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Artikel Tagged ‘bankguthaben’

Weniger Matratzengeld in Griechenland

1. Januar 2020 / Aufrufe: 301 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland gebunkertes Bargeld nahm 2019 weiter ab, fließt jedoch nur zu einem kleinen Anteil in das Banksystem zurück.

Das in den Jahren der heftigen wirtschaftlichen Krise in Griechenland unter den Matratzen versteckte Geld wird von Monat zu Monat weniger und kehrt – zu einem jedoch geringen Anteil – zu den Banken zurück.

Wie die Daten zeigen, gingen die „gebunkerten“ in Umlauf befindlichen Banknoten in dem Zeitraum Januar – September 2019 um 6,6 Mrd. Euro auf 23,4 Mrd. Euro bzw. 12 % des BIP zurück, gegenüber ungefähr 30 Mrd. Euro (16 % des BIP) im entsprechenden Zeitraum des Jahres 2018.
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Wo Griechenlands Bürger ihr Geld haben

14. November 2019 / Aufrufe: 560 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Bürger führen im europäischen Vergleich die höchsten Anteile ihres mobilen Vermögens in Bargeld und Bankeinlagen.

Die Griechen sind Verehrer des Bargelds und diesbezüglich Champions in Europa, da sie den größten Anteil ihres beweglichen Vermögens in Bargeld halten.

Angaben des Instituts für Wirtschaft- und Industrieuntersuchungen (IOBE) zufolge tangiert in Griechenland der Anteil 10,4 %, gegenüber einem Durchschnittswert von gerade einmal 2,4 % in Europa, und wenn auch die Bankguthaben hinzugerechnet werden, tangiert die Summe des Vermögens in Bargeld 64,4 %, gegenüber im Durchschnitt 31,3 % in der EU.
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Griechenland verlor Bankguthaben von über 106 Mrd Euro

7. Januar 2019 / Aktualisiert: 07. April 2020 / Aufrufe: 720 Kommentare ausgeschaltet

Von den Banken in Griechenland wurden während der Jahre der Krise über 106 Milliarden Euro an Guthaben abgezogen.

In der Periode der Krise, sprich ab 2009, gingen in Griechenland von der Summe der bei den griechischen Banken geführten Guthaben über 106 Mrd. Euro „verloren“.

Wie aus den Angaben der Griechischen Bank hervorgeht, erreichten Ende November 2018 die Guthaben von Unternehmen und privaten Haushalten 131,385 Mrd. Euro. Laut den selben Angaben beliefen sich jedoch im Dezember 2009 die Guthaben der Unternehmen und Haushalte auf 237,531 Mrd. Euro, also 106,146 Mrd. Euro mehr als heute!
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Matratzengeld in Griechenland versiegt

4. Juli 2018 / Aufrufe: 908 Kommentare ausgeschaltet

Das seit Beginn der Krise in Griechenland unter den Matratzen der privaten Haushalte versteckte Geld scheint versiegt zu sein.

Fast das gesamte Geld, das in Griechenland in den ersten Jahren der Krise und noch vor der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen vor drei Jahren von den Banken abgezogen und unter der Matratze „versteckt“ wurde, ist größtenteils in das Banksystem zurückgeflossen.

Wie Theodoros Mitrakos, leitender Angestellter der Griechischen Bank, gegenüber insider.gr betont, bewegt sich das in Griechenland im Umlauf befindliche (Bar-) Geld historisch auf Niveaus bei 30 Mrd. Euro und wird aktuell auf 32 Mrd. Euro veranschlagt.
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Griechenlands Banken „verloren“ seit Anfang 2017 bereits 4 Mrd Euro

21. März 2017 / Aufrufe: 911 Kommentare ausgeschaltet

Nach dem neuen Stocken der Verhandlungen Griechenlands mit seinen Gläubigern flossen seit Anfang 2017 bereits 4 Milliarden Euro aus dem griechischen Banksystem ab.

Wegen der anhaltenden Ungewissheit, welche die Nichtvollendung der sogenannten Bewertung (des Fortschritts des griechischen Programms durch die Gläubiger) verursacht, sind laut der griechischen Zeitung „Kathimerini“ seit Anfang des Jahres 2017 bereits Guthaben in Höhe von 4 Milliarden Euro aus dem Banksystem Griechenlands abgezogen worden.

Wie in dem Artikel berichtet wird, ist innerhalb eines Zeitraum von nicht einmal drei Monaten praktisch ein großer Teil der Bankeinlagen verloren gegangen, die ab Mai 2016 in das System zurückflossen, nachdem die erste Bewertung abgeschlossen wurde.
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Steuerhinterziehung muss in Griechenland fortan nachgewiesen werden

7. Januar 2017 / Aufrufe: 1.032 Kommentare ausgeschaltet

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland befand, die Steuerbehörden schulden, eine vermeintliche Steuerhinterziehung hinreichend zu dokumentieren.

