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Artikel Tagged ‘arbeitslosigkeit’

Mit Griechenland geht es voran, mit den Griechen nicht

27. März 2013 / Aktualisiert: 28. September 2013 / Aufrufe: 1.591 8 Kommentare

Obwohl Griechenland offiziell bestätigt wurde, sich auf dem richtigen Weg zu befinden und Fortschritte gemacht zu haben, geht es den Griechen schlechter denn je.

Es ist schon verwunderlich, wie die internationalen Organisationen die Kriterien formulieren, auf deren Basis sie die Länder und deren wirtschaftliche Leistungen bewerten. Sicher sind die Indizes nicht mehr als nur Zahlen, reflektieren jedoch auch eine gewisse Wahrheit – oder sollten es zumindest.

In einem Griechenland mit 26% Arbeitslosigkeit stellt es eine Top-Nachricht dar, wenn der Vertreter des Kommissars Oli Rehn seine Anerkennung bezüglich des wirtschaftlichen Kurses des Landes und der tiefen Reformen ausspricht, die es „durchzusetzen“ geschafft hat. Durchzusetzen gegen wen? Vielleicht gegen irgendwelche unsichtbaren Feinde des Landes? Leider nicht, trotz ihrer Notwendigkeit wurden und werden die Reformen innerhalb eines gewaltsamen Zeitplans durchgesetzt, der diejenigen, denen die Reformen helfen müssten, in vielfältige Sackgassen führt: die Griechen.
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Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland über 60 Prozent

15. Februar 2013 / Aktualisiert: 22. Juli 2013 / Aufrufe: 2.063 22 Kommentare

In Griechenland erreichte die offizielle statistische Arbeitslosenquote für November 2012 27 Prozent und die Jugendarbeitslosigkeit überstieg sogar 60 Prozent.

Laut den Daten, welche die nationale Statistikbehörde (ELSTAT) an die Öffentlichkeit gab, erreichte in Griechenland die offizielle statistische Arbeitslosenquote 27%, gegenüber 20,8% im November 2011 und 26,6% im Oktober 2012. Die reale Arbeitslosigkeit wird dagegen bereits jetzt auf über 30% veranschlagt.

Nicht zuletzt angesichts der nachhaltigen Rezession, die laut den vorläufigen Daten der ELSTAT das griechische BIP im letzten Quartal 2012 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum 2011 um weitere 6% schrumpfen ließ, kann dieser neue Höchststand der Arbeitslosigkeit jedoch keinesfalls als das „Ende der Fahnenstange“ betrachtet werden.

Aus einem Bericht des staatlichen Zentrums für Planung und Wirtschaftsforschung (KEPE), der in den kommenden Tagen veröffentlicht werden soll, geht hervor, dass die griechische Wirtschaft sich auf einem Tiefpunkt befindet: auch für 2013 wird mit einer Rezessionsrate von über 4,1% gerechnet, während ein weiterer Anstieg der „offiziellen“ statistischen Arbeitslosigkeit auf das schockierende Niveau von 30% erwartet wird.

Die nachstehenden Tabellen vermitteln die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in Griechenland während der Jahre 2007 – 2012 mit jeweiligem Bezugsmonat den November.
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4 von 10 Ärzten in Griechenland sind arbeitslos

8. Februar 2013 / Aktualisiert: 31. März 2018 / Aufrufe: 914 2 Kommentare

Fast vier von zehn Ärzten in Griechenland sind arbeitslos oder unterbeschäftigt.

37,5% der Ärzte in Griechenland sind arbeitslos oder unterbeschäftigt, wobei die Jünger des Hippokrates im Großraum Attika den Löwenanteil bei den … Arbeitslosenausweisen oder der Unterbeschäftigung inne haben.

