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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Geschäftszeiten im Einzelhandel Weihnachten 2009 in Griechenland

1. Dezember 2009 / Aufrufe: 364 Kommentare ausgeschaltet

Ab dem 15. Dezember 2009 bis zum 04. Januar 2010 gelten in Griechenland wie jedes Jahr für die Verkaufsgeschäfte des Einzelhandels anlässlich der Feiertage geänderte Geschäftszeiten.

Laut der Bekanntmachung des Dachorganisation der lokalen Einzelhandelsverbände von Attika, der benachbarten Präfekturen und der Ägäis-Inseln werden die Einzelhandelsgeschäfte den Konsumenten zu folgenden Geschäftszeiten zu Diensten stehen:

  • An den regulären Werktagen von 09:00 Uhr bis 21;00 Uhr.
  • Am Samstag, dem 19. Dezember 2009, von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
  • Am Sonntag, dem 20. Dezember 2009, von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
  • Am Donnerstag, dem 24. Dezember 2009, von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
  • Am Donnerstag, dem 31. Dezember 2009, von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

An den Tagen von 25. Dezember 2009 (Freitag) bis 27. Dezember 2009 (Sonntag) sowie auch von 01. Januar 2010 (Freitag) bis 03. Januar 2010 (Sonntag) werden die Geschäfte geschlossen bleiben. Ab dem 04. Januar 2010 treten dann wieder die regulären Öffnungszeiten der jeweiligen lokalen Einzelhandelsverbände in Kraft.

Bananenrepublik Griechenland

29. November 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 250 Kommentare ausgeschaltet

In der Wochenendausgabe (28. November 2009) der griechischen Tageszeitung TA NEA wurde ein längerer Artikel über die prekäre wirtschaftliche Lage Griechenlands und die Reaktionen und Maßnahmen aus Brüssel publiziert. Der nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegebene Bericht schildert die Erfahrungen der ersten Prüfer aus Brüssel in Griechenland:
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Vorladungen im Immobilienskandal Vatopedi in Griechenland

28. November 2009 / Aktualisiert: 08. Februar 2017 / Aufrufe: 499 Kommentare ausgeschaltet

Der Skandal um den Tausch von Immobilien zwischen dem Staat und dem Kloster Vatopedi der Mönchsrepublik Athos in Griechenland hatte hohe Wellen geschlagen und zu einem gewissen Teil vermutlich sogar zu dem Sturz der Regierung unter Konstantinos Karamanlis beigetragen. Bei diesem Immobilienskandal geht es in erster Linie um den Vistonida-See nebst seinen Uferzonen, welchen das Kloster Vatopedi als angeblicher Eigentümer gegen hochwertige Immobilien aus staatlichem Besitz einzutauschen geschafft und diese fallweise mit exorbitanten Gewinnen weiterverkauft hatte.

Kloster Vatopedi auf Athos in Griechenland
Klosteranlage Vatopedi der Mönchsrepublik Athos in Griechenland (Quelle: Wikipedia)


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Griechischer Polizeibeamter mit fünf Kilo Heroin festgenommen

26. November 2009 / Aufrufe: 217 Kommentare ausgeschaltet

Am Dienstag, dem 24. November 2009, wurde in Frankfurt ein Beamter der speziellen Sicherheitskräfte der griechischen Polizei mit 5 Kilo Heroin im Gepäck festgenommen.

Bezeichnenderweise ist der Sicherheitsbeamte in Griechenland schon seit geraumer Zeit vom Dienst suspendiert, und vor der ersten Instanz des Disziplinarausschusses der griechischen Stadtpolizei ist ein Verfahren mit dem Antrag auf seine endgültige Entfernung aus dem Polizeidienst anhängig.

Konkret war der Polizeibeamte bereits im Juni 2008 wegen illegaler Beförderung und Begünstigung der Einreise eines Ausländers nach Griechenland, Besitz gefälschter Reisedokumente und Vergehens gegen das Drogengesetz festgenommen, im weiteren Verlauf jedoch wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Am 20. Januar 2009 wurde er wegen Kauf, Besitz und Beförderung von Drogen erneut verhaftet, jedoch wieder nicht in Untersuchungshaft eingewiesen, wie dies in Griechenland in der Regel jedem "gewöhnlichen Sterblichen" bereits anlässlich der ersten Festnahme widerfahren wäre.

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Haushaltsplan in Griechenland auf USB-Stick

21. November 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 473 Kommentare ausgeschaltet
Jorgos Papakonstantinou (links) und Filippos Petsalnikos (rechts)
Jorgos Papakonstantinou (links) und Filippos Petsalnikos (rechts) bei der Übergabe des Haushaltsplans

Bisher gehörte es im Vorfeld der alljährlichen Haushaltsdebatte im Parlament zum üblichen Bild, dass der jeweilige Wirtschaftsminister dem Vorsitzenden einen voluminösen Stapel diverser Ordner und begleitender Schriftstücke, Bilanzen Vorjahresabschlüsse usw. übergab. Der neue griechische Wirtschaftsminister Jorgos Papakonstantinou überreichte dagegen gestern (20.11.2009) dem Parlamentsvorsitzenden Filippos Petsalnikos den Entwurf des griechischen Haushaltsplans für das Jahr 2010 auf einem eleganten Memory-Stick.
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Anstieg der Schweinegrippe-Infektionen in Griechenland um 300 Prozent

20. November 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 275 3 Kommentare

Die Frequenz der Neuinfektionen mit der Schweinegrippe hat sich in Griechenland innerhalb nur einer Woche um 300% erhöht. Auf Intensivstationen werden 14 Personen behandelt, von denen die Hälfte zusätzlich auch unter anderen ernsthaften Erkrankungen leidet.

