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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Beunruhigender Anstieg der Kriminalität in Griechenland

24. Dezember 2009 / Aufrufe: 631 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland erlebt einen beunruhigenden Anstieg der Kriminalität. Die griechische Polizei gab im Vergleich zum Vorjahresraum unter anderem einen Anstieg der Raubüberfälle um knapp 42 % bekannt. Nicht mindere Sorgen bereitet der enorme Anstieg der Brutalität, die selbst bei eher der alltäglichen Kleinkriminalität zuzuordnenden Delikten zu Tage gelegt wird.

Gemäß den am Mittwoch (23.12.2009) veröffentlichten offiziellen Daten wurden im Jahr 2008 in ganz Griechenland 2.948 Raubüberfälle verübt, währen im laufenden Jahr 2009 bereits 4.185 Raubüberfälle verzeichnet wurden. Die Aufklärungsrate sank dagegen von im Jahr 2008 noch 31,13 % auf 27,41 % im Jahr 2008.

Die Mordfälle stiegen 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 8,40 % bzw. auf 129 Fälle, an während die Aufklärungsrate von 81,99% auf 76,53% sank.

Bei den gemeldeten Fahrzeugdiebstählen beläuft sich laut den Angaben der Polizei der Anstieg auf 11,05 %, die Aufklärungsrate sank auf 43,33 %.

Schließlich wurden 2009 in ganz Griechenland auch 65.558 Einbrüche genmeldet, was im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 6,13 % entspricht, während die Aufklärungsrate geringfügig auf 17,90 % sank.

Es ist allerdings anzumerken, dass insbesondere Eigentumsdelikte wie Einbrüche, Diebstähle usw. nicht zuletzt angesichts der niedrigen Aufklärungsraten zunehmend gar nicht mehr gemeldet, sondern als gegeben hingenommen werden. Über die Höhe der Dunkelziffern können folglich nur Vermutungen angestellt werden.

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Einer von zwei Griechen betrachtet Einwanderer als Bedrohung

23. Dezember 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 385 Kommentare ausgeschaltet

Die Meinungen von Griechen und Einwanderern zu dem Phänomen der Immigration gibt eine in ganz Griechenland durchgeführte repräsentative Erhebung der Kapa Research wieder. Auf die Frage „Was stellt die Anwesenheit der Immigranten in Griechenland dar“ antworten 56 % der Griechen mit „Bedrohung“, 30,6 % mit „Chance“ und 17,8 % äußern keine Meinung.

Bei der Erhebung wurden sowohl Griechen als auch Immigranten befragt.
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24-stündiger Warnstreik der Journalisten in Griechenland

17. Dezember 2009 / Aufrufe: 177 Kommentare ausgeschaltet

Die gewerkschaftliche Organisation ESIEA (Enosi Syntakton Imerision Efimeridon Athinon = Verband der Redakteure Athener Tageszeitungen) beschloss einen 24-stündigen Warnstreik von 06:00 Uhr Donnerstag (17. Dezember 2009) bis 06:00 Uhr Freitag (18. Dezember 2009).

Die ESIA ist die Dachorganisation aller Journalisten in Griechenland, die bei Massenmedien, auf dem öffentlichen Sektor, bei juristischen Personen des öffentlichen Rechts und den Behörden der lokalen Selbstverwaltungen beschäftigt sind. Während der Dauer des Streiks werden auch auf den Portalen in.gr, tovima.gr und tanea.gr keine Nachrichten publiziert werden.

Die Journalisten fordern die Befriedigung arbeitsrechtlicher, versicherungstechnischer und einkommenspolitischer Forderungen.

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Taxifahrten über Feiertage in Griechenland 1 Euro teurer

16. Dezember 2009 / Aufrufe: 181 2 Kommentare

Ab Freitag, dem 19. Dezember 2009, bis einschließlich Donnerstag, den 07. Januar 2010, ist in Griechenland den Taxifahrern für jede Fahrt ein obligatorisches „Weihnachtsgeschenk“ in Höhe von 1,00 Euro zu zahlen. Länge der Fahrt und Höhe des jeweils fälligen Beförderungsentgelts spielen dabei keinerlei Rolle.

Obwohl der EU-Kommission diese alljährlichen Sonderregelungen in Griechenland seit Jahren ein Dorn im Auge sind, werden Weihnachten und Ostern nach wie vor diese Zwangsabgaben zu Lasten der Konsumenten gesetzlich verfügt. Für die üblichen Kurzfahrten in den Innenstädten kommt das zwangsweise erhobene „Bakschisch“ praktisch einer Preiserhöhung von bis zu rund 30% gleich und beschert zahlreichen Taxifahrern zu den Feiertagen einen äußerst erklecklichen Geldsegen.

Detaillierte Informationen bietet der Beitrag Beförderungstarife der Taxi in Griechenland.

Dutzende von Tonnen Lebensmittel in Griechenland beschlagnahmt

16. Dezember 2009 / Aufrufe: 300 Kommentare ausgeschaltet

Von den Kontrollbehörden des griechischen Ministeriums für Landwirtschaftliche Entwicklung und Lebensmittel wurden im Rahmen der Kontrolle in Griechenland eingehender Importe wieder dutzende von Tonnen für den Verzehr ungeeigneter Lebensmittel beschlagnahmt.

Laut einer Bekanntmachung des Ministeriums wurden eine Tonne Weinblätter aus der Türkei und ungefähr 19 Tonnen Sesam aus Indien wegen Salmonellenbefalls beschlagnahmt.

