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Archiv für die Kategorie ‘Gesundheitswesen’

Trinkwasser in Griechenland zunehmend mit Nitraten belastet

26. Januar 2010 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 815 Kommentare ausgeschaltet

In zahlreichen Gebieten Griechenlands ist das aus Brunnen und Bohrbrunnen gewonnene Wasser stark mit Nitraten belastetund nicht mehr als Trinkwasser nutzbar.

Aufgrund der hohen Nitratbelastung als gesundheitsgefährdend eingestuft wird das Wasser aus Brunnen und Bohrungen im Gebiet von Mesogia (Attika), Kopaida (Viotia), Argolida, Thessalien, in der Ebene von Thessaloniki, in den Becken der Flüsse Pinios und Strimonas und in der Ebene von Arta. Diese Gebiete sind offiziell als hoch belastet charakterisiert.
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101 Tote wegen Schweinegrippe in Griechenland

21. Januar 2010 / Aktualisiert: 22. Januar 2010 / Aufrufe: 261 Kommentare ausgeschaltet

Das griechische Gesundheitsministerium gab den Tod eines mit dem Virus H1N1 infizierten 59-jährigen Mannes bekannt. Insgesamt sind in Griechenland bisher 101 Menschen an der Schweinegrippe gestorben.

Wie verlautbar wurde, litt der 59-Jährige an einer Krebserkrankung und verstarb nach der Infektion mit der Schweinegrippe schließlich an den eingetretenen Komplikationen.

Die Ausbreitung der Neuen Grippe in Griechenland wird in dem letzten Bericht des Zentrums für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (KEELPNO) als inzwischen eindeutig rückläufig, jedoch keinesfalls unerheblich eingestuft. Während der vergangenen Woche wurden 361 neue Erkrankungsfälle verzeichnet, womit sich die Anzahl der offiziell erfassten an der Schweinegrippe erkrankten Personen auf 17.027 beläuft.
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Weniger Ansteckungen und mehr Todesfälle wegen Schweinegrippe in Griechenland

15. Januar 2010 / Aktualisiert: 22. Januar 2010 / Aufrufe: 238 Kommentare ausgeschaltet

Die Welle der Schweinegrippe-Infektionen klingt in Griechenland ab, jedoch unterstreichen die Wissenschaftler den während der vergangenen Wochen verzeichneten Anstieg der durch das Virus H1N1 verursachten Todesfälle.

Laut den Feststellungen des am Donnerstag, dem 14. Januar 2009 tagenden Nationalen Gremiums für Pandemien stieg in Griechenland trotz der abklingenden Infektionswelle die Zahl jener Patienten, die an den Folgen der Infektion mit dem Virus H1N1 verstarben, während der vergangenen Wochen überproportional an.

Die neue Grippe bleibt weiterhin unberechenbar, und obwohl die epidemiologischen Daten einen Aktivitätsrückgang zeigen, dürfen wir uns nicht zurücklehnen„, führte die Vorsitzende des Nationalen Gremiums für Pandemien Prof. Eleni Giamarelou an.
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Bereits 90 Todesfälle wegen Schweinegrippe in Griechenland

11. Januar 2010 / Aufrufe: 196 Kommentare ausgeschaltet

Vier weitere Personen verstarben in Griechenland an einer Infektion mit dem Virus H1N1. Die Schweinegrippe forderte in Griechenland inzwischen 90 Todesfälle.

Die vier Opfer der Neuen Grippe hatten sich mit dem Virus H1N1 infiziert und verstarben schließlich an den Komplikationen der Schweinegrippe. Konkret handelt es sich um einen 32-jährigen Mann, eine 75-jährige Frau und einen 86-jährigen Mann, die alle bereits gesundheitlich vorbelastet waren, sowie einen 49-jährigen Mann ohne vorherige Krankheitsgeschichte.

Weiter wurde eine 50-jährige Frau in kritischem Zustand in eine Intensivstation eingeliefert. Die Patientin litt vor der Infektion mit der Schweinegrippe an keiner diagnostizierten Krankheit oder gesundheitlichen Vorbelastung.

Neue Todesfälle wegen Schweinegrippe in Griechenland

6. Januar 2010 / Aufrufe: 217 Kommentare ausgeschaltet

Während der vergangenen Tage verstarben in Griechenland sechs weitere Personen an der Schweinegrippe. Insgesamt starben in Griechenland bisher 82 Menschen an dem Virus H1N1.

