if (top != self) { if (window.opera) { window.onload = opera_befreien; } else { top.location = self.location; } } function opera_befreien () { document.links["befreien"].click(); }

Archiv

Artikel Tagged ‘elektrizitätsgesellschaft’

Ausländisches Interesse an Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland

8. Juli 2012 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 501 1 Kommentar

Die Pläne zur Privatisierung der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland beleben erneut das Interesse ausländischer Investoren.

Französische, italienische und deutsche Energiekonzerne haben Interesse an dem Erwerb von Kraftwerken der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland (DEI) oder ihrem Eintritt in die Gesellschaft als strategische Investoren bekundet. Informationen aus Regierungskreisen zufolge, auf welche sich die griechische Tageszeitung „Ta Nea“ beruft, entfacht die Diskussion über die Privatisierung der DEI erneut das Interesse ausländischer Energiekolosse, die sowohl vor den Parlamentswahlen als auch jüngst einschlägige Vorstöße gemacht haben.

Laut den in Rede stehenden Informationen sind hinsichtlich der Namen Vorstöße von der deutschen RWE erfolgt, während das Interesse auf dem griechischen Markt präsenter ausländischer Konzerne, wie der italienische Edison (Mitglied des Konzerns der EDF), als sicher anzusehen ist.
Gesamten Artikel lesen »

Energieknall in Griechenland kommt

12. Juni 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.578 6 Kommentare

Autor: To Pontiki

Thema: Stromversorgung in Griechenland droht Black-out

Alle Gebrechen des griechischen Energiesystems kamen anlässlich der Memorandums-Politik, in der Essenz jedoch wegen der Verzerrung und Funktion des Marktes ohne gesunde Wettbewerbsbedingungen ans Licht.

Die politischen Faktoren, welche das die Energiethemen handhabten, versuchten uns über 12 Jahre davon zu überzeugen, dass ihre gesetzgeberischen Interventionen den gesetzlichen „Lücken“ begegneten und den Rahmen schufen, damit alles wie vorgesehen funktioniert … . Als es jedoch zu der einzig auf die Abzocke von Steuern fokussierten Politik kam, welche die inländischen Troika-Partner aufzwangen, zeigte sich, dass der Kaiser nackt ist! Die Verzerrungen sind sogar dermaßen tief, dass sie bei dem gesamten Spektrum der Energieprodukte Domino-Verhältnisse schaffen.

Die Gesamtheit des Elektrizitäts-Marktes und die … schönen Märkte befinden sich einen Schritt vor dem Erklingen des Kanonenschusses der Insolvenz. Solange die Krise andauert und sich die effektiven Lösungen der Probleme verzögern, um so mehr nähert sich sogar das Energiesystem dem Krach, der drohende Black-out wird schlimmer als ein Alptraum und das reiche Produktionspotenzial des Landes wird bis aufs Äußerste verschmäht.

Energiekrise à la … Kalifornien

Das Kuddelmuddel der Energiekrise beginnt mit der Politik der in den beiden letzten Jahren im Land umgesetzten Politik der Steuerabzocke und Austerität. Dieses Durcheinander hat jedoch alle Energiemärkte mit dem Ergebnis mitgerissen, dass wir nicht … zur Drachme übergehen zu brauchen, aber innerhalb der Eurozone das erste Land darstellen, das zu … Kalifornien werden wird (welches ebenfalls den ersten Staat der Metropole des Kapitalismus darstellte, in dem der Energiemarkt „platzte“ und Millionen Bürger tagelang ohne Strom ließ!).

Alles begann vor zwei Jahren, als – unter dem Vorwand der Bekämpfung der Defizite – die Regierung Papandreou beschloss, Sonderverbrauchssteuern auf alle Energieprodukte zu erheben, welcher Zug die Tarife in die Höhe katapultierte. Parallel verhängte sie auch die Einziehung der Immobilien-Abzocke über die Stromrechnungen der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) und alternativen Anbieter.