Die Daten der Ärztekammer Athen (ISA) über die jungen Ärzte in Athen sind bezeichnend: innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich die Anzahl der arbeitslosen Athener Fachärzte verdoppelt. 2007 waren im Register der ISA 592 Ärzte verzeichnet, welche ihre Fachqualifikation erworben hatten, während 2012 die Fachärzte 1.191 erreichten. Parallel verfünffachte sich der Anteil des in das Ausland abgewanderten höchst qualifizierten Ärztepotentials: 2007 waren 292 Fachärzte „ausgewandert“, während 2012 ihre Anzahl 1.166 erreichte.

Bei der Präsentation der Daten führte der Präsident der ISA, Herr Giorgos Patoulis,  an: „Nach so vielen Jahren treibt unser Staat im Land des Hippokrates sein am höchsten qualifiziertes wissenschaftliches Menschenpotential in die Auswanderung. Ein ungeheures Verbrechen, die Verantwortlichen tragen schwerste Verantwortung und schulden Rechenschaft abzulegen. Mit einer Gesundheits-Charta, die noch in den Kinderschuhen steckt, mit Inseln, Gesundheitszentren, Krankenhäusern im betrieblichen Zusammenbruch und ohne Ärzte, mit einem Potenzial tausender junger Ärzte im Nirgendwo, mit einer niemanden interessierenden Gesundheitsvorsorge wird buchstäblich alles eingeebnet, was von dem Gesundheitssystem übrig geblieben ist.

Im Rahmen der Unterstützung der jungen Ärzte beabsichtigt die Ärztekammer Athen, ein Arbeitsvermittlungsbüro zu schaffen, wo die Stellenangebote verzeichnet und die interessierten Ärzte der ISA Informationen erhalten werden. Ebenfalls wird die Möglichkeit der Kooperation zwischen Ärzten zur Schaffung von Multi-Praxen erneut untersucht werden.

(Quelle: ProtoThema.gr)

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26 Prozent Arbeitslosigkeit im September 2012 in Griechenland

7. Dezember 2012 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 312 Kommentare ausgeschaltet

Die offizielle statistische Arbeitslosigkeit erreichte in Griechenland im September 2012 mit sage und schreibe 26 Prozent einen paneuropäischen Rekordstand.

Die „offizielle“ statistische Arbeitslosenquote in Griechenland stieg im September 2012 auf 26%, gegenüber 18,9% im September 2011 und 25,2% im August 2012.

Laut einer Bekanntmachung der griechischen Statistikbehörde ELSTAT wird veranschlagt, dass die Gesamtzahl der Beschäftigten sich im September 2012 auf 3.695.053 belief. Die (offiziell registrierten) Arbeitslosen zählten dagegen 1.295.203 Personen, während die wirtschaftlich nicht aktive Bevölkerung sich auf 3.373.692 Personen belief.

Die Anzahl der Beschäftigten sank um 325.334 Personen im Vergleich zu September 2011 (Rückgang um 8,1%) und um 21.626 Personen im Vergleich zu August 2012 (Rückgang um 0,6%). Die Anzahl der gemeldeten Arbeitslosen stieg dagegen um 356.495 Personen im Verhältnis zu September 2011 (Anstieg um 38,0%) und um 34.670 Personen im Vergleich zu August 2012 (Anstieg um 2,8%).

Die wirtschaftlich nicht Aktiven, also die Personen die weder arbeiten sind noch nach Arbeit suchen, nahmen mit 283 Personen im Vergleich zu September 2011 praktisch nicht zu und gingen um 3.119 Personen im Vergleich zu August 2012 zurück (Rückgang um 0,1%).

(Quelle: Imerisia)

33 Prozent Arbeitslosigkeit auf Privatsektor in Griechenland

29. November 2012 / Aktualisiert: 28. September 2017 / Aufrufe: 794 1 Kommentar

Laut einer aktuellen Studie der griechischen Nationalbank liegt auf dem Privaten Sektor in Griechenland die Arbeitslosigkeit bei 33 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit auf dem privaten Sektor in Griechenland wird in einer Studie der Nationalbank auf 33% veranschlagt. In der Studie wird ebenfalls betont, dass die gesamte Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit unter dem Aspekt der Preise in den beiden Jahren 2013 – 14 höchstwahrscheinlich 10% übersteigen und der griechischen Wirtschaft gestatten wird, fast ihre gesamten Verluste des vorherigen Jahrzehnts wettzumachen.