Die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Virus H1N1 nimmt in Griechenland seit rund drei Wochen kontinuierlich ab, jedoch wird bis zum Frühling mit wenigstens noch einer weiteren Infektionswelle gerechnet. Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, sich trotz des derzeitigen Abklingens der Schweinegrippe gegen das Virus H1N1 impfen zu lassen.

Zahl der Todesfälle wegen Schweinegrippe in Griechenland steigt

5. Januar 2010 / Aufrufe: 230 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland verstarben weitere vier Personen an der Schweinegrippe, womit sich die Zahl der Todesopfer auf inzwischen 76 beläuft.

Obwohl die Welle der Neuinfektionen mit dem Virus H1N1 in Griechenland bereits seit vor Weihnachten abzuklingen begann, werden auch weiterhin schwere Erkrankungen und sogar Todesfälle verzeichnet. Seit Jahresbeginn verstarben vier Griechen an den Komplikationen der Schweinegrippe, unter ihnen eine 41-jährige Frau ohne sonstige Gesundheitsprobleme. Bei den übrigen Verstorbenen handelt es sich um eine 53-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 50 und 53 Jahren, die alle bereits gesundheitlich vorbelastet waren.

Parallel wurden sieben neue mit dem Virus H1N1 infizierte Patienten in kritischem Zustand in Intensivstationen eingeliefert, darunter zwei Mädchen im Alter von zweieinhalb und siebeneinhalb Jahren.

Weitere Todesfälle wegen Schweinegrippe in Griechenland

30. Dezember 2009 / Aufrufe: 170 Kommentare ausgeschaltet

Obwohl die pandemische Welle der Infektionen mit der Schweinegrippe in Griechenland derzeit abzuklingen scheint, steigt die Anzahl der Todesfälle weiterhin an.

Allein am Dienstag, dem 29. Dezember 2009, verstarben fünf Menschen nach der Infektion mit dem Virus H1N1 und drei weitere Personen verstarben am Mittwoch, womit sich die Anzahl der aufgrund der Schweinegrippe verzeichneten Todesfälle auf inzwischen 71 erhöht.

Insgesamt ist in Griechenland bisher rund 1 Million Menschen an der Neuen Grippe erkrankt. Schätzungen zufolge haben sich rund weitere 200.000 Personen mit dem Virus H1N1 infiziert, jedoch keine Symptome einer Erkrankung gezeigt. Einbezüglich der Personen, die sich gegen die Schweinegrippe impfen ließen, haben sich somit bei etwa 15 % der Gesamtbevölkerung Antikörper entwickelt. Nach Ansicht der Wissenschaftler müsste dieser Anteil allerdings bei wenigstens 30 % liegen, um einer pandemischen Infektionswelle einhalt gebieten zu können.

In Griechenland mag das ungewöhnlich gute Wetter zu dem derzeitigen Abklingen der Infektionswelle beigetragen haben. Trotzdem wird die Bevölkerung weiterhin aufgefordert, an der Aktion der Massenimpfung teilzunehmen und sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen, da eine neue Infektionswelle sogar noch im März auftreten könne.

Zwei neue Todesfälle wegen Schweinegrippe in Griechenland

27. Dezember 2009 / Aufrufe: 214 Kommentare ausgeschaltet

Im Laufe des heutigen Sonntags (27.12.2009) verstarben in Griechenland zwei weitere Personen an der Schweinegrippe. Insgesamt sind damit in Griechenland nach einer Infektion mit dem Virus H1N1 bereits 62 Personen verstorben.

Bei den Verstorbenen handelt es sich um einen 71-jährigen Mann mit einer Erkrankung der Atemwege und eine herzkranke 79-jährige Frau. Beide Personen hatten sich nachweislich mit dem Virus H1N1 infiziert und wurden in kritischem Zustand in Intensivstationen eingeliefert, wo sie trotz der Bemühungen der Ärzte schließlich verstarben.

Ebenfalls in kritischem Zustand werden derzeit auf Intensivstationen ein vor der Infektion mit der Neuen Grippe völlig gesunder 36-jähriger Mann und ein bereits vor der Infektion mit der Schweinegrippe unter Nierenversagen leidender 68-jähriger Mann behandelt.

