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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Griechische Steuerpflichtige besitzen über elf Millionen Immobilienanrechte

14. November 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 340 Kommentare ausgeschaltet

Von etwa 5,5 Millionen Steuerpflichtigen in Griechenland wurden während der vergangen Jahre ungefähr 3,5 Millionen Formulare E9 eingereicht. Die Auswertung dieser Formulare ergab, dass insgesamt 11.308.216 Anrechte an Immobilien in Griechenland deklariert wurden. Weiter geht aus den Daten hervor, dass im Vergleich zu den übrigen europäischen Staaten die Griechen weiterhin zu einem überdurchschnittlich hohen Anteil über Wohnungseigentum verfügen.
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Angriff auf Einheit der MAT in Exarchia Athen

14. November 2009 / Aufrufe: 407 Kommentare ausgeschaltet

Am späten Abend des Freitags (13. November 2009) bewarf in dem Athener Bezirk Exarchia eine rund 50 Personen zählende Gruppe Jugendlicher eine polizeiliche Spezialeinheit der MAT (Monada Apokatastasis Taxeos = Einheit zur Wiederherstellung der Ordnung, im Volksmund allerdings auch als "Einheit für polizeilichen Terrorismus" betitelt) mit Steinen und Molotow-Cocktails. Bei dem Vorfall wurde ein PKW beschädigt. Nähere Informationen zu Anwesenheit bzw. Vorgehen der polizeilichen Spezialeinheit sowie auch dem auslösenden Anlass der Konfrontation wurden bisher nicht bekannt gegeben.

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Zeitbombe im Haus des Abgeordneten Mimis Androulakis in Athen

14. November 2009 / Aufrufe: 243 Kommentare ausgeschaltet

Am Mittag des Freitags (13.11.2009) explodierte im Bezirk Karea in Athen eine Zeitbombe vor dem an der Straße Ellinon Patrioton Nr. 12 gelegenen Mehrfamilienhaus, in welchem der Abgeordnete der PASOK-PArtei Mimis Androulakis wohnt.

20 Minuten vor der Explosion hatte ein Unbekannter über die internationale Notrufnummer 112 der griechischen Telefongesellschaft OTE die Explosion der Bombe angekündigt. Obwohl der Sprengsatz schließlich 6 Minuten vor dem benannten Zeitpunkt detonierte, wurde dank der von den zeitnah mobilisierten Einheiten der Polizei vorgenommenen Absperrung des Umfeldes niemand verletzt.

Wie bekannt wurde, war die Zeitbombe in einem Rucksack direkt vor der Tür der Wohnung des Abgeordneten Mimis Androulakis abgelegt und dort zufällig von der Putzfrau bemerkt worden, die den Rucksack ohne Untersuchung des Inhaltes vor den Eingang des Wohnhauses trug, wo dann nach kurzer Zeit der Sprengsatz detonierte.

Obwohl sich bisher niemand offiziell zu dem Anschlag bekannte, verweisen die gesicherten Spuren auf die Terrororgruppe der „Kerne des Feuers“. Die Bombe bestand aus einer in einem Kochtopf positionierten relativ kleinen Menge Sprengstoffs nebst zwei elektronischen Uhren.

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Aliki Karamanlis ist gestorben

13. November 2009 / Aufrufe: 335 Kommentare ausgeschaltet
Aliki Karamanlis
Aliki Karamanlis

Aliki Karamanlis, Mutter des vormaligen Premierministers Konstantinos Karamanlis, verstarb nach längerem Krankenhausaufenthalt am Freitag, dem 13. November 2009, im Alter von 90 Jahren.

Frau Karamanlis hatte bereits am 05. Oktober, also dem Folgetag der Parlamentswahlen 2009 in Griechenland, einen schweren Schlaganfall erlitten und befand sich seitdem im Athener Krankenhaus Errikos Dynan in Behandlung. Ihr Zustand wurde von Anfang an als kritisch eingestuft, zumal sie auch unter ernsthaften Herzproblemen litt. Nach einer schrittweisen Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes verstarb Aliki Karamanlis schließlich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag.

Die Beisetzungszeremonie wird am Samstag, dem 14. November 2009 um 14:00 Uhr in der Kirche Pantovasilisa in Rafina stattfinden.

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Steiler Anstieg der Schweinegrippe-Infektionen in Griechenland

13. November 2009 / Aktualisiert: 15. Januar 2010 / Aufrufe: 132 Kommentare ausgeschaltet

Das griechische Zentrum für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (KEELPNO) gab einen steilen Anstieg der Schweinegrippe-Infektionen in Griechenland bekannt: während der letzten Woche wurden mehr als doppelt so viele neue Fälle wie in der Vorwoche verzeichnet.