Allerdings wird in dem Bericht auch festgestellt, dass die enormen Lohnkürzungen und die damit einhergehende zügige Senkung der Arbeitskosten sich nicht allgemein bei den Verbraucherpreisen wiederspiegeln, da bisher nur auf dem Sektor der Dienstleistungen und in konkreten Branchen wie in der Bildung und bei touristischen und ärztlichen Dienstleistungen erste Anzeichen eines Preisrückgangs in Erscheinung traten.
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Gegensätze der Armut in Deutschland und Griechenland

25. Oktober 2012 / Aufrufe: 1.518 Kommentare ausgeschaltet

Autor: Jorgos Ch. Papasotiriou

Thema: Die grundsätzlichen Gegensätze in Europa

Neue Darstellung, neue inspirierende Werte, Würde, nationale Unabhängigkeit (wir sind kein Protektorat), Worte und Phrasen, die sich an die leidenden und alles Schreckliche ertragenden Arbeitnehmer und Rentner richten. Ziel ist die Reduzierung der Schwankungen im Inneren der Parteigebilde der Regierungspartner, aber auch der Minimalisierung der politischen Kosten im Rahmen der Gesellschaft. politischen Kosten im Rahmen der Gesellschaft.

Manche erachten, die Reaktionen der von drei Parteien gestützten griechischen Regierung beziehen sich auf die Einzahlung der berühmten Tranche der 31,5 Mrd. Euro auf ein Sperrkonto (Spiegel). Andere, dass die neuen Änderungen im arbeitsrechtlichen Bereich dem bereits aufgelösten gesellschaftlichen Gerüst mit der ungeheuren Arbeitslosigkeit und der fortan offensichtlichen humanitären Krise den Gnadenschuss versetzen wird. Deswegen stellen die arbeitsrechtlichen Regelungen die letzte Verteidigungslinie der Regierung gegenüber der Troika dar. Letztere scheint sich jedoch nicht all zu sehr um das Elend der griechischen Gesellschaft zu kümmern, trotz der Tatsache, dass darüber in ganz Europa gesprochen wird.

„Griechenland leidet, die Austerität tötet“, lautet der Titel einer Sendung im Radio France Inter. Ein stärkerer Beweis für die Verelendung der Griechen wird aber von der Mechanismen der Kommission selbst und konkret von der Eurostat geliefert, die sich auf die Gefahr für die Arbeitslosen in Deutschland bezieht, unter die Armutsgrenze zu fallen, da 70% der Arbeitslosen ein Einkommen von unter 952 Euro monatlich zur Verfügung haben (Quelle: Le Monde). Dieser Betrag liegt unter 60% des Durchschnittseinkommens der Deutschen und stellt die sogenannte „relative Armut“ dar.

Wenn jedoch dies für die Arbeitslosen Deutschlands gilt, was sollen dann die Griechen sagen, wo der Mindestlohn 586 Euro monatlich beträgt, also die Hälfte des Einkommens des „relativ armen“ deutschen Arbeitslosen? Warum eigentlich die einleuchtende Sensibilität für die deutschen Arbeitslosen und die Gefühllosigkeit für die Lage der griechischen Arbeitnehmer und Rentner und noch mehr der Arbeitslosen? Weil erstere der Hegemonialmacht Europas, Deutschland angehören. Zuallererst aber, weil diese mit ihrem erhöhten Konsum – wegen des Rückgangs der Nachfrage im europäischen Süden – die Last der deutschen Produktion zu stemmen haben.

Auf politischer Ebene richtet die bessere Lage der deutschen Arbeitnehmer gegenüber den übrigen Europäern sie leicht gegen die Arbeitnehmer der peripheren Staaten des Südens (ein Stück trockenes Brot mehr für die englischen Arbeiter gestattet der Bourgeoisie, sie leicht gegen ihre irländischen Kollegen zu richten – Irländisches Thema, Karl Marx).

