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Archiv für die Kategorie ‘Immobilienwesen’

Neue Belastungen für Griechenlands Immobilienbesitzer

20. November 2017 / Aufrufe: 1.623 Kommentare ausgeschaltet

Das Jahr 2018 wird voraussichtlich rund 1 Million Eigentümern von Immobilien in Griechenland neue steuerliche Belastungen bescheren.

Die Eigentümer von Immobilien in Griechenland werden 2018 erhöhte Steuern zahlen, da die Regierung mit der Angleichung der Einheitswerte im Frühjahr 2018 auch die sogenannte Großgrund-Besitzsteuer (wörtlich: „Steuer auf großes Immobilienvermögen“ / FMAP) wiedereinführen und das Gewicht hauptsächlich auf alle verlagern wird, die Immobilien mittleren und großen Wertes haben.

Spezieller sehen die Eingriffe bei den Immobilien die Angleichung von Einheitswerten vor, womit ungefähr 1 Million Steuerpflichtige mit mittlerem und großem Immobilienvermögen aufgerufen sein werden, wegen der Angleichung der Immobilien-Einheitswerte (sprich Steuerwerte) und der Wiedereinführung der FMAP höhere Steuern zu zahlen.
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Erhöhungen bei 21 Steuern auf Immobilien in Griechenland!

2. November 2017 / Aufrufe: 2.631 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wird es 2018 bei sage und schreibe 21 Steuern und Abgaben auf Besitz und Erwerb von Immobilien zu Erhöhungen kommen.

In Griechenland wird erwartet, dass die Angleichung der sogenannten Einheitswerte an die realen Werte des Immobilienmarkts, deren Umsetzung ab dem 01-01-2018 die Regierung und die Gläubiger des Landes vereinbarten, zu Erhöhungen der Steuerwerte der in tausenden Gemeinden des Landes gelegenen Immobilien führen wird.

Gemäß den Ergebnissen der bereits von den zuständigen Dienststellen des Finanzministeriums angestellten Untersuchungen werden in vielen Gebieten des Griechenlands – hauptsächlich in urbanen Zentren, wo die Nachfrage nach Kaufimmobilien niedrig ist, das Interesse seitens Familien, Studenten, versetzter öffentlicher Bediensteter und Militärs an Mietungen jedoch weiterhin intensiv bleibt – die Einheitswerte weiterhin hinter den realen Immobilienpreisen zurückbleiben, so wie diese indirekt von den Mietpreisen bestimmt werden.
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Wohnungsmangel in Griechenland treibt Mietpreise hoch

28. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.974 Kommentare ausgeschaltet

Zunehmender Wohnungsmangel und immer populärer werdende Kurzzeitvermietungen wie über Airbnb führten zu einem imposanten Anstieg der Neubaumieten in Attika.

Der Anstieg der Kurzzeitvermietungen an Touristen über digitale Plattformen wie Airbnb in Kombination mit dem Umstand, dass in Griechenland seit etlichen Jahren keine neuen Häuser mehr gebaut werden und auch keine neuen Käufe getätigt werden, trieb die Mietpreise hoch.

In nur drei Jahren (2014 – 2017) und inmitten einer tiefen Rezession stiegen die Mieten der Neubauwohnungen in Attika um einen 30% übersteigenden Satz, wobei den größten Anstieg die wenigen Neubauimmobilien im Zentrum von Athen verzeichnen (+34,8%), einem Gebiet, wo die sprunghafte Entwicklung der Plattform für Immobilien-Kurzzeitmietungen (Airbnb) das Unterste zuoberst gekehrt hat.
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Verkauf von Wohnkrediten in Griechenland an Funds

25. Oktober 2017 / Aufrufe: 623 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Banken dürfen ab 2018 auch solche Wohnkredite an Funds verkaufen, die mit Hauptwohnungen mit einem Einheitswert von bis zu 140000 Euro besichert sind.

Für Kredite in Griechenland, die mit der Erst- / Hauptwohnung mit einem Einheitswert von bis zu 140.000 Euro verbunden sind, begann der Countdown für den Verkauf an Funds, da ab dem 01 Januar 2018 die Schutzperiode ausläuft, die im Frühjahr 2016 zwischen der griechischen Regierung und den sogenannten Institutionen vereinbart worden war.

Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass die von den griechischen Banken zwecks Bereinigung ihrer Bilanzen zum Verkauf an Funds vorgesehenen „Pakte“ sich nicht nur auf leistungsgestörte Kredite beziehen, sondern auch regulär bediente Kredite umfassen können.
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Tendenzen des Immobilienmarkts in Griechenland

24. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.240 Kommentare ausgeschaltet

Auf dem Immobilienmarkt in Griechenland wird ein zunehmendes Interesse ausländischer Investoren an Investitionsimmobilien verzeichnet.

Fast 70% der bis heute in Griechenland im Rahmen des Programms „Goldenes „Visum“ (Greek Golden Visum) an Bürger sogenannter Drittstaaten erteilten Aufenthaltsgenehmigungen stehen mit Immobilienkäufen in der Region Attika in Zusammenhang.

