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Artikel Tagged ‘eopyy’

Gesundheitsträger EOPYY in Griechenland ist zahlungsunfähig

1. Juni 2012 / Aufrufe: 658 2 Kommentare

Der nationale Träger für Gesundheitsleistungen in Griechenland vermag nicht einmal den laufenden, geschweige denn den aufgelaufenen Verbindlichkeiten zu entsprechen.

Der neue Nationale Träger für Gesundheitsleistungen (EOPYY) in Griechenland verfügte am vergangenen Dienstag (29 Mai 2012) über Barmittel in Höhe von gerade einmal 5 Millionen Euro, während seine unbeglichenen Verpflichtungen gegenüber Ärzten, Apothekern, Pharma-Unternehmen und privaten Kliniken mehr als 1,5 Milliarden Euro betragen. Dieses Bild, welches den finanziellen Zusammenbruch des EOPYY zeigt, vermittelten der Vorsitzende und die beiden stellvertretenden Vorsitzenden des Trägers den Vertretern der Nea Dimokratia (ND).

Die Geschäftsräume des EOPYY besuchten am Mittwoch die ND-Funktionäre Dimitris Vartzopoulos, Gerasimos Giakoumatos und Manolis Angelakas. „Bis heute ist die Finanzierung des EOPYY problematisch. Die Kassen, welche in den Träger eingegliedert wurden, sind zahlungsunfähig, und die staatlichen Bezuschussung des EOPYY ist um 500 Millionen Euro geringer„, führten die Vertreter des Trägers an.

Laut den Angaben der Verwaltung des EOPYY belaufen sich die bis Ende 2011 aufgelaufenen Schulden der in den EOPYY eingegliederten Kassen auf 3,6 Milliarden Euro. Die derzeitige fatale Situation entstand, nachdem im Rahmen der Vereinbarungen und Auflagen der Troika die Gesundheitszweige der gesetzlichen Versicherungsträger Hals über Kopf in den EOPYY eingegliedert wurden, ohne parallel für eine hinreichende finanzielle Ausstattung des Trägers Vorsorge zu tragen.

Ergänzend sei angemerkt, dass die Apotheken bereits seit Mitte vergangener Woche global keine Kassenrezepte mehr „auf Rechnung“ ausführen und den Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen verschriebene Medikamente nur gegen Barzahlung aushändigen.

(Quelle: in.gr)

Versicherte in Griechenland ohne Medikamente

17. Mai 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 294 Kommentare ausgeschaltet

Den Versicherten aller in den neuen Gesundheitsträger eingegliederter gesetzlicher Krankenkassen in Griechenland droht die Gefahr, ohne Medikamente zu bleiben

Der Panhellenische Pharma-Verband (in dem die Berufsverbände der Apotheker in Griechenland organisiert sind) gab bekannt, ab dem 23 Mai 2012 die Ausführung von Kassenrezepten auf Rechnung des neuen einheitlichen Nationalen Trägers für Gesundheitsleistungen (EOPYY) einzustellen, da sich laut dem Verband die kumulierten Verbindlichkeiten an die Apotheken auf insgesamt 540.000 Euro belaufen.

Für den selben Tag (Mittwoch, 23/05/2012) ist sind ein 24-stündiger panhellenischer Streik und eine Protestkundgebung der Apotheker geplant. Die Apotheker fordern die umgehende Begleichung der Schulden des EOPYY und verlangen parallel auch eine „mutige“ Verlängerung der Zahlungsziele von Seite der Pharma-Industrie.

Schließlich charakterisieren die Apotheker das Thema der ausreichenden Finanzierung des EOPYY als höchstwichtig und fordern alle Parteien auf, eine konkrete Position zu beziehen (siehe auch Gesundheitsträger EOPYY in Griechenland versinkt in Schulden).

(Quelle: Zougla.gr)

Versorgungsprobleme bei Krebsmedikamenten in Griechenland

13. Mai 2012 / Aufrufe: 427 1 Kommentar

In Griechenland erlag ein Krebspatient seiner Krankheit, die Genehmigung seiner dringend benötigten Medikamente wird jedoch 40 Tage nach seinem Tod immer noch bearbeitet.