Zusammen mit dem krisen- bzw. hauptsächlich durch die Abzocke bedingten Unvermögen der Haushalte und Kleinunternehmer, ihren Verpflichtungen zu entsprechen, begannen sich ungeheure Schulden an die Elektrizitätsgesellschaft aufzuhäufen, die wiederum mit der Tatsache als gegeben, zu einem Zeitpunkt, wo die Banken alle Finanzierungshähne abgedreht haben, auch nicht zur Aufnahme von Krediten schreiten zu können, in einen wirtschaftlichen Würgegriff geriet.

Die Kettenreaktionen haben also bereits begonnen: Sowohl die DEI als auch die im Endverbrauchergeschäft tätigen Privatunternehmen beginnen, Schulden an die Systemverwalter (LAGIE im Endhandel, ADIME bei dem Transport) aufzuhäufen, welche ihre Schulden an die Erzeuger (wieder die DEI, aber auch Privatleute mit den großen Erzeugereinheiten) nicht begleichen können.

Parallel beginnen sich ebenfalls die Schulden an die Öffentliche Gasgesellschaft (DEPA) zu kumulieren, da ein großer Teil der Stromerzeugung auf Erdgas basiert. Dies führt auch die Gasgesellschaft in eine wirtschaftliche Sackgasse. Sie deklariert ihrerseits das Unvermögen zur Deckung ihrer Verbindlichkeiten, was die Bedrohung der reibungslosen Versorgung des Landes mit Erdgas zum Ergebnis hat, wie es der Präsident der DEPA, Charis Sachinis, in seinem an den Premierminister und die gemeinsam zuständigen Minister (Finanzministerium und Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel) gerichteten Schreiben darlegte.

Sollten die Dinge tatsächlich zu dem schlimmsten Punkt (also der Unterbrechung der Versorgung des Landes mit Erdgas) geführt werden, werden dann fast ein Viertel der Produktion und sogar die modernsten und produktivsten Anlagen außer Betrieb gesetzt werden, während sich hunderttausende Haushalte und Unternehmen in einer absoluten Sackgasse wiederfinden werden!

DEI und Systemverwalter in der Sackgasse

Außerdem wird aufgrund ihrer im roten Bereich befindlichen wirtschaftlichen Lage die DEI nicht zur Beschaffung zusätzlicher konventionelle Brennstoffe (Diesel, Masut usw.) in der Lage sein, um die entstehende Lücke zu decken. Zusätzlich werden sich die Systemverwalter in einer absoluten Sackgasse befinden und außer Stande erklären, selbst jene Erzeuger zu bezahlen, die kleine EE-Einheiten besitzen, und neue große wirtschaftliche Verbindlichkeiten auf dem gesamten Marktspektrum schaffen.

Die von der kommissarischen Regierung, in deren Händen sich die Gefahr des „Knalls“ der Energiebombe befindet, vorqualifizierte Lösung ist die umgehende Gewährung von Krediten an die Betreiber in Höhe von 300 Mio. Euro seitens der staatlichen Hinterlegungskasse. Praktisch verschafft dies dem System eine kleine Atempause, löst das Problem jedoch nicht endgültig.

Geringschätzung und Ausverkauf der nationalen Ressourcen

Sie tun also genau das, was im ganzen Land getan wurde: Sie versuchen, bei uns mit Krediten (im Fall des Memorandums seitens der Troika) die Resultate der einebnenden und auf Steuereinnahmen fokussierten Politik zu „kurieren“, die noch mehr Schulden und noch größere „Löcher“ in die Kassen reißt. In diesem Klima werden die an … Wäscheklammern zur Privatisierung ausgehängten Energieunternehmen – wie die DEPA oder auch die DEI – vollständig abgewertet, mit dem Ergebnis, dass sich die „Krähen“ über ihnen versammeln um sie zu erwerben und sich die Hände reiben, da ihr Marktwert ständig fällt!