Jedenfalls zeichnete sich in Griechenland inzwischen ein deutlicher Rückgang der Neuerkrankungen an der Schweinegrippe ab. Da jedoch eine zweite oder sogar auch dritte Infektionswelle nicht ausgeschlossen werden kann, appellieren die Behörden weiterhin an alle Schichten der Bevölkerung, an der Mitte November 2009 angelaufenen Aktion zur Massenimpfung teilzunehmen und sich gegen die Schweinegrippe impfen zulassen.

Schweinegrippe scheint in Griechenland abzuklingen

25. Dezember 2009 / Aktualisiert: 15. Januar 2010 / Aufrufe: 162 Kommentare ausgeschaltet

Laut dem aktuellen Wochenbericht des griechischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (KEELPNO) zeichnet sich in Griechenland ein leichter Rückgang der Neuinfektionen mit der Schweinegrippe ab.

Wie die Spezialisten beobachten, scheint die Welle der Pandemie in eine abklingende Phase übergegangen zu sein. Damit ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass es während der weiteren Dauer des Winters, aber auch zu Beginn des Frühlings eine zweite oder sogar auch dritte Infektionswelle geben wird.

Während der vergangenen Woche bestätigten die autorisierten Laboratorien 1.336 neue Fälle von Infektionen mit dem Virus H1N1. Die Gesamtzahl der offiziell bestätigten und erfassten Erkrankungsfälle in Griechenland liegt damit inzwischen bei rund 14.000, während bis heute (25.12.2009) 60 Personen an der Schweinegrippe starben. Von der Summe aller in den Laboratorien auf den Virus H1N1 untersuchten Abstriche erwiesen sich 48,2% als positiv.

Ebenso wurde gemäß den veröffentlichten Daten des KEELPNO ein Rückgang bei dem Anteil jener Patienten beobachtet, die mit Grippesymptomen einen Arzt besuchten. Auf je 1.000 Arztbesuche kamen jeweils ungefähr 42 solcher Fälle.

Was die Schulen betrifft, blieben während der vergangenen Woche im Grundschulbereich etwa 8 % und bei den weiterführenden Stufen etwa 14 % der Schüler wegen Grippeerkrankungen dem Unterricht fern.

Griechenland will Bestellung von Impfstoff gegen Schweinegrippe stornieren

21. Dezember 2009 / Aufrufe: 228 Kommentare ausgeschaltet

Angesichts der Unwilligkeit der breiten Bevölkerung, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen, führt das griechische Gesundheitsministerium Verhandlungen über die Stornierung der Bestellung von 8 Millionen Impfdosen gegen die Neue Grippe mit einem Bestellwert von etwa 60 Millionen Euro.

Wie Gesundheitsministerin Mariliza Xenogiannakopoulou erklärte, steht die Regierung in Verhandlungen über die Stornierung der kurz vor den Parlamentswahlen im Oktober 2009 aufgegebenen Impfstoff-Bestellung, weil das Land und insbesondere das Gesundheitssystem das Geld nötig habe.

Wie von Seite des Gesundheitsministeriums bekannt gegeben wurde, haben sich im Rahmen der vor etwa einem Monat angelaufenen Massenimpfung gegen die Schweinegrippe in Griechenland ungefähr 320.000 Personen impfen lassen. Diese Anzahl reiche jedoch nicht aus, um einen Schutzschild für die allgemeine Bevölkerung gegen die Neue Grippe darzustellen, und das Impfprogramm werde noch weitere drei Monate fortgesetzt.

Es sei angemerkt, dass Griechenland während der Periode des internationalen Runs auf den damals noch gar nicht verfügbaren Impfstoff gegen die Schweinegrippe insgesamt 16 Millionen Impfdosen bestellt hatte. Damals war unter anderem nicht klar, ob eine einmalige Schutzimpfung ausreichen oder eine Wiederholung der Impfung erforderlich sein würde.

Jedenfalls wird Griechenland selbst im Fall der Möglichkeit einer Stornierung der in Rede stehenden anhängigen Partie von 8 Millionen Impfdosen immer noch auf Millionen nicht benötigter Impfdosen sitzen bleiben.