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Archiv für die Kategorie ‘Immobilienwesen’

Hinweise zur Immobiliensteuer ENFIA 2015 in Griechenland

23. Oktober 2015 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 5.284 2 Kommentare

Die Bescheide zur diesjährigen Immobiliensteuer in Griechenland ergingen in letzter Minute, da die Frist für die Entrichtung der ersten Rate am 30 Oktober 2015 ausläuft.

In der Direktion für elektronische Regierungsführung des Finanzministeriums in Griechenland wurde während der letzten Tage „unter Volldampf“ gearbeitet, um endlich die diesjährigen Bescheide zur sogenannten Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) in das TAXISnet einzustellen und den Steuerpflichtigen zugänglich zu machen.

Im Rahmen dieses „Kraftakts“ wurden innerhalb weniger Stunden ungefähr 7 Millionen Bescheide mit einem festgestellten Steuervolumen von insgesamt rund 3,2 Milliarden Euro eingestellt, und seit dem 22 Oktober 2015 sind auch die entsprechenden (Raten-) Zahlungsbescheide verfügbar.

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Russische Invasion auf Griechenlands Immobilienmarkt

21. Oktober 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.971 2 Kommentare

Russische Investoren zeigen intensives Interesse an hochwertigen Immobilien in Griechenland, nicht zuletzt auch, um ihr Geld vor der russischen Krise zu retten.

Die russischen Magnaten sehen große Investitionsgelegenheiten auf dem griechischen Immobilienmarkt und bereiten sich deshalb auf eine „Invasion vor und kaufen zu fast jedem Preis. Laut einer Reportage der Zeitschrift Forbes haben russische Investoren gute Immobilien ins Visier genommen und kaufen kontinuierlich hauptsächlich teure und in touristischen Regionen gelegene Häuser.

Wie der Artikel berichtet, der von einer Graphik begleitet ist, die den Absturz der Immobilienpreise in Griechenland in den letzten Jahren zeigt, sind die Preise der superluxuriösen Wohnungen seit 2009 um bis zu 50% gefallen, und zwar zu einem Moment, wo die russischen Investoren nach einem geeigneten Ort suchen, um ihre Gelder zu investieren (in Wirklichkeit, um sie vor der russischen Krise in Sicherheit zu bringen).
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Ende des traditionellen Wohnungsmarkts in Griechenland

10. Oktober 2015 / Aufrufe: 3.332 Kommentare ausgeschaltet

Die Krise in Griechenland hat den Immobilienmarkt praktisch völlig eingefroren und eine Wende zur Mietung herbeigeführt.

Gemäß den Ergebnissen einer von dem geschäftsführenden Vorstand der Firma Thomas Gerakis auf dem Immobilien Kongress Prodexpo präsentierten Untersuchung der Marc zeigt der Immobilienmarkt sich „eingefroren“.

Spezieller auf die Frage, „beabsichtigen Sie (oder ein Mitglied Ihres Haushalts) in den kommenden 2 – 3 Jahren zum Kauf irgend einer Immobilie zu schreiten oder in Immobilien (Kauf, Bau) zu investieren?“ antworteten gerade einmal 4,5% mit „Ja“ und „Vielleicht“, während 94,9% mit „Nein“ und „Wahrscheinlich nicht“ antworteten.
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Verwaltungsgerichtshof kippt Immobiliensteuer in Griechenland

6. Oktober 2015 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 2.675 Kommentare ausgeschaltet

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland wird mit einem als gegeben geltenden Urteil die aufgeblähte Immobiliensteuer ENFIA in der Praxis annullieren.

Das Finanzministerium in Griechenland wird bald einem (weiteren) ungeheuren fiskalischen „Loch“ zu begegnen haben, da es als gegeben gilt, dass das anhängige Urteil des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) den Staat zur umgehenden Senkung der Einheitswerte der Immobilien verpflichten und damit die neuen Bescheide zur sogenannten Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) „in die Luft jagen“ wird, die noch in diesem Monat (oder auf jeden Fall spätestens bis Ende Oktober 2015) die Bürger bzw. Inhaber des Eigentums oder / und dinglicher Rechte an Immobilien in Griechenland erreichen werden.

Das Thema der mittlerweile maßlos „aufgeblähten“ Immobilien-Einheitswerte, die wiederum zu einer absurden Überbesteuerung der Immobilien in Griechenland geführt haben, wurde in der vergangenen Woche im Schatten des bereits getroffenen, jedoch niemals umgesetzten Urteils des selben Gerichts erneut von dem Senat des Obersten Gerichtshofs verhandelt.
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Ermäßigung und Erlass der Immobiliensteuer 2015 in Griechenland

8. September 2015 / Aktualisiert: 06. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.451 2 Kommentare

Wer und wie 2015 in Griechenland die ENFIA zu zahlen hat und gegebenenfalls eine generöse Ermäßigung oder sogar Befreiung von der Immobiliensteuer erreichen kann.

