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Artikel Tagged ‘arbeitslosigkeit’

Der private Sektor – das große Opfer in Griechenland

13. August 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 761 4 Kommentare

Autor: „BtK“

In Griechenland leben wir in einer virtuellen Realität. Andere Dinge geschehen und andere nehmen viele von uns wahr. In einer Periode, in der ersichtlich ist, dass die Situation in der Wirtschaft außer Kontrolle ist und die unmittelbare Insolvenz droht, weigern sich viele von uns die Realität zu sehen und leben weiterhin in ihrer Welt des Wohlstandes und der Ansprüche. Bezeichnendes Beispiel ist, dass die wie vergangene Tage offiziell bekannt gegebene Arbeitslosigkeit inzwischen 23% überstieg und in ihrer Gesamtheit aus dem privaten Sektor herrührt.

Auf dem öffentlichen Sektor, der den griechischen Steuerzahler mit dermaßen hohen Kosten belastete, verweigern trotz des Drucks der Troika sogar etliche derer, welche die Regierung stützen, nicht nur die Entlassungen auf dem öffentlichen Sektor, aber sogar auch die stattdessen von dem zuständigen Finanzminister Giannis Stournaras vorgeschlagene „Arbeitsreserve“.

Ist das gerecht? Dass die schmerzhaften Kosten, welche heute das griechische Volk bezahlt, ausschließlich und allein der private Sektor übernimmt?

Nur wenigen Griechen ist heute bewusst geworden, dass die griechische Regierung durch die Erhebung von immer mehr Steuern zu Lasten der Unternehmen, welche auf dem letzen Loch pfeifen und nur noch bedingt betriebsfähig sind, diese entweder in den Konkurs oder die Reduzierung der Kosten, sprich zu Entlassungen führt. Um Gelder für die Deckung der überdimensionalen Lohnkosten 770.000 staatlicher Bediensteter des engeren öffentlichen Sektors zu finden und den ungeheuren Schulden der öffentlichen Unternehmen (DEKO) zu begegnen, verhängt die Regierung also Steuern, die zu den Entlassungen führen, welche das Gerüst des Unternehmertums, aber auch den gesellschaftlichen Zusammenhang zerstören. Ist dies eine gerechte und effiziente Politik? Dass die staatlichen Bediensteten die einzigen Privilegierten in einer Gesellschaft sind, die in der Arbeitslosigkeit versinkt, die – wie alle Demoskopien verzeichnen – dass größte langfristige Problem ist, dem heute unsere Gesellschaft begegnet?

Wir schrieben seit geraumer Zeit, dass die Schwierigkeit für den Herrn Samaras in seinen Bemühungen, die internationale Glaubhaftigkeit Griechenlands wiederherzustellen und die untragbaren volkswirtschaftlichen Defizite einzuschränken, nicht die Kürzung der Löhne und Renten sein wird, die in vielen Fällen sowohl ungerecht als auch unangemessen ist. Es reicht die Unterschrift des Finanzminister unter einem Verwaltungsbeschluss, um sie durchzuführen – und wie sie durchgeführt wurde.

Der schwere Part ist, zu den notwendigen strukturellen Änderungen beim Staat zu schreiten, welcher der große Patient ist und uns in den heutigen Zusammenbruch führte. Und bis zu diesem Augenblick hat die Dreiparteien-Regierung in dieser Richtung nicht das Geringste unternommen. Sich hinter ihrem Finger versteckend drückt sie sich dagegen davor, mit den etablierten Interessen und den starken Zünften zu kollidieren, wie es das Beispiel mit dem Fall der Arbeitsreserve und der Reaktionen der beiden anderen Parteiführer, der Herren Kouvelis und Venizelos aufzeigt, welche die Regierung stützten. Und dieses ist nicht das einzige …

Die Beispiele für diese überholte und katastrophale Logik sind leider zahllos. Und es ist offensichtlich, dass solange die Regierung darauf beharrt, aus Angst vor der Kollision mit Zünften und Interessen nicht ihre Pflicht zu tun, die Anstrengungen welcher Spekulantenkreise auch immer sich verstärken werden, den Bankrott Griechenlands herbeizuführen.

