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Artikel Tagged ‘eopyy’

Novartis stellt Belieferung des EOPYY in Griechenland ein

29. August 2012 / Aufrufe: 600 Kommentare ausgeschaltet

Der Pharmaunternehmen Novartis stellt die Belieferung des Nationalen Trägers für Gesundheitsleistungen in Griechenland mit einer Reihe von Medikamenten ein.

Wie die Novartis Hellas anführt, führen die aufgelaufenen Schulden des Nationalen Trägers für Gesundheitsleistungen (EOPYY) die Firma zu einer Änderung der Vertriebspolitik für die Präparate Myfortic, Certican, Sebivo, Tasigna, Glivec und Afinitor. Diese bisher von den Apotheken des EOPYY, den Krankenhäusern und den privaten Apotheken bereitgestellten Präparate werden fortan nur noch an Krankenhäuser und Apotheken geliefert werden. Alle übrigen Medikamente der Firma werden weiterhin auch mittels des EOPYY erhältlich sein.

In ihrer Bekanntmachung führt die Novartis Hellas an:

Um den Patienten den Zugang zu ihrer Therapie, aber auch die langfristige Überlebensfähigkeit des Unternehmens zu gewährleisten, beschloss die Novartis Hellas, ihre Handelspolitik gegenüber dem EOPYY zu ändern.

Es ist bekannt, dass der größte Träger für Gesundheitsleistungen Griechenlands ein Organismus mit ungeheuren Schulden ist. Infolgedessen werden gegenüber vielen Partnern auf dem Bereich der Gesundheit überdimensionale unbeglichene Verbindlichkeiten geschaffen. Es ist ein brennendes Thema, welches umgehend seiner Lösung bedarf, und die Lösung ist eine: die Finanzierung des EOPYY durch den Staat.

Trotz unserer wiederholten Bemühungen um die Findung einer Lösung bezüglich des Themas der aufgelaufenen Schulden des EOPYY an unsere Firma, die mehr als 90 Mio. Euro betragen und monatlich um 10 Mio. Euro steigen, kam keinerlei gemeinsam akzeptable Lösung zustande.

In absolutem Gefühl der Verantwortung und der Kenntnis, dass das Medikament ein soziales Gut darstellt, sowie mit dem Zugang der Patienten zu ihrer Therapie als Leitschnur wird die Novartis diese Präparate weiterhin über die übrigen rechtmäßigen Vertriebskanäle, also die Krankenhäuser und privaten Apotheken bereitstellen.

Ebenfalls ist wichtig zu unterstreichen, dass dieser Beschluss der Novartis Hellas keinerlei wirtschaftliche Belastung für die Patienten herbeiführt, welche die obigen Therapien erhalten.

(Quelle: in.gr)

Arztbesuche in Griechenland ab September 2012 nur gegen Barzahlung

29. August 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 685 Kommentare ausgeschaltet

Die seit Monaten unbezahlten Kassenärzte in Griechenland wollen ab dem 03 September 2012 die Zusammenarbeit mit dem staatlichen Gesundheitssystem auszusetzen.

Ab Montag, dem 03 September 2012, stellen in Griechenland die Kassenärzte die Zusammenarbeit mit dem Nationalen Träger für Gesundheitsleistungen (EOPYY) ein, was zum Ergebnis haben wird, dass die Versicherten der gesetzlichen Kassen außer den Medikamenten – da auch die Apotheker Aktionen angekündigt haben – nun auch die Arztbesuche aus eigener Tasche zahlen müssen.

Der Verband der Kassenärzte des EOPYY moniert, dass die Gründung des größten Trägers zur Erbringung von Gesundheitsleistungen auf provisorische und spasmodische Weise, ohne Planung und vor allem mit völlig unzureichender Finanzierung erfolgte. Wie angemerkt wird, begann sein Etat mit einem Defizit von 683 Mio. Euro, und derzeit präsentiert er bereits für die ersten 8 Monate des Jahres 2012 ein „schwarzes Loch“ von 1,5 Mrd. Euro, und zwar mit der Aussicht, dass dieser Betrag sich bis Ende 2012 auf 2 Mrd. Euro belaufen wird.

