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Artikel Tagged ‘banksystem’

Weniger Matratzengeld in Griechenland

1. Januar 2020 / Aufrufe: 302 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland gebunkertes Bargeld nahm 2019 weiter ab, fließt jedoch nur zu einem kleinen Anteil in das Banksystem zurück.

Das in den Jahren der heftigen wirtschaftlichen Krise in Griechenland unter den Matratzen versteckte Geld wird von Monat zu Monat weniger und kehrt – zu einem jedoch geringen Anteil – zu den Banken zurück.

Wie die Daten zeigen, gingen die „gebunkerten“ in Umlauf befindlichen Banknoten in dem Zeitraum Januar – September 2019 um 6,6 Mrd. Euro auf 23,4 Mrd. Euro bzw. 12 % des BIP zurück, gegenüber ungefähr 30 Mrd. Euro (16 % des BIP) im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2018.
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Griechenland: Countdown eines neuen Bankrotts

30. Oktober 2018 / Aufrufe: 1.250 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland läuft der Countdown für einen neuen Bankrott seiner Wirtschaft.

In den vergangenen Tagen mag in Griechenland in den Massenmedien das Tagesgeschehen von den Feuerwerken anlässlich der vorläufigen Inhaftierung des ehemaligen Ministers Giannos Papakonstantinou beherrscht worden sein. Unabhängig davon befindet sich die reale Wirtschaft jedoch weiterhin im freien Fall.

Wer – sei als Selbständiger oder als Arbeitnehmer einer der hunderttausenden griechischen Unternehmen des privaten Sektors – auch nur den geringsten Bezug zur realen Wirtschaft hat, sieht um sich herum überall die Niedergeschlagenheit und die Verzweiflung der Menschen, welche die Zahnräder der realen Wirtschaft des Landes darstellen.
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Griechenlands Banken sind „positiv“

1. August 2018 / Aufrufe: 355 Kommentare ausgeschaltet

Moody’s wertete die Perspektiven der Banken Griechenlands von stabil auf positiv auf.

Die Rating-Agentur Moody’s schritt am 30 Juli 2018 zur Aufwertung der Perspektiven der Banken Griechenlands von „stabil“ auf „positiv“ und stützt sich dabei auf die drastische Einschränkung der Stützung des inländischen Banksystems durch den Mechanismus der sogenannten Notfall-Liquiditätshilfe (ELA) der Europäischen Zentralbank (EZB) und die Einschätzung, dass die Risiken bei Finanzierung und Aktiva der griechischen Banken sich in den kommenden 12 – 18 Monaten verbessern werden.

Die Agentur betont jedoch auch, dass das Betriebsumfeld der inländischen Kreditinstitute problematisch bleibt und sie nicht vor Ende 2019 mit der vollständigen Aufhebung der Einschränkungen im Kapitalverkehr (Kapitalverkehrskontrollen) rechnet.
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Varoufakis klagt gegen EZB

21. Dezember 2017 / Aufrufe: 1.071 Kommentare ausgeschaltet

Yanis Varoufakis und Fabio De Masi erstatteten bei dem EuGH Anzeige gegen die EZB wegen der Banken Griechenlands.

Yanis Varoufakis und der deutsche EU-Abgeordnete Fabio De Masi verlangen von dem Europäischen Gerichtshof (EuGH), die Europäische Zentralbank (EZB) zu zwingen, die juristische Überlegung zu enthüllen, auf der die Entscheidung bezüglich der Einfrierung der Liquidität an die griechischen Banken basierte.

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis und ein deutscher Europa-Parlamentarier erstatten Anzeige gegen die Europäische Zentralbank um Zugang zu einem Dokument bezüglich des Beschlusses der EZB zu erhalten, im Jahr 2015 die Finanzierung der griechischen Banken einzufrieren.
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Griechenlands Banken „verloren“ seit Anfang 2017 bereits 4 Mrd Euro

21. März 2017 / Aufrufe: 911 Kommentare ausgeschaltet

Nach dem neuen Stocken der Verhandlungen Griechenlands mit seinen Gläubigern flossen seit Anfang 2017 bereits 4 Milliarden Euro aus dem griechischen Banksystem ab.

