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Archiv für die Kategorie ‘Sozialwesen’

Versteckte Schulden bedrohen Renten in Griechenland

11. Oktober 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.048 Kommentare ausgeschaltet

Bei den Kassendefiziten offiziell nicht auftauchende versteckte Schulden in Höhe von 13 Milliarden Euro strangulieren die Sozialversicherungsträger in Griechenland.

„Versteckte“ Schulden in Höhe von 13 Mrd. Euro bei der Sozialversicherung aus … nicht gezahlten Renten und Gesundheitsausgaben bedrohen die Versicherungskassen in Griechenland und im weiteren Sinn ihre Versicherten und Rentner mit neuen Kürzungen.

Die interne Verschuldung – die bei den Kassendefiziten der Versicherungsträger offiziell nicht erscheint – ergibt sich aus den Daten, die der Vorsitzende des Panhellenischen Verbands der Beschäftigten der Träger für Sozialpolitik, Antonis Kourouklis, an die Öffentlichkeit gab. Die Liste der Schulden stellt sich folgendermaßen dar:
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Griechenland taugt nicht einmal zum Sterben

9. Oktober 2015 / Aktualisiert: 14. September 2016 / Aufrufe: 1.047 Kommentare ausgeschaltet

Bei der Bewertung der Sterbequalität sogenannter Sterbepatienten liegt Griechenland laut der Lien Foundation unter 80 Ländern auf Platz 56.

Unter Nutzung von der Singapurer Lien-Stiftung zusammengetragener Angaben über die Sterbepatienten gebotene Fürsorge veröffentlichte die Londoner Wochenzeitschrift Economist eine Liste mit den Ländern, in denen es sich am besten sterben lässt.

Wie es scheint, ist es in manchen Ländern wegen der unzureichenden Gewährung von Opiaten, der schäbigen Krankenhausumgebung und anderer Faktoren schmerzhafter, zu sterben. Zu diesen Ländern zählt auch Griechenland, das bei dem Sterbequalitäts-Index „durchfiel“ und nur 32,9 von 100 Punkten erreichte.
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Neue Kürzungen bei Renten und Sozialleistungen in Griechenland

8. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.702 Kommentare ausgeschaltet

Der Vorentwurf des staatlichen Haushaltsplans Griechenlands für das Jahr 2016 sieht allein bei Renten und Sozialleistungen Kürzungen von weit über einer Milliarde Euro vor.

Der Vorentwurf des Haushaltsplans Griechenlands für das Jahr 2016 sieht die Kürzung von Aufwendungen in Höhe von 1,8 Mrd. Euro vor, wovon 1,2 Mrd. allein aus Kürzungen bei Renten und Sozialleistungen herrühren werden.

Insgesamt wird der Posten für Gehälter und Renten im kommenden Jahr um 258 Mio. Euro im Vergleich zu diesem Jahr geringer sein, während für die Versicherung 696 Mio. Euro weniger ausgegeben werden sollen.
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Genug mit den Lügen über die Frührenten in Griechenland!

5. Oktober 2015 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 2.021 8 Kommentare

Das Rentensystem Griechenlands ist von Idiotie beherrscht und die Politiker lügen, wenn sie behaupten, an den Ungerechtigkeiten der Vergangenheit nichts ändern zu können.

Gemäß der jährlichen Studie des World Economic Forum über die globale Wettbewerbsfähigkeit liegt Griechenland bei der Wettbewerbsfähigkeit seines makroökonomischen Umfelds unter weltweit 140 Ländern auf der 132. Position. Wegen einer ungeheuren staatlichen Verschuldung, wegen Überbesteuerung, wegen eines nebulösen Steuersystems, wegen Bürokratie, Korruption und dysfunktionaler Justiz.

Die Regierung sagt dagegen, im 2. Halbjahr 2016 ein Wachstum zu erwarten! Essen Sie nicht. Am Abend haben wir Storchensuppe.
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Griechenlands Rentensystem und der Mythos der Ausschüsse

1. September 2015 / Aufrufe: 1.301 2 Kommentare

In Griechenland wurde wieder einmal ein Ausschuss gebildet, der sich mit dem Rentensystem befasst, jedoch kaum zu einer essentiellen Lösung beitragen wird.

Wenn man ein Problem nicht lösen möchte, bildet man einen Ausschuss.“ Es handelt sich um einen alten Spruch, der in der politischen Szene Griechenlands ohne Ausnahmen bis heute gilt. Der Ausschuss diskutiert, wägt Für und Wieder ab, macht Vorschläge für die Lösung eines Problems, die politische Führung umarmt die Vorschläge als besonders signifikant … und letztendlich geschieht etwas ganz anderes.

Dies war bisher der Verlauf der Ausschüsse und es ist nicht zu erwarten, dass sich umgehend etwas zum Besseren ändern wird. Außer die Realität selbst straft uns Lügen, für welchen Fall wir vorab dem Ausschuss gratulieren würden, der es schaffen wird, sich durchzusetzen.
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Gläubiger Griechenlands wollen Rente ab 72!

31. Juli 2015 / Aktualisiert: 05. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.493 1 Kommentar

Weil Griechen zu lange leben, fordern die Gläubiger eine Anhebung des Rentenalters auf 72 Jahre, während Delia Velculescu alias Draculescu rumänische Verhältnisse will.