Laut dem Verband der Kassenärzte des EOPYY schuldet dieser den Klinikärzten mehr als 50 Mio. Euro und den Laborärzten 200 Mio. Euro für das Jahr 2012, sowie entsprechend auch 570 Mio. Euro und 540 Mio. Euro für die Jahre 2010 und 2011.

All das Vorstehende führt zu dem Schluss, dass die Ärzte den EOPYY in den letzten 2 Jahren über 1,3 Mrd. Euro zinslos finanziert haben„, fügen die Kassenärzte an und beschuldigen den stellvertretenden Gesundheitsminister Marios Salmas fehlender Dialogbereitschaft und der „Taktik der Drohungen und Erpressungen„.

Derweilen schlägt die Ärztekammer Athen (ISA) vor, dass auch der Direktor des EOPYY und der zuständige Gesundheitsminister nicht ihr Gehalt beziehen sollen, solange die Ärzte für Bereitschaften und ärztliche Behandlungen unbezahlt bleiben, und fügt an: „Lassen wir uns alle zusammen, ohne Ausnahmen und solange nötig, das öffentliche Gesundheitssystem unterstützen.

(Quelle: in.gr)

Medikamente in Griechenland ab September 2012 nur gegen Barzahlung

27. August 2012 / Aufrufe: 420 Kommentare ausgeschaltet

Die Apotheker in Griechenland wollen ab dem 01 September 2012 Kassenrezepte nur noch gegen Barzahlung ausführen.

Am Nachmittag des vergangenen Samstags (25 August 2012) beschloss die Vollversammlung des Panhellenischen Verbands der Pharmazeuten (PFS) in einer stürmisch verlaufenen Sitzung, ab 01 September 2012 an die Versicherten des Nationalen Trägers für Gesundheitsleistungen (EOPYY) rezeptierte Medikamente nur noch gegen Barzahlung auszugeben.

Die Umsetzung dieses Beschlusses bedeutet, dass die gesetzlich Versicherten ein weiteres Mal gefordert sein werden, die Medikamente aus eigener Tasche zu bezahlen.

Die Vertreter der Verbände der Pharmazeuten ließen sich nicht von den Zusagen des Präsidenten des EOPYY, Gerasimos Voudouris, überzeugen, der Fluss der Gelder auf ihre Konten würde weitergehen, damit am kommenden Donnerstag (30 August 2012) die im Mai 2012 ausgeführten Rezepte beglichen sein würden.

Die Apotheker fordern:

  • Regelung aller außervertraglichen Verbindlichkeiten des EOPYY, die inzwischen 85 Tage erreichen.
  • Umgehende gesetzliche Regelung der Verrechnung der bestehenden Verbindlichkeiten sowie auch der Bedingungen, die sich auf Eintragungen der Apotheken in das Schuldnerregister TIRESIAS (= Gegenstück zur SCHUFA in Deutschland) beziehen.
  • Umgehende Finanzierung des EOPYY mit 0,6% des BIP und direkte Abführung der Versicherungsbeiträge an den EOPYY.
  • Bürgschaft des griechischen Staates für Bankkredite an die Apotheken und zur Verbesserung ihrer Liquidität.

(Quelle: in.gr)

Neue kostspielige Rufnummern im Gesundheitssystem in Griechenland

26. August 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 476 3 Kommentare

Für telefonische Terminvereinbarungen mit Ärzten des staatlichen Gesundheitssystems in Griechenland stehen fortan nur noch kostspielige Service-Rufnummern zur Verfügung.

Nachdem in Griechenland die alte, aus dem Festnetz landesweit zum Ortstarif erreichbare Rufnummer 184 inzwischen endgültig abgeschaltet wurde, stehen für telefonische Terminvereinbarungen mit Ärzten des nationalen Trägers für Gesundheitsleistungen EOPYY und einschlägige Informationen fortan nur noch kostspielige Service-Rufnummern privater Anbieter zur Verfügung. Die Gebühren beginnen bei minimal 0,98 Euro pro Anruf aus dem Festnetz (siehe Neue Abzocke im Gesundheitssystem in Griechenland).