Quelle: Vradyni
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog

Arbeitslosigkeit in Griechenland Mai 2012 über 23 Prozent

10. August 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 307 Kommentare ausgeschaltet

Die offizielle statistische Arbeitslosenquote in Griechenland erreichte im Mai 2012 mit 23,1 Prozent zum wiederholten Mal einen neuen Höchststand.

Laut den Daten der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT), die am Donnerstag (09 August 2012) veröffentlicht wurden, erreichte die Arbeitslosigkeit in Griechenland im Mai 2012 einen neuen Rekordstand.

Konkret stieg die offizielle statistische Arbeitslosenquote im Mai 2012 auf 23,1%, gegenüber 22,6% im April 2012 und 16,8% im Mai 2011. Die Gesamtheit der Beschäftigten im Mai 2012 wird auf 3.816.912 geschätzt. Die Anzahl der registrierten Arbeitslosen belief sich auf 1.147.372 Personen, während der wirtschaftlich nicht aktive Teil der Bevölkerung 3.361.131 erreichte.

Die Anzahl der Beschäftigten ging im Vergleich zu Mai 2011 um 320.540 Personen (- 7,7%) und im Vergleich zu April 2012 um 593 Personen (- 0,02%) zurück. Die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen stieg im Vergleich zu Mai 2011 um 311.041 Personen (+ 37,2%) und im Vergleich zu April 2012 um 34.141 Personen (+ 3,1%).

Die Anzahl der wirtschaftlich Passiven, also der Personen, die weder einer Arbeit nachgehen noch nach Arbeit suchen, stieg im Verhältnis zu Mai 2011 um 11.170 Personen (+ 0,3%) und sank im Vergleich zu April 2012 um 306 Personen (- 0,01%).

(Quelle: Imerisia)

Arbeitslosigkeit in Griechenland im April 2012 bei 22,5 Prozent

14. Juli 2012 / Aktualisiert: 29. April 2018 / Aufrufe: 341 Kommentare ausgeschaltet

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland steigt unaufhaltsam an und erreichte im April 2012 mit einer statistischen Arbeitslosenquote von 22,5 Prozent einen neuen Höchststand.

Laut dem saisonbereinigten Index der griechischen Behörde für Statistik ELSTAT stieg im April 2012 die Arbeitslosigkeit auf 22,5%, mit mehr als 1,1 Millionen Bürgern ohne Arbeit.

Konkret belief sich im April die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen nunmehr auf ungefähr 1.110.000 Personen und stieg innerhalb nur eines Jahres um ungefähr 308.000 Personen an. Die Arbeitslosigkeit „geißelt“ allen voran die jungen Leute im Alter von bis zu 24 Jahren (51,5% bzw. um 8 Prozentpunkte höher als im April 2011), tangiert aber auch in dem besonders produktiven Alter von 25 – 34 Jahren inzwischen 30%.

Die tiefe Rezession in der griechischen Wirtschaft (die IOBE setzt sie für dieses Jahr auf 6,9% an, gegenüber der anfänglichen Prognose von 5%) kündigt einen neuen Anstieg der Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten an (die IOBE revidierte aktuell ebenfalls ihre Prognosen bezüglich der Arbeitslosigkeit auf 23,6% für das Gesamtjahr).

Laut der Monatserhebung der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) über das Arbeitskräftepotential erreichte die Arbeitslosenquote im diesjährigen April 22,5%, gegenüber 16,2% im April 2011 und 21,9% im März 2012. Die Arbeitslosen beliefen sich auf 1.109.658 Personen und nahmen im Verhältnis zu April 2011 um 307.775 Personen (Anstieg um 38,4%) und im Verhältnis zu dem diesjährigen März um 27.493 Personen (Anstieg von 2,5%) zu.

