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Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Kreuzfahrer Zenith wird wegen Streik in Griechenland nicht Piräus anlaufen

28. Mai 2010 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 366 Kommentare ausgeschaltet

Das unter maltesicher Flagge registrierte Kreuzfahrtschiff Zenith wird wegen des Streiks der Seeleute in Griechenland am 31. Mai 2010 nicht den Hafen Piräus anlaufen.

Angesichts des von der gewerkschaftlichen Organisation der griechischen Seeleute PNO für Montag, den 31. Mai 2010 ausgerufenen erneuten 24-stündigen Streiks hat die spanische Betriebsgesellschaft des unter maltesicher Flagge registrierten Kreuzfahrtschiffs Zenith den für diesen Tag geplanten tournusmäßigen Zwischenstopp im Hafen Piräus kurzfristig gestrichen.

Streikende Seeleute und Hafenarbeiter bzw. Mitglieder der PAME hatten bereits am 26. April 2010 970 Passagiere der Zenith gewaltsam am Bordgang gehindert. Die Betriebsgesellschaft der Zenith musste daraufhin nicht nur die festgesetzten Touristen bis zum nächsten Tag in lokalen Hotels unterbringen, sondern wegen der Verzögerung auch die Route der Zenith ändern und den vorgesehenen Zwischenstopp und Landgang der Passagiere im Hafen von Dubrovnik streichen.

Im Kampf der PNO gegen die geplante Aufhebung der Kabotage in Griechenland stellt die Zenith ein rotes Tuch bzw. „Trojanisches Pferd (ausländischer) Interessen“ dar. Mit dem wiederholt bekräftigten Vorsatz, den Zwischenstopp der Zenith am 31. Mai 2010 im Hafen von Piräus nachhaltig behindern zu werden, trat die PNO in einen frontalen Konflikt gegenüber den im Einzugsbereich des Hafens Piräus angesiedelten Geschäftsleute ein. Letztere hatten inzwischen sogar beschlossen, den erwarteten Landgang der Passagiere der Zenith in eigener Initiative vor Übergriffen der streikenden Hafenarbeiter und Seeleute schützen und damit signalisieren zu wollen, dass Touristen in Griechenland auf jeden Fall höchst willkommen sind.

Rechtsanwälte in Griechenland streiken ab Anfang Juni 2010

28. Mai 2010 / Aktualisiert: 30. Mai 2010 / Aufrufe: 412 1 Kommentar

Die Rechtsanwälte in Griechenland werden ab dem 01. Juni 2010 für insgesamt vier Tage ihren Aufgaben fernbleiben.

Das Plenum der Präsidenten der griechischen Anwaltskammern beschloss in einer am Freitag, dem 27. Mai 2010 einberufenen außerordentlichen Sitzung einen viertägigen „Streik“ der Rechtsanwälte in Griechenland. Gemäß diesem Beschluss werden die Anwälte ab Dienstag, dem 01. Juni 2010 bis einschließlich Freitag, den 04. Juni 2010 ihren Aufgaben fernbleiben.

Die griechischen Rechtsanwälte protestieren mit dieser Aktion zum wiederholten Mal gegen das neue Steuergesetz, die angekündigten Änderungen im Sozialversicherungssystem und die anstehende Liberalisierung ihres Berufszweiges.

Es sei angemerkt, dass in Griechenland bisher alle von Rechtsanwälten und Notaren erbrachten Dienstleistungen global von der Mehrwertsteuer ausgenommen waren, gemäß dem neuen Steuergesetz jedoch fortan dem ab 01. Juli 2010 in Kraft tretenden neuen Regelsatz der Mehrwertsteuer in Höhe von 23% unterliegen werden.

72 Taschendiebe in Stadtbahn in Athen in Griechenland verhaftet

28. Mai 2010 / Aufrufe: 1.066 2 Kommentare

In Griechenland gelang es der Polizei, eine vielköpfige Bande rumänischer und bulgarischer Taschendiebe auszuheben, die seit Monaten Fahrgäste der elektrischen Stadtbahn Athen – Piräus bestahlen.