Wie das KEELPNO in seinem Wochenbericht bekannt gibt, wurden inzwischen aus fast allen Gebieten Griechenlands laboratorisch bestätigte Infektionen mit der Grippe A beziehungsweise dem Virus H1N1 gemeldet. Auch die Professorin Eleni Giamarelou, Vorsitzende des nationalen Gremiums für Grippe-Pandemien, bestätigte ein rasantes Ansteigen der kontinuierlich von den Schulen gemeldeten Infektionsfällen, was als Anzeichen einer kurz bevorstehenden Pandemie gewertet werden müsse.

Von den in Griechenland bisher insgesamt etwa 3.200 offiziell bestätigten Fällen wurden über 330 neue Infektionen allein in der Woche bis zum 08. November 2009 verzeichnet. Von Seite des KEELPNO wird jedoch darauf hingewiesen, dass diese Zahlen nicht für die Summe aller an der Schweinegrippe Erkrankten stehen, sondern sich nur auf die laboratorisch bestätigten Fälle beziehen.

Ein ebenfalls erheblicher Anstieg der Neuinfektionen mit dem Virus H1N1 zeichnete sich auch bei den ständig zunehmenden ambulanten Arztbesuchen ab. Hier stieg während der vergangenen Woche der Anteil der diagnostizierten Schweinegrippe-Fälle unter den Patienten auf über 40%, während er in der Vorwoche noch knapp unter 30% lag.

Aufgrund des insbesondere auch in den Schulen zu verzeichnenden stürmisch zunehmenden Anstiegs der Infektionen mit der Schweinegrippe wurden inzwischen in ganz Griechenland zahlreiche Schulklassen bzw. sogar auch ganze Schulzweige vorübergehend geschlossen.  Nicht zuletzt angesichts eines möglichen totalen Zusammenbruchs des gesamten nationalen Gesundheitssystems wird eindringlich die Notwendigkeit zur Teilnahme an der anlaufenden Aktion zur Massenimpfung  gegen die Neue Grippe betont.

Erneut Erdbeben bei Zakynthos im Ionischen Meer

11. November 2009 / Aufrufe: 354 Kommentare ausgeschaltet

Am Mittag des 11. November 2009 ereignete sich etwa 70 Kilometer südwestlich der Insel Zakynthos (Zante) im Ionischen Meer ein Erdbeben mit einer Stärke von 5,4 Richter. Die starke Erschütterung war auch auf der Insel Kefalonia, im Gebiet Pyrgos / Peleponnes und allgemein weiten Regionen Westgriechenlands wahrnehmbar. Verletzungen oder größere Schäden wurden bisher nicht gemeldet.

In dem selben Gebiet war bereits am 03. November 2009 ein Erdbeben mit einer Stärke von 5,7 Richter verzeichnet worden.

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Kommunistische Partei Griechenlands verteidigt Berliner Mauer

10. November 2009 / Aufrufe: 340 2 Kommentare
Aleka Papariga
Aleka Papariga
Generalsekretärin der KKE

Anlässlich des 20. Jahrestages des Berliner Mauerfalls sprach sich Aleka Papariga, Generalsekretärin der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE), nachhaltig für die Errichtung der Berliner Mauer aus. Die Arbeiterregierung des ehemaligen ostdeutschen Staates sei in Verteidigung gegenüber dem zusammen mit den Amerikanern und der NATO als Besatzungsmacht fungierenden Westdeutschland berechtigt gewesen, die Mauer zu errichten.

„Die Errichtung der Mauer zwang der Imperialismus auf und erfolgte genau im Vorfeld der Androhung der NATO-Truppen, in Berlin und natürlich insbesondere Ostberlin auf dem Boden der Deutschen Volksrepublik zu invadieren. … Hatte ein Volk, eine Arbeitermacht oder jede andere Regierung nicht das Recht, die Grenzen des eigenen Staates zu achten und auf seinem Gebiet die Mauer zu errichten?

Angesichts der forschen Argumentation zugunsten der Errichtung der Berliner Mauer stellt sich allerdings die Frage, ob die Vorsitzende der Kommunistischen Partei Griechenlands sich darüber bewusst ist, dass sowohl die Mauer in Berlin als auch im Anschluss daran die bewehrte Zonengrenze nebst den fatalen Todesstreifen nicht etwa zur Abwehr einer drohenden Invasion errichtet worden war, sondern einzig und allein uneinsichtige Bürger um jeden Preis an der Flucht aus dem „Paradies“ der Arbeiter und Bauern hindern sollte!

Griechen sollen sich gegen Schweinegrippe impfen lassen

9. November 2009 / Aufrufe: 199 Kommentare ausgeschaltet
Fofi Genimata + Mariliza Xenogiannakopoulou
Fofi Genimata (links) und
Mariliza Xenogiannakopoulou (rechts)

Ab dem 16. November 2009 läuft in Griechenland schrittweise das Programm zur Massenimpfung gegen die Schweinegrippe an. Das griechische Gesundheitsministeriums richtete erneut einen Appell an die Bevölkerung, sich gegen die Neue Grippe impfen zu lassen.