Die Gläubiger Griechenlands beharren auf dem Thema des Renteneintrittsalters und bringen Informationen zufolge das Thema im Rahmen der von der griechischen Regierung geforderten vorab zu erfüllenden Voraussetzungen wieder mit Nachdruck auf den Tisch, wobei sie sogar eine Festsetzung der Altersgrenze auf 72 Jahre vorgeschlagen haben sollen.

Ein weiterer heißer Punkt sind die besonders von dem Internationalen Währungsfond (IWF) beharrlich geforderten radikalen „Liberalisierungen“ des Arbeitsmarktes, die praktisch auf die völlige Aufhebung der Arbeitsgesetzgebung und unter anderem die Festschreibung der Lohndiskriminierung junger Leute und weit unterhalb der offiziellen Armutsgrenze liegender Mindestlöhne und die Forcierung „flexibler“ Beschäftigungsformen abzielen.
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Griechenland aufgezwungene Maßnahmen sind nicht realisierbar

17. Juli 2015 / Aktualisiert: 14. September 2016 / Aufrufe: 1.680 1 Kommentar

Laut dem Generalsekretär für Sozialversicherung sind die Griechenland von den Gläubigern aufgezwungenen Maßnahmen im Rentensystem nicht realisierbar.

In dem Morgenmagazin des griechischen TV-Senders Mega erklärte der Generalsekretär für Sozialversicherung, Giorgos Romanias, die von der Regierung Griechenlands mit den „Partnern“ vereinbarten Maßnahmen können nicht umgesetzt werden, und dies sei auch der Grund, aus dem er sein Amt niederlegen werde.

Wie Herr Romanias – sich auf die Änderung des Modus der Berechnung der Renten im Vergleich zu dem Modus beziehend, der galt, als jemand seine Rente beantragte – charakteristisch meinte, werden mit den am kommenden Mittwoch zu ratifizierenden Bestimmungen alle Rentenanwärter „unabhängig davon, wann sie ihren Rentenanspruch fundamentierten, ab dem 01/01/2015 beeinträchtigt„. (Hierzu sei angemerkt, dass die Bewilligung von Rentenanträgen in Griechenland nach wie vor bis zu mehrere Jahre dauert und die Antragsteller derweilen nicht selten versterben!)

Herr Romanias versicherte jedenfalls, die Renten für August 2015 werden regulär auf die Konten der Berechtigten überwiesen werden.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Wahrheit über die Renten in Griechenland

13. Juni 2015 / Aufrufe: 8.480 6 Kommentare

Der hartnäckig auf weiteren Kürzungen bei den Renten in Griechenland beharrende IWF scheint offensichtlich absichtlich mit unwahren Zahlen zu argumentieren.

Das Megaro Maximou (Anmerkung: gemeint ist die regierungszentrale) eilte klarzustellen, dass der Internationale Währungsfond in Zusammenhang mit den Renten in Griechenland falsche Zahlen genannt hat. Nach Kategorien aufgeschlüsselt beträgt in Griechenland die durchschnittliche Monatsrente 664,69 Euro bei den Hauptrenten und 168,40 Euro bei den Zusatzrenten.

44,8% der griechischen Rentner (1.189.396 von insgesamt 2.654.784) beziehen sogar eine Rente unterhalb der stabilen relativen Armutsgrenze, die in Griechenland bei 665 Euro liegt. Jedenfalls ist anzumerken, dass der durchschnittliche Wert der monatlichen Renten in Griechenland und Deutschland ungefähr der selbe ist.
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Die schwarzen Löcher im Versicherungssystem Griechenlands

10. Juni 2015 / Aufrufe: 1.536 Kommentare ausgeschaltet

Die Entwicklungen der letzten Jahre haben das Sozialversicherungssystem in Griechenland in eine Grenzsituation geführt und bewirkt, dass es nicht mehr tragfähig ist.

Die ungeheuren Einnahmeverluste, welche im Versicherungssystem Griechenlands die hohe Arbeitslosigkeit, die Beitragshinterziehung und die Senkung der Löhne verursachen, stellen ganz klar ein Thema seiner Tragfähigkeit.

Noch schwieriger wird die Lage wegen der kontinuierlichen Reduzierung der staatlichen Finanzierung, aber auch der Schulden, die an die Sozialversicherungsträger entstanden sind. Resultat dieses seit vier Jahren an mehreren Fronten erfolgenden Angriffs auf das Versicherungssystem ist, dass jeden Monat ein Kampf ausgefochten wird, damit reibungslos die Renten an 2,6 Mio. Rentner gezahlt werden.
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Renten in Griechenland – Einigung oder nicht?

7. Juni 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.007 3 Kommentare

Obwohl in Griechenland bereits 45 Prozent der Renten unterhalb der Armutsgrenze liegen, fordern die Gläubiger erneut Rentenkürzungen und höhere Altersgrenzen.

Nach Monaten quälender Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern über die Rettung hat sich ein Thema als schwieriger als alle übrigen erwiesen: die Reformen bei den Renten. Unter dem Beharren des Internationalen Währungsfonds fordern die Gläubiger von Athen, die Hähne in einem System zuzudrehen, das sie für nicht tragfähig halten.

Funktionäre der linksradikalen SYRIZA-Regierung monieren, dass bereits schmerzhafte Angleichungen erfolgt sind, und drohen damit, die Gespräche platzen zu lassen. Wie generös ist also das Rentensystem in Griechenland? Wie stellt es sich im Vergleich zu anderen Systemen in Europa dar?
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