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Archiv für die Kategorie ‘Immobilienwesen’

Regulierung illegaler Immobilien-Nutzung in Griechenland bis Ende 2011

26. Juli 2011 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 433 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde die Juni 2011 ausgelaufene Frist für die Regulierung rechtswidriger Änderungen der Nutzung von Immobilien bis Ende 2011 verlängert.

Die Ende Juni 2011 ausgelaufene Frist für die Einreichung der Unterlagen, welche die Eigentümer von Immobilien in Griechenland oder deren rechtmäßig bevollmächtigte Vertreter bei den zuständigen Bauämtern einreichen müssen, um die „Regulierung“ rechtswidriger Nutzungsänderungen zu beantragen, wurde bis zum 31. Dezember 2011 verlängert.

Die entsprechende Regelung, die in den Gesetzentwurfs des Entwicklungsministeriums über die Funktion der Energiemärkte aufgenommen und am 22. Juli 2011 dem Parlament vorgelegt wurde, sieht ebenfalls die Verlängerung der Frist zur Entrichtung der ersten Rate der festgestellten Strafgebühren für alle bereits eingereichten Anträge bis Ende 2011 vor (diese Frist war ursprünglich bis Ende Oktober 2011 angesetzt).

(Quelle: Ethnos)

Weitere Informationen bietet der Beitrag Nachfrist für Regulierung rechtswidriger Immobiliennutzung in Griechenland.

Energieausweispflicht für Mietimmobilien in Griechenland verschoben

10. Juli 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 434 Kommentare ausgeschaltet

Die Verpflichtung zur Vorlage eines Energieausweises bei der Vermietung von Immobilien in Griechenland wurde um sechs Monate auf Anfang 2012 verschoben.

Das griechische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) gab einen sechsmonatigen Aufschub für die obligatorische Vorlage eines Energieausweises bei der Vermietungen von Immobilien bekannt. Die Energiepass-Pflicht für Neuvermietungen beginnt somit erst am 09. Januar 2012 und nicht wie anfänglich geplant am 09. Juli 2011. (Für Immobilienverkäufe ist die Vorlage eine Energiezertifikats bzw. Gebäudepasses allerding schon seit Januar 2011 obligatorisch.)

Das Ministerium erinnert in seiner einschlägigen Bekanntmachung daran, dass bezüglich der Energiebilanz von Gebäuden mit der Energiebilanzordnung (KENAK) bereits ein vollendeter gesetzlicher Rahmen geschaffen wurde, der erfolgreich seit Anfang Oktober 2010 zur Anwendung kommt, während seit dem 09. Januar 2011 die Ausstellung eines Energieausweises durch einen „Energie-Inspektor“ für alle Immobilienkaufgeschäfte und für Abschlüsse neuer Mietverträge über die Vermietung eigenständiger Gebäude aller Kategorien und Nutzungsarten mit einer Fläche von über 50 Quadratmetern obligatorisch ist.
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Immobilienpreise in populären Urlaubsgebieten in Griechenland

5. Juni 2011 / Aktualisiert: 05. Juni 2014 / Aufrufe: 5.272 7 Kommentare

Die wirtschaftliche Krise hat in Griechenland den Immobilienmarkt erheblich beeinflusst und in manchen populären Regionen zu erheblichen Preisnachlässen geführt.

Die wirtschaftliche Krise hat den Markt für Ferienwohnungen in Griechenland hart getroffen, die aktuellen Preise gestalten sich im Durchschnitt um 15 – 25 Prozent niedriger als im Jahr 2010. Insider des Immobilienmarkts sind sich einig, dass die explosive Mischung aus einerseits dem rapiden Rückgang der Nachfrage infolge der Wirtschaftskrise und andererseits des großen Angebots im Nachhall der hohen Bebauungsraten der letzten Jahre zu erheblichen Problemen auf den Immobilienmärkten etlicher Inseln und anderer populärer Regionen geführt haben.

Das im Ausland herrschende negative Bild der griechischen Wirtschaft hat ebenfalls etliche ausländische Kaufinteressenten entmutigt und dazu veranlasst, vor jedem weiteren Zug erst einmal die Klärung der Lage abzuwarten. Marktkenner sind jedoch zuversichtlich, dass sich das Interesse an dem Erwerb hauptsächlich von Ferienwohnungen in den Einzugsgebieten von Athen und Thessaloniki, aber auch auf den ionischen Inseln und den Inseln der Ägäis wieder beleben wird.
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Immobilien-Schnäppchen auf Rhodos in Griechenland

20. Mai 2011 / Aktualisiert: 05. Juni 2014 / Aufrufe: 1.886 Kommentare ausgeschaltet

Gemäß dem Marktbericht Rhodos 2011 der Maklerfirma Engel & Völkers bieten sich auf Rhodos in Griechenland interessante Möglichkeiten zu Investitionen in hochwertige Wohnimmobilien.

