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Artikel Tagged ‘arbeitslosigkeit’

Historischer Höchststand der Arbeitslosigkeit in Griechenland

12. Dezember 2013 / Aufrufe: 520 Kommentare ausgeschaltet

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland erreichte im September 2013 mit 27,4 Prozent einen neuen historischen Höchststand.

Die saisonal bereinigte Arbeitslosenquote stieg in Griechenland im September 2013 auf einen neuen historischen Rekord und erreichte 27,4%, gegenüber 26% im September 2012 und 27,3% im August 2013.

Laut den Angaben der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) erreichte September 2012 die Anzahl der Arbeitslosen 1.376.463 Personen und stieg damit um 77.161 Personen im Vergleich zu September 2012 (+ 5,9%) und um 14.023 Personen im Vergleich zu August 2013 (+ 1,0%).
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Griechenland: Kellner mit Doktortitel gesucht

28. Oktober 2013 / Aufrufe: 2.141 4 Kommentare

Die Unverschämtheit der Arbeitgeber in Griechenland geht so weit, dass inzwischen sogar Kellner-Jobs Qualifikationen bis bis hin zum Doktortitel gefordert werden.

Für eine simple Anstellung als Verkäufer oder Kellner werden in Griechenland in der neuen Epoche des Memorandums und der Troika Qualifikationen gefordert, die bis zu einem postgradualen Studium oder sogar Doktortitel reichen.

Es handelt sich um unglaubliche Fälle absurder Anforderungen von Seite der privaten Arbeitgeber, der sich auf der Liste mit den obligatorischen Voraussetzungen darstellt, die von dem OAED ausgehängt wurde und sich auf einzelne Fälle in Elassona, Chania, Xanthi, Thessaloniki, Elevsina und Patras beziehen. Die Unternehmen des privaten Sektors, von denen die konkreten hohen Qualifikationen als Voraussetzung gestellt wurden, suchen nach … Verkäufern, Kellnern oder Bürokräften.
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KategorienWirtschaft Tags:

Troika-Regierung in Griechenland ist am Ende

2. August 2013 / Aufrufe: 1.416 2 Kommentare

Laut der Vizepräsidentin der Europäischen Kommission misstrauen die Bürger zu Recht der Troika, die in Griechenland praktisch die Regierung substituiert hat.

Die Bürger haben Recht, der Troika zu misstrauen„, da „radikale Entscheidungen wie die Entlassung zehntausender öffentlicher Bediensteter nicht hinter geschlossenen Türen getroffen werden können„, erklärt in einem Interview mit der griechischen Zeitung „Kathimerini tis Kyriakis“ die Vizepräsidentin der Kommission, Viviane Reding. Und es sind nicht nur die Beschlüsse über die Entlassungen, die hinter geschlossenen Türen gefasst werden …

Genau gesagt handelt es sich um (extern) gefasste Beschlüsse, welche die Regierung des Landes umsetzt und das Land in eine Schuldenkolonie und seine Bevölkerung in Auslandssklaven verwandelt.
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Regierung in Griechenland zittert vor dem Herbst

1. August 2013 / Aufrufe: 4.995 18 Kommentare

Funktionäre der Regierung in Griechenland schlagen die Alarmglocke und warnen vor anstehenden unkontrollierbaren Zuständen.

Die Mitglieder der griechischen Regierung zittern vor dem nächsten Tag nach den Massenentlassungen, da sie inzwischen – sei es auch mit Verzögerung – die große Gefahr wahrnehmen, die sich von den tausenden Arbeitslosen ergeben wird. Und dies, weil obwohl der Premierminister die Beschleunigung bei den Verfahren, 25.000 Bedienstete in „Bereitschaft“ zu versetzen, aber auch bei den Entlassungen etlicher von diesen verlangte, dennoch – wie Spitzenfunktionäre der Regierungsformation betonen – der Staat nicht dafür gesorgt hat, einen Organismus zur Stützung dieser Menschen zu schaffen, die sich ohne Arbeit und Geld auf der Straße wiederfinden werden.