Laut den von der griechischen Verbraucherzentrale zusammengetragenen Daten gestalten sich die Gebühren für die derzeit vier verfügbaren Rufnummern folgendermaßen:

  • 14554 – Betreiber: BPO Hellas-Vodafone
    Gebühren: 0,98 Euro je Anruf aus dem Festnetz sowie dem Vodafone-Mobilnetz und 1,86 Euro pro Anruf aus anderen Mobilnetzen.
  • 14784 – Betreiber: OTE-Value S.A.
    Gebühren: 1,07 Euro je Anruf aus dem Festnetz und 1,18 Euro pro Minute für Anrufe aus Mobilnetzten.
  • 14884 – Betreiber: Call Center Hellas
    Gebühren: 0,99 je Anruf aus dem Festnetz und 1,18 Euro pro Minute für Anrufe aus Mobilnetzen.
  • 14900 – Betreiber: Newsphone Hellas
    Gebühren: 1,08 je Anruf aus dem Festnetz und 1,18 Euro pro Minute für Anrufe aus Mobilnetzen.

Die aufgeführten Preise verstehen sich einschließlich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

(Quelle: in.gr)

Vertragsärzte in Griechenland stellen Ultimatum

10. August 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 563 Kommentare ausgeschaltet

Die Kassenärzte in Griechenland drohen, die Zusammenarbeit mit dem staatlichen Gesundheitssystem auszusetzen, wenn sie nicht bis zum 20 August 2012 bezahlt werden.

Die Vertragsärzte drohen dem nationalen Träger für Gesundheitsleistungen in Griechenland (EOPYY) mit der Einstellung der Zusammenarbeit ab dem 20 August 2012 bis einschließlich zum 02 September 2012, wenn es bis zum 20 August nicht eine Begleichung der finanziellen Verbindlichkeiten des Trägers für das erste Halbjahr 2012 oder eine verbindliche Zusage der Führung des Ministeriums für Gesundheit und Sozialversicherung bezüglich der Regelung des Themas geben wird.

Mit einer Bekanntmachung drückt der Verband der Ärzte E.O.P.Y.Y (EN.I. – E.O.P.Y.Y) seine Verärgerung über den Vorschlag der Troika über weitere Kürzungen in Höhe von insgesamt 1,2 Mrd. Euro im Etat des Gesundheitsministeriums aus, von denen sich 800 Mio. Euro allein auf den EOPYY beziehen – und zwar zu einer Stunde, wo der Träger ein Defizit von 1,5 Mrd. Euro aufweist, während bezüglich seiner Verbindlichkeiten an die Dienstleister unbekannt ist, ob die Schulden überhaupt noch handhabbar sind.

Es ist anzumerken wert, dass der EOPYY den Vertragsärzten 230 Mio. Euro schuldet (Praxisbesuche ab März 2012 und fast alle ärztlichen Behandlungen seit der Aufnahme seines Betriebs im Januar 2012).
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Ärzte warnen vor humanitärer Krise in Griechenland

6. August 2012 / Aufrufe: 442 Kommentare ausgeschaltet

Die Ärztekammer Athen warnt, dass weitere horizontale Kürzungen im Gesundheitswesen in Griechenland in eine humanitäre Krise und gesellschaftliche Explosion führen werden.

Die Ärztekammer Athen schlägt Alarm wegen der Lage, die auf dem Sektor der Gesundheit herrscht, und warnt, dass die von der Troika verlangten weiteren Kürzungen horizontalen Charakters eine gesellschaftliche Explosion und humanitäre Krise verursachen werden.

Anlässlich der Publikationen, laut denen auf Anweisung der Troikaner Kürzungen von insgesamt 2 Milliarden Euro im Gesundheitswesen und mehr als 800 Millionen Euro bei dem EOPYY erfolgen sollen, erklären wir als Ärztekammer von Athen, dass die Umsetzung einer solchen Maßnahme die wissenschaftlichen Kriterien für den Raum der Gesundheit überschreitet, die Abschaffung tausender Arbeitsplätze in der Gesundheit Tätiger und die Abwertung der Gesundheit auf allen Stufen der Versorgung bedeuten würde und die Bürger gezwungen werden, für ihre Gesundheit tief in die Tasche zu greifen, sofern sie es sich leisten könne, während die Unvermögenden der Gnade Gottes überlassen bleiben„, führen die Ärzte in ihrer Bekanntmachung an.

