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Archiv für die Kategorie ‘Immobilienwesen’

Dramatische Auswirkungen der ENFIA in Griechenland

3. Februar 2018 / Aufrufe: 1.227 Kommentare ausgeschaltet

Die sogenannte Einheitliche Immobilienbesitzsteuer ENFIA hat für viele Eigentümer von Immobilien in Griechenland dramatische Auswirkungen.

Eine Untersuchung der Kapa Sesearch für Rechnung des „Panhellenischen Verbands der Immobilieneigentümer“ (POMIDA) zeigt einen signifikanten Rückgang des Anteils der Eigennutzung, ein Unvermögen zur Zahlung der – von den meisten für ungerecht gehaltenen – Immobiliensteuern, ein Bestreben der Mehrheit der Eigentümer, sich ihrer Immobilien zu entledigen, diese sogar auch zu einem niedrigeren Preis als dem Einheitswert verkaufend, und eine allgemeine Abgeneigtheit zu Investitionen auf Griechenlands Immobilienmarkt auf.

Die Untersuchung wurde anlässlich der 35-jährigen panhellenischen Jubiläums-Tagung der POMIDA durchgeführt, die am vergangenen Samstag (27 Januar 2018) im historischen Saal des alten Parlamentspalast unter Anwesenheit zahlreicher Eigentümer und Funktionäre der POMIDA aus ganz Griechenland, Repräsentanten politischer Parteien, der lokalen Selbstverwaltung und des Immobilienmarkt erfolgte.
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Kalte Dusche für Griechenlands Immobilienmarkt

2. Februar 2018 / Aufrufe: 1.425 Kommentare ausgeschaltet

Dem ungünstigsten Szenarium der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde zufolge droht dem Immobilienmarkt in Griechenland ein neuer Absturz der Preise.

In Erwartung der (Banken-) Stresstests mögen die Lichter der Öffentlichkeit auf das ungünstige Szenarium bezüglich der fundamentalen Größen der Wirtschaft Griechenlands gerichtet sein, die wirklich unangenehme Überraschung brachten jedoch die Prognosen der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) bezüglich der Immobilienpreise.

Dem wie an Bloomberg durchgesickerten ungünstigen Szenarium der EBA zufolge werden in Griechenland die Wohnungspreise in diesem Jahr (2018) um 7,3%, im nächsten Jahr um 6,7% und 2020 um 3,6%, also in den kommenden drei Jahren kumulativ um 17,6% sinken.
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Versteigerungen drohen Griechenlands Wohnungsmarkt zu sprengen

26. Januar 2018 / Aufrufe: 1.665 Kommentare ausgeschaltet

Bei Bauunternehmern und Immobilieneigentümern in Griechenland herrscht Besorgnis wegen eines möglichen neuen Zusammenbruchs der Wohnungspreise.

Zusammen mit den von der griechischen Regierung mit den Gläubigern vereinbarten (Zwangs-) Versteigerungen tausender Immobilien zieht eine Bedrohung auf, die den griechischen Immobilienmarkt in die Luft zu sprengen vermag.

Die von Griechenland eingegangene Verpflichtung, bis 2021 zu 130.000 Versteigerungen zu schreiten, und hauptsächlich der Umstand, dass allein in diesem Jahr (2018) in den nächsten 11 Monaten 10.000 Immobilien „unter den Hammer“ kommen müssen, ruft bei den Marktspezialisten Schrecken hervor. (Anmerkung: 2019 – 2021 sollen jährlich 30.000 Immobilien zur Zwangsversteigerungen gebracht werden.)
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Befreiung von Gemeindegebühren in Griechenland

17. Januar 2018 / Aufrufe: 492 Kommentare ausgeschaltet

Gemäß einer klaren gesetzlichen Bestimmungen sind in Griechenland nicht genutzte und von der Stromversorgung getrennte Immobilien von den Gemeindegebühren zu befreien.

Der sogenannte „Ombudsmann des Bürgers“ (Synigoros tou Politi / StP) in Griechenland merkt in einer von ihm ausgegebenen Informationsmitteilung an, dass das Gesetz explizit eine Befreiung nicht genutzter und nicht mit elektrischem Strom versorgter Immobilien von den Gemeindegebühren vorsieht.

Der StP fordert alle Gemeinden und Kommunen auf, „in Fällen der Einreichung der vorgesehenen rechtsverbindlichen Erklärung zu einem späteren als dem Zeitpunkt der Unterbrechung der Stromversorgung einheitlich und korrekt die Bestimmung des Artikels 5 des Gesetzes 3345/2005 anzuwenden und keine rückwirkenden Gemeindegebühren auf Immobilien zu erheben, die nicht genutzt und nicht mit elektrischen Strom versorgt werden„.
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Immobilien-Coup der Banken in Griechenland

5. Dezember 2017 / Aufrufe: 928 Kommentare ausgeschaltet

Mit dem Segen der EZB sollen Griechenlands Banken die von ihnen unter den Hammer gebrachten Immobilien zum Mindestgebotspreis selbst kaufen dürfen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in Zusammenarbeit mit den griechischen Kreditinstituten einen Plan für den Erwerb (zum Mindestgebot) und im weiteren Verlauf den Weiterverkauf der meisten Immobilien ausgearbeitet, die von Griechenlands Banken (zwangs-) versteigert werden.

