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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Polizist wegen Bedrohung mit Brieföffner vom Dienst suspendiert

4. Januar 2010 / Aufrufe: 396 Kommentare ausgeschaltet

Ein Polizist des Polizeireviers Loutraki in Korinth – Griechenland wurde vom Dienst freigestellt, nachdem er einen Bürger mit einem Brieföffner bedroht hatte.

Wie bekannt wurde, kam es in dem Ort Loutraki / Korinth wegen eines Parkplatzes zu einem handfesten Streit zwischen einem sich nicht im Dienst befindlichen Polizeibeamten und einem Bürger. Letzterer hatte vor einer Parklücke angehalten und wollte rückwärts einparken, was der in Rede stehende Polizist ausnutzte, um seinen eigenen Wagen in die Parklücke zu fahren. In einem aus diesem Anlass eskalierenden Wortstreit bedrohte der Polizist den Bürger schließlich mit einer Klinge, entfernte sich dann jedoch von dem Ort des Vorfalls.

Im weiteren Verlauf begab sich der Bürger zu dem lokalen Polizeirevier und erstatte Anzeige gegen den Polizeibeamten. Noch während sich der Bürger auf der Wache befand, erschien auch der Polizist, um den Vorfall zu melden. Der Polizeibeamte wurde von dem Bürger erkannt, festgenommen und mit der Beschuldigung eines Verstoßes gegen das Waffengesetz, der Beschimpfung und der Bedrohung dem Staatsanwalt vorgeführt.

Nach Festsetzung eines Verhandlungstermins wurde der Polizist wieder freigelassen, jedoch vom Dienst suspendiert.

Fünf Polizisten wegen Häftlingsmisshandlung in Griechenland verhaftet

3. Januar 2010 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 325 Kommentare ausgeschaltet

Zwei Polizisten und drei Beamte der speziellen Bewachungseinheit der Polizei in Griechenland wurden wegen Machtmissbrauch und Folterung eines Häftlings festgenommen. Der besagte Häftling war am Neujahrstag schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Konkret handelt es sich um einen 24-jährigen Unterhauptwachtmeister zweiten Ranges, der des Machtmissbrauchs beschuldigt wird, zwei Beamten der speziellen Bewachungseinheit im Alter von 27 und 28 Jahren, die der Häftlingsmisshandlung beschuldigt werden, sowie auch um einen 23-jährigen Polizisten und einen 27-jährigen Beamten der Bewachungseinheit, die wegen einfacher Mittäterschaft bei der Folterung festgenommen wurden.
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EFET zieht kontaminierte Vermicelli-Reisnudeln aus dem Verkehr

31. Dezember 2009 / Aufrufe: 280 Kommentare ausgeschaltet

Der griechische Träger für Lebensmittelkontrollen (EFET) hat mit dem ungenehmigten genmanipulierten Reis Bt63 kontaminierte Reisnudeln aus China aus dem Verkehr gezogen.

Wie der EFET bekannt gab, geht es um Reisnudeln Vermicelli chinesischer Herkunft, die in Griechenland unter der Handelsmarke „Double Phoenix Brand, Guangdong“ vertrieben werden. In dem Produkt wurde der in China entwickelte genveränderte Reis der Variante Bt63 (Bt63-Reis) nachgewiesen. Bei der kontaminierten Ware handelt es sich um Packungen mit 500 gr Inhalt der Produktionspartie 080914 ART NR 7415 und Verfallsdatum den 30.09.2010.

Es sei angemerkt, dass Reis und Reisprodukte aus China seit April 2008 vor dem Import in die EU obligatorisch auf Spuren gentechnisch veränderter Reissorten untersucht werden müssen.

OTE senkt ab 2010 Gebühren für Telefonanrufe in das Mobilnetz in Griechenland

30. Dezember 2009 / Aufrufe: 373 Kommentare ausgeschaltet

Die vormals staatliche griechische Telefongesellschaft OTE (Organismos Tileepikinonion Ellados = Träger für Telekommunikation Griechenlands) wird ab dem 01. Januar 2010 die Gebühren für Anrufe aus dem OTE-Festnetz in die Mobilnetzte aller griechischen Anbieter leicht senken.

Telefonate aus dem Festnetz der OTE an Mobiltelefone der Netze Cosmote, Vodafone und Wind werden demnach ab 2010 bis zu 14,4 % weniger kosten. Derzeit gilt für Anrufe aus dem OTE-Festnetz in die Mobilnetze aller Anbieter in Griechenland ein einheitlicher Tarif von 0,001915 Euro pro Sekunde beziehungsweise 0,1149 Euro (inkl. MwSt.) pro Minute.

