Kfz-Versicherer Evropaiki Pronia AEGA in Griechenland geschlossen

2. April 2011 / Aufrufe: 988 Kommentare ausgeschaltet

Nachdem in Griechenland erneut eine Versicherungsgesellschaft schließen musste, verlieren etwa 154000 Fahrzeughalter ihren Versicherungsschutz.

Das Gremium für Kredit- und Versicherungsthemen der Griechischen Bank beschloss die endgültige Widerrufung der Lizenz der Versicherungsgesellschaft „Evropaiki Pronia AEGE“ (Ευρωπαϊκή Πρόνοια ΑΕΓΑ). Das Unternehmen war in Griechenland seit 1995 auf dem Sektor der Schadenversicherungen und insbesondere im Zweig der Kfz-Haftpflichtversicherung aktiv und verfügte gemäß einschlägigen Informationen über ein Portefeuille von rund 154.000 Kfz-Haftpflichtverträgen, was einem Gesamtmarktanteil von etwa 2% entspricht.

Laut der griechischen Tageszeitung Ta Nea führte die zuständige Dienststelle der Griechischen Bank Kontrollen der Finanzen des Unternehmens aus, dessen gesamtes Vermögen seit Februar 2011 „eingefroren“ worden war. Nachdem die Gesellschaft nicht das notwendige Kapital sicherstellen konnte, wurde der Reorganisationsplan des Unternehmens abgelehnt und die endgültige Einziehung der Lizenz beschlossen.
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Starkes Erdbeben bei Karpathos in Griechenland

1. April 2011 / Aktualisiert: 02. April 2011 / Aufrufe: 1.084 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland ereignete sich am Nachmittag des ersten April 2011 ein starkes Erdbeben im Seegebiet nahe der Insel Karpathos.

Am Freitag, dem 01. April 2011 und um 16:29 Uhr Ortszeit wurde in Griechenland eine starke seismologische Erschütterung mit einer Stärke von 6,2 Richter und einem in einer Tiefe von 60 Kilometern liegenden Epizentrum im Seegebiet etwa 55 Kilometer westlich von der Insel Karpathos (480 Kilometer südöstlich von Athen) verzeichnet.

Das Beben war von langer Dauer und auf Kreta, den Inseln der nordöstlichen Ägäis und auch im Großraum Attika deutlich spürbar. In den Gemeinden in den höheren Lagen auf Karpathos herrschte teilweise Panik, da die Einwohner ein dermaßen starkes Beben seit Jahren nicht mehr erlebt hatten. Jedenfalls wurden bisher nur kleinere Sachschäden gemeldet, wobei insbesondere auf Karpathos in zahlreichen Häusern der Hausrat beschädigt wurde.

Laut der Nachrichtenagentur Associated Press war die Erschütterung sogar in Kairo spürbar und versezte auch dort die Bevölkerung in Unruhe. Das Beben entsprang einem Gebiet wo sich die afrikanische Kontinentalplatte unter den sogenannten vulkanischen Bogen der Ägäis schiebt und von Zeit zu Zeit seismische Erschütterungen der in Rede stehenden Größenordnung auftreten. Nach Einschätzung der Seismologen folgen auf Beben wie das heutige in der Regel keine stärkeren Nachbeben.

Wissenschaftler wie beispielsweise der Leiter des Geodynamischen Instituts K. Makropoulos hatten von Anfang an nicht ausgeschlossen, dass durch das enorme Erdbeben in Japan der Ausbruch von Phänomenen in spannungsgeladenen bzw. „reifen“ seismischen Zonen durchaus beschleunigt werden könne.

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Bargeldloser Zahlungsverkehr wird in Griechenland obligatorisch

31. März 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.078 Kommentare ausgeschaltet

Ab April 2010 wird in Griechenland der Bargeldlose Zahlungsverkehr bei Geschäften zwischen Gewerbetreibenden und Privatpersonen obligatorisch.

