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Archiv für die Kategorie ‘Gesundheitswesen’

Zahl der Todesfälle wegen Schweinegrippe in Griechenland steigt

5. Januar 2010 / Aufrufe: 239 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland verstarben weitere vier Personen an der Schweinegrippe, womit sich die Zahl der Todesopfer auf inzwischen 76 beläuft.

Obwohl die Welle der Neuinfektionen mit dem Virus H1N1 in Griechenland bereits seit vor Weihnachten abzuklingen begann, werden auch weiterhin schwere Erkrankungen und sogar Todesfälle verzeichnet. Seit Jahresbeginn verstarben vier Griechen an den Komplikationen der Schweinegrippe, unter ihnen eine 41-jährige Frau ohne sonstige Gesundheitsprobleme. Bei den übrigen Verstorbenen handelt es sich um eine 53-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 50 und 53 Jahren, die alle bereits gesundheitlich vorbelastet waren.

Parallel wurden sieben neue mit dem Virus H1N1 infizierte Patienten in kritischem Zustand in Intensivstationen eingeliefert, darunter zwei Mädchen im Alter von zweieinhalb und siebeneinhalb Jahren.

Weitere Todesfälle wegen Schweinegrippe in Griechenland

30. Dezember 2009 / Aufrufe: 175 Kommentare ausgeschaltet

Obwohl die pandemische Welle der Infektionen mit der Schweinegrippe in Griechenland derzeit abzuklingen scheint, steigt die Anzahl der Todesfälle weiterhin an.

Allein am Dienstag, dem 29. Dezember 2009, verstarben fünf Menschen nach der Infektion mit dem Virus H1N1 und drei weitere Personen verstarben am Mittwoch, womit sich die Anzahl der aufgrund der Schweinegrippe verzeichneten Todesfälle auf inzwischen 71 erhöht.

Insgesamt ist in Griechenland bisher rund 1 Million Menschen an der Neuen Grippe erkrankt. Schätzungen zufolge haben sich rund weitere 200.000 Personen mit dem Virus H1N1 infiziert, jedoch keine Symptome einer Erkrankung gezeigt. Einbezüglich der Personen, die sich gegen die Schweinegrippe impfen ließen, haben sich somit bei etwa 15 % der Gesamtbevölkerung Antikörper entwickelt. Nach Ansicht der Wissenschaftler müsste dieser Anteil allerdings bei wenigstens 30 % liegen, um einer pandemischen Infektionswelle einhalt gebieten zu können.

In Griechenland mag das ungewöhnlich gute Wetter zu dem derzeitigen Abklingen der Infektionswelle beigetragen haben. Trotzdem wird die Bevölkerung weiterhin aufgefordert, an der Aktion der Massenimpfung teilzunehmen und sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen, da eine neue Infektionswelle sogar noch im März auftreten könne.

Zwei neue Todesfälle wegen Schweinegrippe in Griechenland

27. Dezember 2009 / Aufrufe: 220 Kommentare ausgeschaltet

Im Laufe des heutigen Sonntags (27.12.2009) verstarben in Griechenland zwei weitere Personen an der Schweinegrippe. Insgesamt sind damit in Griechenland nach einer Infektion mit dem Virus H1N1 bereits 62 Personen verstorben.

Bei den Verstorbenen handelt es sich um einen 71-jährigen Mann mit einer Erkrankung der Atemwege und eine herzkranke 79-jährige Frau. Beide Personen hatten sich nachweislich mit dem Virus H1N1 infiziert und wurden in kritischem Zustand in Intensivstationen eingeliefert, wo sie trotz der Bemühungen der Ärzte schließlich verstarben.

Ebenfalls in kritischem Zustand werden derzeit auf Intensivstationen ein vor der Infektion mit der Neuen Grippe völlig gesunder 36-jähriger Mann und ein bereits vor der Infektion mit der Schweinegrippe unter Nierenversagen leidender 68-jähriger Mann behandelt.

Jedenfalls zeichnete sich in Griechenland inzwischen ein deutlicher Rückgang der Neuerkrankungen an der Schweinegrippe ab. Da jedoch eine zweite oder sogar auch dritte Infektionswelle nicht ausgeschlossen werden kann, appellieren die Behörden weiterhin an alle Schichten der Bevölkerung, an der Mitte November 2009 angelaufenen Aktion zur Massenimpfung teilzunehmen und sich gegen die Schweinegrippe impfen zulassen.