Laut Engels & Völkers gibt es in Griechenland manche ausländischen Käufer, die von den gesunkenen Immobilienpreisen profitieren wollen. Interessanterweise verzeichneten die Engel & Völkers Shops bereits ab den Wintermonaten 2010/2011 einen deutlichen Anstieg der Nachfrage für hochwertige Wohnimmobilien. Nachdem seit Mitte 2009 die Eigentümer von Immobilien in Griechenland gefordert waren, ihre Preisvorstellungen den aktuellen Marktverhältnissen anzupassen, sei speziell auf der Ägäis- bzw. Dodekanes-Insel Rhodos nach einer über zweijährigen Pause auf dem Immobilienmarkt nun wieder ein steigender Optimismus nachvollziehbar.

Insgesamt sanken laut dem Bericht während der letzten Zeit die Immobilienpreise je nach Gebiet und Lage um 5 – 30 Prozent. Abgesehen von Einzelfällen wie beispielsweise bei Notverkäufen sei aktuell kaum noch mit einem weiteren Preisverfall, sondern eher mit der Stabilisierung der Immobilienpreise auf dem derzeitigen Niveau zu rechnen, welches den Marktverhältnissen vor sechs oder sieben Jahren entspricht.

Investition in Immobilien auf Rhodos in Griechenland

Hinsichtlich langfristig orientierter Investitionen kommt der Marktbericht Rhodos 2011 zu dem Schluss, dass sich speziell auf der Insel Rhodos ein vielversprechendes Potential abzeichne, da hier unter anderem auf dem Sektor des Tourismus im Gegensatz zu anderen Inseln, welche Einbrüche von bis zu 15% hinnehmen mussten, im Jahr 2010 die Zahl der Besucher um fast 9% anstieg (Handelsblatt, März 2011). Dank der kontinuierlichen Verbesserung der Infrastrukturen auf Rhodos seien die Prognosen für das Jahr 2011 sogar erneut nach oben korrigiert worden.

Ausführliche Informationen nebst aktuellen Richtwerten für Immobilienpreise auf Rhodos in Griechenland bietet der Marktbericht Rhodos 2011 von Engels & Völkers (PDF, ca. 4,5 MB).

Geheimdienstbericht über das Ghetto im Zentrum von Athen in Griechenland

15. Mai 2011 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 2.360 Kommentare ausgeschaltet

Ein geheimer Report des staatlichen Geheimdienstes in Griechenland deckt die kriminellen Aktivitäten der Immigranten-Schlepper und Schieberbanden im Zentrum von Athen auf.

Laut einem bisher geheim gehaltenen Untersuchungsbericht des griechischen Geheimdienstes (EYP), der inzwischen der politischen Führung des Ministeriums für Bürgerschutz (vormals Ministerium für öffentliche Sicherheit) vorliegt, wird die Not der illegalen Immigranten von einem weitläufigen Kreis ausgenutzt, um ein Heer billigster Arbeitskräfte zu rekrutieren und seine globalen Ziele in den Aufnahmeländern zu erreichen.

In den Ghettos lassen sich Strafflüchtlinge, illegale Produkte, Ausbrecher und überhaupt alles verstecken, was der menschliche Verstand und die „Phantasie“ all derjenigen hervorbringen, die dieses labyrinthische Netz moderner Sklaven und deren Ausnutzer bilden. Da offensichtlich nicht jeder illegale Einwanderer über die schätzungsweise 4.000 – 5.000 Euro verfügt, die von den Schleppern gefordert werden, um ihn nach bzw. durch Griechenland zu schleusen, verbergen sich hinter dem Immigranten-Problem kriminelle Aktivitäten jede Art.