Die Impfung ist freiwillig, jedoch wird sowohl seitens des Gesundheitsministeriums als auch von zahlreichen Wissenschaftlern die Notwendigkeit der Impfung im Interesse der Allgemeinheit und zur Eindämmung der Neuen Grippe betont. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge soll die Impfung gegen die Schweinegrippe gemäß dem folgenden Zeitplan anlaufen:

  • Ab dem 16. November beginnt die Impfung in den Krankenhäusern und Erste-Hilfe-Zentren (EKAB) für Krankenpfleger, Ärzte und allgemein im Gesundheitswesen tätige Personen.
  • Ab dem 23. November beginnt in den Krankenhäusern, Gesundheitszentren und Impfzentren die Impfung von Personen, welche den besonderen Risikogruppen zugerechnet werden.
  • Ab dem 01. Dezember sind alle gesunden Volljährigen im Alter von 18 – 49 Jahren zur Impfung aufgerufen.
  • Ab dem 17. Dezember soll die Impfung der Kinder und Jugendlichen im Alter von 4 – 17 Jahren sowie aller gesunden Personen im Alter ab 50 Jahren anlaufen.

Sowohl die Gesundheitsministerin Mariliza Xenogiannakopoulou als auch die Staatssekretärin Fofi Gennimata forderten Ärzte und Pflegepersonal auf, sich auf jeden Fall impfen zu lassen und somit auch dazu beizutragen, dass Misstrauen der Bevölkerung bezüglich der Sicherheit und eventueller Nebenwirkungen der Impfung zu zerstreuen.

Mobiltelefone müssen in Griechenland ab sofort registriert werden

9. November 2009 / Aufrufe: 244 Kommentare ausgeschaltet

Ab dem 09. November 2009 gelten in Griechenland die Bestimmungen bezüglich der namentlichen Registrierung aller Inhaber von Mobiltelefonen. Wie von dem Gesetz 3783/2009 zur Bekämpfung des Terrorismus und Verbrechens vorgesehen, sind ab sofort auch beim Erwerb einer nicht vertragsgebundenen SIM-Karte (üblicherweise in Kombination mit einem Gebührenguthaben) obligatorisch die persönlichen Daten des Inhabers zu deklarieren.

Alle Teilnehmer, die über noch anonym erworbene SIM-Karten verfügen, müssen diese bis spätestens 31. Juli 2010 nachträglich namentlich registrieren lassen, anderenfalls werden die Rufnummern endgültig deaktiviert werden. Zur Identifizierung des Erwerbers oder Inhabers einer SIM-Karte ist die Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses erforderlich. Sind Inhaber und Benutzer des Anschlusses nicht identisch, sind auch die persönlichen Daten des oder der Benutzer(s) zu deklarieren. Für Minderjährige muss die Registrierung von einer Volljährigen Person übernommen werden. Ebenso muss jeder spätere Wechesl des Inhabers oder Benutzers eines mobilen Telefonanschlusses gemeldet werden. Sowohl Minderjährige als auch alle übrigen Personen, die nicht über gültige Ausweispapiere verfügen, können somit praktisch fortan keine Mobiltelefone bzw. SIM-Karten mehr erwerben.

Es sei angemerkt, dass die Benutzung von SIM-Karten ausländischer Anbieter bzw. aus den zahlreichen Ländern, in denen nach wie vor keinerlei obligatorische Identifizierung der Inhaber mobiler Telefonanschlüsse erforderlich ist, in Griechenland weiterhin unbeschränkt möglich sein wird.

Griechische Kirche protestiert gegen Besteuerung ihrer Immobilien

6. November 2009 / Aktualisiert: 16. November 2009 / Aufrufe: 830 Kommentare ausgeschaltet
Erzbischof Hieronymos
Hieronymos, Erzbischof von
Athen und Oberhaupt der griechisch-orthodoxen Kirche

Eine Delegation der griechisch orthodoxen Kirche wird sich um ein Treffen mit Wirtschaftsminister Jorgos Papakonstantinou bemühen, um die Befreiung des Immobilienvermögens der Kirche von der erhöhten ETAK bzw. Grundsteuer zu erreichen.

Der am Freitag (08.11.2009) unter Erzbischof Hieronymos tagende Heilige Synod erörterte das Thema erneut und beschloss, dass Oberbischof Theoklitos, Metropolit von Ioannina und Leiter der Finanzdienststellen der Kirche, und Direktor Antonis Zampelis ein Treffen mit dem Minister anstreben sollen. Die Kirche begehrt eine Befreiung von der auf 0,3% erhöhten Abgabe auf die in ihrem Besitz befindlichen Immobilien und argumentiert, dass ihr "als juristische Person des öffentlichen Rechts nicht auf die gleiche Weise wie den übrigen juristischen Personen entgegen getreten werde" und sie "ein großes karitatves Werk erbringe und ihre Einkünfte in gemeinnützige Projekte fließen".