Wegen der anhaltenden Ungewissheit, welche die Nichtvollendung der sogenannten Bewertung (des Fortschritts des griechischen Programms durch die Gläubiger) verursacht, sind laut der griechischen Zeitung „Kathimerini“ seit Anfang des Jahres 2017 bereits Guthaben in Höhe von 4 Milliarden Euro aus dem Banksystem Griechenlands abgezogen worden.

Wie in dem Artikel berichtet wird, ist innerhalb eines Zeitraum von nicht einmal drei Monaten praktisch ein großer Teil der Bankeinlagen verloren gegangen, die ab Mai 2016 in das System zurückflossen, nachdem die erste Bewertung abgeschlossen wurde.
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Cyberattacke gegen Banken in Griechenland

1. Dezember 2015 / Aufrufe: 789 Kommentare ausgeschaltet

Russische Hacker bedrohen seit vergangener Woche die Griechische Bank und zwei weitere systemische Banken in Griechenland, um Lösegeld zu erpressen.

Am vergangenen Donnerstag (26 November 2015) wurde bei der Leitung der Griechischen Bank (TtE) Alarm ausgelöst, da versucht wurde, die elektronischen Systeme der Banken in Griechenland zu hacken – sprich Bankdaten in Zusammenhang mit Sparkonten, Krediten usw. zu löschen oder zu manipulieren (was ihnen jedoch letztendlich nicht gelungen sein, sondern nur zu einer kurzzeitigen Systemblockade geführt haben soll).

Noch am selben Tag konferierten eiligst Giannis Stournaras (Leiter der Griechischen Bank), Giannis Roumpatis (Leiter des Nationalen Informations- bzw. Geheimdienstes EYP) und Manolis Sfakianakis (Leiter des Dezernats für Cyber-Kriminalität), damit alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen werden, auf dass die Bedrohung der russischen Hacker abgewendet und sie – wenn möglich – ausfindig gemacht werden.
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SYRIZA: rekapitalisierte Banken in Griechenland gehören dem Staat

1. März 2014 / Aufrufe: 927 1 Kommentar

Die SYRIZA-Partei in Griechenland betont erneut ihre Position, mit öffentlichen Geldern rekapitaliserte Banken gehören dem griechischen Staat.

Informationen zufolge soll dem griechischen Parlament umgehend nach der anstehenden Vereinbarung mit der Troika und der Verstaatlichung der zusätzlichen Kapitalbedürfnisse der aus dem neuen Bericht der Black Rock hervorgehenden vier systemischen Banken die strittige Gesetzvorlage über die Änderung der Rekapitalisierungs-Bedingungen vorgelegt werden, die im vergangenen Januar so viele Proteste hervorrief.

Alle Indizien zeigen, dass sie trotz unserer in letzter Zeit erfolgten klaren Warnungen letztendlich mit dem Ausverkauf der Banken voranschreiten werden, die jüngst mit öffentlichen Geldern rekapitalisiert wurden und öffentliches Vermögen darstellen, womit sich ungeheure wirtschaftliche, politische und ethische Themen stellen„, kommentiert das Ressort für Wirtschaftspolitik der SYRIZA-Partei und fährt fort:
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Banken in Griechenland erwarten Explosion „roter“ Kredite

10. September 2012 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 2.194 3 Kommentare

Die Banken in Griechenland befürchten eine rapide Zuname der in Verzug befindlichen Kredite der Unternehmen und privaten Haushalte ab September 2012.

Im griechischen Kreditsystem herrscht „roter Alarm“, weil alles darauf hinzudeuten scheint, dass ab September 2012 die „roten Kredite“ eine „Explosion verzeichnen werden. Hochrangige Bankfunktionäre verbergen nicht ihre starke Beunruhigung über die Dimensionen, welche in den kommenden Monaten als Ergebnis der neuen Steuermaßnahmen, der Senkung der Einkommen und natürlich des Anstiegs der Arbeitslosigkeit das Unvermögen der Unternehmen und Haushalte annehmen könnte, fristgerecht ihre Verpflichtungen an das Banksystem zu bedienen.