Eine unglaubliche Geschichte, die zum wiederholten Mal die Analgesie der Gesundheits- und Behandlungsmechanismen gegenüber unmittelbare Hilfe bedürfenden Patienten aufzeigt, stellt jene eines 60-jährigen Krebspatienten aus dem Gebiet bei Pyrgos in Griechenland dar, der vor 40 Tagen verstarb, während bei dem neuen Nationalen Träger für Gesundheitsleistungen (EOPYY) immer noch die Genehmigung seiner Medikamente anhängig ist.

Das „Abenteuer“ des 60-Jährigen begann, als sein Versicherungsträger TEWE in den EOPYY eingegliedert wurde. Vorher erhielt er seine kostspieligen Medikamente zur Behandlung der Krebserkrankung ganz normal mit seinem Versicherungsheft. Mit der Zusammenlegung der Kassen Anfang 2012 wurde jedoch von ihm verlangt, die erste und letzte Biopsie beizubringen. Der Patient reichte die Befunde umgehend ein, woraufhin ihm von den Sachbearbeitern des EOPYY beschieden wurde, er müsse von dem „Rezept-Ausschuss“ untersucht werden, um die benötigten Medikamente zu erhalten.

Der Mann erklärte betroffen, dann eben den Bescheid abwarten zu werden. Seine Krankheit verschlimmerte sich jedoch und vor 40 Tagen schied er aus dem Leben, ohne bis dahin benachrichtigt worden zu sein, wann er vor dem Ausschuss erscheinen soll, um die teuren Medikamente bewilligt zu bekommen, die er sich auf eigene Kosten nicht leisten konnte.

Gewisse Spezialisten, denen der Fall bekannt ist, erachten, dass der Zeitraum, über den der Patient ohne Medikamente blieb, für sein Leben entscheidend war. Wegen der Art der Krankheit kann natürlich niemand vorwegnehmen, was geschehen wäre, wenn der Patient die Medikamente erhalten hätte. Jedenfalls verwehrte der empfindungslose harte Bürokratie-Staat einem Menschen das Recht auf die Hoffnung, mit seiner Krankheit zu ringen und sein Leben zu verlängern.

Es sei angemerkt, dass in Griechenland im staatlichen Gesundheitssystem speziell bei teuren Krebsmedikamenten seit etlichen Monaten enorme Versorgungsschwierigkeiten bestehen, da Kassenrezepte für diese Medikamente im Rahmen der Bekämpfung missbräuchlicher Verschreibungen nur von Krankenhaus-Apotheken ausgeführt werden dürfen, die jedoch wegen ungeheurer finanzieller Probleme die Medikamente häufig nicht bereitstellen können.

(Quelle: Newsbeast.gr)

Mors maßregelt Minister in Griechenland

29. April 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 501 5 Kommentare

Griechenland soll umgehend auch alle finanziell autarken Krankenkassen dem defizitären neuen Einheitlichen Nationalen Träger für Gesundheitsleistungen unterstellen.

Die unmittelbare Eingliederung aller Versicherungskassen in Griechenland mit Gesundheitsleistungen in den extrem defizitären EOPYY (siehe auch Gesundheitsträger EOPYY in Griechenland versinkt in Schulden) und die Rücknahme der Bestimmungen des Gesetzes, welches die Ausnahme nicht aus dem Staatshaushalt bezuschusster Kassen vorsieht, verlangt in einem Schreiben an die Minister für Gesundheit (Loverdos) und Arbeit (Koutroumanis) der Vertreter der Europäischen Kommission in der Troika, Matthias Mors.

Wie die Zeitung „To Vima“ enthüllt, maßregelt das Schreiben in einem schmähenden Ton die Minister Loverdos und Koutroumanis, weil sie ihn nicht über die gesetzlichen Ausnahmen informiert hatten. Anschließend verlangt er über die Maßnahmen informiert zu werden, welche die Regierung ergreifen wird, damit die konkreten Artikel des Gesetzes annulliert und bis Juni 2012 alle Kassen in den EOPYY eingegliedert werden.