Die existierenden Strukturen des Arbeitsministeriums und der Arbeitslosenkasse reichen nicht mehr aus um der Welle der Arbeitslosigkeit zu begegnen, die sich in Entwicklung befindet. Informationen zufolge haben Spitzenfunktionäre der Regierung Alarm geschlagen, da sie inzwischen begreifen, dass die Dinge im Herbst nicht nur schwierig, sondern auch unkontrolliert sein werden. „In den Familien der Menschen, die sich im Bereitschaftsstatus befinden oder entlassen werden, gibt es bereits Arbeitslose. Wie werden diese Menschen den Basisfunktionen einer Familie entsprechen können, da nicht ein einziger Euro in ihre Kasse kommt?„, äußerte beunruhigt ein Spitzenfunktionär der Regierung.
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EU-Mittel gegen Arbeitslosigkeit in Griechenland

3. Juli 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 1.273 2 Kommentare

Schätzungen zufolge wird Griechenland 2014 – 2014 EU-Mittel in Höhe von etwa 160 – 180 Millionen Euro zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit erhalten.

Von den in Brüssel von dem Europäischen Rat bewilligten Mitteln in Höhe von insgesamt 6 Milliarden Euro zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit wird Griechenland in den beiden Jahren 2014 – 2015 voraussichtlich 160 – 180 Millionen Euro zur Stützung der Beschäftigung junger Leute im Alter von unter 29 Jahren erhalten.

Griechische Regierungsquellen ließen verlauten, es sei das erste Mal, dass der Europäische Rat eine dynamische Strategie zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit plane, betonten jedoch auch, dass derartige Maßnahmen keine substantielle Lösung des Problems darstellen. Ergänzend sei angemerkt, dass Italien – auf den selben Zeitraum bezogen – mit Hilfsmitteln in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro rechnet.
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Hilfe, Deutschland will die junge Generation retten!

11. Juni 2013 / Aktualisiert: 20. Juli 2013 / Aufrufe: 1.588 13 Kommentare

Trotz der explodierenden Jugendarbeitslosigkeit in Europa – mit Griechenland an der Spitze – existiert kein ernsthaftes Konzept, dieser tickenden Zeitbombe zu begegnen.

Nachdem sie Griechenland, Portugal, Irland und Zypern „gerettet“ haben, werden die Deutschen nun auch die junge Generation „retten“. Wie sie dies tun werden? Na, natürlich mit 6 Mrd. Euro (ach ja, und einer Reihe von Gipfelkonferenzen, Tourneen und wehleidigen Erklärungen)!

Es reichte uns nicht das leere Geschwätz, das wir jeden Tag im Rahmen der sich in vollem Gang befindlichen Aktion „Optimismus“ hören, nun eilen sich die unterworfenen Führungen des ausgeschalteten europäischen Südens mit der Zunge auf dem Boden auch noch, das Knöchlein zu schnappen, welches ihnen Berlin zur … (angeblichen) Bewältigung der Jugendarbeitslosigkeit zuwirft, und es zur „Flagge“ der neuen uns dämmernden Epoche – Gott stehe uns bei – zu machen.
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Arbeitslose in Griechenland verschmähen Feldarbeit

5. Juni 2013 / Aufrufe: 4.629 30 Kommentare

Trotz der hohen Arbeitslosigkeit in Griechenland sind nur wenige Griechen bereits, sich zu den üblichen Hungerlöhnen in der Landwirtschaft zu verdingen.

In letzter Zeit wird viel darüber geredet, dass sich in Griechenland hauptsächlich junge Leute dem Sektor der Landwirtschaft zuwenden. In der Praxis scheint sich diese Tendenz jedoch nicht auf die klassische Landarbeit, sondern auf die kleinunternehmerische Tätigkeit in neuen Kulturen zu beziehen. Charakteristisch ist, dass bei der Pfirsichernte in den Präfekturen Imathia und Pellas ein weiteres Jahr Ausländer – hauptsächlich aus Albanien und Bulgarien – arbeiten, da die Griechen nicht einmal kamen um eine Bewerbung auszufüllen.

Zu einer Stunde, wo laut den offiziellen Daten der griechischen Arbeitsbehörde (OAED) für den Monat März die Arbeitslosigkeit in der Altersgruppe von 30 bis 54 Jahren 63% übersteigt, bekundeten 1.850 ausländische Arbeiter und gerade einmal nur 28 Griechen ihr Interesse, in der Pfirsichernte zu arbeiten.
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Krach in Griechenland größer als der amerikanische

12. Mai 2013 / Aktualisiert: 07. Juni 2017 / Aufrufe: 501 Kommentare ausgeschaltet

Die Haushaltsstelle des Parlaments in Griechenland veröffentlichte am 10 Mai 2013 einen vernichtenden Bericht über den katastrophalen Kurs der griechischen Wirtschaft.

