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Artikel Tagged ‘armutsgrenze’

Über 60 Prozent der Haushalte in Griechenland ohne Heizöl

17. September 2014 / Aufrufe: 3.332 Kommentare ausgeschaltet

2013 versorgten sich über 60 Prozent der Haushalte in Griechenland nicht mit Heizöl und wendeten sich anderen Heizquellen zu oder blieben ganz ohne Heizung.

Laut den offiziellen Daten der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) für 2013 hörten weitere 700.000 Haushalte auf, die Zentralheizung ihres Hauses zu nutzen, und wendeten sich entweder alternativen Formen der Heizung zu oder blieben völlig ohne Heizung.

Wie die Daten der ELSTAT aus der Untersuchung des Familien-Etats zeigen, nutzten 2013 konkret 1.592.835 Haushalte eine Zentralheizung in ihrer Wohnung, also 31,3% weniger als die 2.317.127 Haushalte, die ihre Wohnung 2012 per Zentralheizung beheizten. Achten Sie jedoch auf die Tragik der Situation. In Griechenland gibt es derzeit ungefähr 4.134.157 Haushalte. Unter der Berücksichtigung, dass sich nur 1.592.835 mit Heizöl versorgten, gelangen wir zu der Schlussfolgerung, dass 61,5% der Familien „auf Eis“ gelegt wurden.
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Griechenland hat sechstschlechteste Lebensbedingungen in Europa

16. Dezember 2013 / Aktualisiert: 01. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.650 Kommentare ausgeschaltet

Im europaweiten Vergleich lag Griechenland bei den Lebensbedingungen im Jahr 2012 unter 30 Ländern auf dem sechstschlechtesten Platz.

Laut von der nationalen Statistikbehörde ELSTAT veröffentlichten Daten lag Griechenland im Jahr 2012 hinsichtlich des Mangels an materiellen Gütern und der Lebensumstände der privaten Haushalte auf dem sechsschlechtesten Platz unter 30 europäischen Ländern.

Bezeichnend ist im vorliegenden Zusammenhang, dass 76,3% der armen Bevölkerung und 30,8% der nicht armen Bevölkerung angeben, finanzielle Schwierigkeiten haben,  außerordentlichen, jedoch notwendigen Ausgaben im Wert von sogar auch nur ungefähr 540 Euro zu begegnen.
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Rund ein Viertel der Bevölkerung in Griechenland lebt in Armut

2. Dezember 2013 / Aktualisiert: 13. Dezember 2017 / Aufrufe: 2.833 2 Kommentare

Laut einer Untersuchung über Einkommen und Lebensbedingungen der Haushalte in Griechenland 2012 waren 23,1 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht.

Laut den Ergebnissen einer am 29 November 2013 von der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) bekannt gegebenen Untersuchung über Einkommen und Lebensbedingungen der Haushalte befand sich im Jahr 2012 insgesamt 23,1% der Gesamtbevölkerung Griechenlands einen Schritt vor dem Status der Armut. Wie in dem Bericht betont wird, beläuft sich die Armutsschwelle auf den Betrag von 5.708 Euro jährlich pro Person und auf 11.986 Euro für Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei abhängigen Kindern im Alter von unter 14 Jahren.

Laut der ELSTAT beträgt das entsprechende mittlere persönliche Jahreseinkommen 10.676 Euro und das mittlere jährlich verfügbare Einkommen der Haushalte des Landes 17.977 Euro. Die Haushalte, die von Armut gefährdet sind, werden auf 914.873 und deren Mitglieder auf 2.535.700 geschätzt. Auf Basis der in Rede stehenden Untersuchung ergibt sich auszugsweise nachstehendes Bild:
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Gegensätze der Armut in Deutschland und Griechenland

25. Oktober 2012 / Aufrufe: 1.530 Kommentare ausgeschaltet

Autor: Jorgos Ch. Papasotiriou

Thema: Die grundsätzlichen Gegensätze in Europa

Neue Darstellung, neue inspirierende Werte, Würde, nationale Unabhängigkeit (wir sind kein Protektorat), Worte und Phrasen, die sich an die leidenden und alles Schreckliche ertragenden Arbeitnehmer und Rentner richten. Ziel ist die Reduzierung der Schwankungen im Inneren der Parteigebilde der Regierungspartner, aber auch der Minimalisierung der politischen Kosten im Rahmen der Gesellschaft. politischen Kosten im Rahmen der Gesellschaft.

Manche erachten, die Reaktionen der von drei Parteien gestützten griechischen Regierung beziehen sich auf die Einzahlung der berühmten Tranche der 31,5 Mrd. Euro auf ein Sperrkonto (Spiegel). Andere, dass die neuen Änderungen im arbeitsrechtlichen Bereich dem bereits aufgelösten gesellschaftlichen Gerüst mit der ungeheuren Arbeitslosigkeit und der fortan offensichtlichen humanitären Krise den Gnadenschuss versetzen wird. Deswegen stellen die arbeitsrechtlichen Regelungen die letzte Verteidigungslinie der Regierung gegenüber der Troika dar. Letztere scheint sich jedoch nicht all zu sehr um das Elend der griechischen Gesellschaft zu kümmern, trotz der Tatsache, dass darüber in ganz Europa gesprochen wird.