(Quelle: in.gr)

Gesundheitsträger EOPYY in Griechenland versinkt in Schulden

20. April 2012 / Aufrufe: 1.064 1 Kommentar

Der neue einheitliche Gesundheitsträger des staatlichen Gesundheitssystems in Griechenland droht in den Schulden der eingegliederten Kassen zu versinken.

Die Zukunft des neuen Einheitlichen Trägers zur Erbringung von Gesundheitsleistungen (EOPYY) und damit seiner Versicherten zeichnet sich unheilverkündend ab. Die Super-Kasse, die zum Zweck der Einführung gleichwertiger Leistungen für alle Berechtigten und der Rationalisierung der Kosten aus der Zusammenlegung der Gesundheitszweige der gesetzlichen Versicherungsträger IKA (Arbeitnehmer), OAEE (Selbständige und Freiberufler), OPAD (öffentlicher Sektor) und OGA (landwirtschaftlicher Sektor) „geboren“ wurde, begegnet einem ernsthaften Überlebensproblem.

Der EOPYY ähnelt einer vor dem Platzen stehenden Blase„, äußern Faktoren des Raums der Sozialversicherung, da „er begann, Kassen auf sich zu konzentrieren, ohne die erforderlichen Gewährleistungen zu haben„. Obwohl auch seine eigenen Finanzen in den roten Zahlen sind, wird er bisher weniger wegen seiner eigenen Verbindlichkeiten, sondern hauptsächlich wegen der Schulden von überall angegriffen, welche die vier Kassen angesammelt hatten, bevor sie in den neuen Träger eingegliedert wurden.
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Gesundheitssystem in Griechenland ohne Labors und Kliniken

5. April 2012 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 3.260 5 Kommentare

Die Situation im öffentlichen Gesundheitssystems Griechenlands spitzt sich dramatisch zu, da nun auch Labors und Kliniken die Kooperation einstellen wollen.

Die Ärztekammer von Athen (ISA) ruft der Kammer angehörende Ärzte der Labors und Kliniken auf, ab dem kommenden Montag (09 April 2012) jede Form der Zusammenarbeit mit dem neuen einheitlichen Nationalen Träger für Gesundheitsleistungen (EOPYY) einzustellen und die Überweisungen der Patienten des Gesundheitsträgers nicht mehr auszuführen 1. Dies bedeutet in der Praxis, dass die Patienten sämtliche Kosten aus eigener Tasche vorstrecken müssen.

In ihrer Bekanntmachung merkt die ISA an, dass „seit mehr als zwei Jahren die alten Verbindlichkeiten des Krankenversicherungsträgers des öffentlichen Sektors (OPAD) unbeglichen bleiben, während trotz der wiederholten gegenteiligen Beteuerungen des Präsidenten des EOPYY Gerasimos Voudouris der Träger während der drei Monate seines Bestehens keinerlei Betrag gezahlt hat„. Die Ärzteschaft ist an der Grenzen ihrer Belastbarkeit angelangt, führt der Präsident der ISA an und fügt hinzu, dass „Provisorität und Verantwortungslosigkeit des Staates sowohl die Menschen des Gesundheitswesens als auch die Patienten in die Verelendung führt„.

Das selbe Vorgehen hatte bereits auch die Ärztekammer Thessaloniki (ISTH) angekündigt 2, deren Präsident Athanasios Exadaktylos in Bezug auf den EOPYY erklärt, dass dieser Träger, dessen Zuständigkeit inzwischen rund 90% der Versicherten unterstellt wurden, die aufgelaufenen Verbindlichkeiten des OPAD zu begleichen hat und auf Basis des Gesetzes bereits die Verbindlichkeiten der Monate Januar und Februar 2012 beglichen haben müsste. Anstatt jedoch seine Schulden zu bezahlen, versprach der EOPYY, die Verbindlichkeiten an private Kliniken und Physiotherapeuten zu begleichen und schloss die übrigen Ärzte aus.

(Quellen: in.gr 1, in.gr 2)