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Archiv für die Kategorie ‘Sozialwesen’

Griechenland hat niedrigstes Arbeitslosengeld in Europa

20. April 2016 / Aufrufe: 2.027 Kommentare ausgeschaltet

Mit dem niedrigsten Arbeitslosengeld in Europa offenbart sich in Griechenland eine weitere dramatische Kluft zum übrigen Europa.

Die Arbeitslosen Griechenlands sind in einer weiteren Kategorie „Champions“, da sie die niedrigste Lohnersatzquote in ganz Europa haben.

Diese negative „Meisterschaft“ enthüllt die „Charta“ der OECD mit den Einkommens-Quoten, die ein verheirateter Arbeitsloser mit zwei Kindern bezieht.
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Wie in Griechenland Rentenzahlungen „verloren“ gehen

17. April 2016 / Aufrufe: 1.101 Kommentare ausgeschaltet

Viele Bürger werden infolge der Bürokratie und Sturheit bei den Versicherungsträgern in Griechenland sowie auch eigener Unwissenheit um Versicherungsleistungen gebracht.

Erben eines Verstorbenen können nicht ausgezahlte Rente nicht erhalten. Ein im Ausland Ansässiger hat seine Renten beantragt (die auch bewilligt wurde), liegt jedoch zwei Jahre lang auf der „Lauer“, sie zu erhalten. Die Fälle von Bürgern, die sich dem labyrinthischen Problem der Bürokratie in Griechenland gegenüber sehen, sind tausende.

Die Probleme der Organisation und Funktion des staatlichen Sektors sind viele und strapazieren tausende unserer Mitmenschen. Bei den Versicherungsträgern bestehen weiterhin organisatorische Probleme und blähen sich mit dem Ausscheiden eines großen Teils der Angestellten und der Nichtbesetzung der leeren Stellen sogar noch mehr auf.
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Griechenland plant Solidaritätseinkommen ab 2017

22. Februar 2016 / Aufrufe: 2.189 2 Kommentare

In Griechenland soll ab 2017 eine Art sozialer Grundsicherung eingeführt werden, deren Höhe allerdings weder  zum Leben noch zum Sterben reicht.

Ab April 2016 kommt das „Soziale Solidaritätseinkommen“, wie das bisherige „Garantierte Mindesteinkommen“ umbenannt werden soll, und Ziel ist, dass es ab Januar 2017 auf die Gesamtheit der unterhalb der Armutsgrenze lebenden Bevölkerung in Griechenland zur Anwendung kommen soll.

Das Arbeitsministerium gliedert die gesamte Planung in die Schaffung eines autonomen und öffentlich kontrollierten Nationalen System Sozialer Solidarität (ESKA) ein, das in Griechenland zum ersten Mal gegründet und per Rahmengesetz etabliert werden wird.
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Griechenlands Premier liebt die jungen Leute nicht …

9. Januar 2016 / Aufrufe: 1.147 Kommentare ausgeschaltet

Die von der Regierung in Griechenland forcierte Rentenreform stellt einen Verrat an den jungen Leuten und kommenden Generation dar.

Auf der einen Seite bringt Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras sein jugendliches Profil als Garantie an den Mann und auf der anderen Seite beteiligt er sich an dem Verrat, den die kommenden Generationen mittels der Versicherungsreform erleiden.

Alexis ist selbst jung, liebt aber seine Altersgenossen nicht. Und vor allem sind ihm die Nachfolgenden gleichgültig. All diese lächelnden Jugendlichen, mit denen er sich zusammen vor Lachen biegt, wenn sie ihm begegnen. Aber noch mehr als alle anderen ist ihm jenes Mädchen gleichgültig, das ihn spontan fragte „wie heißt Du“, als es sich zu Weihnachten in den Regierungspalast begab um Weihnachtslieder zu singen.
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Griechenland: Wir belasten unsere Kinder!

28. November 2015 / Aufrufe: 1.061 1 Kommentar

Die bisherigen Rentenreformen in Griechenland und anderen EU-Ländern führten zu einer Ausweitung der Kluft zwischen den Generationen.

Die Reform des Rentensystems in Griechenland gilt als erforderlich, damit auch in Zukunft die Renten gezahlt werden können. Die Reform wird jedoch keinen Erfolg haben, solange sie zu einer Ausweitung der Generationskluft führt.

Würden alle Griechen mit 65 Jahren in Rente gehen, läge auf Basis der Daten des Ergani-Systems die jährliche Aufwendung für Altersrenten um bis zu 8 Mrd. Euro oder ungefähr 4% – 4,5% des BIP niedriger. Das Land würde im Haushalt große primäre Überschüsse haben, die öffentliche Verschuldung würde als kreditwürdig gelten und das Land wäre aus dem Memorandum herausgekommen oder erst gar nicht hineingeraten.
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Rentenstopp in Griechenland

12. November 2015 / Aufrufe: 1.951 1 Kommentar

Die Rentenversicherungsträger in Griechenland bewilligen keine neuen Renten und derzeit sind fast 400000 Rentenanträge und Abfindungen anhängig.