Die Summe der Beschäftigten belief sich nach Schätzungen auf 3.813.601 Personen. Die Anzahl der Beschäftigten sank um 332.535 Personen im Verhältnis zu April 2012 (Rückgang um 8,0%) und um 12.827 Personen im Verhältnis zu März 2012 (Rückgang von 0,3%). Die wirtschaftlich inaktive Bevölkerung zählte dagegen 3.360.717 Personen. Die Anzahl der wirtschaftlich Inaktiven (die Personen, welche weder beschäftigt sind noch nach Arbeit suchen) stieg um 15.877 Personen im Verhältnis zu April 2011 (Anstieg um 0,5%) und sank um 2.373 Personen im Verhältnis zu dem diesjährigen März (Rückgang um 0,1%).

Nach Altersgruppen beläuft sich die Arbeitslosigkeit bei jungen Leuten von 15 – 24 Jahren auf 51,5% (von 43,5% im April des Vorjahres), während sie in der Altersgruppe 25 – 34 Jahre 29,8% beträgt (von 22,9%). Es folgen die Altersgruppen 35 – 44 Jahre (19,4% von 13,2%), 45- 54 Jahre (17,2% von 11%), 55 – 64 Jahre (13,8% von 7,4%) und 65 – 74 Jahre (4,1% von 2,2%). Bei den Frauen betrug die Arbeitslosigkeit 26% (von 19,8% im April vergangenen Jahres) und bei den Männern 20% (von 13,6%).

(Quelle: Epikera)

Schwarze Prognosen für Rezession und Arbeitslosigkeit in Griechenland

13. Juli 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 2.041 Kommentare ausgeschaltet

Revidierte Prognosen sehen in Griechenland für 2012 die Rezession bei 7 Prozent, den weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit und ein Jahresdefizit von 9 Prozent.

Eine größere Rezession der griechischen Wirtschaft bei 6,9% für das Jahr 2012 im Vergleich zu 5% der vorherigen Schätzung prognostiziert die Stiftung für Wirtschafts- und Industrieforschung (IOBE) und schlägt ein „100-Tage-Programm zur Dämpfung der Rezession“, aber auch Verhandlungen mit den Gläubigern des Landes vor, nachdem vorher greifbare Ergebnisse der Umsetzung der Reformen gegeben werden. Es handelt sich um einige der grundsätzlichen Schlussfolgerungen des Quartalsberichts der IOBE über die griechische Wirtschaft, den am 09 Juli 2012 der Präsident der IOBE Odysseas Kyriakopoulos bei einer Pressekonferenz präsentierte.

Alle Prognosen der IOBE sind negativ revidiert worden, wobei wegen des Rückgangs im Tourismus die Rezession für das zweite Quartal auf 7,5% und 8% im dritten Quartal geschätzt wird, während für das letzte Quartal eine leichte Deeskalation erwartet wird. Weiter wird prognostiziert, dass das Jahresdefizit für 2012 bei 9% schließt und die Arbeitslosigkeit auf 23,6% emporschnellt. Die Bruttoinvestitionen in Betriebsmittel sinken um 21%, der private Konsum um 9,5% und der öffentliche Konsum um 6%.
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68 Prozent der Bevölkerung in Griechenland lebt unter Armutsgrenze

30. Juni 2012 / Aktualisiert: 06. Februar 2020 / Aufrufe: 1.734 Kommentare ausgeschaltet

Laut der Europäischen Kommission leben in Griechenland zwei Drittel der Bevölkerung mit Einkommen unterhalb der offiziellen Armutsgrenze.

In ihrem Quartalsbericht über die soziale Situation in der E.U. stellt die Europäische Kommission fest, dass die Beschäftigung in Griechenland im ersten Quartal 2012 um 8,7% (400.000 Arbeitsplätze) im Verhältnis zu dem entsprechenden Zeitraum des Jahres 2011 sank.

