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Archiv für die Kategorie ‘Gesundheitswesen’

Pharmaunternehmen nehmen in Griechenland Medikamente vom Markt

22. Mai 2010 / Aktualisiert: 30. Mai 2010 / Aufrufe: 800 Kommentare ausgeschaltet

In Reaktion auf die staatliche Preispolitik für Medikamente in Griechenland beginnen Pharmaunternehmen den Vertrieb diverser Präparate auf dem griechischen Markt einzustellen. In den Apotheken beginnen sich bereits Versorgungsengpässe insbesondere bei bestimmten von Diabetikern benötigten Präparaten abzuzeichnen, sodass inzwischen die Betroffenen teilweise von Apotheke zu Apotheke ziehen müssen, um die für ihre Therapie benötigten Medikamente überhaupt noch zu erhalten.

Wie die griechische Tageszeitung TA NEA berichtete, kündigte ein großes Pharmaunternehmen (und zwar konkret die dänische Gesellschaft Novo Nordisk) in einem Schreiben an die Ärzte bereits am vergangenen Mittwoch (19. Mai. 2010) an, in Griechenland den Vertrieb von in ihrer Mehrzahl für die Therapie von Diabetikern bestimmten 17 Medikamenten einstellen zu werden. Laut Informationen sollen in den nächsten Tagen auch andere Pharmaunternehmen zu entsprechenden Schritten schreiten werden. Anlass für diese Reaktionen stellt die neue offizielle Preisliste dar, die eine durchschnittliche Senkung der Medikamentenpreise in einer Größenordnung von 25 %, in einigen extremen Einzelfällen jedoch sogar auch bis zu 95 % verfügt.
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Kassen in Griechenland zahlen keine rezeptfreien Medikamente mehr

20. Mai 2010 / Aufrufe: 984 Kommentare ausgeschaltet

Die Krankenkassen in Griechenland tragen ab sofort keinerlei Kosten mehr für Medikamente, die nicht der gesetzlichen Rezeptpflicht unterliegen.

Wie die Generalsekretärin für Sozialversicherung A. Dretta in einem Schreiben an die zuständigen Träger bekannt gab, dürfen die griechischen Krankenkassen mit sofortiger Wirkung ab Donnerstag, dem 20. Mai 2010 nicht mehr die Kosten für rezeptfreie Medikamente übernehmen – und zwar auch dann nicht, wenn solche Medikamente explizit verschrieben werden. Die Versicherungsträger wollen auf diese Weise jährlich wenigstens 300 Millionen Euro einsparen.

In einer Sendung der Radiostation VIMA 99,5 erklärte allerdings der Vorsitzende des Athener Apothekerverbandes, dass es derzeit keinen Medikamenten-Katalog zur Umsetzung der neuen Regelung gebe. Parallel vermeldete er auch die Praxis gewisser Unternehmen, die (obligatorischen) Coupons auf den Verpackungen bestimmter Medikamente auszutauschen, damit diese unter die Kategorie der verschreibungspflichtigen Medikamente fallen.
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Areopag schränkt Erhebung gesundheitsbezogener Daten durch Versicherer in Griechenland ein

17. Februar 2010 / Aktualisiert: 22. April 2010 / Aufrufe: 353 Kommentare ausgeschaltet

Gemäß einem Urteil des Areopag vom 16. Februar 2010 dürfen Versicherer in Griechenland gesundheitsbezogene perönliche Daten nur mit Zustimmung sowohl der Versicherten als auch der Behörde für Datenschutz sammeln.

Der Areopag (= oberster Gerichtshof in Griechenland für Zivil- und Strafsachen) wies den Antrag einer Versicherungsgesellschaft auf die Aufhebung eines Berufungsurteils ab, mit dem die Gesellschaft zur Zahlung eines Betrages in Höhe von 15.000 Euro als finanzielle Entschädigung an eine Versicherte für deren immateriellen Schaden verurteilt worden war, den die Betroffene durch die rechtswidrige Beeinträchtigung ihrer Persönlichkeit erlitten hatte. Laut der Urteilsbegründung ist die Beeinträchtigung darauf zurückzuführen, dass sich die Versicherungsgesellschaft von einem Diagnosezentrum auf illegale Weise die Ultraschallbilder der Eileiter nebst der begleitenden ärztlichen Begutachtung verschafft hatte.
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112 Tote wegen Schweinegrippe in Griechenland

30. Januar 2010 / Aufrufe: 287 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland verstarben weitere vier Menschen an der Schweinegrippe. Insgesamt hat das Virus H1N1 in Griechenland bisher bereits 112 Todesopfer gefordert.

Bei den zuletzt verstorbenen Personen handelte es sich um zwei Männer im Alter von 29 und 39 Jahren, die beide unter Fettleibigkeit litten, eine 44-jährige Frau mit einem Nervenleiden und eine 74-jährige Frau mit einem Gefäßleiden. In allen Fällen stellten sich nach der Infektion mit dem Virus H1N1 Komplikationen ein, die schließlich zum Tod der Erkrankten führten.

Laut Informationen des Gesundheitsministeriums wurde ein weiterer mit dem Virus H1N1 infizierter Patient in eine Intensivstation eingeliefert und befindet sich in kritischem Zustand.

Trinkwasser in Griechenland zunehmend mit Nitraten belastet

26. Januar 2010 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 827 Kommentare ausgeschaltet

In zahlreichen Gebieten Griechenlands ist das aus Brunnen und Bohrbrunnen gewonnene Wasser stark mit Nitraten belastetund nicht mehr als Trinkwasser nutzbar.