Raubmord in Lotterie-Annahmestelle im Athener Vorort Petroupolis

30. Dezember 2009 / Aufrufe: 272 Kommentare ausgeschaltet

Am Dienstagabend (29. Dezember 2009) wurde gegen 21 Uhr in Griechenland im Athener Vorort Petroupolis eine Lotterie-Annahmestelle „ProPo“ überfallen. Die beiden bewaffneten Täter schossen auf den 53-jährigen Besitzer des Geschäftes, der zwei Stunden später im Krankenhaus „Evangelismos“ an den Schussverletzungen verstarb.

Die Täter entwendeten aus der Kasse der Lotterie-Annahmestelle einen Geldbetrag bisher unbekannter Höhe und konnten unbehelligt fliehen.

Vor dem Raubmord in Petroupolis waren zwei Überfälle auf Supermärkte in den Athener Vororten Patisia und Neo Iraklio ausgeübt worden. Auch hier konnten die Täter jeweils unbehelligt mit einer Beute in bisher unbekannter Höhe entkommen.

Frühlingswetter zu Silvester in Griechenland

29. Dezember 2009 / Aufrufe: 338 Kommentare ausgeschaltet

Laut den Prognosen der Meteorologen wird in Griechenland über Neujahr ähnliches Wetter wie auch schon während der Weihnachtsfeiertage herrschen. Hauptmerkmale der Wetterlage werden ein leichter Temperaturanstieg, Südwinde und lokale Niederschläge hauptsächlich im Westen Griechenlands sein.

Konkret wird für Mittwoch, den 30. Dezember 2009, global eine leichte und im Westen und Norden des Landes dichtere Bewölkung erwartet, wobei während der frühen Morgenstunden mit Nebel zu rechnen ist. Der Wind wird allgemein aus Südwesten wehen und eine Stärke von 4 – 5, lokal auch bis 6 auf der Beaufortskala erreichen. Die Tageshöchsttemperaturen werden im Norden bei 16 – 17 C°, auf dem übrigen Festland und im Ionischen Meer bei 18 – 19 C° und auf den Inseln der Ägäis bei 20 C° liegen.

Am Donnerstag wird das Wetter relativ warm sein, bei lockerer beziehungsweise im Westen und Norden zeitweise auch dichterer Bewölkung. In den Morgenstunden wird wieder Nebel auftreten, während die Südwestwinde eine Stärke von 5 – 6 und über dem Meer bis zu 7 Beaufort erreichen werden.

Die Temperaturen werden auch am Neujahrstag mehr oder weniger unverändert bleiben und nur im Nordwesten des Landes um etwa 2 C° sinken. Im übrigen wird mit leichter Bewölkung gerechnet, die sich jedoch im Westen schnell verdichten und hauptsächlich im Nordwesten zu lokalen Niederschlägen führen wird.

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Bombenanschlag auf Gebäude der Versicherungsgesellschaft Ethniki in Athen

28. Dezember 2009 / Aufrufe: 210 Kommentare ausgeschaltet

Am späten Sonntagabend (27. Dezember 2009) detonierte in dem Gebäude der griechischen Versicherungsgesellschaft „Ethniki“ an der Straße Leoforou Syngrou im Zentrum von Athen – Griechenland ein starker Sprengsatz.

Die äußerst starke Explosion war in einem weiten Umkreis wahrnehmbar und verwüstete das Erdgeschoss des sechsstöckigen Bürogebäudes der Versicherungsgesellschaft „Ethniki“ praktisch vollständig. Etliche Anwohner glaubten im ersten Augenblick, es habe ein kräftiges Erdbeben stattgefunden. Durch die enorme Druckwelle wurden zahlreiche in der Nähe des Gebäudes geparkte Fahrzeuge und sogar auch ein auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Leoforou Syngrou befindliches Bankgebäude beschädigt.

Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden, da die Polizei nach einem bei der Redaktion der Zeitung „Eleftherotypia“ etwa eine Viertelstunde vor der Explosion eingegangenen Warnanruf den in der Regel rund um die Uhr stark frequentierten Ort rechtzeitig absperren konnte.