Schweinegrippe scheint in Griechenland abzuklingen

25. Dezember 2009 / Aktualisiert: 15. Januar 2010 / Aufrufe: 173 Kommentare ausgeschaltet

Laut dem aktuellen Wochenbericht des griechischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (KEELPNO) zeichnet sich in Griechenland ein leichter Rückgang der Neuinfektionen mit der Schweinegrippe ab.

Wie die Spezialisten beobachten, scheint die Welle der Pandemie in eine abklingende Phase übergegangen zu sein. Damit ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass es während der weiteren Dauer des Winters, aber auch zu Beginn des Frühlings eine zweite oder sogar auch dritte Infektionswelle geben wird.

Während der vergangenen Woche bestätigten die autorisierten Laboratorien 1.336 neue Fälle von Infektionen mit dem Virus H1N1. Die Gesamtzahl der offiziell bestätigten und erfassten Erkrankungsfälle in Griechenland liegt damit inzwischen bei rund 14.000, während bis heute (25.12.2009) 60 Personen an der Schweinegrippe starben. Von der Summe aller in den Laboratorien auf den Virus H1N1 untersuchten Abstriche erwiesen sich 48,2% als positiv.

Ebenso wurde gemäß den veröffentlichten Daten des KEELPNO ein Rückgang bei dem Anteil jener Patienten beobachtet, die mit Grippesymptomen einen Arzt besuchten. Auf je 1.000 Arztbesuche kamen jeweils ungefähr 42 solcher Fälle.

Was die Schulen betrifft, blieben während der vergangenen Woche im Grundschulbereich etwa 8 % und bei den weiterführenden Stufen etwa 14 % der Schüler wegen Grippeerkrankungen dem Unterricht fern.

Griechenland will Bestellung von Impfstoff gegen Schweinegrippe stornieren

21. Dezember 2009 / Aufrufe: 232 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts der Unwilligkeit der breiten Bevölkerung, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen, führt das griechische Gesundheitsministerium Verhandlungen über die Stornierung der Bestellung von 8 Millionen Impfdosen gegen die Neue Grippe mit einem Bestellwert von etwa 60 Millionen Euro.

Wie Gesundheitsministerin Mariliza Xenogiannakopoulou erklärte, steht die Regierung in Verhandlungen über die Stornierung der kurz vor den Parlamentswahlen im Oktober 2009 aufgegebenen Impfstoff-Bestellung, weil das Land und insbesondere das Gesundheitssystem das Geld nötig habe.

Wie von Seite des Gesundheitsministeriums bekannt gegeben wurde, haben sich im Rahmen der vor etwa einem Monat angelaufenen Massenimpfung gegen die Schweinegrippe in Griechenland ungefähr 320.000 Personen impfen lassen. Diese Anzahl reiche jedoch nicht aus, um einen Schutzschild für die allgemeine Bevölkerung gegen die Neue Grippe darzustellen, und das Impfprogramm werde noch weitere drei Monate fortgesetzt.

Es sei angemerkt, dass Griechenland während der Periode des internationalen Runs auf den damals noch gar nicht verfügbaren Impfstoff gegen die Schweinegrippe insgesamt 16 Millionen Impfdosen bestellt hatte. Damals war unter anderem nicht klar, ob eine einmalige Schutzimpfung ausreichen oder eine Wiederholung der Impfung erforderlich sein würde.

Jedenfalls wird Griechenland selbst im Fall der Möglichkeit einer Stornierung der in Rede stehenden anhängigen Partie von 8 Millionen Impfdosen immer noch auf Millionen nicht benötigter Impfdosen sitzen bleiben.

Bereits über 50 Tote wegen Schweinegrippe in Griechenland

16. Dezember 2009 / Aufrufe: 247 Kommentare ausgeschaltet

Die Schweinegrippe hat in Griechenland bisher bereits 52 Todesopfer gefordert, Dutzende weiterer Patienten werden in zum Teil kritischen Zustand auf Intensivstationen behandelt. Die an der Schweinegrippe gestorbenen Personen waren häufig bereits gesundheitlich vorbelastet, jedoch sind inzwischen auch etliche Personen verstorben, die  vor der Infektion mit dem Virus H1N1 völlig gesund waren.

