Türkei instrumentalisiert Wirtschaftsflüchtlinge

10. März 2020 / Aufrufe: 389 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland beschuldigt die Türkei, Menschen zu instrumentalisieren, die definitiv keine Flüchtlinge sind.

Wie in einer Bekanntmachung des stellvertretenden Außenministers Miltiadis Varvitsiotis betont wird, beschuldigte er in einem Interview in der zentralen Nachrichtensendung des TV-Senders „Star Channel“ die Türkei eines organisierten Plans zur Instrumentalisierung von Menschen, die kein Flüchtlingsprofil aufweisen.

Er fügte sogar an, die griechische  Regierung schickte diesen ab dem ersten Moment eine unmissverständliche Botschaft, in Griechenland nicht willkommen zu sein.
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Griechenland zahl Asylanten kein Geld mehr

9. März 2020 / Aufrufe: 735 Kommentare ausgeschaltet

An Migranten, denen in Griechenland Asyl gewährt wurde, sollen fortan keine Beihilfen mehr gezahlt werden.

Griechenlands Minister für Migration und Asyl, Notis Mitarakis, sagte am 07 März 2020 beim TV-SKAI und in der Sendung „Kalimera“ des Georgios Aftias, im März 2020 sei Schluss mit den Beihilfen für alle, die Asyl bekommen haben.

Unser Ziel ist, den Berechtigten in 2 – 3 Monaten Asyl zu erteilen, und von da an stellen wir Beihilfen und Unterbringung ein, weil all dies bezaubernd wirkte, um in unser Land zu kommen und all diese Leistungen auszunutzen„, erklärte er charakteristisch.
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Griechenland arretiert illegale Eindringlinge

8. März 2020 / Aktualisiert: 07. April 2020 / Aufrufe: 442 Kommentare ausgeschaltet

Illegal nach Griechenland gelangende Eindringlinge sollen fortan in geschlossene Strukturen gebracht und abgeschoben werden.

Laut Regierungssprecher Stelios Petsas werden alle, die illegal nach Griechenland zu gelangen schaffen und danach festgenommen werden, in geschlossene Strukturen gebracht werden, die bei Athen und Serres in Gebieten nahe bei einem Flughafen entstehen sollen, wobei auch die Möglichkeit offen bleibt, Arrest- und Abschiebezentren auf unbewohnten Inseln zu schaffen.

In diese Einrichtungen werden nicht nur alle gebracht werden, die über (den Grenzfluss) Evros kommen, sondern auch jene, die mit Booten illegal auf die Inseln gelangen. Anfänglich wird ein Zentrum – Informationen führen das bei Serres an – und nötigenfalls auch das zweite (in der Region Athen) gebaut werden.

Jedenfalls hat der Rat des Gemeindeverbands Sintiki der Präfektur Serres bereits seinen strikten Einspruch gegen die Schaffung dieser Struktur zum Ausdruck gebracht.
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Griechenland ist nur ein Vorgeschmack …

7. März 2020 / Aufrufe: 782 Kommentare ausgeschaltet

Laut Bloomberg ist die Krise an den Grenzen Griechenlands zur Türkei nur ein Vorgeschmack dessen, was auf Europa zukommen könnte.

Die sich in der Türkei befindenden 3,6 Mio. Syrer stellen 2/3 der Flüchtlingsbevölkerung im Land dar. Nur wenige von diesem erschienen an den westlichen Grenzen, als Erdogan die Tore öffnete und Flüchtlingen und Migranten sagte, es stehe ihnen frei, auf die andere (sprich nach Griechenland) Seite zu gelangen.

Die europäischen Regierungen beunruhigen sich über die Entwicklungen an den griechisch-türkischen Grenzen (die auch Grenzen der EU zur Türkei sind). Jedoch befindet sich – kommentiert Bloomberg – die große Gefahr für Europa eventuell nicht dort, sondern an den südlichen Grenzen der Türkei zu Syrien.
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Griechenland soll Erdogan die Stirn bieten

6. März 2020 / Aufrufe: 441 Kommentare ausgeschaltet

Österreichs Kanzler ermutigt Premierminister Kyriakos Mitsotakis, Griechenland solle nicht vor Erdogan auf die Knie gehen.

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz betonte wenige Tage vor seiner anstehenden Begegnung mit dem griechischen Premierminister Kyriakos Mitsotakis in Wien, die Europäische Gemeinschaft müsse Griechenland gegenüber den Erpressungen Erdogans unterstützen.

In seinem Interview im TV-Netz der auflagenstärksten österreichischen Tageszeitung „Kronen Zeitung“ betont Österreichs Bundeskanzler, „das nun Wichtigste ist, dass wir Griechenland auf die bestmögliche Weise auch als Europäische Union unterstützen und eine klare Botschaft senden, uns von dem türkischen Präsidenten Reyyep Tagip Erdogan nicht erpressen zu lassen„.
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Erdogan zielt auf sich selbst

5. März 2020 / Aufrufe: 545 Kommentare ausgeschaltet

Erdogan glaubt, den Westen zu erpressen, hält die Waffe jedoch an die eigene Schläfe.