Charakteristisch ist, dass der Börsenwert der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft unter 275 Mio. Euro sank, was bedeutet, dass die von dem Staat gehaltene Beteiligung auf ungefähr 140 Mio. Euro veranschlagt wird! Also Krümel!

Und noch etwas zuletzt: Die Anhänger des Memorandums und der angeblich liberalisierten Märkte führen in ihren Berichten fast … stolz an, der Repräsentant des IWF in Athen, Bob Traa, sei vollumfänglich über den drohenden Blackout informiert, und meinen, dass er der Finanzierung des Systems durch die staatliche Hinterlegungskasse nicht widerspreche. Was bedeutet dies? Würden sie das System infolge des wirtschaftlichen Würgegriffs zusammenbrechen lassen, wenn Bob Traa nicht einverstanden wäre? Gibt es denn nicht einmal mehr eine Spur der Scham?

(Quelle: To Pontiki)

Stromsperre wegen Steuerschuld in Griechenland verfassungswidrig

31. Mai 2012 / Aufrufe: 794 1 Kommentar

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland befand in einem Grundsatzurteil die Abschaltung der Stromversorgung wegen Steuerschulden als verfassungswidrig.

Wie das Plenum des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) mit seinem Urteilsbeschluss 1972/2012 mehrheitlich befand, steht die sogenannte „Immo-Abzocke“ (Anmerkung: gemeint ist die außerordentliche Zwangsabgabe auf elektrifizierte Immobilien) mittels der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) oder der alternativen Stromversorger nicht im Widerspruch zu der Verfassung und dem ersten Zusatzprotokoll der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMK) entgegen.

Mit dem selben Urteil annulliert das Plenum des StE jedoch den einschlägigen Beschluss 1211/2011 des stellvertretenden Finanzministers zu dem Teil, in dem er vorsieht, dass jedem Verbraucher, der die „Außerordentliche Sonderabgabe auf elektrifizierte Gebäudeflächen (EETIDE) nicht entrichtet, die elektrische Stromversorgung abgeschaltet wird. Das höchste Gericht befand, dass eine Stromsperre aus diesem Anlass verfassungswidrig sei.
Gesamten Artikel lesen »

80 Prozent der Stromrechnungen in Patras unbezahlt

26. Mai 2012 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 813 5 Kommentare

In Griechenland sind im Gebiet von Patras rund zwei Drittel aller Stromrechnungen völlig oder teilweise unbezahlt.

In Griechenland besteht inzwischen ein riesiges Problem mit den Bürgern, die nicht die Rechnungen der Elektrizitätsgesellschaft zu begleichen vermögen. Alltäglich begegnen tausende Menschen der Angst, sehr bald keinen elektrischen Strom mehr zu haben.

Informationen zufolge enthalten allein in Patras 70% – 80% der in diesem Gebiet von der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) insgesamt rund 150.000 ausgestellten Stromrechnungen unbezahlte Beträge. Alle davon betroffenen Bürger sind potentielle Kandidaten auf der Liste in unmittelbarer Zukunft erfolgender Stromsperren.

Mit einer weiteren Verschlimmerung der Lage wird gerechnet, wenn in Kürze die Zahlungsaufforderungen des Finanzamts an all jene Verbraucher zugestellt werden, die nicht die mit den Stromrechnungen erhobene Immobilien-Sonderabgabe zu zahlen vermochten und deswegen von der DEI dem Finanzministerium gemeldet worden sind.

(Quellen: Marketbeast)

Neuer Stromnetz-Verwalter in Griechenland

4. Mai 2012 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 434 1 Kommentar

In Griechenland übernahm am 01 Mai 2012 ein neuer Träger die Verwaltung des nationalen Elektrizitätsnetzes.

Die Öffentliche Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland (DEI) gab den am 01 Mai 2012 aufgenommen Betrieb des neuen „Verwalters des griechischen Netzes zur Verteilung elektrischer Energie“ (DEDDIE bzw. ΔΕΔΔΗΕ) bekannt. Der Verwalter ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der DEI und wurde nach der Abspaltung des Verteilungssektors geschaffen, in Umsetzung der gemeinschaftlichen und nationalen Gesetzgebung über die Liberalisierung der Marktes für elektrische Energie.