Die Banken befürchten sogar, dass die Lage sich ab dem nächsten Monat weiter verschlimmern wird, da der „Mix“ des Drucks – mit dem neuen Anstieg der Arbeitslosigkeit nach dem Auslaufen der Saisonarbeiten, den Gehaltskürzungen auf dem allgemeinen öffentlichen Sektor, der anstehenden „Arbeitsreserve“ (falls und auf welche Weise auch immer sie letztendlich umgesetzt wird) und den erhöhten Einnahmeforderungen von Seite des Fiskus als gegeben – noch gefährlicher wird.
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Stunde Null für Rekapitalisierung der Banken in Griechenland

19. August 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 524 Kommentare ausgeschaltet

Die Festlegung der endgültigen Bedingungen für die Rekapitalisierung der Banken in Griechenland wird bis Mitte September 2012 erwartet.

Bis zum 15 September 2012 wird die Bestimmung der Bedingungen für die Rekapitalisierung der griechischen Banken erwartet, da der von Finanzminister Giannis Stournaras vorgelegte neue institutionelle Rahmen kritische Änderungen bei den Verpflichtungen der Banken forcierte und  das Verfahren fast von dem Nullpunkt beginnt.

Es sei daran erinnert, dass mit dem neuen Rahmen, der gleichzeitig auch die drei vorherigen gesetzgeberischen Akte ratifiziert, welche unter den Regierungen Papadimos und Pikramenos erfolgt waren, die Voraussetzung der Erwirtschaftung von Gewinnen der Kreditinstitute als Ziel für die Beteiligung der Finanzstabilitätsfazilität am Aktienkapital der Banken abgeschafft, der für den Business-Plan für die Überlebensfähigkeit des Kreditinstituts vorgesehene Zeitraum auf fünf Jahre verlängert und der Fazilität die Möglichkeit eingeräumt wird, sich an dem Kapital der Kreditinstitute auch mit anderen wandelbaren Finanzmitteln zu beteiligen.

Parallel wird der Fazilität die Möglichkeit gegeben, den für die Rekapitalisierung in Frage kommenden Banken auf Beschluss der TtE Bestätigungen zu erteilen, dass sie sich zu ihrer Beteiligung an deren Stützung verpflichtet, und schließlich schafft er das Verbot der Übertragung der Aktien der Fazilität auf Dritte und des Handels der Banken auf einem organisierten Markt ab. Die kritischste Änderung all des Obigen sind die sonstigen wandelbaren Finanzmittel, die auch zu definieren sind.
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Der Schleier des Schweigens in Griechenland

4. August 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.821 1 Kommentar

Die Zentralbank in Griechenland schaut tatenlos der imaginären Rekapitalisierung griechischer Banken zu, während die Troika sich in skandalöses Schweigen hüllt.

Vor dem aktuellen Hintergrund der Übernahme des abgespaltenen „gesunden“ Teils der staatlichen ATEbank durch die Piräus Bank (siehe Piräus Bank übernimmt ATEbank in Griechenland), aber auch weiterer anstehender Privatisierungen, Verkäufe und Übernahmen im griechischen Bankwesen enthüllt eine Recherche der Nachrichtenagentur Reuters die Machenschaften griechischer Bankiers, durch die gegenseitige Vergabe von Krediten zu imaginären Kapitalerhöhungen ihrer Banken zu schreiten, während Zentralbank und Troika diesem Treiben tatenlos zuschauen.

Warum einerseits die Griechische Bank mit ihrer Haltung nicht nur die eigene Rolle untergräbt, sondern auch die Umgehung der Regelungen der Europäischen Union bezüglich der Kapitalausstattung der Banken duldet, und andererseits das Schweigen der Troika gegenüber dieser Form der Korruption einen unerhörten Skandal darstellt, legt der Wirtschaftswissenschaftler Yanis Varoufakis in einem Artikel dar, der am 03 August 2012 auf dem griechischen Portal “Protagon” publiziert wurde und nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.
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