In dem ersten Quartalsbericht für 2013 der staatlichen Haushaltsstelle des griechischen Parlaments wird eingeschätzt, dass gegen Ende 2013 die Rezession in Griechenland weltweit die drittgrößte und hinsichtlich ihrer Dauer die am längsten anhaltende Rezession der letzten 100 Jahre sein und sogar auch die große Rezession der USA übertreffen wird.

Gemäß dem Bericht wird veranschlagt, Griechenland werde bis Ende 2013 im Vergleich zu 2007 ungefähr 1/4 seines BIP verloren haben. Die Autoren des Berichts gestehen sogar ein, der Versuch der volkswirtschaftlichen Sanierung sei hart und sein Ausgang unsicher. Die Quellen der Unsicherheit schaffen die geringer als angezielt ausfallenden Steuererstattungen sowie die – gegenüber den Vorgaben – höheren Einnahmen des öffentlichen Investitionsprogramms, die jedoch nicht mit den entsprechenden Aufwendungen einhergehen.

Laut dem Bericht existieren keine wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Spielräume für weitere Austeritäts-Maßnahmen, zumal zu einem Zeitpunkt, wo Griechenland unter den Ländern der EU bei der Arbeitslosigkeit auf dem ersten Platz liegt. Das Institut für Arbeit der GSEE schätzt sogar ein, dass 2013 die Arbeitslosen 29% des Arbeitskräftepotentials tangieren, als ihre Anzahl auf über 1.450.000 steigen wird!

[Quellen: 6meres.gr, Quartalsbericht Januar – März 2013 (griechisch, PDF)]

Arbeitslosigkeit in Griechenland über 27 Prozent

13. April 2013 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 985 1 Kommentar

Die offizielle statistische Arbeitslosenquote stieg in Griechenland im Januar 2013 auf über 27 Prozent, während die Jugendarbeitslosigkeit weiterhin bei 60 Prozent liegt.

In Griechenland erreichte die offizielle statistische Arbeitslosigkeit im Monat Januar 2013 einen neuen Rekordstand von 27,2 Prozent (gegenüber 25,7 Prozent im Dezember 2012), während speziell in der Gruppe der 15- bis 24-Jährigen nach wie vor 6 von 10 Personen arbeitslos sind und die Arbeitslosigkeit bei den Frauen auf über 30 Prozent stieg.

Verlauf der Arbeitslosigkeit in Griechenland Januar 2010 – Januar 2013
Arbeitslosigkeit in Griechenland Januar 2010 - Januar 2013
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Mit Griechenland geht es voran, mit den Griechen nicht

27. März 2013 / Aktualisiert: 28. September 2013 / Aufrufe: 1.526 8 Kommentare

Obwohl Griechenland offiziell bestätigt wurde, sich auf dem richtigen Weg zu befinden und Fortschritte gemacht zu haben, geht es den Griechen schlechter denn je.

Es ist schon verwunderlich, wie die internationalen Organisationen die Kriterien formulieren, auf deren Basis sie die Länder und deren wirtschaftliche Leistungen bewerten. Sicher sind die Indizes nicht mehr als nur Zahlen, reflektieren jedoch auch eine gewisse Wahrheit – oder sollten es zumindest.

In einem Griechenland mit 26% Arbeitslosigkeit stellt es eine Top-Nachricht dar, wenn der Vertreter des Kommissars Oli Rehn seine Anerkennung bezüglich des wirtschaftlichen Kurses des Landes und der tiefen Reformen ausspricht, die es „durchzusetzen“ geschafft hat. Durchzusetzen gegen wen? Vielleicht gegen irgendwelche unsichtbaren Feinde des Landes? Leider nicht, trotz ihrer Notwendigkeit wurden und werden die Reformen innerhalb eines gewaltsamen Zeitplans durchgesetzt, der diejenigen, denen die Reformen helfen müssten, in vielfältige Sackgassen führt: die Griechen.
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