Straßenblockaden der Bauern in Griechenland kosten Unternehmen in Thessaloniki eine halbe Milliarde Euro

28. Januar 2010 / Aufrufe: 362 Kommentare ausgeschaltet

Die Straßenblockaden der protestierenden Bauern in Griechenland haben die bei der IHK Thessaloniki registrierten Unternehmen bisher fast eine halbe Milliarde Euro gekostet. Diese Angabe geht aus einer Untersuchung der Industrie- und Handelskammer Thessaloniki hervor, welche von dem Unternehmen „Palmos Analysis“ mittels eines strukturierten Fragenkatalogs durchgeführt wurde.

Gemäß dem Ergebnis der Erhebung geben 83% der befragten Unternehmen an, dass die Proteste der Bauern und die an zahlreichen Punkten des nationalen Straßennetzes errichteten Verkehrsblockaden sich auf ihren Geschäftsbetrieb ausgewirkt haben. Die insgesamt für die befragten Unternehmen durch die Proteste verursachte wirtschaftliche Belastung beläuft sich auf durchschnittlich jeweils 20.000 Euro, was auf die Summe aller Mitglieder der IHK Thessaloniki hochgerechnet einen wirtschaftlichen Gesamtschaden von bisher etwa 440 Millionen Euro bedeutet.
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Beinahe Zugunglück an Grenzstation Promachonas in Griechenland

27. Januar 2010 / Aufrufe: 335 Kommentare ausgeschaltet

An der griechisch-bulgarischen Grenzstation Promachonas der Präfektur Serres in Griechenland wurde in letzter Minute die Kollision eines Güterzuges mit auf den Gleisen abgestellten Traktoren demonstrierender griechischer Bauern vermieden.

Die Situation ergab sich, als am Mittwoch, dem 27. Januar 2010, demonstrierende griechische Bauern, welche in dem Gebiet seit Tagen den Straßenverkehr unterbrochen haben, willkürlich einige ihrer Traktoren auf die Gleise der Eisenbahnlinie stellten, ohne vorher weder offiziell den Stationsvorsteher informiert noch den konkreten Zeitpunkt der geplanten Blockierung der Eisenbahnstrecke mitgeteilt zu haben.
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Blockade am Hafen Igoumenitsa in Griechenland aufgehoben

27. Januar 2010 / Aktualisiert: 27. Januar 2010 / Aufrufe: 443 Kommentare ausgeschaltet

Die protestierenden griechischen Bauern haben die Blockade am Hafen von Igoumenitsa in Griechenland aufgehoben und ihre Traktoren aus dem Hafenbereich abgezogen.

Der Koordinationsausschuss der Bauern in Igoumenitsa beschloss im Laufe des Dienstag, dem 26. Januar 2010, die Blockade des griechischen Fährhafens Igoumenitsa bis auf weiteres aufzuheben und die Traktoren aus dem Hafenbereich abzuziehen. Sowohl die Zufahrt zu Hafen und Fährschiffen als als auch die Ausfahrt eintreffender Fahrzeuge ist inzwischen wieder ohne Behinderungen möglich.
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Hoteliers erstatten Anzeige wegen Straßenblockaden der Bauern in Griechenland

27. Januar 2010 / Aktualisiert: 26. Juni 2010 / Aufrufe: 303 Kommentare ausgeschaltet

Der Verband der Hoteliers in Magnisia hat die erste Anzeige wegen der Blockaden der Bauern auf dem nationalen Straßennetz in Griechenland erstattet. Mit Sammelklagen drohen auch Kammern und Exporteure.

Am Dienstag, dem 26. Januar 2010, wurde von Kostas Leventis, dem Vorsitzenden des Verbandes der Hoteliers in Magnisia,  „gegen jeden für die Straßensperren Verantwortlichen“ Anzeige wegen entgangener Gewinne erstattet, weil – wie er begründet – aufgrund der Blockaden auf den Straßen den Kunden der Zugang zu den Beherbergungsbetrieben der Präfektur Magnisia unmöglich gemacht wird. Wie er gegenüber dem griechischen Fernsehsender MEGA äußerte, wird der Schaden des vergangenen Wochenendes, der allein 65 der insgesamt 165 in der Präfektur betriebenen Hotelbetriebe entstanden ist, auf 500.000 Euro beziffert.
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Trinkwasser in Griechenland zunehmend mit Nitraten belastet

26. Januar 2010 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 827 Kommentare ausgeschaltet

In zahlreichen Gebieten Griechenlands ist das aus Brunnen und Bohrbrunnen gewonnene Wasser stark mit Nitraten belastetund nicht mehr als Trinkwasser nutzbar.

Aufgrund der hohen Nitratbelastung als gesundheitsgefährdend eingestuft wird das Wasser aus Brunnen und Bohrungen im Gebiet von Mesogia (Attika), Kopaida (Viotia), Argolida, Thessalien, in der Ebene von Thessaloniki, in den Becken der Flüsse Pinios und Strimonas und in der Ebene von Arta. Diese Gebiete sind offiziell als hoch belastet charakterisiert.
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Verwaltungsgerichtshof weist Klage gegen Erhöhung der Kfz-Steuer in Griechenland ab

25. Januar 2010 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 1.147 1 Kommentar

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland wies die Klage gegen die Mitte 2009 per Ministerbeschluss verfügte und Oktober 2009 modifizierte Erhöhung der Kfz-Steuer ab.

