Hoteliers erstatten Anzeige wegen Straßenblockaden der Bauern in Griechenland

27. Januar 2010 / Aktualisiert: 26. Juni 2010 / Aufrufe: 303 Kommentare ausgeschaltet

Der Verband der Hoteliers in Magnisia hat die erste Anzeige wegen der Blockaden der Bauern auf dem nationalen Straßennetz in Griechenland erstattet. Mit Sammelklagen drohen auch Kammern und Exporteure.

Am Dienstag, dem 26. Januar 2010, wurde von Kostas Leventis, dem Vorsitzenden des Verbandes der Hoteliers in Magnisia,  „gegen jeden für die Straßensperren Verantwortlichen“ Anzeige wegen entgangener Gewinne erstattet, weil – wie er begründet – aufgrund der Blockaden auf den Straßen den Kunden der Zugang zu den Beherbergungsbetrieben der Präfektur Magnisia unmöglich gemacht wird. Wie er gegenüber dem griechischen Fernsehsender MEGA äußerte, wird der Schaden des vergangenen Wochenendes, der allein 65 der insgesamt 165 in der Präfektur betriebenen Hotelbetriebe entstanden ist, auf 500.000 Euro beziffert.
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Trinkwasser in Griechenland zunehmend mit Nitraten belastet

26. Januar 2010 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 827 Kommentare ausgeschaltet

In zahlreichen Gebieten Griechenlands ist das aus Brunnen und Bohrbrunnen gewonnene Wasser stark mit Nitraten belastetund nicht mehr als Trinkwasser nutzbar.

Aufgrund der hohen Nitratbelastung als gesundheitsgefährdend eingestuft wird das Wasser aus Brunnen und Bohrungen im Gebiet von Mesogia (Attika), Kopaida (Viotia), Argolida, Thessalien, in der Ebene von Thessaloniki, in den Becken der Flüsse Pinios und Strimonas und in der Ebene von Arta. Diese Gebiete sind offiziell als hoch belastet charakterisiert.
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Verwaltungsgerichtshof weist Klage gegen Erhöhung der Kfz-Steuer in Griechenland ab

25. Januar 2010 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 1.147 1 Kommentar

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland wies die Klage gegen die Mitte 2009 per Ministerbeschluss verfügte und Oktober 2009 modifizierte Erhöhung der Kfz-Steuer ab.

Die in Rede stehende Erhöhung der Kraftfahrzeugsteuer in Griechenland war im Sommer 2009 von der damaligen Regierung Karamanlis in Kombination mit dem Programm der subventionierten Abwrackung älterer Fahrzeuge beschlossen worden. Die Steuererhöhung war mit der Finanzierung der Subventionen für das Abwrackprogramm und eventueller anschließender Fahrzeugneukäufe begründet worden. Da das griechische Parlament zu diesem Zeitpunkt bereits geschlossen worden war, sollte die Bestätigung der Steuererhöhung durch das Parlament nach der parlamentarischen Sommerpause erfolgen.
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Protest der Bauern in Griechenland eskaliert zur Revolte

25. Januar 2010 / Aktualisiert: 25. Januar 2010 / Aufrufe: 1.974 Kommentare ausgeschaltet

Der Protest der Bauern in Griechenland eskaliert zu einer offenen Revolte gegen den Staat. Ausschreitungen, Rechtlosigkeit und faktische Geiselnahmen prägen das aktuelle Geschehen.

Nach den aus Sicht der Vertreter griechischer Bauern erfolglos verlaufenen Verhandlungen mit Ministern und Funktionären der Regierung in Griechenland signalisieren die – sei es auch nach wie vor tief zerstrittenen – tonangebenden Organe und Rädelsführer der Bewegung unmissverständlich, ihre Forderungen ohne Rücksicht auf jegliche wie auch immer geartete politischen und volkswirtschaftlichen Konsequenzen stur durchsetzen zu wollen. So wurden bezeichnenderweise selbst völlig irrsinnige Forderungen wie beispielsweise die Zahlung einer „Unterstützung“ von 15.000 Euro pro landwirtschaftliche Produktionseinheit gestellt.
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Schneefälle, Stürme und Frost in Griechenland

24. Januar 2010 / Aktualisiert: 25. Januar 2010 / Aufrufe: 568 Kommentare ausgeschaltet

Seit Ende vergangener Woche herrschen in ganz Griechenland niedrige Temperaturen und im Norden sogar Frost. Die gebietsweise starken Schneefällen erschweren in einigen Regionen den Straßenverkehr

Auf etlichen Strecken in höheren Lagen und auf Landstraßen auch in Westmakedonien sind Schneeketten erforderlich, da nach den Schneefällen der vergangenen Tage in Kombination mit den niedrigen Temperaturen die Fahrbahnen streckenweise vereist sind.

Schneeketten sind nach Angaben der Polizei auf dem Abschnitt der Nationalstraße Grevena – Vasilitsa ab Kilometer 35 bis 45 sowie auch an anderen Stellen des Straßennetzes der Präfektur Grevena, auf dem Abschnitt ab Kilometer 18 bis 28 der Straße Kastoria – Florina (über Vitsi), bei Kozani – Florina im Gebiet von Eordea sowie auch auf etlichen Abschnitten des Verkehrsnetzes der Präfektur Florina erforderlich.
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Rektorin in Griechenland wegen Fremdsprachenunterricht freigesprochen

23. Januar 2010 / Aktualisiert: 16. August 2011 / Aufrufe: 411 Kommentare ausgeschaltet

Die Einzelrichterkammer des Strafgerichts Athen in Griechenland sprach die ehemalige Rektorin der Hauptschule 132 in Athen von der Anklage frei, Kindern von Einwanderern gesetzeswidrig Unterricht in deren Muttersprache erteilt zu haben.