Die in Griechenland befindlichen Immigranten verbringen in ihrer Mehrheit für einen Tageslohn von 1 Euro den gesamten Tag an den Verkehrsampeln, werden mit Lastwagen zu ihren Bettelposten befördert und sind mit Mobiltelefonen (!) ausgestattet, damit die Schlepper und Schieber sie jederzeit orten können. Wer seine „Zielvorgaben“ nicht erfüllt, wird durch Drohungen und körperliche Gewalt fügig gemacht.
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Volkszählung in Griechenland auch für Immigranten Schwarzbauten Autos

4. Mai 2011 / Aufrufe: 953 Kommentare ausgeschaltet

Im Rahmen der Volkszählung 2011 werden in Griechenland erstmalig auch Daten über Immigranten, Schwarzbauten und private Kraftfahrzeuge erhoben.

Einzelheiten zur Durchführung der auf den Zeitraum 10. – 24. Mai 2011 angesetzten allgemeinen Volkszählung in Griechenland gab bei einer Pressekonferenz am Mittwoch (04. Mai 2011) der Präsident der griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) Andreas Georgiou bekannt. Wie er persönlich hervorhob, „sind die Daten für die Fassung von Beschlüssen und die Planung der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik notwendig„, und betonte parallel, dass die Volkszählung eine Verpflichtung des Landes im Rahmen der Europäischen Union sei.

Die Ergebnisse der Volkszählung sind bis zum 31. März 2014 zu veröffentlichen, Basisdaten über die Bevölkerung je Kommune und nach Geschlecht sollen jedoch bereits im Juni publiziert werden. Die Informationen über Personen und Haushalte sind absolut vertraulich, unterliegen dem Datengeheimnis und werden anonymisiert in das System eingegeben und für keinen anderen Zweck genutzt. Mit der Durchführung der Volkszählung werden insgesamt 68.000 Personen beschäftigt sein, wobei jeder Helfer 150 Haushalte übernimmt.
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Bauamt in Griechenland darf fristlos gegen Schwarzbauten vorgehen

1. Mai 2011 / Aufrufe: 885 Kommentare ausgeschaltet

Das Bauamt in Griechenland darf Schwarzbauten als illegal charakterisieren, ohne vorher eine Frist zur Erwirkung einer nachträglichen Baugenehmigung setzen zu müssen.

Die fünfte Kammer des Obersten Verwaltungsgerichtshofs in Griechenland (StE) befand mit ihrem Urteil Nr. 1167/2011, dass ein von dem Bauamt aufgenommenes Besichtigungsprotokoll zur Charakterisierung ohne Baugenehmigung errichteter Bauten als ungenehmigt auch dann rechtmäßig ist, wenn der Betroffene (Bauherr / Eigentümer) vorher (also vor Aufnahme des Berichts und Einleitung der entsprechenden Sanktionen) nicht benachrichtigt wird, um gegebenenfalls für die nachträgliche Erteilung einer Baugenehmigung zu sorgen.

Speziell befand das oberste Berufungsgericht ein Protokoll als rechtmäßig, das von dem Bauamt Markopoulos in Athen über die Kontrolle von Immobilien an der Straße Leoforos Vouliagmenis – Souniou bei Kalyvies aufgenommen worden war und Anbauten und bauliche Veränderungen an einem alten Wohnhaus als „schwarz“ charakterisierte, woraufhin das Bauamt nicht nur den Abriss anordnete, sondern parallel auch die entsprechenden Geldstrafen für Errichtung und Erhaltung der Schwarzbauten verhängte.

Die Gesellschaft, in deren Eigentum sich die Immobilie befand, wendete sich an die Justiz und argumentierte, dass das von dem Bauamt befolgte Verfahren nicht rechtmäßig war, da es die Gesellschaft vorher (sprich vor Aufnahme des Besichtigungsprotokolls bzw. Verhängung der Sanktionen) hätte benachrichtigen und ihr eine Frist von vier Monaten gewähren müssen, um eine (nachträgliche) Baugenehmigung zu erwirken.

Neue Baubestimmungen außerhalb von Bebauungsplänen in Griechenland

11. März 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.452 Kommentare ausgeschaltet

Parzellierung und Bebauung außerhalb von Ansiedlungen und Bebauungsplänen liegender Grundstücke in Griechenland werden insbesondere in Natura-Gebieten erheblich erschwert.

In Griechenland ratifizierte das Parlament am vergangenen Donnerstag (10.03.2011) die auf breiter Basis umstrittenen neuen Baubestimmungen, die insbesondere in Natura-2000-Gebieten die Bebauung außerhalb von Städtebauplänen und bestehenden Ansiedlungen liegender Grundstücke wenn nicht völlig verbieten, so doch zumindest rigoros einschränken. Die neuen Bestimmungen treten mit Veröffentlichung des Gesetzes im Regierungsanzeiger in Kraft und sehen unter anderem für die allgemeine Bebauung außerhalb genehmigter Bebauungspläne und bestehender Ansiedlungen liegender Grundstücke eine Fläche von wenigstens 4.000 Quadratmetern vor.