Spezieller beziehen sich 26,52% auf Immobilien, die im Großraum Piräus gekauft worden sind, während sich weitere 21,26% auf Immobilien im Zentrum von Athen und 20,8% auf das Gebiet Mesogia (Pallini) beziehen, wie aus der Immobilien-Konferenz „Prodexpo“ hervorgeht.
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Wohnkosten zwingen Griechenlands Bürger in die Knie

19. Oktober 2017 / Aufrufe: 984 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland sind im Vergleich zum übrigen Europa viermal mehr Haushalte durch überdimensionale Wohnkosten belastet.

Laut der jüngsten Untersuchung des Verbands der öffentlichen, genossenschaftlichen und sozialen Wohnungswirtschaft auf europäischer Ebene „Housing Europe“ hat Griechenland im Verhältnis zu den übrigen Ländern der Europäischen Union die – als prozentualer Anteil des verfügbaren Einkommens seiner Bürger ausgedrückt – größten Wohnungskosten.

Konkret ist in Griechenland der Anteil der Haushalte, die mehr als 40% ihres verfügbaren Einkommen für die Deckung von Wohnbedürfnissen aufwenden, auf fast 41% hochgeschnellt, während der europäische Durchschnitt 11,3% nicht übersteigt. Die Tendenz ist sogar kontinuierlich schlimmer werdend, da der entsprechende Anteil sich in Griechenland vor zwei Jahren noch auf 33% gestaltete.
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Die großen Opfer der ENFIA in Griechenland

31. August 2017 / Aufrufe: 1.941 Kommentare ausgeschaltet

Die großen Verlierer bei der Immobilienbesitzsteuer ENFIA in Griechenland sind auch 2017 die Eigentümer von Immobilien in sogenannten großbürgerlichen Regionen.

Alle, die das Unglück hatten, in Griechenland in einer der sogenannten großbürgerlichen Regionen eine Immobilie zu erben oder auch einfach nur ein „Dach über dem Kopf“ zu kaufen, sind diejenigen, welche die größte „Liebkosung“ der sogenannten Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) verspüren werden,

Dies trotz der Tatsache, dass speziell in diesen Lagen die Marktpreise um bis zu 40% abgestürzt sind und mittlerweile in keinerlei Zusammenhang mehr mit den fiktiven Einheitswerten stehen, mit denen sie besteuert werden.
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Griechenlands Finanzämter sollen Immobilienvermögen plündern

29. August 2017 / Aktualisiert: 08. April 2020 / Aufrufe: 2.016 2 Kommentare

Auf Druck der Gläubiger Griechenlands sollen fortan auch die Finanzämter gepfändete Immobilien zum Marktwert zur Zwangsversteigerung bringen.

In Kürze werden in Griechenland die Finanzämter beginnen, ihren Schuldnern gehörende Immobilien zum Handelswert unter den Hammer zu bringen, der meistens erheblich niedriger als der Einheitswert ist, der derzeit das Mindestgebot bei von dem Fiskus betriebenen Zwangsversteigerungen darstellt.

Innerhalb der kommenden Tagen wird auch der einschlägige Ministerialbeschluss ergehen, der den letzten und essentiellen Schritt darstellen wird, damit das Prozedere beginnt. Während also die Steuerpflichtigen insbesondere die sogenannte Einheitliche Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) weiterhin auf Basis des Einheitswerts ihrer Immobilie zahlen müssen, kann das Finanzamt im Fall einer Schuld die Immobilie zum niedrigeren Handelswert pfänden und einen entsprechenden Teil der Schuld streichen.
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Steuerbescheide zur ENFIA 2017 in Griechenland

28. August 2017 / Aufrufe: 2.214 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland ergingen die Bescheide zur diesjährigen Immobilienbesitzsteuer ENFIA.

In Griechenland wurden gemäß einer Bekanntmachung der „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) am Sonntag (27 August 2017) die Bescheide zur sogenannten „Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA) für das Jahr 2017 in das TAXISnet eingestellt.

Wie in der Bekanntmachung angeführt wird, können die Steuerpflichtigen die festgestellte Steuerschuld in ihrem TAXISnet-Account in der Sektion „Individualisierte Informierung“ unter dem Punkt „Nicht regulierte Verbindlichkeiten“ einsehen. Die detaillierten Bescheide und (Raten-) Zahlungsbenachrichtigungen wiederum lassen sich auf der neuen Internet-Präsenz der AADE unter der Sektion „Deklaration E9 / ENFIA“ aufrufen und herunterladen.
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Immobiliensteuer 2017 in Griechenland

24. August 2017 / Aufrufe: 1.999 Kommentare ausgeschaltet

Bis Ende August 2017 sollen in Griechenland über 7 Millionen Steuerpflichtigen die Bescheide zur diesjährigen Immobiliensteuer ENFIA zugehen.

In Griechenland werden ungefähr 7,4 Millionen natürliche und juristische Personen ab dem Herbst aufgefordert sein, die Einheitliche Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) für das Jahr 2017 an den Fiskus zu entrichten.

Besagte Steuer wird in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr ohne Änderungen bei dem Modus ihrer Berechnung erhoben werden. Informationen zufolge hätte die Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen (AADE) bereits vor einigen Tagen damit beginnen sollen, schrittweise die Feststellungsbescheide – Benachrichtigungen zur Zahlung der ENFIA des Jahres 2017 in den Konten einzustellen, die ungefähr 7,35 Millionen natürliche Personen und 55.000 juristische Personen im TAXISNET-System führen.
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