Gegen die Lehrerin war ein Prozess angestrengt worden, weil sie in dem Zeitraum 2004 – 2007 ohne die erforderliche Genehmigung des zuständigen Amtes an den Nachmittagen einen Raum der Hauptschule genutzt hatte, um dort den Kindern ausländischer Einwanderer Unterricht in deren Muttersprache (Albanisch und Arabisch) zu erteilen.
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Erneut Erdbeben bei Nafpaktos und Patras in Griechenland

22. Januar 2010 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 564 Kommentare ausgeschaltet

Am 22. Januar 2010 ereignete sich ein stärkeres Erdbeben von 5,1 Richter bei Nafpaktos in Griechenland. Etwas später wurde ein Beben von 4,8 Richter bei Patras verzeichnet.

Das Beben mit einer Stärke von 5,1 Punkten auf der Richter-Skala ereignete sich gegen 3 Uhr am Morgen des Freitags nordöstlich des Ortes Nafpaktos in Südgriechenland. Die Erschütterung wurde in weitem Umkreis sowohl auf dem Festland als auch der Peleponnes wahrgenommen. Dem Erdstoß folgten zahlreiche Nachbeben. Laut den Angaben des Geodynamischen Instituts der Sternwarte Athen lag das Epizentrum des Erdbeben wieder bei Efpalio in der Präfektur Fokida, wo bereits am vergangenen Montag (18. Januar 2010) ein Beben mit einer Stärke von 5,2 Richter verzeichnet worden war.
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101 Tote wegen Schweinegrippe in Griechenland

21. Januar 2010 / Aktualisiert: 22. Januar 2010 / Aufrufe: 276 Kommentare ausgeschaltet

Das griechische Gesundheitsministerium gab den Tod eines mit dem Virus H1N1 infizierten 59-jährigen Mannes bekannt. Insgesamt sind in Griechenland bisher 101 Menschen an der Schweinegrippe gestorben.

Wie verlautbar wurde, litt der 59-Jährige an einer Krebserkrankung und verstarb nach der Infektion mit der Schweinegrippe schließlich an den eingetretenen Komplikationen.

Die Ausbreitung der Neuen Grippe in Griechenland wird in dem letzten Bericht des Zentrums für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (KEELPNO) als inzwischen eindeutig rückläufig, jedoch keinesfalls unerheblich eingestuft. Während der vergangenen Woche wurden 361 neue Erkrankungsfälle verzeichnet, womit sich die Anzahl der offiziell erfassten an der Schweinegrippe erkrankten Personen auf 17.027 beläuft.
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Bauern blockieren Grenzen und Straßen in Griechenland

21. Januar 2010 / Aktualisiert: 22. Januar 2010 / Aufrufe: 380 Kommentare ausgeschaltet

Trotz aller Bemühungen der Regierung eskalieren in Griechenland die Protestbewegungen der griechischen Bauern, die inzwischen fast alle Grenzübergänge sowie zahlreiche Straßen und neuralgische Verkehrswege blockieren.

Obwohl die Regierung zu einem auf den 25. und 26. Januar 2010 angesetzten öffentlichen Dialog im Athener Ausstellungs- und Kongresszentrum „Zappio“ aufruft, blockieren griechische Bauern immer mehr Straßen und verkehrstechnische Knotenpunkte.

Blockaden bestehen unter anderem seit Tagen an den Grenzübergängen nach Bulgarien und der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Makedonien, womit der internationale Transitverkehr praktisch zum Erliegen gebracht wurde. Insbesondere an dem Grenzübergang „Promachonas“ sind inzwischen sowohl auf griechischer als auch bulgarischer Seite etliche hundert Lastwagen eingeschlossen, deren Fahrer nicht einmal ihre elementaren Bedürfnisse zu befriedigen in der Lage sind – von allen übrigen Aspekten ganz zu schweigen.
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Erdbeben bei Kalamata in Griechenland

21. Januar 2010 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 1.197 Kommentare ausgeschaltet

Am Mittwoch, dem 20. Januar 2010, erschütterte ein leichteres Erdbeben das Gebiet bei Kalamata in Griechenland.  Personen- oder Sachschäden wurden nicht gemeldet.

Das Beben mit einer Stärke von 4,1 auf der Richterskala ereignete sich am Mittwochabend kurz vor 19 Uhr Ortszeit und hatte sein Zentrum nördlich von Kalamata in dem Gebiet Meligala in Messinien auf der Halbinsel Peleponnes.

Nach Einschätzung der Seismologen ist die Erschütterung der üblichen seismologischen Aktivität in dem Gebiet zuzurechnen und steht nicht mit dem stärkeren Erdbeben bei Nafpaktos in Zusammenhang, welches am vergangenen Montag (18. Januar 2010) mit einer Stärke von 5,2 Richter das Gebiet von Fokida erschüttert und unter anderem in der Präfektur Etoloarkania zu Erdrutschen geführt hatte.

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