Die Kontrolleure beschlagnahmten ebenfalls eine Ladung von 13 Tonnen Dörrobst (konkret getrocknete Aprikosen) aus der Türkei, 200 Kilo getrocknete Pilze aus Kirgisien, eine Ladung tiefgefrorenen Fleisches aus den USA und 7 Tonnen genmanipulierten Leinsamen aus China.

Schließlich wurde auch der Vertrieb von Spinat aus der griechischen Präfektur Euböa verboten, weil in dem Gemüse Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen worden waren.

Blutiger Raubüberfall in Aspropyrgos – Attika – Griechenland

14. Dezember 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 262 Kommentare ausgeschaltet

Am Sonntagabend (13.12.2009) übten zwei bewaffnete Täter einen Raubüberfall auf ein Kurzwarengeschäft am Platz Koritsas in Aspropygos – Attika aus. Ein 16-jähriger Jugendlicher wurde bei dem Überfall von 7 Kugeln verletzt und befindet sich in kritischem Zustand. Die Täter konnten unerkannt entkommen.

Der Junge hielt sich in dem Kurzwarengeschäft am Koritsas-Platz auf, als die Täter in den Laden eindrangen und das Geld aus der Kasse verlangten. Zu diesem Zeitpunkt befand sich in dem Laden auch die 22-jährige Tochter des Besitzers und Freundin des 16-Jährigen. Als die Räuber das Geld aus der Kasse zu entwenden versuchten, stellte sich ihnen die 22-Jährige entgegen. Die Räuber bedrohten sie, woraufhin der 16-jährige Junge dazwischen trat.
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Premierminister kündigt schmerzhafte Änderungen in Griechenland an

12. Dezember 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 339 Kommentare ausgeschaltet
Georgios Papandreou
Jorgos Papandreou
Premierminister in Griechenland

Die schnellstmögliche Umsetzung "schmerzhafter Änderungen" kündigte im Anschluss an das Gipfeltreffen der EU der griechische Premierminister Jorgos Papandreou im Gespräch mit Reportern  an.

Der Premierminister versicherte, dass die anstehenden Maßnahmen keinen einkommenspolitischen Charakter haben und nicht "die kleinen Leute und Hungerleider" treffen werden, sondern "jene, denen weh getan werden muss". Weiter äußerte er sich auch zu Panik-Analysen, in denen von Maßnahmen gesprochen wird, welche die Regierung weder plante noch zu ergreifen beabsichtigt.

"Ich höre und lese über unmittelbare Maßnahmen, zu denen wir schreiten werden. Es handelt sich um Geschwafel. Weder planen wir solche Maßnahmen, noch werden wir dazu schreiten. Die Änderungen werden jene schmerzen, denen es weh tun muss. Sie werden nicht der Unter- und Mittelschicht schaden."

Rekord an Verhaftungen bei Demonstrationen in Griechenland

7. Dezember 2009 / Aktualisiert: 17. März 2012 / Aufrufe: 165 Kommentare ausgeschaltet

Zu einem Rekord an Festnahmen anlässlich der Demonstrationen am Nikolaus-Tag 2009 führte das Dogma der absoluten „Null-Toleranz“, welches die Polizeikräfte auf Anweisung des Ministers für Bürgerschutz Michalis Chrisochoidis demonstrierte um eine Wiederholung der Geschehnisse des Vorjahres zu verhindern. Im Dezember 2008 war es zu tagelang andauernden schweren Unruhen und Ausschreitungen gekommen, nachdem ein Polizist einer Streife im Athener Stadtteil Exarchia willkürlich Gebrauch von seiner Schusswaffe gemacht hatte und der 15-jährige Schüler Alexis Grigoropoulos von einer Kugel getroffen und getötet worden war.
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Geiselnahme in der Deutschen Schule in Thessaloniki – Griechenland

3. Dezember 2009 / Aktualisiert: 16. August 2011 / Aufrufe: 532 Kommentare ausgeschaltet

Ein bewaffneter 55-jähriger Mann drang am Mittwoch, dem 02. Dezember 2009, in die im Vorort Thermi der Stadt Thessaloniki in Griechenland gelegene Deutsche Schule ein und hielt vorübergehend drei Geiseln fest.

Nach Angaben der Polizei nahm der bewaffnete Täter in der Schule drei Geiseln, nämlich den Direktor der Schule, den Kassenwart und einen Lehrer. Nach 40 Minuten ließ er die Geiseln jedoch wieder frei und stellte sich etwas später der Kriminalpolizei Thessaloniki. Der Geiselnehmer hatte anfänglich ein Lösegeld in Höhe von 10 Millionen Euro verlangt.
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Kirche will Sonderabgabe auf Immobilien in Griechenland bezahlen

2. Dezember 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 423 Kommentare ausgeschaltet

Die griechisch-orthodoxe Kirche wird in diesem Jahr die Sonderabgabe auf ihre Immobilien in Griechenland bezahlen. Dieser Beschluss wurde von dem Heiligen Synod in einer außerordentlichen Sitzung gefasst, nachdem Finanzminister Giorgos Papakonstantinos ein erklärendes Schreiben an die Kirche gerichtet hatte.

Nach einer vielstündigen Diskussion beschlossen die Priester die Zahlung der Sonderabgabe angesichts der Tatsache, dass bezüglich der nachfolgenden Jahre ein Dialog auf Nullbasis beginnen soll.
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