Obwohl sich in Griechenland derzeit ein leichter Rückgang bei den Neuinfektionen mit der Schweinegrippe abzuzeichnen scheint, kann dies auf keinen Fall als Anzeichen für ein generelles Abklingen der Infektionswelle gewertet werden. Trotz aller Apelle an die Bevölkerung bleibt allerdings die Beteiligung an der Massenimpfung gegen die Neue Grippe nach wie vor weit hinter den anfänglich gehegten Erwartungen zurück.

Jedenfalls besteht seit dem 14. Dezember 2009 für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht eine der Impfstellen aufsuchen können, nun auch die Möglichkeit, sich zu Hause bzw. an ihrem Aufenthaltsort impfen zu lassen. Anmeldungen werden unter der Rufnummer 1135 entgegen genommen., unter Angabe der persönlichen Daten (Name, Adresse, Telefon) und des Grundes, der das Aufsuchen eines der lokalen Impfzentren nicht erlaubt.

40 Tote wegen Schweinegrippe in Griechenland

9. Dezember 2009 / Aufrufe: 287 Kommentare ausgeschaltet

Am Mittwoch (09. Dezember 2009) verstarben vier weitere Personen infolge einer Infektion mit dem Virus H1N1, womit sich die Anzahl der durch die Schweinegrippe verursachten Todesfälle in Griechenland auf inzwischen 40 erhöht. Konkret verstarben vier Männer im Alter von jeweils 40, 50, 54 und 56 Jahren Jahren, drei von ihnen litten bereits vor der Infektion mit der Neuen Grippe an anderen mehr oder weniger schweren Erkrankungen.

Bezeichnenderweise sind von bisher insgesamt 99 an der Schweinegrippe erkrankten und in Intensivstationen in ganz Griechenland eingewiesenen Patienten inzwischen 40 verstorben, was einem Anteil von knapp 40% entspricht. Die vor dem steilen Anstieg der Ausbreitung der Schweinegrippe in Griechenland gestellten Prognosen gingen dagegen von einer Sterblichkeitsrate der in Intensivstationen eingelieferten Erkrankten von nur etwa 15% aus.

Bereits 32 Tote wegen Schweinegrippe in Griechenland

6. Dezember 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 272 Kommentare ausgeschaltet
Imfpung gegen Schweinegrippe
Über 200.000 Personen ließen sich in Griechenland bisher gegen die Schweinegrippe impfen.

Die Schweinegrippe breitet sich in Griechenland immer schneller aus und hat inzwischen bereits zu 31 Todesfällen geführt. Die Gesundheitsbehörden rechnen bis Weihnachten mit einem weiteren steilen Anstieg der Infektionen mit dem Virus Antonis H1N1 und appellieren an die Bevölkerung, sich gegen die Neue Grippe impfen zu lassen

Über das Wochenende verstarben eine 47-jährige Frau und ein 62-jähriger Mann. Beide Personen waren bereits vor der Infektion mit der Schweinegrippe gesundheitlich schwer vorbelastet und verstarben schließlich trotz der Bemühungen der Ärzte auf Intensivstationen.

Nicht zuletzt angesichts der ständig steigenden Zahl der Todesfälle scheinen sich während der vergangenen Tage zahlreiche Griechen entschlossen zu haben, trotz ihrer Bedenken schließlich doch an der Massenimpfung gegen die Schweinegrippe teilzunehmen.

Seit dem 16. November sind nach dem anfänglich äußerst schleppenden Anlaufen der Impfaktion inzwischen weit über 200.000 Personen gegen das Virus H1N1 geimpft worden. Diese Zahl bleibt jedoch nach wie vor weit hinter den Erwartungen der Gesundheitsbehörden zurück, da nach einschlägigen Schätzungen wenigstens rund ein Drittel der Bevölkerung geimpft werden müsste, um die Ausbreitung der Schweinegrippe in Griechenland spürbar eindämmen zu können.

Laut dem letzten Wochenbericht des griechischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (KEELPNO) wurden bisher ungefähr 8.500 dokumentierte Erkrankungen an der Schweinegrippe verzeichnet. Die Dunkelziffer muss allerdings wesentlich höher angesetzt werden, da zahlreiche Infektionsfälle gar nicht erkannt bzw. gemeldet wurden. Etwa ein Drittel der Erkrankten gehören der Altersgruppe von 15 – 29 Jahren an.