Die in Rede stehende Erhöhung der Kraftfahrzeugsteuer in Griechenland war im Sommer 2009 von der damaligen Regierung Karamanlis in Kombination mit dem Programm der subventionierten Abwrackung älterer Fahrzeuge beschlossen worden. Die Steuererhöhung war mit der Finanzierung der Subventionen für das Abwrackprogramm und eventueller anschließender Fahrzeugneukäufe begründet worden. Da das griechische Parlament zu diesem Zeitpunkt bereits geschlossen worden war, sollte die Bestätigung der Steuererhöhung durch das Parlament nach der parlamentarischen Sommerpause erfolgen.
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Protest der Bauern in Griechenland eskaliert zur Revolte

25. Januar 2010 / Aktualisiert: 25. Januar 2010 / Aufrufe: 1.967 Kommentare ausgeschaltet

Der Protest der Bauern in Griechenland eskaliert zu einer offenen Revolte gegen den Staat. Ausschreitungen, Rechtlosigkeit und faktische Geiselnahmen prägen das aktuelle Geschehen.

Nach den aus Sicht der Vertreter griechischer Bauern erfolglos verlaufenen Verhandlungen mit Ministern und Funktionären der Regierung in Griechenland signalisieren die – sei es auch nach wie vor tief zerstrittenen – tonangebenden Organe und Rädelsführer der Bewegung unmissverständlich, ihre Forderungen ohne Rücksicht auf jegliche wie auch immer geartete politischen und volkswirtschaftlichen Konsequenzen stur durchsetzen zu wollen. So wurden bezeichnenderweise selbst völlig irrsinnige Forderungen wie beispielsweise die Zahlung einer „Unterstützung“ von 15.000 Euro pro landwirtschaftliche Produktionseinheit gestellt.
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Schneefälle, Stürme und Frost in Griechenland

24. Januar 2010 / Aktualisiert: 25. Januar 2010 / Aufrufe: 565 Kommentare ausgeschaltet

Seit Ende vergangener Woche herrschen in ganz Griechenland niedrige Temperaturen und im Norden sogar Frost. Die gebietsweise starken Schneefällen erschweren in einigen Regionen den Straßenverkehr

Auf etlichen Strecken in höheren Lagen und auf Landstraßen auch in Westmakedonien sind Schneeketten erforderlich, da nach den Schneefällen der vergangenen Tage in Kombination mit den niedrigen Temperaturen die Fahrbahnen streckenweise vereist sind.

Schneeketten sind nach Angaben der Polizei auf dem Abschnitt der Nationalstraße Grevena – Vasilitsa ab Kilometer 35 bis 45 sowie auch an anderen Stellen des Straßennetzes der Präfektur Grevena, auf dem Abschnitt ab Kilometer 18 bis 28 der Straße Kastoria – Florina (über Vitsi), bei Kozani – Florina im Gebiet von Eordea sowie auch auf etlichen Abschnitten des Verkehrsnetzes der Präfektur Florina erforderlich.
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Rektorin in Griechenland wegen Fremdsprachenunterricht freigesprochen

23. Januar 2010 / Aktualisiert: 16. August 2011 / Aufrufe: 408 Kommentare ausgeschaltet

Die Einzelrichterkammer des Strafgerichts Athen in Griechenland sprach die ehemalige Rektorin der Hauptschule 132 in Athen von der Anklage frei, Kindern von Einwanderern gesetzeswidrig Unterricht in deren Muttersprache erteilt zu haben.

Gegen die Lehrerin war ein Prozess angestrengt worden, weil sie in dem Zeitraum 2004 – 2007 ohne die erforderliche Genehmigung des zuständigen Amtes an den Nachmittagen einen Raum der Hauptschule genutzt hatte, um dort den Kindern ausländischer Einwanderer Unterricht in deren Muttersprache (Albanisch und Arabisch) zu erteilen.
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Erneut Erdbeben bei Nafpaktos und Patras in Griechenland

22. Januar 2010 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 557 Kommentare ausgeschaltet

Am 22. Januar 2010 ereignete sich ein stärkeres Erdbeben von 5,1 Richter bei Nafpaktos in Griechenland. Etwas später wurde ein Beben von 4,8 Richter bei Patras verzeichnet.

Das Beben mit einer Stärke von 5,1 Punkten auf der Richter-Skala ereignete sich gegen 3 Uhr am Morgen des Freitags nordöstlich des Ortes Nafpaktos in Südgriechenland. Die Erschütterung wurde in weitem Umkreis sowohl auf dem Festland als auch der Peleponnes wahrgenommen. Dem Erdstoß folgten zahlreiche Nachbeben. Laut den Angaben des Geodynamischen Instituts der Sternwarte Athen lag das Epizentrum des Erdbeben wieder bei Efpalio in der Präfektur Fokida, wo bereits am vergangenen Montag (18. Januar 2010) ein Beben mit einer Stärke von 5,2 Richter verzeichnet worden war.
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