Die Ärzte betonen sogar, dass sie sich einer solchen Entwicklung entgegen stellen werden und „es eine Allianz tausender Gesundheitswissenschaftler aus ganz Europa geben werde, damit eine „Gesundheits-Charta des europäischen Bürgers“ geschaffen wird, die den Regierungen der europäischen Ländern die Gewährleistung der elementaren medizinischen Versorgung vorschlagen und von diesen einfordern wird, gleichberechtigt für alle Mitglieder Europas und unabhängig davon, ob das jeweilige Land sich in einer wirtschaftlichen Krise befindet oder nicht„.

Sie merken ebenfalls an, dass diejenigen, die derzeit das Schicksal der Gesundheit des griechischen Volkes handhaben, die kostenlose Behandlung für alle Kleinrentner, Niedrigverdiener und unversicherten und arbeitslosen Bürger sicherstellen müssen. „Geschieht etwas derartiges nicht, wird sich die vorgezeichnete humanitäre Krise mathematisch in eine gesellschaftliche Explosion verwandeln, mit unvorhersehbaren Folgen auf griechischem und europäischem Niveau.

(Quelle: in.gr)

Neue Abzocke im Gesundheitssystem in Griechenland

4. August 2012 / Aufrufe: 546 1 Kommentar

In Griechenland steht eine drastischer Erhöhung der Gebühren für telefonische Vereinbarung eines Termins bei Ärzten des staatlichen Gesundheitssystems an.

Ab dem 06 August 2012 soll in Griechenland die landesweite Rufnummer 184 abgeschaltet werden, die bisher die Versicherten des Nationalen Trägers für Gesundheitsleistungen (EOPYY) anrufen mussten, um Arzttermine zu vereinbaren. An Stelle der alten Rufnummer treten fortan die Rufnummern 14884 und 14900.

Wie die Vertreter der Ärztekammer Athen (ISA) monieren, werden sich damit jedoch für die Versicherten die Kosten für jeden Anruf signifikant erhöhen. Während bisher jeder Anruf – der im übrigen vollautomatisierten Telefonzentrale – mit einer (1) Ortsgesprächsgebühreneinheit (derzeit 0,03 Euro) zu Buche schlug, werden für den Erhalt eines Arzttermins fortan je Anruf 0,99 Euro über die Nummer 14884 und 1,08 Euro über die Nummer 14900 fällig, sofern der Anruf über das Festnetz erfolgt. Wird der Anruf dagegen über ein Mobilnetz getätigt, beträgt die Gebühr 1,18 Euro / Minute.

Der Präsident der ISA, Giorgos Patoulis, und der Generalsekretär Stathis Tsoukalos erachten es unter den derzeitigen schwierigen Umständen für die Versicherten als unmöglich, solche Beschlüsse durchzusetzen. „Es kann nicht angehen, bis um das 40-fache die Gebühren für den Versicherten zu erhöhen, um einen Termin beim Arzt zu erhalten. Es ist nicht statthaft, die Versicherten zu zwingen, ein weiteres Mal tief in die Tasche greifen zu müssen. Bedenken sie die Belastung, die sie mit ihrem Beschluss den Versicherten verursachen, die gezwungen sind, vielfache Anrufe zu tätigen um verschiedene Termine zu bekommen„, betonen sie in einem Schreiben an den Präsidenten des EOPYY, Gerasimos Voudouris.

Die Vertreter der ISA fordern den Präsidenten des EOPYY auf, „… nicht zur Realisierung eines Beschlusses zu schreiten, der sogar die Vereinbarung eines Arzttermins zu einer teuren Sache macht„.

Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass infolge der Proteste der Präsident des EOPYY inzwischen eine Neuverhandlung der Konditionen mit den Betreibern der Servicenummern in der Hoffnung angekündigt hat, niedrigere Gebühren zu erreichen.

(Quelle: in.gr, in.gr)

Elektrizitätsgesellschaft schaltet Sterbeklinik in Griechenland den Strom ab

20. Juli 2012 / Aufrufe: 975 3 Kommentare

In Griechenland schaltete die Elektrizitätsgesellschaft einer Sterbeklinik den Strom ab, weil die – zu Unrecht erhobene – Immobilienabgabe von 600 Euro nicht bezahlt wurde.