Konkret schritt die Polizei am Donnerstag, dem 27. Mai 2010 zur Festnahme von insgesamt 72 Männern und Frauen aus Rumänien und Bulgarien im Alter von 18 bis 50 Jahren, die seit wenigstens 5 Monaten systematisch in Zügen der elektrischen Bahn Athen – Piräus (ISAP) den Fahrgästen die Geldbörsen stahlen. Ebenfalls festgenommen wurde ein griechischer Komplize der Diebesbande, der als Angestellter eines privaten Sicherheitsdienstes dem für die ISAP tätigen Sicherheits- und Wachpersonal angehört.
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Regierung in Griechenland nimmt Finanzbeamte und Korruption ins Visier

26. Mai 2010 / Aufrufe: 486 Kommentare ausgeschaltet

Das Finanzministerium in Griechenland hat im Kampf um die Erhöhung der Effektivität seiner Ämter und deren Einnahmen 20 Finanzamtsleiter abgelöst und 70 Steuerbeamte versetzt.

Parallel forciert das griechische Finanzministerium die Einleitung von Dienstverfahren und der Untersuchung der Vermögensverhältnisse der Finanzbeamten auf Anzeigen von Bürgern hin. In einer diesbezüglichen Bekanntmachung lautet es, dass „angesichts der gegebenen Notwendigkeit zur Verbesserung der Funktion und Ergebnisse der Einnahmemechanismen und der Wiederherstellung der Transparenz der Finanzämter das Wirtschaftsministerium eine Reihe von Beschlüssen gefasst hat„:
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Diakon in Griechenland wegen illegalen Reliquienhandels verhaftet

24. Mai 2010 / Aktualisiert: 26. Mai 2010 / Aufrufe: 263 Kommentare ausgeschaltet

Ein Diakon der nordgriechischen Kirchenprovinz / Erzdiözese Sidirokastro und ein Schweizer wurden in Griechenland wegen illegalen Reliquienhandels festgenommen.

Die Polizei schritt zur Festnahme des 24-jährigen Diakons der Erzdiözese (griechisch: Mitropolis) Sidirokastro in Nordgriechenland und eines in Deutschland ansässigen 34-jährigen schweizerischen Staatsbürgers, nachdem im Flughafen Thessaloniki bei einer Durchsuchung des Gepäcks des Schweizers ungefähr 200 Gebeinstücke, 3 Totenschädel und ein silberner Reliquienbehälter gefunden worden waren.

Die Untersuchung der beschlagnahmten Gebeine bestätigte, dass diese gut erhalten und mit Myrrhe aromatisiert sind und auf jedem Stück der Name eines Heiligen oder einer Heiligkeit verzeichnet ist.
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Griechenland hat höchste Benzinpreise in ganz Europa

19. Mai 2010 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 1.872 Kommentare ausgeschaltet

Offizielle Angaben der EU bestätigen, dass Griechenland inzwischen die höchsten Benzinpreise in der Gemeinschaft der 27 europäischen Mitgliedstaaten hat.

Nachdem seit Anfang 2010 in Griechenland die Mineralölsteuer bereits zweimal kräftig erhöht wurde, bewegt sich der durchschnittliche Preis für bleifreies Benzin deutlich über 1,50 Euro pro Liter. Außerdem sind je nach Gebiet / Präfektur enorme Preisunterschiede zu verzeichnen: in der Präfektur Magnisia erreichte der Benzinpreis 1,72 Euro pro Liter!

Griechenland hat damit die höchsten Benzinpreise in ganz Europa, gefolgt von Holland, Belgien, Dänemark, Finnland und Deutschland. Die niedrigsten Benzinpreise sind auf Zypern, in Bulgarien und in Rumänien zu finden, wo bleifreies Benzin jeweils etwas über 1 Euro pro Liter kostet. In den übrigen Mitgliedstaaten der EU bewegen sich die durchschnittlichen Benzinpreise unter der Marke von 1,40 Euro pro Liter.
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Generalstreik in Griechenland am 20 Mai 2010 betrifft auch Verkehrsmittel

19. Mai 2010 / Aktualisiert: 20. Mai 2010 / Aufrufe: 816 3 Kommentare

Von dem 24-stündigen Generalstreik am 20. Mai 2010 in Griechenland wird auch das öffentliche Beförderungs- und Verkehrswesen einschließlich der Eisenbahn, jedoch nicht der Flugverkehr betroffen sein.

