Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Immobilienwesen’

Immobilienpreise in Griechenland fallen weiter

1. September 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 2.446 Kommentare ausgeschaltet

Bei Eigentumswohnungen in Griechenland wurde im zweiten Quartal 2012 ein weiterer Rückgang der Preise um durchschnittlich rund 10 Prozent verzeichnet.

Um durchschnittlich 10,1% niedriger lagen im Vergleich zum 2. Quartal 2011 die Preise der Eigentumswohnungen im 2. Quartal des laufenden Jahres. Außerdem sanken auf Basis der korrigierten Daten für das gesamte Jahr 2011 die Wohnungspreise mit einem durchschnittlichen Rhythmus von 5,4% (5,4% im 1. Quartal, 5,1% im 2. Quartal, 4,6% im 3. Quartal und 6,5% im vierten Quartal), gegenüber 4,7% im Jahr 2010.

Detaillierter lag laut den Daten, welche die Griechische Bank von den Kreditinstituten sammelte, der Rückgang der Preise im 2. Quartal 2012 im Verhältnis zum entsprechenden Quartal 2011 bei 10,8% für Neubauwohnungen (mit einem Alter von bis zu 5 Jahren) und 9,7% für die Altbauwohnungen (mit einem Alter von über 5 Jahren).
Gesamten Artikel lesen »

Zwangsversteigerung von 100000 Immobilien in Griechenland

12. August 2012 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 5.237 8 Kommentare

In Griechenland sollen auf Druck der Troika 100.000 Immobilien zur Zwangsversteigerung kommen, was unweigerlich zu einem Preissturz auf dem Immobilienmarkt führen würde.

Um einen weiteren Verfall der Immobilienpreise in Griechenland zu erzwingen, fordert die Troika, 100.000 Immobilien unter den Hammer zu bringen, deren Eigentümer ihre Baukredite nicht bedienen, und drängt deshalb auf die Aufhebung des für die Banken geltenden Zwangsversteigerungsverbots. Die Banken planen von ihrer Seite, zur Bewältigung der Situation neue Kreditmodelle auf den Markt zu bringen, die allerdings alle eins gemeinsam haben: der Kreditnehmer wird sein Leben lang zahlen.

Derzeit sind bis Ende 2012 die Zwangsversteigerungen von Immobilien durch die Banken für geschuldete Beträge bis zu 200.000 Euro untersagt. Dies bedeutet, dass praktisch keine Häuser wegen Schulden aus Baukrediten unter den Hammer kommen. (Anmerkung: diese Regelung bezieht sich auf Immobilien, die als Erst- / Hauptwohnung genutzt werden.) Die Troika will jedoch nicht, dass es eine weitere Verlängerung dieses Versteigerungsverbots geben wird, was gegebenenfalls bedeuten würde, dass ab Anfang 2013 jede Art von Immobilien zu besonders niedrigen Startpreisen zur Versteigerung kommen werden.

Die derzeit im „roten Bereich“ befindlichen Immobilien werden von den Banken auf mehr als 100.000 geschätzt, während der Wert der unsicheren Baukredite 15 Mrd. Euro übersteigt. Wenn nun ungefähr 100.000 Immobilien auf den Markt kommen, wird ihr Preis auf jeden Fall zusammenbrechen und den gesamten Immobilienmarkt mitreißen.

(Quelle: Marketbeast.gr)

Entschädigung für Nutzungseinschränkung von Immobilien in Griechenland

9. August 2012 / Aktualisiert: 24. August 2018 / Aufrufe: 488 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem Urteil des Verwaltungslandgerichts Athen in Griechenland muss der Staat die Einschränkung der Nutzung von Immobilien durch Umweltschutzmaßnahmen entschädigen.

„Tief in die Tasche“ wird der griechische Fiskus zu greifen haben, um die Immobilieneigentümer zu entschädigen, welche ihr Vermögen nicht nutzen können, weil sie wegen Maßnahmen, die zum Schutz der Umwelt ergriffen werden, darin gehindert oder eingeschränkt werden, zu bauen oder eine andere (z. B. industrielle, touristische usw.) Aktivität aufzunehmen.