„Griechenland leidet, die Austerität tötet“, lautet der Titel einer Sendung im Radio France Inter. Ein stärkerer Beweis für die Verelendung der Griechen wird aber von der Mechanismen der Kommission selbst und konkret von der Eurostat geliefert, die sich auf die Gefahr für die Arbeitslosen in Deutschland bezieht, unter die Armutsgrenze zu fallen, da 70% der Arbeitslosen ein Einkommen von unter 952 Euro monatlich zur Verfügung haben (Quelle: Le Monde). Dieser Betrag liegt unter 60% des Durchschnittseinkommens der Deutschen und stellt die sogenannte „relative Armut“ dar.

Wenn jedoch dies für die Arbeitslosen Deutschlands gilt, was sollen dann die Griechen sagen, wo der Mindestlohn 586 Euro monatlich beträgt, also die Hälfte des Einkommens des „relativ armen“ deutschen Arbeitslosen? Warum eigentlich die einleuchtende Sensibilität für die deutschen Arbeitslosen und die Gefühllosigkeit für die Lage der griechischen Arbeitnehmer und Rentner und noch mehr der Arbeitslosen? Weil erstere der Hegemonialmacht Europas, Deutschland angehören. Zuallererst aber, weil diese mit ihrem erhöhten Konsum – wegen des Rückgangs der Nachfrage im europäischen Süden – die Last der deutschen Produktion zu stemmen haben.

Auf politischer Ebene richtet die bessere Lage der deutschen Arbeitnehmer gegenüber den übrigen Europäern sie leicht gegen die Arbeitnehmer der peripheren Staaten des Südens (ein Stück trockenes Brot mehr für die englischen Arbeiter gestattet der Bourgeoisie, sie leicht gegen ihre irländischen Kollegen zu richten – Irländisches Thema, Karl Marx).

Abgesehen davon wird die Kluft zwischen denen „oben“ und denen „unten“ immer größer, während der Reichtum sich in immer weniger Händen konzentriert. Bereits zu Beginn der Krise, im Jahr 2008, besaßen 50% der ärmsten deutschen Haushalte 1% des nationalen Reichtums, während 10% der reichsten Deutschen entsprechend 53% inne hatten (Eurostat). Heute ist die Konzentration des Reichtums noch größer geworden.

Mit diesem als gegeben wird offensichtlich, dass in Europa ein grundsätzlicher Gegensatz zwischen Norden – Süden und ein Gegensatz im Inneren der verschiedenen Statten zwischen denen „oben“ und denen „unten“ existiert, wobei die Mittelschichten vollständig verraucht sind, während Länder wie Griechenland inzwischen auf das Irland des 19. Jahrhunderts verweisen, also auf die Epoche des großen Hungers.

Quelle: Giorgos Ch. Papasotiriou – Gegensätze
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog

68 Prozent der Bevölkerung in Griechenland lebt unter Armutsgrenze

30. Juni 2012 / Aktualisiert: 06. Februar 2020 / Aufrufe: 1.750 Kommentare ausgeschaltet

Laut der Europäischen Kommission leben in Griechenland zwei Drittel der Bevölkerung mit Einkommen unterhalb der offiziellen Armutsgrenze.

In ihrem Quartalsbericht über die soziale Situation in der E.U. stellt die Europäische Kommission fest, dass die Beschäftigung in Griechenland im ersten Quartal 2012 um 8,7% (400.000 Arbeitsplätze) im Verhältnis zu dem entsprechenden Zeitraum des Jahres 2011 sank.

Während der selben Periode gingen in Spanien 660.000, in Portugal 210.000 und in Italien 180.000 Arbeitsplätze verloren. Die Kommission betont, Griechenland zähle zu der Gruppe der Länder, in denen im zweiten Halbjahr 2012 eine Verschlechterung der Beschäftigungslage auf dem Dienstleistungs- und Bausektor erwartet wird.
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20 Prozent der Bürger in Griechenland von Armut bedroht

19. Januar 2010 / Aktualisiert: 22. Januar 2010 / Aufrufe: 1.187 Kommentare ausgeschaltet

Gemäß den von der Eurostat für das Jahr 2008 veröffentlichten Daten sehen sich in Griechenland 20% der Bürger mit der Gefahr der Armut konfrontiert, während der EU-Durchschnitt bei 17% liegt.

Am meisten der Gefahr der Armut ausgesetzt sind laut dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaft die Bürger in Lettland (26%), Rumänien (23%), Bulgarien (21%), Griechenland (20%), Spanien (20%) und Litauen (20), am wenigsten gefährdet sind dagegen die Bürger in der Tschechei (9%), in Holland (11%) und in der Slowakei (11%).

Definiert ist die Gefahr der Armut als Anteil der Bevölkerung mit einem Einkommen von unter 60% des durchschnittlichen nationalen Pro-Kopf-Einkommens.
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