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Artikel Tagged ‘arztbesuch’

Griechenland gestattet Fahrten zu Privatkliniken

26. April 2021 / Aufrufe: 468 Kommentare ausgeschaltet

Gesundheitsbedingte überregionale Bewegungen sind in Griechenland wieder mit Bescheinigungen privater Einrichtungen, jedoch nicht privater Ärzte gestattet.

Die überregional Bewegung wurde in Griechenland für sich zu privaten Kliniken begebende Patienten wieder gestattet, jedoch gilt nicht die Bescheinigung seitens eines privaten Arztes.

Dem ergangenen gemeinsamen Ministerialbeschluss (KYA) wurde die Möglichkeit zur Möglichkeit einer überregionalen Bewegung ausschließlich in Notfällen – beispielsweise für Chemotherapien – mit einem Schreiben von privaten Krankenhäusern hinzugefügt.
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Griechen dürfen über Ostern nicht zum Arzt

25. April 2021 / Aufrufe: 931 Kommentare ausgeschaltet

Die freiberuflichen Kardiologen Griechenlands verlangen die sofortige Änderung des Verbots überregionaler Bewegung von Patienten während der Osterperiode.

Das bis zum 10 Mai 2021 verhängte Verbot der (überregionalen) Bewegung von Patienten zu jedweder privaten Einrichtung, Klinik oder Arztpraxis und die Duldung nur zu öffentlichen Einrichtungen und mit einschlägigen Attesten von diesen schafft große Probleme bei der öffentlichen Gesundheit„, führt der Verband der freiberuflichen Kardiologen Griechenlands an.

Wie sie betonen, wird gemäß dem Beschluss „geschlussfolgert, dass die freiberuflichen Ärzte, welche die große Mehrheit der Ärzteschaft darstellen, von vornherein als unglaubwürdig gelten und wahrscheinlich unwahre Atteste ausstellen. Und über die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich Gleichwertigkeit der ärztlichen Unterschrift wird natürlich hinweggesehen.
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Warum Griechenlands Bürger den Arzt meiden

3. Mai 2019 / Aufrufe: 662 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland meiden viele Patienten den Arzt nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern auch wegen unzureichender Kommunikation und mangelnden Vertrauens.

Als Gründe dafür, warum in Griechenland die Bürger den Arzt meiden, verzeichnet eine Untersuchung mangelndes Vertrauen, die Krise und den Umstand, dass viele Patienten (70%) nicht verstehen, was ihnen der Therapeut sagt!

Letztendlich haben die wenigsten Patienten ein auf Ehrlichkeit und Respekt basierendes Vertrauensverhältnis zu ihrem Arzt entwickelt.
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Arztbesuche in Griechenland ab September 2012 nur gegen Barzahlung

29. August 2012 / Aktualisiert: 10. August 2020 / Aufrufe: 1.048 Kommentare ausgeschaltet

Die seit Monaten unbezahlten Kassenärzte in Griechenland wollen ab dem 03 September 2012 die Zusammenarbeit mit dem staatlichen Gesundheitssystem auszusetzen.

Ab Montag, dem 03 September 2012, stellen in Griechenland die Kassenärzte die Zusammenarbeit mit dem Nationalen Träger für Gesundheitsleistungen (EOPYY) ein, was zum Ergebnis haben wird, dass die Versicherten der gesetzlichen Kassen außer den Medikamenten – da auch die Apotheker Aktionen angekündigt haben – nun auch die Arztbesuche aus eigener Tasche zahlen müssen.

Der Verband der Kassenärzte des EOPYY moniert, dass die Gründung des größten Trägers zur Erbringung von Gesundheitsleistungen auf provisorische und spasmodische Weise, ohne Planung und vor allem mit völlig unzureichender Finanzierung erfolgte. Wie angemerkt wird, begann sein Etat mit einem Defizit von 683 Mio. Euro, und derzeit präsentiert er bereits für die ersten 8 Monate des Jahres 2012 ein „schwarzes Loch“ von 1,5 Mrd. Euro, und zwar mit der Aussicht, dass dieser Betrag sich bis Ende 2012 auf 2 Mrd. Euro belaufen wird.

Laut dem Verband der Kassenärzte des EOPYY schuldet dieser den Klinikärzten mehr als 50 Mio. Euro und den Laborärzten 200 Mio. Euro für das Jahr 2012, sowie entsprechend auch 570 Mio. Euro und 540 Mio. Euro für die Jahre 2010 und 2011.

All das Vorstehende führt zu dem Schluss, dass die Ärzte den EOPYY in den letzten 2 Jahren über 1,3 Mrd. Euro zinslos finanziert haben„, fügen die Kassenärzte an und beschuldigen den stellvertretenden Gesundheitsminister Marios Salmas fehlender Dialogbereitschaft und der „Taktik der Drohungen und Erpressungen„.

Derweilen schlägt die Ärztekammer Athen (ISA) vor, dass auch der Direktor des EOPYY und der zuständige Gesundheitsminister nicht ihr Gehalt beziehen sollen, solange die Ärzte für Bereitschaften und ärztliche Behandlungen unbezahlt bleiben, und fügt an: „Lassen wir uns alle zusammen, ohne Ausnahmen und solange nötig, das öffentliche Gesundheitssystem unterstützen.

(Quelle: in.gr)