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Archiv für die Kategorie ‘Immobilienwesen’

Steuerausländer und Immobilienbesitz in Griechenland

26. Dezember 2014 / Aufrufe: 3.343 Kommentare ausgeschaltet

Eigentümer von Immobilien in Griechenland unterliegen unabhängig von ihrem Wohnsitz unter anderem der Verpflichtung zur Abgabe der Immobiliendeklaration E9.

Auch im Ausland ansässige Eigentümer von Immobilien in Griechenland bzw. allgemein Inhaber dinglicher Rechte an Immobilien in Griechenland sind zur Abgabe einer Immobiliendeklaration verpflichtet, auf deren Basis unter anderem die jeweilige Veranlagung zur Immobiliensteuer (FAP, ENFIA) erfolgt.

Unter „… dem Prisma der stetigen Informierung … der wo auch immer wohnhaften Griechen …“ (und im weiteren Sinn aller betroffenen Steuerausländer) publizierte das Generalsekretariat für öffentliche Einnahmen Anfang Dezember 2014 einen kleinen Leitpfaden „bezüglich der steuerlichen Verpflichtungen, die sich aus dem Besitz von Immobilien in Griechenland ableiten„. Das Merkblatt kann über den ersten der beiden nachstehenden Verweise im Original (PDF) aufgerufen werden, der zweite Verweis führt zu einer (inoffiziellen) deutschen Übersetzung:

Relevante Beiträge:

Aussetzung der Immobilien-Zugewinnsteuer in Griechenland

21. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.005 Kommentare ausgeschaltet

Die neue sogenannte Zugewinnsteuer auf den Erlös aus dem Verkauf von Immobilien in Griechenland wird bis Ende 2016 ausgesetzt.

Die Besteuerung des – realen oder fiktiven – „Gewinns“ aus der Übertragung von Immobilien in Griechenland mit der neuen sogenannten Zugewinnsteuer in Höhe von 15% wird für zwei Jahre ausgesetzt.

Das griechische Finanzministerium gab am 19 Dezember 2014 bekannt, dass mit einer Bestimmung, die umgehend dem Parlament vorgelegt werden soll, die Aussetzung der Erhebung der Besteuerung des Zugewinns aus der Übertragung immobilen Vermögens bis zum 31 Dezember 2016 vorgesehen wird.
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Verfassungswidrige Besteuerung enteigneter Immobilien in Griechenland

19. Dezember 2014 / Aufrufe: 451 Kommentare ausgeschaltet

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland schob der verfassungswidrigen Besteuerung der Erben enteigneter Immobilien einen Riegel vor.

Das „Unterste zu oberst“ kehrte der Oberste Verwaltungsgerichtshof (StE) in Griechenland bei dem Gesetz 3842/2010, mit dem die Erben enteigneter Immobilien verpflichtet worden waren, innerhalb des Jahres 2011 umgehend die Erbschaftssteuer auch dann zu entrichten, wenn sie die Entschädigung für die Enteignung noch gar nicht erhalten hatten.

Die 2. Kammer des Obersten Kassationsgerichts urteilte, dass die Bestimmungen des strittigen Gesetzes verfassungswidrig sind, verwies das Thema jedoch wegen der Verfassungswidrigkeit und Signifikanz zur endgültigen Beurteilung an den Senat des StE. Es sei angemerkt, dass mit dem Gesetz 3842/2010 der gesetzliche Rahmen „umgekrempelt“ wurde, der seit 1923 für die Besteuerung der Erben einer im Verfahren der Enteignung befindlichen Immobilie galt.
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Übertragung von Immobilien in Griechenland

24. November 2014 / Aktualisiert: 18. Februar 2018 / Aufrufe: 868 Kommentare ausgeschaltet

Seit 2014 unterliegen Verkäufer von Immobilien in Griechenland neuen Verpflichtungen und werden mit einer Zugewinnsteuer in Höhe von 15 Prozent zur Kasse gebeten.

