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Artikel Tagged ‘auffanglager’

In Griechenland herrscht … Migrantenalarm

24. Oktober 2019 / Aufrufe: 449 Keine Kommentare

Bei Griechenlands Regierung herrscht Alarm wegen der Flut der aus der Türkei in das Land strömenden Flüchtlinge und Migranten.

Wegen des starken Anstiegs der Welle aus der Türkei in Griechenland eintreffender illegaler Migranten, aber auch nach den Reaktionen, die im Hinterland infolge der Umsetzung des Plans zur Verbringung der Asylanten hervorgerufen wurden, herrscht bei der Regierung Alarm.

In diesem Rahmen wurde zur besseren Koordinierung der verschiedenen in die Verbringung und Verlegung von Asylanten in das Landesinnere (damit es eine Entlastung der Inseln gibt) involvierten Dienststellen der Ministerien beschlossen, den Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Alkiviadis Stefanis, als Sonderkoordinator einzusetzen.
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In Griechenlands Hotspots agitieren Dschihadisten

19. Oktober 2019 / Aufrufe: 386 Kommentare ausgeschaltet

Kurz vor dem Brand im Hotspot der Insel Samos in Griechenland kursierte im Internet ein Aufruf an die Migranten, das Camp niederzubrennen.

Eine aus dem Auffanglager (Hotspot) der Insel Samos im Internet in Umlauf gebrachte Nachricht, in der ein (konkreter) Mann die Migranten anzustiften scheint, den Hotspot der Insel in Brand zu setzen, ruft in Griechenland heftige Beunruhigung hervor.

Ein gewisser „Mohammed“ übertrug mit seinem Mobiltelefon den Brand in dem Lager live, während er laut dem griechischen TV-Sender „Star“ kurz zuvor die Nachricht „Brennt das Camp nieder, Samos“ gepostet hatte.
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Griechenland soll „Invasoren“ auf unbewohnte Inseln bringen

4. Oktober 2019 / Aufrufe: 506 Kommentare ausgeschaltet

Kyriakos Velopoulos schlug vor, die aus der Türkei in Griechenland eintreffenden illegalen Invasoren auf unbewohnten Inseln unterzubringen.

Sich auf das Flüchtlingsthema und die Episoden in dem Auffanglager Moria auf der Insel Lesbos in Griechenland beziehend sprach in der TV-Sendung „Ora Ellados 7:00“ Kyriakos Velopoulos von einer türkischen Verschwörung und von Erdogan angeordneten „faktischen Invasion„.

Der Vorsitzende der politischen Partei „Griechische Lösung“ (Ελληνική Λύση) betonte unter anderem charakteristisch:
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Ein kleines Afrika in Griechenland

28. Dezember 2018 / Aufrufe: 1.500 3 Kommentare

In Griechenland sammeln sich immer mehr Flüchtlinge und Migranten aus Afrika an.

In Griechenland sitzen auf der Insel Samos tausende Flüchtlinge und Migranten aus Afrika fest. Ihre Enttäuschung über die menschenunwürdigen Lebensbedingungen und die endlosen Asylverfahren ist allgemein.

In dem neben der Hauptstadt von Samos gelegenen überfüllten Flüchtlingsauffanglager Vathy weht ein kühler Wind und es regnet. Susan Kamoloni aus Kamerun läuft an einem kalten Wintertag in dem Versuch, sich aufzuwärmen, nervös auf und ab. „Ich bin sehr krank und flehe um Hilfe„, sagt sie den Tränen nahe.
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Neue Immigranten-Flut gibt Griechenland zu denken

29. März 2018 / Aufrufe: 1.860 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurden im Seegebiet und an den Küsten der Insel Lesbos innerhalb nur Tags hunderte Flüchtlinge und Immigranten aufgegriffen.

Innerhalb von nur 24 Stunden (Anmerkung: bezeichnenderweise direkt nach dem EU-Türkei-Gipfel in Warna) wurden in Griechenland im Seegebiet von Lesbos oder an Küsten der Insel über 270 Flüchtlinge und Immigranten ausfindig gemacht.

Diese Entwicklung gibt den griechischen Behörden verständlicherweise zu denken, da es nach dem Abkommen zwischen EU und Türkei einen steilen Rückgang der Anzahl der sich den griechischen Küsten nähernden Flüchtlinge gab.
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Bilder des Elends von Lesbos in Griechenland

1. Januar 2018 / Aufrufe: 896 Kommentare ausgeschaltet

In dem Hot Spot Moria auf Griechenlands Insel Lesbos existieren zwei parallele Welten, wo Hunger, Kälte, katastrophale Hygiene und all das andere Leid zusammentreffen.