Einer der in den internationalen diplomatischen Kreisen geläufigsten „Aphorismen“ lautet, Pakistan verhandele mit dem Westen, dabei eine Waffe an den eigenen Kopf haltend.

Die Türkei hat unter Präsident Tayyip Erdogan diese einzigartige Verhandlungstechnik (weiter-) entwickelt, indem sie mit einer Pistole auf den Westen und gleichzeitig eine andere Waffe gegen die eigene Schläfe gerichtet hält.
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Arrestzentrum für illegale Migranten in Griechenland

4. März 2020 / Aufrufe: 737 1 Kommentar

Griechenland will illegale Migranten bis zu ihrer Abschiebung in Gewahrsam halten.

Nach auch den am Abend des 01 März 2020 in Griechenland von dem Regierungsrat für Auslandsangelegenheiten und Verteidigung (KYSEA) gefassten Beschlüssen wird in Nordgriechenland ein geschlossenes Arrest- und Abschiebezentrum geschaffen, wo alle illegal nach Griechenland gelangenden Flüchtlinge und Migranten konzentriert werden sollen.

Die Struktur, die das erste und einzige geschlossene Arrest- und Abschiebezentrum beherbergen wird, gehört dem griechischen Ministerium für Migrationspolitik und war eine der verfügbaren Strukturen für die Bewältigung des Flüchtlingsproblems.
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Griechenland verhinderte tausende illegale Grenzübertritte

3. März 2020 / Aufrufe: 783 1 Kommentar

In Griechenland wurden in 3 Tagen über 24000 Versuche illegaler Grenzüberschreitungen aus der Türkei verhindert.

Wie griechische Regierungsquellen mitteilen, wurden am orthodoxen Rosenmontag (02 März 2020) ab 06.00 Uhr morgens bis 18.00 Uhr nachmittags in dem Gebiet bei Evros insgesamt 4.354 Personen der illegale Zugang nach Griechenland untersagt.

In dem selben Zeitraum wurden 42 – hauptsächlich aus Afghanistan, Pakistan und Marokko stammende – illegale Migranten festgenommen.
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Schluss mit Asyl in Griechenland

2. März 2020 / Aktualisiert: 09. März 2020 / Aufrufe: 714 1 Kommentar

Angesicht des aus der Türkei gesteuerten Ansturms illegaler Migranten setzt Griechenland die Annahme ihrer Asylanträge vorläufig für einen Monat aus.

Die Lage an den Grenzen Griechenlands bleibt anormal und nach dem organisierten Versuch einer Verletzung seiner Grenzen beschloss der Regierungsrat für Auslandsangelegenheiten und Verteidigung (KYSEA) Maßnahmen zur Aufwertung der Bewachung der Landesgrenzen auf den höchsten Grad. Regierungssprecher Stelios Petsas sprach von einer asymmetrischen Bedrohung – Mobilisierung an den Grenzen auf höchster Stufe.

Nach einer mehrstündigen Sitzung am Sonntagnachmittag (01 März 2020) beschloss der KYSEA Maßnahmen zur Aufwertung der Bewachung der Grenzen auf die höchste Stufe, da die Lage an den Grenzen des Landes anormal bleibt und – wie alles zeigt – ein organisierter Plan der Türkei bezüglich einer massenhaften „Invasion“ mit dem illegalem Eindringen von Migranten nach Griechenland voll im Gang ist.
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Griechenland wanzt sich als Steueroase an

1. März 2020 / Aktualisiert: 01. März 2020 / Aufrufe: 549 Kommentare ausgeschaltet

Schwerreiche Personen können in Griechenland den Status des Steuerinländers erwerben und ihre ausländischen Einkommen ohne Nachweispflicht pauschal versteuern.

In Griechenland unterzeichneten der Staatssekretär im Finanzministerium, Apostolos Vesyropoulos, und der Leiter der Unabhängigen Behörde für Öffentlich Einnahmen (AADE), Giorgos Pitsilis, den gemeinsamen Ministerialbeschluss (KYA), der die Bedingungen und Voraussetzungen zur Anwendung einer alternativen Besteuerung von Einkommen ausländischer Herkunft natürlicher Personen vorsieht, die ihren Steuerwohnsitz nach Griechenland verlegen. (Siehe auch: Griechenland will reiche Rentner … akquirieren)

Der Beschluss wird im Regierungsanzeiger (FEK) veröffentlicht werden und die Realisierung einer Investition von mindestens 500.000 Euro für alle wirtschaftlich hoch potenten Ausländer als Voraussetzung stellen, die wählen, steuerliche Einwohner Griechenlands zu werden, wobei sie für ihre Einkommen in Griechenland (regulär) Steuern und für ihre Einkommen im Ausland einen pauschalen Steuerbetrag von jährlich 100.000 Euro zahlen.
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