Seit Anfang 2014 unterliegen in Griechenland natürliche Personen bei jeder Übertragung immobilen Vermögens oder dinglicher Rechte an einer Immobilie neuen signifikanten Verpflichtungen, um die rechtsgültige Übereignung ihres Vermögens sicherzustellen. Konkret wurden zwei neue Schritte obligatorisch, nämlich:

  • Beantragung und Vorlage einer Bescheinigung des Finanzamts, in der bestätigt wird, dass die konkrete Immobilie in der Deklaration zur sogenannten „Einheitlichen Immobilienbesitz-Steuer“ (ENFIA) enthalten ist, sowie auch, dass der Steuerpflichtige für die letzten 5 Jahre die konkrete Steuer (bzw. FAP / EETIDE / EETA) entrichtet oder reguliert hat.
  • Entrichtung einer neuen sogenannten „Zugewinnsteuer“ mit einem Satz von 15% auf den Betrag der Differenz zwischen dem (gegebenenfalls fiktiv veranschlagten) Preis des Erwerbs und des Verkaufs der übertragenen Immobilie erhoben wird.

Detaillierte Informationen und konkrete Beispiele bietet der Artikel Übertragung immobilen Vermögens natürlicher Personen in Griechenland.

(Quelle: Power Tax)

Relevante Beiträge:

Hinweise zur Korrektur der Immobiliendeklaration E9 in Griechenland

21. November 2014 / Aufrufe: 1.140 Kommentare ausgeschaltet

Besitzer von Immobilien in Griechenland haben die Möglichkeit, Immobiliendeklarationen E9 für die Jahre 2011 – 2013 straffrei nachzureichen oder zu korrigieren.

Am 17 November 2014 wurden im griechischen Regierungsanzeiger (FEK) zwei Runderlasse des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) publiziert, mit denen das Prozedere bezüglich der Annahme und Abrechnung nicht fristgemäßer Korrekturerklärungen zur Immobilienvermögens-Steuer (FAP) natürlicher Personen bestimmt wird. Ebenfalls wurden Form und Inhalt der Deklaration und des entsprechenden Verwaltungsakts zur Feststellung der Immobiliensteuer der Jahre 2010 bis einschließlich 2013 bestimmt, wenn mit letzterem eine sich aus der Korrektur der Immobiliendeklaration E9 ergebende ergänzende Zahlung zur FAP festgestellt wird.

Was gilt jedoch für die Erhebung von Strafzuschlägen im Fall außerfristgemäßer Korrekturen der – im übrigen für alle Besitzer von Immobilien in Griechenland oder dinglichen Rechten an solchen obligatorischen – Immobiliendeklaration E9?
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Schwarzbau-Legalisierung in Griechenland ist verfassungskonform

13. November 2014 / Aufrufe: 1.135 Kommentare ausgeschaltet

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland befand die derzeitigen gesetzlichen Regelungen zur Legalisierung von Schwarzbauten für verfassungsgemäß.

Laut dem (hinter geschlossenen Türen zusammengetretenen) Senat des Obersten Verfassungsgerichtshofs in Griechenland (StE) ist das Gesetz 4178/2013 über die (nachträgliche) Legalisierung von Bauverstößen und Schwarzbauten in Griechenland verfassungs- und rechtskonform.

Informationen zufolge befand der Senat des StE, das Gesetz über die „schwarze“ Bebauung, das die Erhaltung (bzw. „Regulierung“) der Schwarzbauten über einen großen Zeitraum, die Ausnahme von Schwarzbauten von dem Abriss usw. vorsieht, kollidiere nicht mit den Bestimmungen der Verfassung.
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Vergessliche Immobilienkäufer in Griechenland

9. November 2014 / Aufrufe: 1.102 2 Kommentare

Tausende Großgrundbesitzer in Griechenland haben in den letzten 10 Jahren getätigte Immobilien-Käufe mit einem Volumen von rund 25 Milliarden Euro nicht deklariert.