Signifikante Schritte in der Rechtsprechung machend akzeptiert die Justiz, dass die Ergreifung von (gesetzlichen usw.) Maßnahmen, welche das Eigentum erheblich einschränken und praktisch zu seiner Passivierung führen, dem Eigentümer das Recht verschaffen, eine Entschädigung für die Entwertung seines Vermögens zu fordern, da letzteres eingeschränkt in seinen Händen verbleibt.

Entschädigungsanspruch auch außerhalb des Bebauungsplans

Das Recht auf Entschädigung besteht auch für Immobilien in Gebieten außerhalb des Bebauungsplans (obwohl grundsätzlich nicht zur Bebauung vorgesehen), sofern die von dem Staat ergriffenen Maßnahmen die Gegebenheiten ändern und die Bauerrichtung (z. B. Wohnhaus) oder jede andere Art von Nutzung und Investition (z. B. industrielle, touristische usw.) verhindern oder einschränken, die in dem Gebiet auf Basis der bis dahin geltenden Umstände hätten entwickelt werden können.

Mit einem Beschluss, von dem erwartet wird, als kurzfristig gezündete Zeitbombe zu fungieren, befand das Verwaltungslandgericht Athen, dass der Fiskus eine Entschädigung von 821.361 Euro (nebst den gesetzlichen Zinsen für 4 Jahre) an eine Gesellschaft zahlen muss, die wegen der eingeführten gesetzlichen Maßnahmen zum Schutz der weitläufigeren Zone des Flusses Kifisos daran gehindert wurde, in der Gesamtheit ihrer Anlagen ihre (seit 30 Jahre in dem Gebiet ausgeübte) industrielle Aktivität zu entwickeln.

Das Gerichtsurteil öffnet den Weg für die Zahlung außerordentlich bedeutsamer Beträge in tausenden Fällen von Immobilien, die substantiell durch Maßnahmen des Staates gebunden wurden, welche die Möglichkeit zu ihrer Nutzung und Verwertung gemäß ihrer Bestimmung durch Maßnahmen einschränkten, welche die Bebauung untersagten oder mit strengeren Bedingungen bezüglich der Unversehrtheit, des Bebauungsfaktors usw. erschwerten.

Griechische Justiz folgt der Rechtsprechung des EuGH

Praktisch der von dem Europäischen Gerichtshof vorgezeichneten Rechtsprechung folgend akzeptiert die griechische Justiz, dass die Entschädigung auch für außerhalb des Bebauungsplans befindliche Immobilien gezahlt werden muss und damit die Argumentation des Fiskus zurückwies, in diesen Gebieten keinerlei finanzielle Befriedigung zu schulden, weil die einschränkenden Maßnahmen absolut rechtmäßig seien, da die Verfassung diese Gebiete grundsätzlich für die landwirtschaftliche, viehwirtschaftliche, forstwirtschaftliche Nutzung und die Erholung und nicht für eine urbane (bauliche) oder touristische Nutzung bestimmt.

Das Gericht akzeptiert sogar, dass der Eigentümer auch für die Nutzungen schwererer Form – wie es die industrielle ist – entschädigt werden muss, sofern der Staat diese jahrelang gestattete oder duldete und mit neuen Maßnahmen die Investition einschränkt, sie passiviert, ihre schrittweise Entfernung herbeiführt usw.

„Im Fall der Ergreifung von Maßnahmen zum Schutz der natürlichen Umwelt – betont das Verwaltungslandgericht -, welche die substantielle Entziehung der Nutzung einer Immobilie gemäß ihrer Bestimmung zum Ergebnis hat, wird direkt aus der Verfassung der Anspruch des beeinträchtigten Eigentümers geboren, dass ihm von der Verwaltung eine Entschädigung für die Entwertung seiner Immobilie wegen der Beschränkung der Möglichkeiten zu ihrer Verwertung angesichts der Tatsache gezahlt wird, dass das Eigentum weiterhin bei ihm selbst verbleibt, sei es auch eingeschränkt.“