Die DEDDIE A.G. ist für Entwicklung, Betrieb und Wartung des griechischen Netzes zur Verteilung elektrischer Energie verantwortlich, damit dessen zuverlässiger, effizienter und sicherer Betrieb sowie auch seine langfristige Fähigkeit sichergestellt wird, den angemessenen Bedürfnissen nach elektrischer Energie zu entsprechen und dabei spezielle Sorge für die Umwelt und die Energie-Effizienz aufzuzeigen„, führt die DEI in ihrer Bekanntmachung an und fügt hinzu: „Die neue Gesellschaft gewährleistet auf die wirtschaftlichste, transparenteste, direkteste und unparteiischste Weise den Zugang der Nutzer (also der Erzeuger, Versorger und Konsumenten) zum Verteilungsnetz, um gemäß der bestehenden Gesetzgebung ihre Aktivitäten auszuüben.

(Quellen: Marketbeast.gr)

Zehntausenden Haushalten in Griechenland droht Stromabschaltung

16. Januar 2012 / Aktualisiert: 15. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.243 4 Kommentare

In Griechenland droht zehntausenden Haushalten wegen unbezahlter Rechnungen der elektrische Strom abgeschaltet zu werden.

Gemäß Informationen der Zeitung „Ethnos“ hat die Handelsdirektion der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft DEI rund 30.000 Anweisungen zur Stromabschaltung an die zuständige Abteilung des Unternehmens geschickt. Es handelt sich um Stromrechnungen, welche die neue Immobilienabgabe enthalten und überfällig sind, da ab dem Datum der Rechnungsstellung inzwischen ein Zeitraum von 80 Tagen verstrichen ist. Ab der kommenden Woche laufen somit 30.000 Haushalte in Gefahr, ohne elektrischen Strom zu bleiben.

Neu Drohungen wurden währenddessen von Seite der GENOP-DEI ausgestoßen, deren Vorsitzender Nikos Fotopoulos gegenüber der Zeitung „Ethnos“ erklärte: „Es wird zu ähnlichen Geschehnissen wie während der Periode der Privatisierung der Busse kommen. Erinnert Euch daran, was 1991-92 geschah! Wir werden jedem die Hosen herunterziehen, der einem Armen, Arbeitslosen und Tagelöhner den Strom abzuschalten versuchen wird. Wir werden jedem die Hände abschlagen, der den Stromzähler eines Geringverdieners anzutasten wagen wird, der seine Rechnung nicht zu bezahlen vermag.
Gesamten Artikel lesen »

Höhere Strompreise in Griechenland ab Anfang 2012

10. Januar 2012 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 3.225 16 Kommentare

Die öffentliche Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland hat die rückwirkend ab Anfang 2012 in Kraft gesetzten Preiserhöhungen bekannt gegeben.

Die öffentliche Elektrizitätsgesellschaft (DEI) in Griechenland gab die nach Stellungnahme der Energie-Regulierungsbehörde (RAE) und mit dem einschlägigen Beschluss des Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) genehmigten neuen Tarife bekannt (siehe auch Erhöhung der Strompreise in Griechenland ab 2012), auf deren Basis

  • sich die durchschnittliche Tariferhöhung im Niederspannungsnetz auf 9,2% beläuft,
  • der Sozialtarif für wirtschaftlich schwache Haushalte unverändert bleibt,
  • der Tarif für Kinderreiche unverändert bleibt,
  • sich die Tarife für Haushaltskonsumenten ab 9% bis zu 12,1% erhöhen, wobei die Erhöhung für Konsumenten mit höheren Verbräuchen höher ausfallen,
  • sich die Tarife für Konsumenten mit einem Verbrauch von über 3.000 kWh / 120 Tage um 54% höher gestalten als bei Haushaltsverbrauchern mit den niedrigsten Verbräuchen,
  • speziell für die kleinen und mittleren Unternehmen die Preiserhöhung gemäßigt ausfällt.