In Griechenland wird (alles andere als zufällig) erst unmittelbar nach den auf den 20 September 2015 anberaumten vorgezogenen Parlamentswahlen mit der elektronischen Zustellungen der „Briefchen“ des Finanzamts bezüglich der sogenannten „Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA) 2015 begonnen werden.

Für dieses Jahr (2015) änderte sich an der Steuer trotz aller vollmundigen Versprechungen jedoch nichts und sie wird sogar nach wie vor auf Basis der ebenfalls seit 8 Jahren nicht mehr angeglichenen und mittlerweile völlig absurden „Einheitspreise“ erhoben werden.
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Warum die Wohnungspreise in Griechenland weiter sinken

20. Mai 2015 / Aktualisiert: 07. April 2020 / Aufrufe: 2.405 Kommentare ausgeschaltet

Der kontinuierliche Rückgang der Preise für Eigentumswohnungen in Griechenland setzte sich auch im ersten Quartal 2015 fort.

Die Analysten der Eurobank führen den Rückgang der Wohnungspreise in Griechenland auf das erhöhte Angebot, die in den letzten Jahren verzeichnete zusätzliche Besteuerung und das Absinken des Finanzierungsniveaus der Haushalte zurück.

Wie in dem wöchentlichen Wirtschaftsreport „7 Tage Wirtschaft“ der Bank berichtet wird, gestaltete sich im ersten Quartal 2015 der jährliche Rhythmus der Änderung der Wohnungspreise auf -3,25%. Seit dem ersten Quartal 2008 bis einschließlich zum ersten Quartal des gegenwärtigen Jahres erreicht der Rückgang 38,26%.

„Betongold“ stellte ein signifikantes Mittel der Wertanlage dar

Die Analysten der Eurobank vertreten, die konkrete Änderung in Kombination mit dem hohen Anteil der Eigennutzung in Griechenland führe zu einem Rückgang der Nachfrage nach Konsumgütern (negatives Reichtums-Entwicklung) und habe daher eine negative Auswirkung auf die allgemeine Wirtschaftsaktivität. „Das Sinken der Wohnungspreise kann auf das erhöhte Angebot des in Rede stehenden Kapitalguts, die in den letzten Jahren verzeichnete zusätzliche Besteuerung und das Absinken des Finanzierungsniveaus der Haushalte zurückgeführt werden“, lautet es in dem Report.

Die Eurobank betont, dass nach dem Beitritt des Landes zur Wirtschaft- und Währungsunion (WWU) im Januar 2001 die neuen finanzwirtschaftlichen Gegebenheiten zu einem signifikanten Rückgang der realen Zinssätze führte. In der Periode 1992 – 2000 lag der durchschnittliche reale langfristige Zinssatz in einer Größenordnung von 5,66% und in der Periode 2001 – 2009 gestaltete sich die entsprechende Größe auf 1,31%.

Diese Veränderung hatte den Anstieg des Niveaus der Finanzierung der Privatleute (und der Unternehmen) und daher die Stärkung der Nachfrage sowohl nach Konsum- als auch Kapitalgütern, also (Eigentums-) Wohnungen, Häusern usw. zum Resultat. Spezieller auf dem Wohnungssektor wurde in der Periode ab dem ersten Quartal 2006 bis zum dritten Quartal 2008 ein Anstieg des Preisniveaus um 13,58% verzeichnet. „In allgemeinen Linien können wir behaupten, dass die Wohnungen – Häuser ein signifikantes Mittel zur „Lagerung“ des Reichtums (store of value, Wertanlage) der griechischen Haushalte während der Dauer des ersten Jahrzehnts nach dem Beitritt des Landes zur WWU darstellten„, vertreten die Analysten der Bank.

Gegenläufige Tendenzen herrschten, als die Schrumpfung des Niveaus der Finanzierung der Privatleute begann. Seit Juni 2010 bis einschließlich März 2015 wurde ein Rückgang der Größenordnung von 19,37% verzeichnet. Laut der Eurobank hatte diese Entwicklung – parallel zu dem Rückgang des gegenwärtigen Wertes der erwarteten verfügbaren Einkommen (negative Reichtums-Entwicklung) – den Rückgang der Nachfrage und das damit einhergehende Sinken des Niveaus der Wohnungspreise zum Ergebnis.