Während der selben Periode gingen in Spanien 660.000, in Portugal 210.000 und in Italien 180.000 Arbeitsplätze verloren. Die Kommission betont, Griechenland zähle zu der Gruppe der Länder, in denen im zweiten Halbjahr 2012 eine Verschlechterung der Beschäftigungslage auf dem Dienstleistungs- und Bausektor erwartet wird.
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40% der Beschäftigten in Griechenland sind nicht versichert

16. April 2012 / Aktualisiert: 24. September 2017 / Aufrufe: 442 Kommentare ausgeschaltet

Aus den einschlägigen Kontrollen des Jahres 2011 leitet sich ab, dass in Griechenland 40% der Arbeitnehmer ohne Sozialversicherung beschäftigt sind.

Mit einem Interventionsschreiben an den Premierminister Lukas Papadimos und die Vorsitzenden der Parteien verlangte in der vergangenen Woche (09 April 2012) der Leiter der IKA-ETAM Rovertos Spyropoulos die unmittelbare Ratifizierung einer gesetzlichen Regelung des Ministeriums für Arbeit und Sozialversicherung durch das Parlament, welche die Wegekosten der Kontrolleure bei den „Aktionen“ der Versicherungsanstalt IKA, der Einheit der Arbeitsinspektoren (S.EP.E), des Dezernats für Wirtschaftskriminalität (SDOE) und der Polizei zur Auffindung unversicherter Arbeitnehmer deckt, deren Anteil – wie aus den Kontrollen des Jahres 2011 hervorgeht – sich auf 38% beläuft.

Das Schreiben wurde zeitgleich mit der Bekanntmachung der IKA geschickt, innerhalb von nur zwei Tagen 256 ohne Sozialversicherung beschäftigte Arbeitnehmer ausgemacht zu haben:

  • 62 Taxifahrer bei 100 kontrollierten Taxi in Athen (außerdem wurde ein illegales Taxi mit gefälschten Kennzeichen gefunden und beschlagnahmt und der Fahrer verhaftet).
  • 130 Ausländer ohne Versicherung in 14 Fasson-Unternehmen und 4 Krankenhäusern.
  • 64 illegale Immigranten in 6 Krankenhäusern in Athen und Piräus, die als private Krankenpfleger beschäftigt waren, ohne über eine einschlägige Erlaubnis zu verfügen.

Gegen die Verantwortlichen wurden Geldstrafen von insgesamt über 95.000 Euro verhängt und in Zusammenarbeit der Dienststellen von IKA-ETAM, SDOE und SEPE gründliche Überprüfungen eingeleitet.

(Quelle: Imerisia)

Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland über 50 Prozent

15. April 2012 / Aufrufe: 652 Kommentare ausgeschaltet

Im Januar 2012 stiegen in Griechenland die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen auf 1,1 Millionen und die Jugendarbeitslosigkeit auf über 50 Prozent an.

Die Daten über die offiziell erfasste statistische Arbeitslosigkeit in Griechenland schockieren immer wieder aufs neue. Auf Basis des saisonal korrigierten Index für Januar 2012 erreichte die Arbeitslosenquote 21,8%, gegenüber 14,8% im entsprechenden Vorjahresmonat Januar 2011 und 21,2% im Dezember 2011.

Gleichermaßen beunruhigend sind auch die folgenden Daten: Einer von zwei jungen Menschen (50,8%) im Alter von bis zu 24 Jahren ist ohne Arbeit, während die Anzahl der Beschäftigten im Verhältnis zum Vorjahr um 345.000, also fast 9% sank. Was die geographische Verteilung der Arbeitslosigkeit betrifft, wird die höchste Arbeitslosenquote mit 23,2% nunmehr in Attika verzeichnet und liegt damit inzwischen sogar noch vor Makedonien – Thrakien, die niedrigste dagegen mit 14,9% auf den Inseln der Ägäis.

Um die Dramatik der Situation zu begreifen, reicht ein Blick auf die Daten der vergangenen Jahre. Im Januar 2008 belief sich die Arbeitslosenrate auf 7,8%. Innerhalb von vier Jahren hat sich die Quote also praktisch verdreifacht, während die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen von 382.801 um das 2,8-Fache auf 1.084.668 stieg.