In eine wirtschaftliche Sackgasse mit unvorhersehbaren Folgen ist die Sterbeklinik im Athener Stadtbezirk Kypseli wegen der Nichtbezahlung der Schulden des Nationalen Trägers für Gesundheitsleistungen (EOPYY) in Höhe von 3 Millionen Euro geführt worden. Dies hat unter anderem zum Ergebnis, dass bei den bettlägerigen Patienten Symptome von Unterernährung und Versorgungslücken bei Basismedikamenten und medizinischem Material verzeichnet werden. Ebenfalls ist das Personal seit März 2012 unbezahlt und, das Schlimmste von allem, die Elektrizitätsgesellschaft Schritt nun zur Unterbrechung der Stromversorgung eines Gebäudes des Asyls.

Wie bei einer Pressekonferenz die Präsidentin der Stiftung, Ioanna Iliadi, am Donnerstagmorgen (19 Juli 2012) beklagte, unterbrach die Öffentliche Elektrizitätsgesellschaft (DEI) die Stromversorgung eines Gebäudes der Sterbeklinik, in dem eine kleine Anzahl greiser Patienten beherbergt wird, wegen der Nichtentrichtung der allgemein „Abzocke“ genannten Immobilien-Sonderabgabe in Höhe von 600 Euro und trotz der Tatsache, dass das Finanzministerium der Leiterin des Asyls in einem Schreiben versichert hatte, die Stiftung sei wegen ihres gemeinnützigen Zwecks von der Sonderabgabe ausgenommen.

(Es sei angemerkt, dass nach einem Sturm der öffentlichen Entrüstung die DEI die Stromversorgung wieder herstellte und den Vorgang unter Berufung auf einen „Fehler“ zu rechtfertigen versuchte: man habe das Asylgebäude für ein Wohnhaus gehalten!)

Patienten sind hilflos dem Gesundheitsträger EOPYY ausgeliefert

Die in der Sterbeklinik in Kypseli behandelten 235 schwerkranken Patienten sind fortan auf Gnade und Ungnade dem EOPYY ausgeliefert„, führte Frau Iliadi an und sprach von Analgesie des EOPYY, da dieser immer noch nicht seine Schulden an die Stiftung für die Behandlungskosten seiner Versicherten entrichtet hat.

Die Sterbeklinik ist eine gemeinnützige karitative Stiftung, die ohne staatliche Zuschüsse mit Mitteln betrieben wird, welche aus der Verwertung ihres Immobilienvermögens und den Schenkungen privater Personen herrühren. Sie erbringt ihre Leistungen an Patienten, welche an ernsten gesundheitlichen Problemen leiden und kontinuierlicher ärztlicher Betreuung bedürfen, da 80% der Fälle bettlägerig sind. Die übrigen Patienten begegnen Mobilitätsproblemen und neurologischen Leiden, welche der erhöhten Betreuung durch spezialisiertes medizinisches und Pflegepersonal benötigen.

Der Zustand unserer Patienten verschlimmert sich von Tag zu Tag, weil es ihnen an Grundnahrungsmitteln mangelt„, führte die Leiterin der medizinischen Dienststelle der Sterbeklinik, Anna Danopoulou, an.

Zahlungsstopp des EOPYY bringt Menschenleben in Gefahr

Wegen dieser Situation stellte die Stiftung dem EOPYY eine außergerichtliche Beschwerde zu, damit der Träger seine Verantwortung gegenüber den Patienten wahrnimmt. Parallel wurden Schreiben an Gesundheitsminister Andreas Lykourentzos, Finanzminister Giannis Stournaras und Arbeitsminister Giannis Vroutsis geschickt, in denen die tragische Lage beschrieben wird, in welche die Stiftung geraten ist. „Unser nächster Schritt wird sein, uns an den zuständigen Staatsanwalt zu wenden, da fortan Menschenleben in Gefahr sind„, erklärte Frau Iliadi.