Die 2. Kammer (mit 7-köpfiger Zusammensetzung) des Obersten Verwaltungsgerichtshof (StE) in Griechenland befand, um Strafen zu verhängen, schulden die Steuerbehörden dokumentiert zu beweisen, dass ein Freiberufler keine Dienstleistungsquittungen für die Beträge ausstellte, die sich auf seinem Bankkonto fanden und seine deklarierten Einkommen übersteigen.

Spezieller führte das Dezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) bei einem Athener Rechtsanwalt eine Kontrolle durch und schritt im weiteren Verlauf zu der Aufhebung seines Bankgeheimnisses und dem Abgleich der sich ergebenden Bankguthaben mit seinen deklarierten Einkommen. Aus der Gegenüberstellung der Bankguthaben des Rechtsanwalts und seiner deklarierten Einkommen ergab sich, dass seine Bankguthaben die von ihm deklarierten Einkommen überstiegen.
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Griechenlands Fiskus nimmt Bankguthaben ins Visier

17. Oktober 2016 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 3.069 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland tauft völlig legale Bankguthaben kurzerhand zu Schwarzgeldern um und fordert willkürliche Strafsteuern in Höhe von 50 minimal Prozent.

Das Finanzministerium in Griechenland schickt sich an, Benachrichtigungen an zigtausende (einer anderen Quelle zufolge sogar rund 250.000!) Steuerpflichtige zu verschicken, bei denen Abweichungen zwischen ihren deklarierten Einkommen und ihren Bankguthaben ausfindig gemacht wurden.

Diese Steuerpflichtigen wurden mit der ersten Recherche „erwischt“, die auf Basis des neuen elektronischen Systems zur Analyse und Recherche von Daten durchgeführt wurde. Dieses System enthüllt innerhalb weniger Stunden Steuerpflichtige mit Abweichungen zwischen deklarierten Einkommen und Guthaben, also einem ungerechtfertigten Vermögenszuwachs.
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Führung von Gemeinschaftskonten in Griechenland

4. Juni 2016 / Aufrufe: 640 Kommentare ausgeschaltet

Die Führung sogenannter Gemeinschaftskonten ist in Griechenland weit verbreitet, birgt jedoch gewisse rechtliche und steuerliche Risiken.

In Griechenland werden zahllose Bankkonten als sogenannte Gemeinschaftskonten geführt, bei denen außer dem – ausdrücklich als 1. Inhaber eingetragenen – Berechtigten entweder schon bei Eröffnung des Kontos, häufig aber erst nachträglich hinzugefügten „Mitinhabern“ der gleichberechtigte, sprich vollumfängliche Zugriff auf das jeweilige Konto eingeräumt wurde.

Die Führung eines solchen „joint accounts“ mag in vielen Fällen diverse Vorteile bieten, birgt allerdings – nicht zuletzt angesichts der aktuellen Entwicklungen und forcierten Praktiken – auch einschlägige rechtliche und steuerliche Risiken.

Weiterführende Informationen bietet der Artikel Gemeinschaftskonto in Griechenland.

Sparer misstrauen Griechenlands Banken

6. Januar 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.063 2 Kommentare

Laut der internationalen Presse zeigen die Sparer in Griechenland sich eher unwillig, ihr Geld an die Schalter der Banken zurückzubringen.

Eine Reportage bei Bloomberg berichtet, „Da der griechische Premierminister Alexis Tsipras sich auf eine weitere Runde harter Verhandlungen mit den Gläubigern vorbereitet, zögern die Sparer weiterhin, die Ansicht zu adoptieren, dass die Gespräche des laufenden Jahres für sie selbst und die Position des Landes in der Eurozone weniger gefährlich sind als sie es 2015 waren„.

Laut der internationalen Agentur „zeigten die von der Griechischen Bank bekannt gegebenen Angaben, dass die Abflüsse von Guthaben sich im November über den zweiten aufeinanderfolgenden Monaten fortsetzten, und zwar trotz der strengen Kapitalverkehrskontrollen, die seit dem vergangenen Sommer mit der Verhängung eines Plafonds bei den Barabhebungen und dem Transfer von Geldern ins Ausland zur Anwendung gebracht worden sind„.
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Rückgang der Bankguthaben in Griechenland trotz Kapitalkontrollen

31. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.290 2 Kommentare

Trotz der im Juni 2015 verhängten Kapitalverkehrskontrollen gingen in Griechenland die Bankguthaben auch im November 2015 wieder zurück.

Gemäß den am 30 Dezember 2015 von der Griechischen (Zentral-) Bank publizierten Angaben gingen in Griechenland im November 2015 die Bankguthaben der privaten Haushalte und Unternehmer im zweiten aufeinanderfolgenden Monat erneut zurück.

Auf Monatsbasis sanken die Guthaben der privaten Haushalte und Unternahmen bei den griechischen Banken um 180 Mio. Euro bzw. 0,15% und erreichten insgesamt 120,9 Mrd. Euro, sprich das – wie Reuters anmerkt – niedrigste Niveau seit Mai 2003.
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