Gemäß dem letzten Bericht des griechischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (KEELPNO) wurden in der Woche bis zum 15. November 2009 von den speziellen Labors 975 neue Infektionen mit der Schweinegrippe bestätigt, während in der Vorwoche 332 neue Fälle gemeldet worden waren. Außerdem erweisen sich inzwischen mehr als die Hälfte aller zur Untersuchung auf den Virus H1N1 in die Labors geschickten Abstriche als positiv.
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Bestechung, Korruption und Intransparenz in Griechenland

19. November 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 1.828 4 Kommentare

Bestechung, Korruption, steuerliche Intransparenz und mangelndes Vertrauen in die Behörden gelten als die grundlegenden Hauptprobleme in Griechenland. Zu diesem Ergebnis kam die PricewaterhouseCoopers (PwC) im Rahmen einer in Kooperation mit der Business-School INSEAD durchgeführten internationalen Untersuchung zur Wirtschaftskriminalität. Laut der Untersuchung schafft die wirtschaftliche Rezession weltweit fruchtbaren Boden für den Anstieg der Gefahren des Wirtschaftsverbrechens.
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Gehaltsstopp auf dem öffentlichen Sektor in Griechenland

19. November 2009 / Aktualisiert: 02. Mai 2010 / Aufrufe: 203 Kommentare ausgeschaltet

Unter dem Druck aus Brüssel auf Griechenland, das Haushaltsdefizit 2010 auf 9,1 Prozent des nationalen Bruttinlandsprodukts zu reduzieren, hat der Ministerrat der griechischen Regierung unter anderem einen Gehaltsstopp auf dem öffentlichen Sektor beschlossen. Der anfängliche Entwurf des Haushaltsplans sah ein Defizit von 9,4 % vor.

Mit der Zielvorgabe, auf dem öffentlichen Sektor insgesamt rund 2,4 Milliarden Euro einzusparen, sollen im Jahr 2010 die Bezüge der Angestellten und Beamten mit einem Monatseinkommen von bis zu 2.000 Euro in Höhe der Inflationsrate angeglichen werden, während die Empfänger monatlicher Bruttobezüge ab 2.000 Euro keinerlei Erhöhung erhalten werden. Nachdem auch schon 2009 eine ähnliche Regelung zur Anwendung gekommen war, müssen somit die besser verdienenden Staatsdiener für ein weiteres Jahr auf eine Erhöhung ihrer Bezüge verzichten.

Ebenso ist für das Jahr 2010 auf dem öffentlichen Sektor ein globaler Einstellungsstopp vorgesehen, von dem nur die Bereiche der Gesundheit, Bildung und Sicherheit ausgenommen bleiben. Ab 2011 soll dann für drei Jahre je drei Ausscheidungen nur eine Neueinstellung erfolgen, um die im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung außerordentlich hohe Anzahl staatlich bediensteter Gehaltsempfänger schrittweise abzubauen. Bezeichnenderweise ist bis heute nicht genau bekannt, wie viele Personen in Griechenland im Sold der öffentlichen Hand stehen.

Angebliche Terroristin der Kerne des Feuers freigelassen

18. November 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 205 Kommentare ausgeschaltet

Die am Samstag, dem 14. November 2009 in Athen – Griechenland unter großem Aufheben von der Polizei als angebliche Terroristin verhaftete und vorgeführte 22-jährige Studentin wurde am Mittwoch, dem 18. November 2009 auf Anweisung der zuständigen Untersuchungsrichterin unter Meldeauflagen freigelassen.

Die Polizei hatte die Frau der Zugehörigkeit zu der Terrororganisation „Kerne des Feuers“ beschuldigt und auch mit dem Bombenanschlag in Athen auf die Wohnung des Abgeordneten Mimis Androulakis am 13. November 2009 in Verbindung gebracht. Nach der auf Betreiben der Polizei zweimal verschobenen und deswegen erst am heutigen Mittwoch erfolgten Anhörung sahen allerdings weder die Untersuchungsrichterin noch der Staatsanwalt einen Anlass, die vorgeführte Frau in Untersuchungshaft zu nehmen, und verfügten die Freilassung unter einfachen Meldeauflagen und ohne Kaution.
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Griechische Kirche wehrt sich gegen ungerechte Besteuerung

17. November 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 512 Kommentare ausgeschaltet
Erzbischof TheoklitosErzbischof Theoklitos
Metropolit von Ioannina

Die beabsichtigte Haltung der griechisch orthodoxen Kirche in Bezug auf das Thema der Besteuerung umriss der Erzbischof Theoklitos, Metropolit von Ioannina, in seiner Eigenschaft als Leiter der zentralen kirchlichen Finanzverwaltung: „Es gibt weder Krieg noch eine  Katastrophe um einzuspringen. Wir werden nicht bezahlen, was andere verbockt haben„.

Der Bischof bezog sich auf die Leistungen der Kirche an den Staat und betonte, dass sich der Wert des heutigen Immobilienvermögens der Kirche laut kürzlich erfolgten Schätzungen von Banken auf 702.160.000 Euro beläuft und der Kirche damit letztendlich nur 4% ihres ursprünglichen Vermögens verblieben ist.
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