Bis zum 03. Dezember 2009 waren nach der Impfung gegen die Neue Grippe bei 110 Personen Nebenwirkungen aufgetreten, die sich in den meisten Fällen durch Gefühllosigkeit der oberen Gliedmaßen äußerten. Etliche Personen klagten nach der Impfung auch über allgemeinere Beschwerden wie Fieber und Übelkeit.

Schweinegrippe belastet Gesundheitssystem in Griechenland

25. November 2009 / Aufrufe: 225 Kommentare ausgeschaltet

Der stürmische Anstieg der Infektionen mit der Schweinegrippe in Griechenland belastet zunehmend das nationale Gesundheitssystem. Zahlreiche Betten auf Intensivstationen können wegen Personalmangels nach bis vor nicht genutzt werden. Nach der Infektion mit der neuen Grippe verstarben bisher insgesamt bereits 14 Personen.

Nach den Todesfällen am vergangenen Wochenende verstarb am Mittwoch ein 74-jähriger Mann. Der Patient litt zusätzlich unter Herzproblemen und verstarb auf einer Intensivstation. Derzeit befinden sich auf den Intensivstationen in ganz Griechenland 22 an der Schweinegrippe erkrankte Patienten, allein 5 von ihnen wurden während nur eines Tages eingeliefert. Der gesundheitliche Zustand etlicher dieser Patienten wird als kritisch eingestuft. Angesichts der prekären Lage appellierte die Gesundheitsministerin an die Krankenhausärzte, den für den 30. November angekündigten Warnstreik abzusagen.

Der stürmische Anstieg der scheren Erkrankungsfälle bringt die Intensivstationen der griechischen Krankenhäuser an den Rand ihrer Kapazitäten. In den Krankenhäusern in Larissa sind die Intensivstation inzwischen voll belegt, zwei Patienten mussten bereits nach Lamia überführt werden. Die Universitätsklinik Larissa verfügt zwar noch über 10 freie Betten auf der Intensivstation, die jedoch wegen Personalmangels nicht belegt werden können.

Das Gesundheitsministerium will kurzfristig etwa 300 Pflege- und Hilfskräfte einstellen, damit gegen Anfang Dezember insgesamt rund weitere 150 Betten auf Intensivstationen in ganz Griechenland zur Verfügung stehen werden. Für das Jahr 2010 ist die Einstellung weitere 1.000 Ärzte und 2.000 Krankenpfleger und -pflegerinnen vorgesehen.

Massenimpfung gegen Schweinegrippe auch in Gefängnissen

Massenimpfungen gegen die Schweinegrippe soll auch in den griechischen Haftanstalten durchgeführt werden. Beginnen wird die Aktion am 25. November 2009 im Gefängniskomplex Koridallos in Athen. Insgesamt sollen sich rund 2.200 Häftlinge für die Impfung vormerken lassen haben. Es sei angemerkt, dass sich seit Beginn der Impfaktion in Griechenland inzwischen mehr als 36.000 Personen gegen das Virus H1N1 geimpft worden sind.

Neue Todesfälle durch Schweinegrippe in Griechenland

23. November 2009 / Aufrufe: 242 Kommentare ausgeschaltet

Nach einer Infektion mit der Schweinegrippe verstarben in Griechenland während der vergangenen Tage ein 11-jähriges Mädchen, ein 16-jähriger Junge und 70-jähriger Mann. Die drei Personen waren gesundheitlich bereits stark vorbelastet und wurden bis zu ihrem Ableben auf Intensivstationen behandelt.

Bei den drei verstorbenen Patienten mit bereits vor der Infizierung mit der Neuen Grippe mehr oder weniger schweren Krankheitsbildern kam es nach der Infektion mit dem Virus H1N1 im weiteren Krankheitsverlauf zu massiven Organversagen, die schließlich zum Tod führten. In einem Krankenhaus in Thessaloniki wird inzwischen allerdings auch ein mit der Schweinegrippe infizierter 7-jähriger Junge behandelt, der vor der Ansteckung völlig gesund war.

"Landesweit werden derzeit auf den Intensivstation schwer erkrankte 15 Menschen behandelt, bei welchen das Virus der Neuen Grippe nachgewiesen wurde", merkte die Leiterin Tzina Leptokaridou des Nationalen Zentrums für Gesundheitsaktionen (EKEPY) Nordgriechenlands an und fügte hinzu: "Die Verabreichung der Impfungen ist jetzt zwingender als je zuvor".