Wie bereits in dem Beitrag Kopfsteuer, Zwangsbesteuerung und Spielgeldwährung in Griechenland berichtet wurde, sollen in Griechenland – wenn auch mit Abweichungen von den anfänglichen Zeitplänen – Barzahlungsgeschäfte weitgehend unterbunden werden. Zu dem ab 01. April 2011 in Geschäften zwischen Gewerbetreibenden und Privatpersonen (B2C)  obligatorischen bargeldlosen Zahlungsverkehr publizierte das griechische Finanzministerium am 30. März 2011 die nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegebene offizielle Bekanntmachung:

Auf Basis des Ministerbeschlusses POL.1027/09.02.2011 (Regierungsanzeiger FEK B‘ 256) sind ab dem 01. April 2011 und bis zum 31. Dezember 2011 die Quittungen / Rechnungen über den Einzelhandelsverkauf von Gütern oder die Erbringung von Dienstleistungen in einem Wert ab 3.000 € oder mehr per Bank, mittels Debit- oder Kreditkarten des Käufers der Güter oder Empfängers der Dienstleistungen, oder über Bankkonten, oder mit Schecks oder in Sonderfällen (von Geschäften) mit Bargeld zu begleichen, welches der Verkäufer innerhalb von zwei Tagen bei einer Bank einzuzahlen verpflichtet ist.

Detaillierte Informationen bietet der Beitrag Obligatorischer bargeldloser Zahlungsverkehr in Geschäften zwischen Gewerbetreibenden und Privatpersonen (B2C) in Griechenland

Griechenland eröffnet Jagd auf Schwarzfahrer in Nahverkehrsmitteln

30. März 2011 / Aufrufe: 399 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland beginnt ab April 2011 die Umsetzung der Initiative des Ministeriums für Infrastrukturen zur Bekämpfung des Schwarzfahrens in den Massenverkehrsmitteln.

Laut einem Bericht der griechischen Tageszeitung To Vima tritt ab dem 04. April 2011 die neue Sondereinheit der Kontrolleure der Athener Nahverkehrsbetriebe (OASA) ihren Dienst an. Die Kontrolleure werden uniformiert und mit Laptops ausgestattet sein, die einen direkten Datenaustausch mit dem Finanzamt ermöglichen.

Ziel der Kontrolleure sind Vorbeugung und Kontrolle„, erklärte der Generalsekretär des Ministeriums für Infrastrukturen Haris Tsiokas und enthüllte, dass das Ministerium Vereinbarungen über die Kooperation der Kontrolleure mit der Polizei und den kommunalen Ordnungshütern abgeschlossen habe. Die Kontrolleure sind demnach nicht berechtigt, selbst zu Festnahmen zu schreiten, können jedoch bei Beedarf polizeiliche Unterstützung anfordern.
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Erzeugerpreisindex in Griechenland erreicht neuen Höchststand

29. März 2011 / Aktualisiert: 09. November 2015 / Aufrufe: 420 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland erreichte der Anstieg des Erzeugerpreisindexes im Februar 2011 einen neuen Höchststand, während die allgemeine Rezession alle Befürchtungen übertrifft.

Laut den am Dienstag (29.03.2011) veröffentlichten Angaben der nationalen Statistikbehörde (ELSTAT) schnellte in Griechenland der Anstieg des Industrie-Erzeugerpreisindexes im Monat Februar 2011 auf 8,5%, gegenüber 7,3% im Januar 2011 und 6,2% im Februar 2010.