Aufgrund der hohen Nitratbelastung als gesundheitsgefährdend eingestuft wird das Wasser aus Brunnen und Bohrungen im Gebiet von Mesogia (Attika), Kopaida (Viotia), Argolida, Thessalien, in der Ebene von Thessaloniki, in den Becken der Flüsse Pinios und Strimonas und in der Ebene von Arta. Diese Gebiete sind offiziell als hoch belastet charakterisiert.
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101 Tote wegen Schweinegrippe in Griechenland

21. Januar 2010 / Aktualisiert: 22. Januar 2010 / Aufrufe: 276 Kommentare ausgeschaltet

Das griechische Gesundheitsministerium gab den Tod eines mit dem Virus H1N1 infizierten 59-jährigen Mannes bekannt. Insgesamt sind in Griechenland bisher 101 Menschen an der Schweinegrippe gestorben.

Wie verlautbar wurde, litt der 59-Jährige an einer Krebserkrankung und verstarb nach der Infektion mit der Schweinegrippe schließlich an den eingetretenen Komplikationen.

Die Ausbreitung der Neuen Grippe in Griechenland wird in dem letzten Bericht des Zentrums für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (KEELPNO) als inzwischen eindeutig rückläufig, jedoch keinesfalls unerheblich eingestuft. Während der vergangenen Woche wurden 361 neue Erkrankungsfälle verzeichnet, womit sich die Anzahl der offiziell erfassten an der Schweinegrippe erkrankten Personen auf 17.027 beläuft.
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Weniger Ansteckungen und mehr Todesfälle wegen Schweinegrippe in Griechenland

15. Januar 2010 / Aktualisiert: 22. Januar 2010 / Aufrufe: 245 Kommentare ausgeschaltet

Die Welle der Schweinegrippe-Infektionen klingt in Griechenland ab, jedoch unterstreichen die Wissenschaftler den während der vergangenen Wochen verzeichneten Anstieg der durch das Virus H1N1 verursachten Todesfälle.

Laut den Feststellungen des am Donnerstag, dem 14. Januar 2009 tagenden Nationalen Gremiums für Pandemien stieg in Griechenland trotz der abklingenden Infektionswelle die Zahl jener Patienten, die an den Folgen der Infektion mit dem Virus H1N1 verstarben, während der vergangenen Wochen überproportional an.

Die neue Grippe bleibt weiterhin unberechenbar, und obwohl die epidemiologischen Daten einen Aktivitätsrückgang zeigen, dürfen wir uns nicht zurücklehnen„, führte die Vorsitzende des Nationalen Gremiums für Pandemien Prof. Eleni Giamarelou an.
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Bereits 90 Todesfälle wegen Schweinegrippe in Griechenland

11. Januar 2010 / Aufrufe: 197 Kommentare ausgeschaltet

Vier weitere Personen verstarben in Griechenland an einer Infektion mit dem Virus H1N1. Die Schweinegrippe forderte in Griechenland inzwischen 90 Todesfälle.

Die vier Opfer der Neuen Grippe hatten sich mit dem Virus H1N1 infiziert und verstarben schließlich an den Komplikationen der Schweinegrippe. Konkret handelt es sich um einen 32-jährigen Mann, eine 75-jährige Frau und einen 86-jährigen Mann, die alle bereits gesundheitlich vorbelastet waren, sowie einen 49-jährigen Mann ohne vorherige Krankheitsgeschichte.

Weiter wurde eine 50-jährige Frau in kritischem Zustand in eine Intensivstation eingeliefert. Die Patientin litt vor der Infektion mit der Schweinegrippe an keiner diagnostizierten Krankheit oder gesundheitlichen Vorbelastung.

Neue Todesfälle wegen Schweinegrippe in Griechenland

6. Januar 2010 / Aufrufe: 223 Kommentare ausgeschaltet

Während der vergangenen Tage verstarben in Griechenland sechs weitere Personen an der Schweinegrippe. Insgesamt starben in Griechenland bisher 82 Menschen an dem Virus H1N1.

Die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Virus H1N1 nimmt in Griechenland seit rund drei Wochen kontinuierlich ab, jedoch wird bis zum Frühling mit wenigstens noch einer weiteren Infektionswelle gerechnet. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, sich trotz des derzeitigen Abklingens der Schweinegrippe gegen das Virus H1N1 impfen zu lassen.

Zahl der Todesfälle wegen Schweinegrippe in Griechenland steigt

5. Januar 2010 / Aufrufe: 243 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland verstarben weitere vier Personen an der Schweinegrippe, womit sich die Zahl der Todesopfer auf inzwischen 76 beläuft.

Obwohl die Welle der Neuinfektionen mit dem Virus H1N1 in Griechenland bereits seit vor Weihnachten abzuklingen begann, werden auch weiterhin schwere Erkrankungen und sogar Todesfälle verzeichnet. Seit Jahresbeginn verstarben vier Griechen an den Komplikationen der Schweinegrippe, unter ihnen eine 41-jährige Frau ohne sonstige Gesundheitsprobleme. Bei den übrigen Verstorbenen handelt es sich um eine 53-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 50 und 53 Jahren, die alle bereits gesundheitlich vorbelastet waren.

Parallel wurden sieben neue mit dem Virus H1N1 infizierte Patienten in kritischem Zustand in Intensivstationen eingeliefert, darunter zwei Mädchen im Alter von zweieinhalb und siebeneinhalb Jahren.