Auf der anderen Seite wird wegen der Wirtschaftskrise ein Anstieg der Anträge auf Aufnahme neuer Fälle verzeichnet. „Immer mehr Leute stellen Anträge, damit wir die Pflege eines bettlägerigen Mitglieds ihrer Familie übernehmen, weil die wirtschaftliche Möglichkeit zu seiner Pflege zu Hause wie früher nicht mehr existiert. Das Asyl füllt eine wesentliche Lücke, die auf dem öffentlichen Sektor der Fürsorge besteht„, führte Frau Iliadi an, während der Vorsitzende des Berufsverbands der Beschäftigten, Pantelis Xenos, sich auf die übermenschlichen Anstrengungen bezog, welche das seit März 2012 unbezahlte Personal der Einrichtung unternimmt, um das hohe Niveau der Gesundheitsleistungen aufrecht zu erhalten, welche den Patienten des Asyls erbracht werden.

(Quelle: in.gr)

Stunde Null für Sozialversicherungsträger in Griechenland

15. Juli 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 5.471 8 Kommentare

Die finanzielle Situation der Sozialversicherungsträger in Griechenland hat sich dermaßen zugespitzt, dass inzwischen sogar die Rentenzahlungen unmittelbar gefährdet sind.

IKA (Versicherungsträger für Arbeitnehmer)
1,4 Mrd. €erreicht das „schwarzes Loch“ bis Ende des Jahres
450 Mio. €beträgt der Einnahmeverlust je Prozentpunkt der Arbeitslosigkeit
280 Mio. €beträgt der Anstieg der Aufwendungen für 2012
OAEE (Versicherungsträger für Selbständige)
830 Mio. €erreicht das „schwarzes Loch“ bis Ende des Jahres
35%beträgt der Rückgang der gezahlten Beiträge
OGA (Versicherungsträger für Landwirte und Landarbeiter)
36%der Pflichtversicherten zahlen keine Beiträge
Sozialkassen der Staatsbeamten
52.000Anträge auf Abfindung sind anhängig
2 Mrd. €betragen die Kosten der Abfindungen
EOPYY (Nationaler Träger für Gesundheitsleistungen)
1,4 Mrd. €betragen die aufgelaufenen Schulden der eingegliederten Träger

Laut den detaillierten Daten, welche von dem Panhellenischen Verband der Bediensteten der Träger für Sozialpolitik (POPOKP) präsentiert wurden, befinden sich die griechischen Versicherungsträger im Zustand der Auflösung. Detailliert stellt sich die Situation der Kassen folgendermaßen dar:
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Ärzte kehren Gesundheitssystem in Griechenland den Rücken

25. Juni 2012 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 2.119 8 Kommentare

Da in Griechenland immer weniger private Ärzte mit dem staatlichen Gesundheitssystem kooperieren, müssen gesetzlich Versicherte die Arztkosten zunehmend selbst tragen.

Mit der Hand im Portmonee befinden sich die gesetzlich Versicherten des Nationalen Trägers für Gesundheitsleistungen in Griechenland (EOPYY). Außer ihren Medikamenten sind sie nun immer häufiger aufgefordert, auch das Honorar der Ärzte zu entrichten, welche wegen unbezahlter Vergütungen ihre Verträge mit dem EOPYY kündigen bzw. erst gar keine Zusammenarbeit mit dem Träger eingehen.

Schätzungen zufolge ist das „Reservoir“ der 9,5 Mio. Versicherten zu Diensten stehenden privaten Ärzte von 5.000 auf ungefähr 4.000 geschrumpft, und der Präsident des Panhellenischen Ärzteverbands (PIS) Michalis Vlastarakos vertritt, die Ärzteschaft hege Vorbehalte bezüglich der Zukunft der neuen Gesundheitskasse. Der Ärzteverband hat sogar davor gewarnt, zu Klagen und Sicherungsmaßnahmen nebst Pfändung von Vermögensteilen des Organismus zu schreiten, wenn die mit dem EOPYY liierten Ärzte nicht bezahlt werden.

Diejenigen, die letztendlich sowohl im wörtlichen als auch übertragenen Sinn die Zeche zahlen, sind auch in diesem Fall die Millionen Versicherten, deren Belastungsgrenzen jedes Mal getestet werden, wenn sie in ihrem Gebiet einen Arzt mit einem freien Termin zu finden versuchen. Häufig erinnert dieses Verfahren wegen des Plafonds bei den Arztbesuchen, die pro Arzt wöchentlich nicht mehr als 50 überschreiten dürfen, an eine … unmögliche Mission.
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