Verwaltungslandgericht gibt Textilfirma in Metamorfosi Recht

In dem konkreten Fall gab das Verwaltungslandgericht einer Stoffverarbeitungsfirma (Färbung, Finishing usw.) Recht, die seit 30 Jahren in Metamorfosi in Betrieb war und mit dem Dekret von 1994 über den Schutz des Flusses Kifisos signifikanten Problemen begegnete, da in einer Zone, in der sich ihre Einrichtungen (zu 60%) befanden, jede industrielle Aktivität untersagt wurde, während es in der übrigen Zone erheblich einschränkende Maßnahmen gab. Parallel wurde für die Sperrzone die schrittweise Entfernung von Betriebsanlagen innerhalb von 12 Jahren (bis 2006) vorgesehen.

(Quelle: Ethnos)

Senkung der Regulierungskosten für Schwarzbauten in Griechenland

30. Juli 2012 / Aktualisiert: 25. September 2017 / Aufrufe: 2.814 4 Kommentare

In Griechenland werden zum Teil erhebliche Senkungen der Kosten der nachträglichen Regulierung ungenehmigter Bauten und Baumaßnahmen in Erwägung gezogen.

Das griechische Umweltministerium untersucht in Zusammenhang mit der nachträglichen Regulierung von Schwarzbauten drastische Senkungen bei den Geldstrafen, die in bestimmten Fällen mehr als 40% betragen. Die Senkung der Strafgelder stellt unter anderem einen Vorschlag der Technischen Industriekammer Griechenlands (TEE) dar, der bei der neuen Regierung auf fruchtbaren Boden zu fallen scheint, wobei eine solche Möglichkeit hauptsächlich im „Megaro Maximou“ von dem Premierminister positiv betrachtet wird.

Es wird eingeschätzt, dass eine mutige Senkung der Geldstrafe kommunikativ wirken und schnell warmes Geld in die öffentlichen Kassen bringen wird. Ebenfalls werden auch politische Vorteile erwartet, da dies als ein gesellschaftlich orientierter Zug erscheinen wird, der den Eigentümern von Schwarzbauten und speziell jenen mit niedrigen Einkommen eine „billige“ Lösung bietet. Schätzungen zufolge können die Einnahmen aus der Regulierung der Schwarzbauten 4 Mrd. Euro übersteigen und sogar bis zu 10 Mrd. Euro erreichen.
Gesamten Artikel lesen »

Immobilienbetrüger in Griechenland verhaftet

19. Juni 2012 / Aufrufe: 365 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wurde von der Kriminalpolizei Attika eine Bande ausgehoben, deren Mitglieder mit Immobilien-Betrügereien insgesamt 326.000 Euro ergaunert hatten.

Die Polizeibeamten verhafteten eine 26-jährige Griechin und eine 46-jährige Polin, während das dritte Mitglied der Bande, eine wegen Betrugs angeklagte 41-jährige Griechin, bereits in der Frauenhaftanstalt Korydallos in Athen inhaftiert ist.

Wie im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen festgestellt wurde, traten die beiden Griechinnen als Vertreterin der Eigentümerin einer Maisonetten-Wohnung im Athener Stadtbezirk Kyfisia gegenüber Kaufinteressenten auf, welche sie mit niedrigen Verkaufspreisen lockten und davon überzeugten, zum Kauf der Maisonette zu schreiten.

Danach verlangten und erhielten sie hohe Anzahlungen und präsentierten dabei ihre ausländische Komplizin als Eigentümerin der Maisonette. Zur Unterzeichnung der Vorverträge hatten sie die Polin mit einem gefälschten Personalausweis ausgestattet, der auf die Personendaten der tatsächlichen Eigentümerin ausgestellt war.

Bisher wurde herausgefunden, dass die Frauen auf diese Weise vier Kaufinteressenten betrogen und Anzahlungen erhalten haben, die sich auf den Betrag von 326.000 Euro belaufen, während sie versucht hatten, weitere 80.000 Euro zu ergaunern.

Bei Durchsuchungen der Wohnungen der Frauen wurden eine Pistole, 600 Euro, ein gefälschter 50-Euro-Schein, ein gefälschter griechischer und ein gefälschter polnischer Personalausweis sowie eine Kleinmenge an Drogen gefunden und beschlagnahmt.

