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Artikel Tagged ‘bankrott’

Griechenlands Regierung macht Wahlkampfgeschenke

1. Januar 2019 / Aktualisiert: 01. Januar 2019 / Aufrufe: 754 1 Kommentar

Griechenlands derzeitige Regierung scheint mittels wahlkampfgeprägter Geschenke eine bessere Startposition bei den anstehenden Neuwahlen sicherstellen zu wollen.

Die derzeitige Regierung in Griechenland nahm zu der eingefahrenen und erwiesenermaßen erfolglosen Praxis der Wahlkampfgeschenke Zuflucht, um ihren demoskopischen Abstand zu der amtierenden Opposition zu verbessern und von einer besseren Wahlbeeinflussungsbasis in die Wahlkampfperiode zu starten, wenn diese auch „offiziell“ beginnen wird.

Und wie alles zeigt, wird dies nicht lange auf sich warten lassen.
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Griechenland: Countdown eines neuen Bankrotts

30. Oktober 2018 / Aufrufe: 1.172 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland läuft der Countdown für einen neuen Bankrott seiner Wirtschaft.

In den vergangenen Tagen mag in Griechenland in den Massenmedien das Tagesgeschehen von den Feuerwerken anlässlich der vorläufigen Inhaftierung des ehemaligen Ministers Giannos Papakonstantinou beherrscht worden sein. Unabhängig davon befindet sich die reale Wirtschaft jedoch weiterhin im freien Fall.

Wer – sei als Selbständiger oder als Arbeitnehmer einer der hunderttausenden griechischen Unternehmen des privaten Sektors – auch nur den geringsten Bezug zur realen Wirtschaft hat, sieht um sich herum überall die Niedergeschlagenheit und die Verzweiflung der Menschen, welche die Zahnräder der realen Wirtschaft des Landes darstellen.
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Griechenland: Eine Nation im Kriegszustand

29. Juli 2018 / Aufrufe: 992 Kommentare ausgeschaltet

Was in Griechenland 2007 begann, wird nicht aufhören.

In Griechenland sammeln wir wieder unsere Scherben ein. Wir sammeln wieder unsere Toten ein. So wie es scheint, werden wir uns damit abfinden müssen: Das, was 2007 begann, wird nie aufhören.

Wir werden keine Ruhe finden. Wir werden nur einige Ruhepausen, grundsätzlich jedoch eine in ständiger Alarmbereitschaft befindliche kriegführende Kriegsnation sein.
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Die wirklichen Hinergründe des Bankrotts Griechenlands

10. Juli 2018 / Aufrufe: 1.963 4 Kommentare

Das gigantische Anwachsen des öffentlichen Sektors, aber auch das Konsummodell und die Lebensweise seiner Bürger führten Griechenland in den Verfall.

Mit dem Verstreichen der Jahre fragen Griechenlands Bürger sich zunehmend, wie wir beim Bankrott und den Memoranden ankamen, während die Massenmedien und ein Teil der politischen Welt von Zeit zu Zeit ein Thema einer Erforschung und Suche nach Verantwortungen und Verantwortlichen aufgreifen, auch wenn sie sich streiten, ob die Erforschung ab 2010 oder ab 2009 oder noch weiter zurück beginnen soll – mit dem Ergebnis, dass keinerlei essentielle Untersuchung bezüglich dieses Themas erfolgt ist.

Leider sehen wir in Griechenland üblicherweise den Baum, verlieren jedoch das Bild des Waldes, und so sehen alle die Symptome der Krankheit, suchen jedoch nicht nach dem Grund, weil – wenn sie nach den Gründen für den Verfall des Landes suchen würden – die Nachforschung tief in die Vergangenheit zurückzuführen hätte.
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Zinsen treiben Griechenland in den Bankrott

8. November 2017 / Aufrufe: 736 Kommentare ausgeschaltet

Ohne eine mutige Entlastung seiner Verschuldung droht Griechenland wegen ab 2021 explodierender Zinszahlungen der Bankrott.

In dem Quartalsbericht für Juli – September 2017 der parlamentarischen Haushaltsstelle betonen die Sachverständigen des unabhängigen Trägers, es sei eine mutige Entlastung der Verschuldung Griechenlands notwendig, weil das Land in der Periode 2021 – 2026 verpflichtet ist, allein für Zinsen über 84 Mrd. Euro zu zahlen und bankrott gehen wird, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, die ihm Luft verschaffen!

Weiter warnen die Sachverständigen in ihrem Bericht unter anderem ebenfalls vor einer endlosen Austerität auch nach dem „Ausgang“ aus den Memoranden.
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Griechenland: Viertes Memorandum oder Staatsbankrott

29. März 2017 / Aufrufe: 1.061 2 Kommentare

Der Koordinator der parlamentarischen Haushaltsstelle sieht den für 2018 geplanten Gang Griechenlands an die Finanzmärkte weiter in die Ferne rücken.