Informationen zufolge haben beide Seiten die Möglichkeit erörtert, dass 75% der bis Ende 2018 zur Versteigerung gebrachten Immobilien mittels der gestatteten Taktik der sogenannten „credit bits“ (also sich mit ihren offenen Forderungen an den Versteigerungen beteiligend) bei den selbigen Banken angelangen.
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Türken investieren in Immobilien in Griechenland

2. Dezember 2017 / Aufrufe: 808 Kommentare ausgeschaltet

Immer mehr Türken kaufen aus verschiedenen Gründen Immobilien in Griechenland.

Eine Reportage der deutschen Rundfunkstation DLF aus Rhodos zeigt auf, dass Griechenland mittlerweile für viele Türken einen sicheren Investitionshafen darstellt.

Das Interesse der Türken an griechischen Immobilien ist groß. Die Gründe variieren und beruhen entweder auf der politischen Instabilität in der Türkei oder den Beunruhigen über die Stabilität der türkischen Lira oder einfach auch nur dem Umstand, dass Griechenland den Türken sehr gefällt.
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Hohe Strafen für Kurzzeitvermietungen in Griechenland

26. November 2017 / Aufrufe: 1.528 Kommentare ausgeschaltet

Eigentümer von Immobilien in Griechenland, die nicht den neuen Bestimmungen über Kurzzeitvermietungen a la Airbnb entsprechen, drohen drakonische Geldstrafen.

Ein von dem Leiter der „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) in Griechenland, Giorgos Pitsilis, unterzeichneter Beschluss sieht gigantische Geldstrafen für die Eigentümer von Immobilien vor, die sich nicht an die Verpflichtungen bezüglich der Deklarierung im Rahmen der sogenannten Sharing-Wirtschaft – a là Airnbn –  realisierter Kurzzeitvermietungen halten.

Gemäß dem in dem besagten Beschluss Angeführten wird dem jeweiligen Eigentümer / Verwalter für jeden Verstoß eine eigenständige Verwaltungsstrafe in Höhe von 5.000 Euro auferlegt werden.
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Neue Belastungen für Griechenlands Immobilienbesitzer

20. November 2017 / Aufrufe: 1.504 Kommentare ausgeschaltet

Das Jahr 2018 wird voraussichtlich rund 1 Million Eigentümern von Immobilien in Griechenland neue steuerliche Belastungen bescheren.

Die Eigentümer von Immobilien in Griechenland werden 2018 erhöhte Steuern zahlen, da die Regierung mit der Angleichung der Einheitswerte im Frühjahr 2018 auch die sogenannte Großgrund-Besitzsteuer (wörtlich: „Steuer auf großes Immobilienvermögen“ / FMAP) wiedereinführen und das Gewicht hauptsächlich auf alle verlagern wird, die Immobilien mittleren und großen Wertes haben.

Spezieller sehen die Eingriffe bei den Immobilien die Angleichung von Einheitswerten vor, womit ungefähr 1 Million Steuerpflichtige mit mittlerem und großem Immobilienvermögen aufgerufen sein werden, wegen der Angleichung der Immobilien-Einheitswerte (sprich Steuerwerte) und der Wiedereinführung der FMAP höhere Steuern zu zahlen.
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Erhöhungen bei 21 Steuern auf Immobilien in Griechenland!

2. November 2017 / Aufrufe: 2.324 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wird es 2018 bei sage und schreibe 21 Steuern und Abgaben auf Besitz und Erwerb von Immobilien zu Erhöhungen kommen.

In Griechenland wird erwartet, dass die Angleichung der sogenannten Einheitswerte an die realen Werte des Immobilienmarkts, deren Umsetzung ab dem 01-01-2018 die Regierung und die Gläubiger des Landes vereinbarten, zu Erhöhungen der Steuerwerte der in tausenden Gemeinden des Landes gelegenen Immobilien führen wird.

Gemäß den Ergebnissen der bereits von den zuständigen Dienststellen des Finanzministeriums angestellten Untersuchungen werden in vielen Gebieten des Griechenlands – hauptsächlich in urbanen Zentren, wo die Nachfrage nach Kaufimmobilien niedrig ist, das Interesse seitens Familien, Studenten, versetzter öffentlicher Bediensteter und Militärs an Mietungen jedoch weiterhin intensiv bleibt – die Einheitswerte weiterhin hinter den realen Immobilienpreisen zurückbleiben, so wie diese indirekt von den Mietpreisen bestimmt werden.
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Wohnungsmangel in Griechenland treibt Mietpreise hoch

28. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.673 Kommentare ausgeschaltet

Zunehmender Wohnungsmangel und immer populärer werdende Kurzzeitvermietungen wie über Airbnb führten zu einem imposanten Anstieg der Neubaumieten in Attika.

Der Anstieg der Kurzzeitvermietungen an Touristen über digitale Plattformen wie Airbnb in Kombination mit dem Umstand, dass in Griechenland seit etlichen Jahren keine neuen Häuser mehr gebaut werden und auch keine neuen Käufe getätigt werden, trieb die Mietpreise hoch.

In nur drei Jahren (2014 – 2017) und inmitten einer tiefen Rezession stiegen die Mieten der Neubauwohnungen in Attika um einen 30% übersteigenden Satz, wobei den größten Anstieg die wenigen Neubauimmobilien im Zentrum von Athen verzeichnen (+34,8%), einem Gebiet, wo die sprunghafte Entwicklung der Plattform für Immobilien-Kurzzeitmietungen (Airbnb) das Unterste zuoberst gekehrt hat.
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