Die beiden verhafteten Frauen wurden dem Staatsanwalt des Strafgerichts Athen vorgeführt.

(Quelle: in.gr)

Bei Abriss keine Geldbuße für Schwarzbauten in Griechenland

22. Mai 2012 / Aktualisiert: 24. September 2017 / Aufrufe: 870 2 Kommentare

Gemäß einem Urteil des Obersten Verwaltungsgerichtshofs in Griechenland kann mit dem Abriss eines Schwarzbaus die Geldstrafe für dessen Erhaltung vermieden werden.

Früher war die Deklaration eines Schwarzbaus notwendig, um ihn zu retten. Jetzt kann der freiwillige Abriss ungenehmigter Bauten die Eigentümer vor den hohen Erhaltungs-Bußgeldern retten, die sie zum Teil schon über viele Jahre verfolgen.

Laut einem Urteil des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) ist der Eigentümer eines ungenehmigten Gebäudes oder Bauwerks, der es den Behörden zum Abriss übergibt oder selbst abreißt, nicht zur Zahlung der behördlich verhängten Sonderentschädigung für den Erhalt des Schwarzbaus verpflichtet, und zwar unabhängig davon, ob er möglicherweise über viele Jahre darin gewohnt hat.

Bei Abriss entfällt rückwirkend die Geldbuße für Erhaltung des Schwarzbaus

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof befand, dass in diesem Fall der Eigentümer von der Verpflichtung zur Entrichtung der gegen ihn verhängten Sonderentschädigung unabhängig davon befreit wird, wie hoch der Betrag sein mag, weil letzterer sich auf eine über viele Jahre erfolgte Nutzung des Schwarzbaus beziehen kann.

Unter Abweisung der gegenteiligen Argumentation des Fiskus urteilte das Gericht, dass das Protokoll über die Sonderentschädigung für die Erhaltung eines Schwarzbaus rückwirkend ab dem Zeitpunkt seiner Ausstellung als nichtig gelte. Folglich wird im Fall eines Schwarzbaus (Gebäude oder sonstige Baukonstruktion) innerhalb von Wäldern, Wald- oder Aufforstungsgebieten usw. keine Entschädigung für den Erhalt des Schwarzbaus geschuldet, selbst auch nicht für den Zeitraum vor der freiwilligen Übergabe zum Abriss, wobei es nicht interessiert, wie groß dieser Zeitraum ist.

Das Höchste Gericht wies damit den Antrag des Fiskus auf Einnahme der Entschädigung für die Erhaltung eines Schwarzbaus für mehr als viereinhalb Jahre bzw. in Höhe von 39.000 Euro ab.

Der Fall

Im konkreten Fall wurde 1993 ein in der 1994 zum Aufforstungsgebiet erklärten Lage „Kamini – Kaki Thalassa“ in Keratea erstellter Schwarzbau vorgefunden und sein Abriss angeordnet. Anfang 1999 wurde ein Protokoll über die Sonderentschädigung für den zwischenzeitlichen Erhalt der ungenehmigten Bauten (Wohnhaus von 40 qm, Ummauerung und Einzäunung) ausgegeben, nachdem in der Zwischenzeit gerichtliche Beschlüsse über deren Abriss ergangen waren. Der Eigentümer verweigerte die Zahlung und übergab das Gebäude zum Abriss, und der StE akzeptierte, dass er für all die Jahre keinerlei Geldbuße zu entrichten habe.

(Quelle: Imerisia)

Zwangsräumungen in Griechenland im Express-Verfahren

30. April 2012 / Aktualisiert: 15. Juni 2016 / Aufrufe: 675 2 Kommentare

In Griechenland können säumige Mieter auch ohne Räumungsklage aus dem Mietobjekt entfernt und anhängige Mietzahlungen und Nebenkosten eingefordert werden.