Da sich zunächst niemand offiziell zu dem Terroranschlag bekannt hatte, war in ersten Einschätzungen die Rede von der Organisation „Epanastatikos Agonas“ (= Revolutionärer Kampf), die bereits in der Vergangenheit wiederholt mit extrem starken Sprengsätzen Anschläge auf Gebäude mit besonderem Symbolcharakter verübt hat. Laut aktuellen Informationen soll inzwischen im Internet ein Bekennerschreiben der Organisation „Pyrines tis Fotias“ (= Kerne des Feuers) aufgetaucht sein, von dessen Authentizität jedoch die Behörden bisher nicht überzeugt sind.

Pistolero mit dem schwarzen Jeep in Griechenland festgenommen

27. Dezember 2009 / Aktualisiert: 02. Juli 2013 / Aufrufe: 255 Kommentare ausgeschaltet

Laut Informationen soll in Griechenland am Sonntag, dem 27. Dezember 2009 der Täter festgenommen worden sein, der während der vergangenen Tage in Athen aus einem Auto heraus wiederholt auf ahnungslose Passanten geschossen hatte und als Pistolero mit dem schwarzen Jeep bekannt wurde.

Laut ersten Informationen handelt es sich um einen 31-jährigen Taxifahrer griechischer Staatsangehörigkeit. Der verhaftete Mann wird zur Zeit von der Polizei verhört und soll bisher trotz der in seinem Wagen und seiner Wohnung sichergestellten Beweisstücke alle Beschuldigungen zurückgewiesen haben. Die Bekanntgabe weiterer Einzelheiten zu Identität und und Umständen der Festnahme des vermutlichen Täters wird am Montag von dem Leiter der Kriminalpolizei Athen erwartet.

Die Polizei hatte während der vergangenen Tage intensiv nach dem Täter gefahndet, der in verschiedenen Bezirken Athens laut Zeugenaussagen aus einem schwarzen Jeep mit dunkler Verglasung in wenigstens fünf Fällen auf ahnungslose Passanten geschossen hatte. Bei den Anschlägen wurden vier Personen von Kugeln getroffen. Zwei der Opfer befinden sich weiterhin in stationärer Behandlung, sind jedoch außer Lebensgefahr.

Brutaler Mord an einem Taxifahrer in Thessaloniki in Griechenland

25. Dezember 2009 / Aufrufe: 411 Kommentare ausgeschaltet

Am frühen Morgen des ersten Weihnachtages wurde in dem Stadtteil Pylea in Thessaloniki / Griechenland ein Taxifahrer ermordet in seinem Fahrzeug aufgefunden. Dem 32-jährigen Fahrer waren mit einem Messer schwere Verletzungen am Hals zugefügt worden.

Laut den bisher bekannt gegebenen Informationen war der 32-jährige Taxifahrer mit einem fest um seinen Hals geschlungenen Schal an die Kopfstütze des Fahrersitzes gefesselt und dann mit sechs tiefen Messerstichen in Hals und Gesicht ermordet worden. Die Indizien deuten darauf hin, dass der Mord nicht im Rahmen eines Raubüberfalles verübt wurde, da der oder die Täter das im Fahrzeug befindliche Geld zurückließen.

Vor nicht langer Zeit war im Gebiet von Thessaloniki ein ähnlicher Anschlag auf einen Taxifahrer verübt worden, der von einem nach wie vor unbekannten Täter ebenfalls durch Messerstiche schwer verletzt worden war, allerdings gerettet werden konnte und in diesen Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wurde.

Die Taxifahrer in Thessaloniki haben für den Tag der Beerdigung ihres ermordeten Kollegen einen allgemeinen Streik angekündigt.

Psychopath schießt willkürlich auf Passanten in Griechenland

25. Dezember 2009 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 229 Kommentare ausgeschaltet

Die griechische Polizei hat eine Großfahndung nach dem „Pistolero mit dem schwarzen Jeep“ gestartet, der in Athen in verschiedenen Gegenden innerhalb weniger Tage fünf Anschläge verübte und vier ahnungslose Passanten zum Teil erheblich verletzte. Zwei der Opfer des offensichtlich schwer geistesgestörten Täters befinden sich in stationärer Behandlung, ohne jedoch in direkter Lebensgefahr zu schweben.

Bisher liegen keine verwertbaren Spuren vor, die zur Identifizierung und Festnahme des Psychopathen führen könnten. Verlautbarungen zufolge ist den Fahndern bisher nur bekannt, dass der Täter einen schwarzen Jeep Cherokee mit dunkler Verglasung und eine Waffe mit einem Kaliber von 22 mm benutzt.
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