Zu dem griechischen Radiosender Real FM sprechend machte der Koordinator der parlamentarischen Haushaltsstelle, Panagiotis Liargkovas, neue pessimistische Einschätzungen und merkte an, wenn es keine „sehr gute Einigung“ (mit den sogenannten Institutionen, sprich Vertretern der Gläubiger des Landes) gebe, „sehe“ er ein viertes Memorandum oder anderenfalls den Staatbankrot innerhalb des Jahres 2018. In seinem Interview an Real FM gefragt, ob er das Ziel für realistisch halte, dass Griechenland nach dem Auslaufen des (derzeitigen bzw. dritten) Memorandums – also im Jahr 2018 – an die Finanzmärkte geht, betonte er:

Es scheint, dass der Zug unseres Marktgangs noch um einiges weiter fahren werden wird … . Auf Basis der heutigen Umstände scheinen die Kapitalverkehrskontrollen eher verstärkt zu werden, weil wir einen kontinuierlichen Abfluss von Bankguthaben beobachten„. (Siehe hierzu auch: Griechenlands Banken „verloren“ seit Anfang 2017 bereits 4 Mrd Euro)
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Chicken Game zwischen Griechenland und Gläubigern

4. Februar 2017 / Aktualisiert: 09. Oktober 2017 / Aufrufe: 914 Kommentare ausgeschaltet

Reuters charakterisiert die Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern als Feiglingsspiel und vertritt, ein Bankrott des Landes nütze letztendlich niemandem.

Griechenland und die sogenannten Institutionen spielen das Chicken Game: Wer wird „kuschen“, damit es nicht zum Staatsbankrott kommt?

Die Agentur Reuters legt die Einschätzung dar, ein eventueller Bankrott Griechenlands sei letztendlich für niemanden von Vorteil, und betont, die zentrale Frage bleibe eine: nämlich, wer als erster nachgeben wird. Konkret wird in dem Artikel angeführt:
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4 Gründe, warum Griechenlands Zentralbankchef zu schassen ist

16. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.878 3 Kommentare

Laut dem Ökonomen und Griechenlands ehemaligen Finanzminister Yanis Varoufakis muss Giannis Stournaras des Amts des Präsidenten der Griechischen Bank enthoben werden.

Ein Liquiditätsproblem lässt sich durch Kredite lösen. Ein Insolvenzproblem kann jedoch nie durch neue Kredite gelöst werden, speziell wenn diese Kredite unter der Auflage einer weiteren Schrumpfung des Einkommens des Insolventen (beispielsweise durch die aufgezwungene Austerität) gewährt werden.

Eine für die Überwindung einer Insolvenz wiederum vorab zu erfüllende Voraussetzung ist die Umstrukturierung der Verschuldung, der sogenannte „Haircut“.
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Wie Karamanlis Griechenland in den Bankrott führte

20. August 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.429 2 Kommentare

Rückblickend betrachtet wurde Griechenland nicht von Georgios Papandreou, sondern von Kostas Karamanlis bewusst in den Bankrott und das Memorandum getrieben.

Kostas Karamanlis, ein Neffe des 1998 verstorbenen früheren Ministerpräsidenten und Staatspräsidenten Konstantinos Karamanlis, begann seine Karriere in der Regierungsführung des Landes mit der unvergesslichen „Inventur“. Es war ein gut geplanter politischer Betrug.

Vorausgehend war Griechenland während der acht Jahre unter Premierminister Kostas Simitis zu großen Bestellungen von Waffensystemen geschritten. Gemäß den europäischen Regeln konnte dabei die Verbuchung der Rüstungsausgaben im Staatshaushalt entweder während des Jahres der Bestellung oder während des Jahres des Erhalts der Waffen erfolgen.
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Griechenland-Rettung: The Show Must Go On!

21. August 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.362 1 Kommentar

Der Traum von der EU ist in diesen Tagen zerfetzt und die Autoritäten der Linken und Rechten gaben bekannt, Europa sei gescheitert.

Das Bild eines vor einem Geldautomaten auf dem Boden sitzenden schwachen, weißhaarigen Rentners in Griechenland, dem es offensichtlich nicht gelang, den von der EZB verhängten ärmlichen Betrag von 60 Euro abzuheben, ging rund um die Welt und symbolisierte für viele das ethische Vakuum im Kern des europäischen Plans. Die Wirtschaft, die den von dem Krieg getroffenen Kontinent sanieren sollte, hat stattdessen die Länder gegeneinander gerichtet.
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