Die Anhäufung anhängiger Rentenanträge in Griechenland ist für ein Land der EU beispiellos, da die Rentenkassen von den 330.000 Anträgen auf den Eintritt in den Ruhestand „verstopft“ sind und auch 61.000 beantragte Abfindungen anhängig sind.

Konkret hängen derzeit 173.000 Anträge auf Hauptrenten mit einem Gesamtvolumen von 2 Mrd. Euro an, davon 80.000 bei dem Versicherungsträger für Arbeitnehmer (IKA), 33.000 bei dem Versicherungsträger der Selbständigen (OAEE), 30.000 bei dem landwirtschaftlichen Versicherungsträger OGA, 15.000 auf dem öffentlichen Sektor und weitere 15.000 bei anderen Hauptrenten-Trägern.
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Griechenland ist EU-Champion der sozialen Ungerechtigkeiten

3. November 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.397 5 Kommentare

Laut einer Studie des deutschen Bertelsmann-Instituts ist Griechenland wegen der Krise und der Memoranden das Land mit den größten sozialen Ungerechtigkeiten in der EU.

Laut dem Bericht „Social Inclusion Monitor Europe“ für dieses Jahr (2015) wird Griechenland auf dem letzten Rang (von 28) eingeordnet, und zwar wegen seiner (niedrigen) Benotung auf den Bereichen der Prävention der Armut, der gleichen Chancen auf Bildung, des Zugangs zum Arbeitsmarkt, bei dem gesellschaftlichen Zusammenhalt ohne Diskriminierungen, im Gesundheitswesen und bei der generationsübergreifenden Gerechtigkeit.

Auf einer Bewertungsskala von 0 bis 10 wird Griechenland mit 3,61 benotet, gegenüber dem mit 3,74 auf dem vorletzten Rang liegenden Rumänien und dem EU-Durchschnittswert von 5,63. Als „Meister“ der sozialen Gerechtigkeit erweisen sich dagegen laut der Untersuchung die skandinavischen Länder (Schweden, Dänemark, Finnland) und die Niederlande.
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Euthanasie für Rentner in Griechenland?

18. Oktober 2015 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 4.574 2 Kommentare

Die wohl einzige zur Sanierung des Rentensystems in Griechenland noch nicht aufs Tapet gebrachte Maßnahme ist die Euthanasie für Rentner.

In jeder Gesellschaft ist die Weise, auf denen den Alten begegnet wird, ein Zeugnis ihrer Zivilisation. In dem Land jedoch, das die Zivilisation gebar, werden die Rentner also mein Vater, Dein Vater, lieber Leser, unsere Eltern – fast wie … Feinde der Gesellschaft, wie zu Lasten der Übrigen lebende Parasiten, als Wegwerf-Bürger behandelt.

Als leichte Opfer und Kollateralschäden in einem Kampf um eine nicht durchsetzbare und einseitig einnahmeorientierte Wirtschaftspolitik, die sich auf die steuerliche Plünderung und die dramatischen Einkommenskürzungen beschränkt, ohne im selben Moment irgendeinen Anreiz, irgendeine nationale Strategie, irgendeinen Konjunkturplan zu bieten.
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Das wahre Gesicht der Krise in Griechenland

13. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.555 1 Kommentar

Das Versicherungssystem wird in Griechenland das wahre Gesicht der Krise offenbaren.

In Griechenland scheinen mit zügigen Schritten die Tage zu nahen, wo das Arbeitsministerium aufgerufen sein wird, seinen Plan für das Versicherungssystem des Landes zu präsentieren.

Hätte Giorgos Katroungalos (unter der neuen SYRIZA-Regierung derzeit Minister für Arbeit, Sozialversicherungen und gesellschaftliche Solidarität) sich in der vergangenen Woche nicht nach Lima in Peru zu Begegnungen mit Vertretern des Internationalen Währungsfonds (IWF) begeben, wäre dieser Zeitraum vielleicht noch mehr beschleunigt worden.
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Wie viel die „reichen“ Rentner Griechenlands verlieren

12. Oktober 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 4.310 1 Kommentar

Rentner in Griechenland mit Bezügen von insgesamt über 1000 Euro brutto haben mit erneuten Kürzungen ihrer Renten um 10 bis zu 20 Prozent zu rechnen.

Feuer und Beil allen in Griechenland … die wagten, in ihrem Leben Versicherungsbeiträge – häufig auch bei mehr als einer Versicherungskasse und sogar obligatorisch – zu entrichten, um für ihr Alter eine bessere Rente sicherzustellen.

Die Entscheidung, der die Regierung sich zuwendet – und die praktisch die Minister bereits angekündigt haben – ist, dass die Renten bis insgesamt 1.000 Euro (brutto) „geschützt“ werden. Das bedeutet jedoch, dass alle Bezüge, die – immer auf den Gesamtbetrag der Haupt- plus Zusatzrenten bezogen – 1.000 Euro übersteigen, gekappt werden müssen – und zwar drastisch. Obwohl die Regierung von gestaffelten Kürzungen spricht, ist sicher, dass diese Staffelung zweistellige Prozentsätze umfassen wird, die ab 10% – 11% für alle beginnen, die sich im Bereich eines „Tausenders“ bewegen, und sich sogar bis zu 20% staffeln werden.
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