Mehr als 25.000 Großgrundbesitzer in Griechenland mit einem Immobilienvermögen im Wert von jeweils über 1 Mio. Euro tätigten in den letzten 10 Jahren teure Immobilienkäufe, „vergaßen“ jedoch, die Details der Aufwendungen für diese Käufe zu deklarieren – mit dem Ergebnis, nicht besteuert bzw. nicht auf Basis der entsprechenden „Ausgaben-Indizien“ kontrolliert zu werden.

Laut dem griechischen Finanzministerium geht es dabei um Steuerhinterziehung, die sich auf ein Volumen von insgesamt etwa 25 Mrd. Euro bezieht.
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Neue Strapazen für Schwarzbau-Eigentümer in Griechenland

7. November 2014 / Aufrufe: 1.514 1 Kommentar

780000 Eigentümern von Immobilien in Griechenland steht neuer Ärger ins Haus, falls das derzeitige Schwarzbauregulierungs-Gesetz für verfassungswidrig befunden wird.

Insgesamt 780.000 Immobilienbesitzer, die bereits unter die Bestimmungen der Gesetze der Jahre 2012 und 2013 aufgenommen worden sind, werden gegebenenfalls erneut die „Regulierung“ ihrer Bauverstöße und Schwarzbauten beantragen müssen, falls der Oberste Verwaltungsgerichtshof mit einem (noch anhängigen) neuen Urteil auch die Bestimmungen des neuen Gesetzes für verfassungswidrig erkären sollte.
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Korrigierte Immobiliensteuer-Bescheide in Griechenland

30. Oktober 2014 / Aufrufe: 1.254 4 Kommentare

Aus dem ersten Zyklus der Korrektur der Bescheide zur ENFIA in Griechenland ergibt sich für fast 1,5 Millionen Eigentümer eine signifikante Senkung der Steuerschuld.

Wie sich aus dem ersten Zyklus der Neuberechnung der „Einheitlichen Immobilienbesitz-Steuer“ (ENFIA) ergibt, wurde für rund 1,45 Mio. Eigentümer von Immobilien in Griechenland die Steuerschuld mehr oder weniger erheblich reduziert – allerdings erst praktisch in letzter Minute bzw. 48 Stunden vor der Fälligkeit der bis spätestens 31 Oktober 2014 zu entrichtenden 2. Rate der ENFIA … !

Für etwa 1,3 Mio. Steuerpflichtige bzw. rund 1,1 Mio. Haushalte reduzierte sich die ENFIA um 50%, was sich in einem Gesamtbetrag von ca. 83 Mio. Euro niederschlägt.
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Eigenes Dach in Griechenland „schwerer“ als in ganz Europa!

29. Oktober 2014 / Aufrufe: 2.954 2 Kommentare

Die steuerliche Belastung des eigenen Dachs über dem Kopf ist in Griechenland heftiger als in allen übrigen Ländern Europas.

Einheitliche Immobilienbesitz-Steuer (ENFIA), Außerordentliche Immobilien-Sonderabgabe (EETIDE / EETA), Immobiliensteuer (FAP) … – die Besteuerung der Immobilien in Griechenland hat sich in den letzten Jahren für den griechischen Steuerzahler zu einer unerträglichen Abzocke entwickelt.

Viele argumentieren, entsprechende Steuern werden auch in anderen Ländern der Europäischen Union erhoben, und der durchschnittliche Anteil, den die Besteuerung des Immobilienvermögens am BIP der OECD-Mitglieder ausmacht, entspreche 3% des BIP. Die Griechen sind nicht die einzigen europäischen Steuerzahler, die zu entsprechenden Zahlungen gezwungen werden. Allerdings führt eine Reihe von Charakteristika zu einer besonders hohen Belastung der griechischen Steuerzahler, wie sich aus den Daten zeigt, die sie mit anderen europäischen Steuerzahlern vergleichen.
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