde Arten gefunden, während es schwierig ist, auf diesem Niveau den Evros zu studieren„, führt der Forscher des INALE Manos Koutrakis gegenüber der Athener Nachrichtenagentur an. Als Beispiel führt er die amerikanische Forelle an, die im Nestos vorgefunden wurde und die Bevölkerung der einheimischen Forelle stört, weil sie „gebietsfordernder“ ist, sich jedoch – wie er betont – zumindest nicht genetisch mit der griechischen Forelle vermischt.

Oft, meistens aus Unkenntnis, werden Arten aus verschiedenen Gebieten Griechenlands zu dem Zweck der Bereicherung eines Ökosystems verbracht, jedoch ist das Einzige, was damit erreicht wird, die Störung„, fügt Herr Koutrakis an appelliert an alle Aquarienbesitzer, die Fische nicht in Flüssen und Seen auszusetzen, wenn diese größer werden oder sie diese einfach nicht mehr haben wollen, und schlägt vor: „Besser ist es, sie in das Geschäft zurück zu bringen, wo sie gekauft worden.

(Quelle: in.gr)

Eurotrauma, Dollartrauma – Die Welt ist nicht gerecht

16. Juni 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 532 3 Kommentare

Eingereicht von: Griechenfan

Thema: Beunruhigender Anstieg rassistischer Gewalt in Griechenland

Früher sagten wir, illegal ist scheißegal. Aber es herrschten andere Umstände. Ich weine für jeden Flüchtling, gleich ob aus wirtschaftlichen, politischen oder anderen Gründen.

In Deutschland habe ich mit Flüchtlingen aus Eritrea gearbeitet. Viel mit Frauen. So viel Leid, so viele Vergewaltigungen, bis sie schließlich in Deutschland landeten. Ein „normaler“ Mensch kann sich das nicht vorstellen.

Jeder Mensch auf dieser Erde hat die Berechtigung, sich am Leben zu erhalten und zu reisen wohin er will. Ich bin sehr wütend auf diese Politik, auf Länder welche denken, ihren Wohlstand schützen und Grenzen dicht machen zu müssen, um weiterhin in ihrem Wohlstand zu leben und um andere Länder ausbeuten zu können. Mit welchem Recht?

Ist es rechtens, in anderen Ländern produzieren zu lassen, Kinder arbeiten und zu Krüppeln werden zu lassen für Waren, die wir hier dann zu Niedrigpreisen erhalten? Frauen, Kinder, die für Lidl, Aldi, Adidas und wer weiß wen sonst noch ihre Familien und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen? Haben wir Mitleid mit all den Menschen dieser Welt, die flüchten müssen, weil sie von der sogenannten „Ersten Welt“ ausgebeutet werden? Könnt ihr Euch das Leid vorstellen, welches sie ertragen um zu überleben?

Hier in Griechenland landen so viele Flüchtlinge, von der EU im Stich gelassen. Es gibt immer wieder Meldungen, dass Gelder dafür fließen. Könnt Ihr Euch vorstellen, dass es egal ist, wie viel Stacheldrahtzaun um das Gebiet zwischen der Türkei und Griechenland gezogen wird, wie verzweifelt die Menschen sind? Mütter mit ihren Kindern überqueren selbst bei eisiger Winterskälte den Grenzfluss Evros. Es sind so viele gestorben, aber darüber lese ich in diesem Blog nichts, wenig. Griechenland wird auch hier allein gelassen.

Ich habe schon geschrieben, dass auch ich mit Etlichem nicht einverstanden bin. Aber … „mein Name ist Mensch“. Lassen wir uns nicht von Geld blenden, bleiben wir Mensch. Wie traurig muss ein Mensch sein, verlassen in der Fremde. Von Stacheldraht umgeben und ohne Perspektive, dem entrinnen zu können? Ich wünsche allen Zynikern, das mal am eigenen Leib zu erleben. Fern der Heimat, seiner Familie, und den Schleppern so viel Geld zahlen zu müssen, wofür wiederum alle Familien zusammengelegt haben um dann darauf zu warten, dass der „Auserwählte“ wiederum die Familien in der Heimat unterstützt.

„Mensch zu sein“ trifft auf immer mehr Menschen nicht mehr zu. Wenn ich hier einkaufen gehe, werde ich belagert. Wir leben von einer sehr kleinen Rente, aber es reicht. Schaut mit offenen Augen und kauft Nahrung auch für die hier lebenden Flüchtlinge. Wenn ich unterwegs bin, organisiere ich Essen für die Flüchtlinge. Ich bin fremd in diesem Land und weiß nichts anderes zu unternehmen.

Ich bin nicht zufrieden mit diesem Beitrag und würde gerne noch viel mehr schreiben. Ich komme aus der ehemaligen DDR und war als Kind auch einmal Flüchtling. Wir schliefen als Familie mit 5 Personen in einem Zimmer. Wir erhielten Decken und mein Vater fand schnell Arbeit. Das hier in Griechenland übertrifft jedoch alles.

Denkt mal nach Leute … es geht nicht immer nur um Geld um Politik … auch wenn das eine das andere nicht ausschließen muss. Aber wir Menschen müssen leben, und wir müssen unsere Kinder vor einen Alptraum schützen. Erhebt Euch und wehrt Euch, überall! Könnt Ihr damit leben, wenn in Afrika die Kinder an Hunger sterben? Ab und an zu Weihnachten mal zu spenden? Habt einen „ruhigen Schlaf“.

Ich möchte nur zum Nachdenken anregen, ein Rezept habe ich nicht. Ich möchte eine Träne für die Menschen, Kinder, Frauen, die beispielsweise den Evros, sprich den Grenzfluss zwischen der Türkei und Griechenland in der Hoffnung auf ein besseres Leben überqueren und dabei ertrinken oder erfrieren.

Eurotrauma, Dollartrauma. Die Welt ist nicht gerecht.