Speziell in Natura-2000-Gebieten können dagegen nur noch Grundstücke mit einer Fläche von wenigstens 10.000 Quadratmetern bebaut werden. Von dieser Regelung ausgenommen bleiben nur jene Grundstücke, die nach den bisherigen gesetzlichen Bestimmungen bereits rechtmäßig parzelliert und als bebaubar charakterisiert worden sind (also unter anderem eine Mindestfläche von 4.000 Quadratmetern aufweisen). Eine weitere Voraussetzung für die Erteilung einer Baugenehmigung besteht darin, dass abhängig von dem Zeitpunkt seiner Parzellierung das Grundstück über eine Länge von wenigstens 25 Metern oder 45 Metern an eine öffentliche bzw. gemeinschaftlich genutzte Straße angrenzt.
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Nachfrist für Regulierung rechtswidriger Immobiliennutzung in Griechenland

24. Februar 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.755 Kommentare ausgeschaltet

Die Frist für die Beantragung der Regulierung rechtswidriger Nutzungsänderungen bei Immobilien in Griechenland wurde bis Ende Juni 2011 verlängert.

Die griechische Ministerin für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) Tina Birbili gab heute (24.02.2011) die erneute Verlängerung der Frist für die Regulierung illegal erfolgter Nutzungsänderungen bei Immobilien in Griechenland bekannt. Die Frist lief ursprünglich Ende Dezember 2010 aus, wurden dann kurzfristig bis Ende Februar 2011 und nun schließlich um weitere vier Monate bis zum 30. Juni 2011 verlängert (siehe auch Regulierung illegaler Nutzungsänderung von Immobilien in Griechenland und Regelungen für Immobilien in Griechenland ab 2011).

Wie die Ministerin bei einer Pressekonferenz erklärte, beliefen sich die Einnahmen des Fiskus aus einschlägigen Deklaration im Jahr 2010 auf 106 Millionen Euro, während die Einkünfte in dem Zeitraum von Anfang Januar bis zum 22. Februar 2011 die Höhe von 57 Millionen Euro erreichten. Bisher wurden bereits über 500.000 Regulierungsanträge gestellt und die Führung des Umweltministeriums rechnet für das Jahr 2011 mit Einnahmen von über 700 Millionen Euro.
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Energieausweis für Immobilien in Griechenland ab 2011 obligatorisch

9. Januar 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.061 2 Kommentare

Ab Januar 2011 können abgesehen von diversen Ausnahmen Immobilien in Griechenland nur noch unter Vorlage eines gültigen Energieausweises verkauft oder vermietet werden.

Wie bereits im Rahmen des Artikels „Energiepass und Regelungen für Immobilien in Griechenland ab 2011“ berichtet wurde, treten ab dem 10. Januar 2011 die Bestimmungen über den obligatorischen Energieausweis – Energiepass (PEA) in Kraft. Für jede Übereignung und Übertragung einer Immobilie (Gebäude, Wohnung, Geschäftsraum usw.) ist fortan die Vorlage eines gültigen Energieausweises für die Immobilie erforderlich, da anderenfalls kein notarieller Vertrag abgeschlossen werden kann.

Für den Abschluss von Mietverträgen wird dagegen die Vorlage einer gültigen Bescheinigung über die Energiebilanz der jeweiligen Immobilie erst ab Juli 2011 zur Pflicht. Bezieht sich ein Vertragsabschluss allerdings auf die Vermietung eines gesamten Gebäudes, ist in solchen Fällen der Energiepass bereits ab 10. Januar 2011 obligatorisch beizubringen.

Von den Bestimmung ausgenommen sind bis auf weiteres Immobilienübertragungen, die im Rahmen einer elterlichen Schenkung / Zuwendung erfolgen, sowie global alle Immobilien und Eigentumseinheiten mit einer Gesamtfläche von bis zu 50 Quadratmetern und die Erneuerung / Verlängerung bereits bestehender bzw. vor dem 10. Januar abgeschlossener Mietverträge.

Ergänzende Informationen über Bestimmungen, Verfahren und Kosten (!) bietet der Artikel Energieausweis für Immobilien in Griechenland.