Der überraschende Besuch des Ministers für Migrationspolitik, Giannis Mouzalas, im „Hot Spot“ bei Moria am Weihnachtstag ist bezeichnend für das große Problem der Überbelegung, dem die konkrete Einrichtung zur Beherbergung von Flüchtlingen und Immigranten auf der griechischen Ägäis-Insel Lesbos sowie auch die entsprechenden Einrichtungen auf den Inseln Chios und Samos begegnen.

Eine Überbelegung, die einerseits mit der Anzahl der Ankünfte aus der Türkei, andererseits mit der Politik der griechischen Regierung und der EU bezüglich der „Einschränkung“ der Weiterleitungen in einer ersten Phase von den Inseln auf Griechenlands Festlands und im weiteren Verlauf in andere Länder der EU zu tun hat.
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Griechenland droht neue Flüchtlingskrise

15. Oktober 2017 / Aufrufe: 677 Kommentare ausgeschaltet

Wegen der unsäglichen Zustände in den Auffanglagern für Flüchtlinge und illegale Immigranten in Griechenland bahnt sich erneut eine humanitäre Katastrophe an.

Die Kommentare in der deutschen Presse greifen wieder das Flüchtlingsthema und seine sich auf Griechenland beziehenden Dimensionen auf.

Die deutsche Zeitung „Welt“ bezieht sich in ihrer elektronischen Ausgabe in einem Artikel mit dem Titel „Bürgermeister von Lesbos warnt vor neuer Flüchtlingskrise“ auf die Ägäis-Insel Lesbos und merkt an: „Die griechischen Inseln in der östlichen Ägäis könnten bald wieder eine neue Krise im Flüchtlingsthema erleben.
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Appell an Flüchtlinge in Griechenland

17. März 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 964 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Premierminister appelliert an die unter katastrophalen Verhältnissen an der Grenze zur FYROM ausharrenden Flüchtlinge, sich in die Auffanglager zu begeben.

Das Problem der Ansammlung von Flüchtlingen und Immigranten im Grenzgebiet liegt jenseits und außerhalb des Rahmens unserer Verantwortung„, betonte Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras und appellierte parallel an die Flüchtlinge, Idomeni (sprich das Gebiet an der Grenze zur ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens / FYROM) verlassen. Er schätzte sogar ein, „diejenigen, die den Weg schlossen, werden ihn auf keinen Fall wieder öffnen„.

Der Premierminister rief die Menschen ebenfalls auf, sich in die Auffangzentren zu begeben, „und im weiteren Verlauf werden wir alle zusammen für die Beschleunigung des Verfahrens ihrer legalen Passage nach Europa arbeiten, mittels der Beschleunigung des Verfahrens der Umsiedelung„, und merkte an: „Wir können nicht mit verfolgten Menschen spielen.
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Plan für 100000 Flüchtlingsplätze in Griechenland

2. März 2016 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.719 Kommentare ausgeschaltet

Ein Plan zur Beherbergung von 100000 Flüchtlingen und Immigranten in Griechenland sieht unter anderem die Nutzung von Hotels, Campingplätzen und Kasernen vor.

Der von dem stellvertretenden griechischen Minister für Migrationspolitik Giannis Mouzalas ausgearbeitete und von dem TV-Sender ANT1 enthüllte Notstandsplan sieht die Beherbergung von 100.000 Flüchtlingen und Immigranten vor.

Die Kosten des Plans, der bereits an die Europäische Kommission geschickt worden ist, die erklärte, ihn inzwischen zu studieren, und ihn vermutlich adoptieren wird, tangieren eine halbe Milliarde Euro bzw. betragen konkreter ungefähr 470 Millionen Euro. Griechenland verlangt seine Finanzierung aus europäischen Mitteln und Geldern der Vereinten Nationen.
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Situation an Griechenlands Nordgrenze im „roten“ Bereich

23. Februar 2016 / Aktualisiert: 12. Oktober 2018 / Aufrufe: 1.712 2 Kommentare

Entgegen den getroffenen Vereinbarungen hat die FYROM die Grenze zu Griechenland für Afghanen geschlossen und lässt auch Iraker und Syrer nur noch bedingt durchreisen.

Nach dem Beschluss der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens (FYROM), Afghanen nicht mehr die Einreise auf ihr Staatsgebiet zu gestatten, und der Verhängung strengerer Kontrollen für zur Durchreise berechtigten Syrern und Irakern befanden sich am Montagnachmittag (22 Februar 2016) in Griechenland an dem Grenzübergang Idomeni – Gevgelija  bereits rund 5.000 Flüchtlinge eingeschlossen.

Laut den letzten Angaben der Polizei befanden sich am Montag fast 2.000 Personen in dem Zwischenlager bei Idomeni, während weitere 62 Busse mit ungefähr 3.000 Personen sich an einer ungefähr 20 Kilometer von dem Lager entfernt liegenden Autobahn-Raststätte befinden und auf das „grüne Licht“ von der Polizei warten, um ihre Fahrt fortzusetzen.
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