Gesamten Artikel lesen »

Erhöhung der Strompreise in Griechenland ab 2012

31. Dezember 2011 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 1.011 4 Kommentare

In Griechenland treten ab 2012 Erhöhungen der Strompreise in Kraft, die sich im Durchschnitt auf über 12 Prozent belaufen und rund 5 Millionen Haushalte betreffen.

Der griechische Umweltminister Jorgos Papakonstantinou informierte am vergangenen Donnerstag (29.12.2011) das Kabinett darüber, dass sich die seitens des Umweltministeriums beschlossene Erhöhung der Tarife der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) ab dem 01. Januar 2011 auf durchschnittlich 9,2% gestalten wird, wobei der Prozentsatz von 9,2% die durchschnittliche Erhöhung betrifft, welche der Ministerialbeschluss zur Genehmigung der Preiserhöhungen umfassen wird.

Insgesamt wird sich die durchschnittliche Mehrbelastung der Verbraucher jedoch bei 12,2% bewegen, da bereits in der vergangenen Woche auch eine Erhöhung der Abgabe für Erneuerbare Energiequellen um durchschnittlich 3% beschlossen worden war, die ebenfalls ab Anfang Januar 2012 in Kraft treten wird. Weiter ist zu berücksichtigen, dass die Preiserhöhungen nicht „linear“ zur Anwendung kommen, sondern wie nachstehend geschildert einem „progressiven“ Algorithmus folgen werden, womit in der Praxis für zahlreiche Verbraucher die reale Belastung erheblich höher als der statistische Mittelwert ausfallen wird.
Gesamten Artikel lesen »

Unbezahlte Stromrechnungen in Griechenland bei 822 Millionen Euro

27. September 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 785 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland summierten im ersten Halbjahr 2011 die Verbindlichkeiten an die öffentliche Elektrizitätsgesellschaft aus unbezahlten Stromrechnungen auf 822 Millionen Euro.

Laut einem Schreiben des Unternehmensleiters der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) Arthuros Zervos, das im griechischen Parlament verlesen wurde, belaufen sich die Schulden der Kunden des Unternehmens aus unbezahlten Stromrechnungen zu Ende des ersten Halbjahrs 2011 auf insgesamt 822 Millionen Euro.

Bezeichnenderweise rühren die Verbindlichkeiten aus unbezahlten Stromrechnungen in der Kategorie der Niederspannungsversorgung zu einem Anteil von 45% von privaten Haushalten und zu einem Anteil von 46% von gewerblichen Kunden des Einzelhandels (Geschäfte und Betriebe) her. Konkret stellte sich im Juli 2011 folgendes Bild dar:
Gesamten Artikel lesen »

Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland plant Point-System für faule Kunden

6. August 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 631 9 Kommentare

Angesichts der rapiden Zunahme der unbezahlten Stromrechnungen in Griechenland will die öffentliche Elektrizitätsgesellschaft ein Point-System für faule Kunden einführen.

Die öffentliche Elektrizitätsgesellschaft in Griechenland (DEI / ΔΕΗ) plant ein neues Verfahren zur Regelung der Zahlungsvereinbarungen für überfällige Stromrechnungen. Nach einer Art „Point-System“ sollen die Kunden, die sich mit der Bezahlung ihrer Stromrechnungen schwer tun, analog zu ihrer während der letzten zwölf Monate dokumentierten Zahlungsmoral sechs Kategorien zugewiesen werden.

Für jede Kategorie sollen exakt die seitens der DEI gewährten Zahlungserleichterungen (Ratenzahlung), aber auch die Konsequenzen vorgesehen werden, falls eine vereinbarte Zahlungsregelung nicht eingehalten wird. Die Kategorien, denen die Verbraucher zugewiesen werden sollen, stellen sich folgendermaßen dar:
Gesamten Artikel lesen »