(Quelle: dimokratianews.gr)

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Endgültige Lösung für Schwarzbauten in Griechenland

18. Mai 2015 / Aktualisiert: 04. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.818 Kommentare ausgeschaltet

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland löste den Gordischen Knoten für rund 1 Million Immobilienbesitzer, die zur Regulierung von Schwarzbauten schritten.

Das Plenum des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) befand mit seinem Urteil Nr. 1858/2015, dass die Regelungen des neuen Gesetzes 4178/2013 über die Legalisierung der Schwarzbauten verfassungsmäßig akzeptabel und rechtmäßig sind, und wies die Beschwerden von Bürgern aus dem Athener Vorstadtbezirk Amarousi als unzulässig ab.

Praktisch wird damit für ungefähr 1 Million Immobilienbesitzer, die zu Regulierungen ihrer Schwarzbauten bzw. Bauverstöße schritten, der Gordische Knoten gelöst.
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Abtretung von Mietforderungen in Griechenland an den Fiskus

3. April 2015 / Aufrufe: 1.266 Kommentare ausgeschaltet

Eigentümer von Immobilien in Griechenland können nun doch Mietforderungen an den Fiskus abtreten um der Besteuerung inexistenter Einkommen zu entgehen.

Im Rahmen eine Begegnung mit Repräsentanten des Panhellenischen Verbands der Immobilieneigentümer (POMIDA) in Griechenland gab am 02 April 2015 die stellvertretende Finanzministerin Nantia Valavani die Wiedereinführung der Möglichkeit zur Abtretung von Mietforderungen an das Finanzamt bekannt,  womit der Besteuerung nicht eingenommener Mieten ein Ende gesetzt wird.

Frau Valavanis führte an, der ergangene Runderlass, gemäß dem auch nicht eingenommene Mietzahlungen des Jahres 2014 regulär mit einem Steuersatz von 11% oder 33% besteuert worden wären, werde mit einer – dem Parlament noch vorzulegenden – gesetzlichen Regelung annulliert werden.
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Rückwirkende Immobiliensteuer-Bescheide in Griechenland

21. März 2015 / Aktualisiert: 14. Mai 2017 / Aufrufe: 1.586 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzamt in Griechenland hofft auf 350 Millionen Euro aus ausstehenden Raten der Immobilien-Sonderabgabe EETA des Jahres 2013.

Im griechischen Finanzministerium wurde eine unerwartete Steuereinnahme entdeckt, die der seit langem im roten Bereich befindlichen Staatskasse etwas Luft verschaffen wird. Es handelt sich um den Betrag von ungefähr 350 Millionen Euro aus der außerordentlichen Immobilienabgabe – also der sogenannten „Abzocke“ EETIDE, aus der 2013 die EETA hervorging – mit dessen Feststellung im umgehend kommenden Zeitraum gerechnet wird.

Die rückwirkende Beitreibung der Abgabe betrifft hauptsächlich Beträge der außerordentlichen Immobilienabgabe, die jedoch entweder überhaupt nicht oder auf einen falschen Namen festgestellt worden waren, oder die Steuerpflichtigen hatten die Stromrechnung nicht fristgerecht bezahlt, was zum Resultat hatte, dass Raten der Abgabe zur Beitreibung an das Finanzamt überstellt wurde.
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Grundbuch in Griechenland hängt in der Luft

9. März 2015 / Aktualisiert: 03. Oktober 2017 / Aufrufe: 3.102 1 Kommentar

Die Vollendung des Grundbuchs in Griechenland hängt wegen Finanzierungsproblemen und Skandalen in der Luft und Millionen Eigentümer sollen zur Kasse gebeten werden.

Mit dem nunmehr auch offiziellen Eingeständnis eines „Mini-Krachs“ in den Kassen der „Grundbuch AG“, was das ursprüngliche Ziel seiner Vollendung in den kommenden fünf Jahren zeitlich annulliert, wird die Bemühung um die Vollendung des leidgeprüften Grundbuchs praktisch „in die Luft gejagt“. Im selben Moment sprechen Insider von der Wiedereinführung des Einnahmemechanismus mittels Zahlung der Gebühren für die Kartografierungen der ersten und zweiten Generation, bei denen die Eintragungen nicht vollendet worden sind.

Der explosive Mix in dem Zeitplan für die Übergabe des Projekts schafft neue Szenarien über eine Ablösung der Leitung der „Nationales Grundbuch & Kartographie SA“ (EKXA) und Änderungen bei den Absichten des Umweltministeriums im Thema der Finanzierung. „Es geht um eine zeitliche Verschiebung von wenigstens fünf Jahren von der anfänglichen Planung„, wie gegenüber der Zeitung Imerisia Marktfaktoren betonen und unterstreichen, „ihr Ziel (der Vollendung bis) 2020 ist inzwischen praktisch unmöglich„.
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