(Quelle: Newsbeast)

Über eine Million Arbeitslose in Griechenland

16. März 2012 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 490 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland stieg Ende 2011 die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr 2010 um 44,1 Prozent auf 1.025.877 Personen.

Die von der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) veröffentlichte Untersuchung des Arbeitskräftepotentials gibt die explosive Situation auf dem Arbeitsmarkt in Griechenland wieder, wo sich die Anzahl der offiziell registrierten Arbeitslosen gegen Ende 2011 auf 1.025.877 Personen belief, während die Anzahl der erfassten Beschäftigten unter 4 Millionen, nämlich konkret auf 3.932.790 Personen sank.

Im letzten Quartal 2011 erreichte die Arbeitslosenquote damit 20,7%, gegenüber 17,7% im dritten Quartal 2011 und 14,2% des entsprechenden Quartals des Vorjahres 2010. Die Beschäftigung wiederum sank im vierten Quartal 2011 um 3,6% im Vergleich zum vorherigen Quartal und um 8,5% im Vergleich zum letzten Quartal des Jahres 2010.

Die Anzahl der Arbeitslosen stieg im letzten Quartal 2011 um 16,8% im Vergleich zum vorherigen Quartal und um 44,1% im Vergleich zu 2010.

(Quelle: To Vima)

Zehntausende Firmenschließungen in Griechenland

29. Februar 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 3.105 4 Kommentare

In Griechenland wird mit zehntausenden Firmenschließungen im Jahr 2012 gerechnet, die unter anderem erheblich zum weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit beitragen werden.

In einer Untersuchung des Instituts für Kleinunternehmen, die von dem Zentralen Dachverband der Freiberufler, Gewerbetreibenden und Kaufleute in Griechenland (GSEVEE bzw. griechisch ΓΣΕΒΕΕ) präsentiert wurde, wird notiert, dass im Jahr 2012 wegen der erwarteten Schließung von rund 180.000 Unternehmen die Arbeitslosigkeit um weitere 240.000 Personen steigen wird.

Wie der Präsident des Dachverbands Dimitris Asimakopoulos betonte, befinden sich – in absoluten Zahlen ausgedrückt – von den 743.000 kleinen und mittleren Unternehmen des Marktes 180.000 (24,3%) Unternehmen im „roten Bereich“, während bei weiteren 200.000 Unternehmen (26,9%) die Wahrscheinlichkeit besteht, sich mit der Einstellung ihres Betriebs konfrontiert zu sehen. Zu den hoch gefährdeten Unternehmen (Anteil von mehr als 50%) zählen die Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten sowie auch jene, die einen Jahresumsatz von unter 100.000 Euro haben.
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Griechen suchen sogar in Argentinien nach Arbeit

27. Februar 2012 / Aufrufe: 369 Kommentare ausgeschaltet

Auslandsgriechen in Argentinien erhalten derzeit dutzende Lebensläufe aus Griechenland, um bei der Suche nach Arbeitsstellen behilflich zu sein.

Griechische Bürger suchen selbst in Ländern wie Argentinien, die den Alptraum der Staatsinsolvenz durchlebten und sich heute auf einem Kurs des wirtschaftlichen Aufschwungs befinden, nach einer Zukunftsperspektive. Nachdem inzwischen rund eineinhalb Millionen Arbeitslose die Realität in Griechenland reflektieren, ziehen immer mehr Griechen in der Hoffnung auf einen – sei es auch nur bescheidenen – Lebensunterhalt sogar auch eine Auswanderung nach Buenos Aires in Betracht.

Wie die Zeitung „Typos tis Kyriakis“ anführt, verschicken hauptsächlich junge Leute, die ihre Arbeit verloren haben und in Griechenland nicht mehr zu überleben vermögen, in der Hoffnung auf einen Arbeitsplatz in Australien, Amerika oder Kanada nun auch zu Dutzenden Lebensläufe an in Argentinien lebende Griechen.

(Quelle: Newsbeast)