Abgesehen davon wird die Kluft zwischen denen „oben“ und denen „unten“ immer größer, während der Reichtum sich in immer weniger Händen konzentriert. Bereits zu Beginn der Krise, im Jahr 2008, besaßen 50% der ärmsten deutschen Haushalte 1% des nationalen Reichtums, während 10% der reichsten Deutschen entsprechend 53% inne hatten (Eurostat). Heute ist die Konzentration des Reichtums noch größer geworden.

Mit diesem als gegeben wird offensichtlich, dass in Europa ein grundsätzlicher Gegensatz zwischen Norden – Süden und ein Gegensatz im Inneren der verschiedenen Statten zwischen denen „oben“ und denen „unten“ existiert, wobei die Mittelschichten vollständig verraucht sind, während Länder wie Griechenland inzwischen auf das Irland des 19. Jahrhunderts verweisen, also auf die Epoche des großen Hungers.

Quelle: Giorgos Ch. Papasotiriou – Gegensätze
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog

Löhne der 70er und Arbeitslosigkeit der 60er Jahre in Griechenland

8. September 2012 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 2.235 2 Kommentare

Laut dem Jahresbericht 2012 des INE/GSEE fallen in Griechenland Arbeitslosigkeit und Kaufkraft auf das Niveau der 60er und 70er Jahre zurück.

Laut den Daten des Instituts für Arbeit (INE) der GSEE, das seinen Jahresbericht über die griechische Wirtschaft und die Beschäftigung des Jahres 2012 publizierte, wird die griechische Gesellschaft in den sozialen Bankrott geführt.

Gemäß dem Bericht wird für 2013 eine Explosion der Arbeitslosigkeit auf 34%, ein dramatischer Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP), der Zusammenbruch des Sozialstaats und ein zügiger Rückgang der Kaufkraft der Arbeitnehmer und Rentner auf das Niveau gegen Mitte der 70er Jahre erwartet. In dem Bericht wird sogar betont, dass die Arbeitnehmer und Rentner von den schmerzhaften Kürzungen verschont geblieben wären, wenn nur die Hälfte der Höhe der jährlichen Steuerhinterziehung, also 7,5 Mrd. Euro „gefasst“ worden wäre. Die stattdessen erfolgten Kürzungen haben zum Ergebnis, dass die Kaufkraft der Niedrigverdiener fortan auf das Niveau der Jahre 1978 – 1979 zurückkehrt, während die Kaufkraft der mittleren Einkommen auf das Niveau der frühen 80er Jahre zurückfiel.

Die kontinuierliche Senkung der Löhne und Renten hat zum Ergebnis, dass in den letzten drei Jahren (2010 – 2012) ein nie erlebter Einbruch der inländischen Nachfrage verzeichnet wird, die auf das Niveau des Jahres 2000 zurückfiel und (bei Fortsetzung der selben Politik) auf das Niveau der Inlandsnachfrage der 90er Jahre zusteuert.
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Kaufkraft in Griechenland auf Niveau der 70er Jahre

4. September 2012 / Aufrufe: 914 Kommentare ausgeschaltet

Die wiederholten Kürzungen der Löhne und Renten und die enormen Steuererhöhungen warfen die Kaufkraft vieler Griechen auf des Niveau vor 35 Jahren zurück.

Laut der neuen Untersuchung des Instituts für Arbeit (INE) der GSEE, die in der laufenden Woche im Rahmen der Internationalen Handelsmesse in Thessaloniki (DETH) veröffentlicht werden wird, haben die wiederholten Senkungen der Löhne und Renten, in Kombination mit dem „Gewitter“ neuer Steuern, die Kaufkraft speziell der untersten Einkommen auf das Niveau von 1978 – 1979 zurückgeführt.