Eine Anfang April 2012 in Kraft getretene Regelung des griechischen Justizministeriums sieht die Beschleunigung des Verfahrens zur Entfernung säumiger Mieter aus dem Mietobjekt und der gleichzeitigen Einforderung anhängiger Mietzahlungen und Nebenkosten vor (Art. 15 Gesetz N. 4055/2012). Auf Basis dieser Regelung können Immobilieneigentümer unter gewissen Voraussetzungen ohne Räumungsklage innerhalb von etwa 50 Tagen eine gerichtliche Anordnung der Zwangsräumung erreichen.

Auf Basis der neuen Regelung kann die gerichtliche Verfügung zur Übergabe des Mietobjekts unmittelbar ausgestellt werden, sofern der Eigentümer die notwendigen Unterlagen beibringt. Damit eine solche Verfügung erteilt wird, muss eine Verzögerung der Entrichtung der Mietzahlung vorliegen, dem Mieter innerhalb von 15 Tagen ein außergerichtliches Schreiben zugestellt worden sein und der Vermieter dem Gericht die erforderlichen Unterlagen beigebracht haben.

Immobilien-Schnäppchenjagd auf Inseln in Griechenland

10. April 2012 / Aktualisiert: 24. September 2017 / Aufrufe: 2.178 4 Kommentare

Laut der Zeitung Die Welt bietet ausländischen Investoren der Immobilienmarkt in Griechenland infolge der tiefen Wirtschaftskrise lukrative Gelegenheiten.

Eine Reportage der deutschen Zeitung „Die Welt“ mit dem Titel „Schnäppchenjagd auf den griechischen Inseln“ beschäftigte sich mit dem ansteigenden Zustrom deutscher Touristen, welche sich zur Erforschung der Möglichkeiten des Kaufs von Immobilien zu reduzierten Preisen auf die Insel Rhodos begeben.

In der Reportage wird betont, dass „für Deutsche, Österreicher und Schweizer, die von einem eigenen Haus in der sonnenverwöhnten Ägäis träumen, der Preisverfall die griechischen Immobilien attraktiv macht„. Es wird allerdings auch unterstrichen, dass „viele ebenfalls skeptisch sind, ob das Land es schaffen wird, aus der Rezession herauszukommen und in der Eurozone zu bleiben. Viele Interessenten befürchten, für die heute in eine Immobilie investierten Euros eines Tages Drachmen zu erhalten„.

(Quelle: Imerisia)

Wann in Griechenland eine Baugenehmigung nötig wird

25. März 2012 / Aufrufe: 1.547 5 Kommentare

In der neuen Bauordnung in Griechenland wird unter anderem bestimmt, für welche Bauarbeiten eine Baugenehmigung erforderlich ist und für welche nicht.

Neben zahlreichen zum Teil tiefgreifenden neuen Bestimmungen wird in der neuen griechischen Bauordnung auch neu definiert, welche Baumaßnahmen einer Baugenehmigung bedürfen, für welche Arbeiten eine Genehmigung für „Arbeiten geringen Ausmaßes“ zu beantragen ist und in welchen Fällen keine Genehmigung erforderlich ist oder / und eine einfache Informierung der zuständigen Behörden ausreicht.

Info: Wann in Griechenland eine Baugenehmigung nötig ist

Finanzamt in Griechenland nimmt Vermieter ins Visier

18. März 2012 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 517 Kommentare ausgeschaltet

Die Finanzämter in Griechenland nehmen die Mieteinnahmen von Immobilienbesitzern ins Visier und werden bei fälligen Verbindlichkeiten auch zu Mietpfändungen schreiten.

Das griechische Finanzministerium konzentriert sein Interesse auf die Mieten, welche die Eigentümer von Immobilien einnehmen, und forciert die elektronische Recherche der Mietverträge, um einerseits mögliche Schlupflöcher zur Steuerhinterziehung zu schließen und andererseits im Fall fälliger Verbindlichkeiten des Eigentümers an den Fiskus zur Pfändung seiner Mieteinnahmen zu schreiten.

Laut der Zeitung „Ta Nea“ befasst sich die Zentrale für Datenverarbeitungssysteme bereits mit einem Plan bezüglich der elektronischen Einreichung von Mietverträgen mit dem Ziel, nicht nur die Finanzämter zu entlasten, aber auch direkte „Datenabgleiche“ durchführen zu können.

(Quelle: To Vima)