Der rasante Anstieg des Erzeugerpreisindexes in der Industrie wird hauptsächlich auf die steigenden Energiekosten zurückgeführt, die in Griechenland abgesehen von internationalen Entwicklungen speziell auch durch die mehrfachen Erhöhungen der Verbrauchs- und Umsatzsteuern zusätzlich in die Höhe getrieben wurden. Auf Jahresbasis ermittelt gab die ELSTAT für Dezember 2010 einen Anstieg des Erzeugerpreisindexes um 7,6% und für den Zeitraum März 2010 – Februar 2011 um 7% bekannt, während der Erzeugerpreisindex in dem entsprechenden vorhergegangenen Vergleichszeitraum um 4,1% gesunken war.
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Fristen für elektronische Steuererklärung 2011 in Griechenland

26. März 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 977 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland beginnen die Fristen zur Abgabe der Steuererklärungen natürlicher Personen in elektronischer Form für das Fiskaljahr 2011 zu laufen.

Das griechische Finanzministerium gab in einer Bekanntmachung vom 24. März 2011 die neuen Fristen für die elektronische Einreichung der Einkommensteuererklärungen natürlicher Personen bekannt. Die elektronische Abgabe der Steuererklärungen 2011 über das griechische Steuerportal TAXISnet, das während der vergangenen Wochen wegen technischer Arbeiten teilweise außer Betrieb war, wird ab dem 01. April 2011 möglich sein.

Es ist anzumerken, dass die elektronische Abgabe der Einkommensteuererklärung ursprünglich ab 2011 allgemein obligatorisch werden sollte. Nachdem allerdings erkennbar wurde, dass sich dieses Vorhaben noch nicht global umsetzen ließ, bleibt unter anderem für Privatpersonen die elektronische Abgabe der Steuerklärung bis auf weiteres doch optional. Außerdem wurde die Frist für die obligatorische erneute Verifizierung (siehe Wichtige Änderungen bei Steuerportal TAXISnet in Griechenland) bereits vor Mitte Dezember 2010 registrierter User des TAXISnet-Portals bis Ende 2011 verlängert, damit diese User auch weiterhin auf alle ihnen bisher zur Verfügung stehenden Funktionen des Portals zugreifen können.
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Zugverbindung Athen – Kalampaka in Griechenland wieder in Betrieb

25. März 2011 / Aufrufe: 999 Kommentare ausgeschaltet

Ab Ende März 2011 wird die Stadt Kalambaka in Griechenland wieder mit Zügen von und nach Athen an das Verbindungsnetz der Griechischen Bahn angeschlossen.

Laut einer Bekanntmachung der Bahn-Betriebsgesellschaft TRAINOSE werden ab Sonntag, dem 27. März 2011, die Personenzüge IC 47 und IC 48 wieder in den Fahrplan der griechischen Eisenbahn aufgenommen und in jeder Richtung einmal täglich die Verbindung Athen – Kalampaka – Athen bedienen.

Konkret wird IC 48 an den Zug IC 40 (Athen – Volos, Abfahrt in Athen um 15:53 Uhr) angehängt, während die Gegenrichtung Kalampaka – Athen von IC 47 bedient wird (Abfahrt in Kalampakaum 06:33 Uhr).

Die gefährlichsten Teilstrecken auf Nationalstraßen in Griechenland

25. März 2011 / Aufrufe: 639 Kommentare ausgeschaltet

Die griechische Verkehrspolizei ermahnt zu erhöhter Vorsicht auf wenigstens 10 besonders unfallträchtigen Teilstrecken des nationalen Straßennetzes in Griechenland.

In Erwartung der Ausflugswelle anlässlich des Nationalfeiertags am 25. März und dem einhergehenden verlängerten Wochenende ermahnt die Verkehrspolizei die Autofahrer zu erhöhter Aufmerksamkeit und Vorsicht auf 10 Straßenabschnitten, die auf Basis der im Jahr 2010 verzeichneten schweren Verkehrsunfälle als besonders gefährlich eingestuft werden:

  • Nationalstraße Moudania – Kassandria – Potidea (gesamte Strecke)
  • Nationalstraße Trikala – Kalampaka (gesamte Strecke)
  • Nationalstraße Antirrio – Ioannina (Kilometer 183 – 196 zwischen den Gebieten Panagia – Chani Terovou)
  • Nationalstraße Antirrio – Ioannina (Kilometer 119 – 127, Gebiet bei Mendio)
  • Nationalstraße Antirrio – Ioannina (Kilometer 6 – 10, Gebiet bei Antirrio)
  • Nationalstraße Athen – Patras (Kilometer 188 – 205, ab dem Gebiet bei Lampiri bis Rio)
  • Nationalstraße Athen – Thessaloniki (Kilometer 216 – 260, im Gebiet bei Lamia)
  • Nationalstraße Pyrgos – Kyparissia (bei Kilometer 57 im Gebiet Zacharo – Kalonero)
  • Nationalstraße Tripolis – Kalamata (Kilometer 152 – 157, Gebiet bei Tsakonas)
  • Nationalstraße Chania – Heraklion – Sitia (Kilometer 21 – 31, bei Kilometer 99, Kilometer 115 und Kilometer 121)

Wie der Präsident der Verkehrspolizei Andreas Kordolemis anführt, „sind die gefährlichsten Verstöße, welche zu Verkehrsunfällen führen, die überhöhte Geschwindigkeit, das Fahren auf der Gegenfahrbahn, die Missachtung der Vorfahrt, die Missachtung von Verkehrsampeln und die Nichtbenutzung von Sicherheitsgurten und Schutzhelmen, während signifikante Faktoren, die sich in Kombination mit den vorstehenden Gründen auswirken, auch abgefahrene Reifen und die Benutzung von Mobiltelefonen beim Fahren darstellen„.

Sommerzeit 2011 in Griechenland

22. März 2011 / Aufrufe: 380 Kommentare ausgeschaltet

Am frühen Morgen des Sonntag, dem 27. März 2011, beginnt in Griechenland die diesjährige Sommerzeit: um 03:00 Uhr Ortszeit müssen die Uhren um eine Stunde auf 04.00 vorgestellt werden. Die Periode der Sommerzeit endet wie imm am letzten Sonntag des Oktober des laufenden Jahres, der in diesem Jahr auf den 30.10.2010 fällt.

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Neue Mautstellen auf der Egnatia-Autobahn in Griechenland

21. März 2011 / Aktualisiert: 23. März 2011 / Aufrufe: 2.433 7 Kommentare

Auf der bisher weitgehend mautfreien Egnatia-Autobahn A2 – E90 in Griechenland werden auf Druck der EU demnächst sechs neue Mautstellen in Betrieb genommen.

Das Bau- und Betriebskonsortium „Egnatia Odos AG“ schreitet am 23. März 2011 zur öffentlichen Ausschreibung bezüglich neuer Mautstellen auf der Egnatia-Autobahn A2 / Europastraße E90 in Griechenland. Während der ersten Jahre werden Maut-Einnahmen in Höhe von 70 bis 90 Millionen und ab dem Jahr 2015 in Höhe von jährlich 150 Millionen Euro erwartet, die dringend zur Deckung der hohen Unterhaltskosten der geschlossenen Autostraße benötigt werden.

Neben den bereits existierenden Mautstellen bei Polymylos (Kozani) und Malgara (Thessaloniki) sollen damit über die gesamte Länge der Egnatia-Straße verteilt sechs neue Mautstationen bei Igumenitsa, Giannina, Grevena, Nymfopetra, im Gebiet des Pangeon und bei Komotini in Betrieb genommen werden. Die neuen Mautstellen werden vorerst konventioneller Art sein und so lange in Betrieb bleiben, bis das elektronische Mautsystem installiert und vollständig in Betrieb genommen ist, womit dann auch die Erhebung der Gebühren auf einer völlig anderen Basis erfolgen wird. Laut dem griechischen Ministerium für Infrastrukturen wird das elektronische Mautsystem der Egnatia-Autobahn im Jahr 2012 vollständig installiert und mit den Mautsystemen aller übrigen mautpflichtigen Nationalstraßen in Griechenland kompatibel sein.
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