Die Untersuchung dokumentiert ebenfalls, dass trotz der Kürzungen der Einkommen und Renten um bisher insgesamt über 16 Mrd. Euro weder die Arbeitslosigkeit und die Rezession zurückgingen noch die öffentliche Verschuldung sank. Die vorab in der Freitagsausgabe (31. August 2012) der griechischen Zeitung „Ta Nea“ präsentierten Ergebnisse des Berichts des INE zeigen unter anderem:
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Über 700000 Arbeitslose in Griechenland ohne Arbeitslosengeld

23. August 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 4.634 6 Kommentare

In Griechenland erhalten 734.347 offiziell registrierte Arbeitslose kein Arbeitslosengeld, während parallel immer mehr Berechtigte das Anrecht auf Unterstützung verlieren.

Auf Basis der offiziellen statistischen Daten sind in Griechenland 734.347 Arbeitslose ohne Arbeitslosengeld. Im Juli 2012 verzeichnete die Anzahl der registrierten Arbeitslosen einen neuen Anstieg und erreichte 794.924 Personen, denen weitere 127.146 Arbeitslose hinzuzuzählen sind, die erklärten, nicht (mehr) nach Arbeit zu suchen. Insgesamt befinden sich also 922.070 Personen außerhalb des Arbeitsmarktes, jedoch erhalten von dem OAED gerade einmal 187.723 Arbeitslose eine Beihilfe. Es wird sogar geschätzt, dass nur 160.916 Personen weiterhin einen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben werden.

Es sei angemerkt, dass im Juli die Anzahl der bei dem OAED registrierten Arbeitslosen im Verhältnis zum Vormonat um 1,59% anstieg. Noch höher – konkret 13,62% – ist im Vergleich zum entsprechenden Monat des Vorjahres die Zunahme der Arbeitssuchenden.

Den traurigen Spitzenplatz belegt der Verwaltungsbezirk Attika, auf den 37,48% der Summe aller Arbeitssuchenden des gesamten Landes entfallen. Es folgt der Verwaltungsbezirk Zentralmakedonien, wo sich der entsprechende Anteil auf 19,35% gestaltet.
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BIP in Griechenland für zweites Quartal 2012 bei minus 6,2 Prozent

15. August 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 347 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland durchschreitet das inzwischen fünfte aufeinanderfolgende Jahr der Rezession, mit einem Rückgang des BIP im zweiten Quartal 2012 von 6,2%.

Die griechische Wirtschaft schrumpfte im zweiten Quartal 2012 auf Jahresbasis bezogen um weitere 6,2%, was zeigt, dass dem Land noch ein langer Weg bevorsteht, um die Wirtschaftskrise zu überwinden, von der ihm der Austritt aus dem Euro droht.

Die Schrumpfung beruht auf dem steilen Rückgang der Konsumausgaben und Investitionen, als Resultat der sprunghaft steigenden Arbeitslosigkeit, Überbesteuerung und Lohnkürzungen. Die Rezession durchschreitet inzwischen das fünfte aufeinanderfolgende Jahr und treibt die Arbeitslosigkeit auf Rekordhöhen, mit fast 1 von 4 Griechen ohne Arbeit.

Es stellte keine Überraschung dar, wir wussten, dass die griechische Wirtschaft weiterhin heimgesucht wird; hoffen wir, dass es ein Anzeichen ist, dass der Rhythmus der Rezession seinen Tiefpunkt erreicht hat„, meinte Chris Williamson, leitender Ökonom bei Markit, und fügte an: „Hoffen wir, dass das Bild des ersten Quartals 2012 das schlimmstmögliche war und wir fortan eine Verbesserung sehen.

Die vorläufigen Daten, welche die griechische Behörde für Statistik (ELSTAT) am vergangenen Montag (13 August 2012) publizierte, sind nicht saisonbereinigt. Im ersten Quartal 2012 war die griechische Wirtschaft mit einem Rhythmus von 6,5% geschrumpft.

(Quelle: Imerisia)