Nachdem das Personal der Athener U-Bahn bereits bekannt gegeben hatte, dem Aufruf der gewerkschaftlichen Dachorganisationen GSEE und ADEDY zur Teilnahme an dem für Donnerstag, den 24.05.2010 ausgerufenen Generalstreik folgen zu werden, haben für diesen Tag nun auch die Beschäftigten der Athener Vorstadtbahn und der Athener Busbetriebe ILPAP und ETHEL einen 24-stündigen Streik beschlossen. Die Züge der E-Bahnbetriebe von Athen – Piräus (ISAP) werden dagegen am 24. Mai 2010 von 10:00 – 16:00 Uhr fahrplanmäßig verkehren. Die Beschäftigten der Athener Straßenbahn haben bisher noch nicht beschlossen, ob sie sich dem Generalstreik anschließen oder zu einer Arbeitsniederlegung schreiten werden.
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Nach Sparmaßnahmen Bummelstreik in Ministerien in Griechenland

18. Mai 2010 / Aufrufe: 379 Kommentare ausgeschaltet

Wegen der verhängten Sparmaßnahmen zu Lasten der staatlichen Beamten in Griechenland sind in etlichen Ministerien die Beamten in einen permanenten Bummelstreik getreten.

Mehrere Minister der griechischen Regierung bestätigten inzwischen, dass in verschiedenen Ministerien Dutzende von Beamten in Reaktion auf die im Rahmen der allgemeinen Sparmaßnahmen durchgesetzten Kürzungen ihrer Gehälter und Bezüge in den Bummelstreik  getreten sind bzw. „Dienst nach Vorschrift“ machen. Der zuständige Minister Jannis Ragkousis hat in einer diesbezüglichen Erklärung auf die allgemeine Dienstordnung für den öffentlichen Dienst verwiesen und droht mit Disziplinarverfahren.
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Generalstreik wird Griechenland am 20 Mai 2010 lähmen

17. Mai 2010 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.065 Kommentare ausgeschaltet

Der aus Protest gegen die Versicherungs- und Rentenreform in Griechenland angekündigte Generalstreik wird am 20 Mai 2010 den öffentlichen und privaten Sektor lahmlegen.

Angesichts der rigorosen Umbrüche und Leistungsbeschneidungen, welche das neue Versicherungsgesetz zur Reform des Sozialversicherungssystems bzw. insbesondere der gesetzlichen Rentenversicherung vorsieht, haben die gewerkschaftlichen Dachorganisationen GSEE und ADEDY für den 20. Mai 2010 einen panhellenischen Generalstreik ausgerufen. Parallel sind in Athen im Parkbezirk „Pedio tou Areos“ (Marsfeld) um 11:00 Protestkundgebungen der GSEE und ADEDY und ein anschließender Protestmarsch zum Parlament vorgesehen. Die gewerkschaftliche Dachorganisation PAME wird dagegen um 10:00 Uhr eine separate Protestkundgebung auf dem Omonia-Platz abhalten.
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Gythio auf der Peloponnes in Griechenland erstickt im Müll

16. Mai 2010 / Aktualisiert: 26. Juni 2010 / Aufrufe: 2.250 4 Kommentare

In Gythio auf der Halbinsel Peloponnes in Griechenland stinkt es seit Jahren im wahrsten Sinne des Wortes zum Himmel: das beliebte Fremdenverkehrsgebiet erstickt in Abfall und Müll.

Das malerische Hafenstädtchen Gythio auf dem mittleren Südausläufer der griechischen Halbinsel Peloponnes liegt in einem landschaftlich sehr attraktiven Fremdenverkehrsgebiet und stellt ein beliebtes Urlaubsziel zahlreicher einheimischer und ausländischer Touristen dar. Schon allein unter diesem Aspekt sollte es selbstverständlich sein, dass der ordnungsgemäßen Abfallbeseitigung und Abwasserentsorgung höchste Priorität zugemessen wird.

Griechenland verstößt allerdings nach wie vor und auf breiter Basis nachhaltig gegen die einschlägige Verordnungen des Europäischen Parlaments und des Rates über die Verbringung von Abfällen, und abgesehen von der Verhängung hoher Bußgelder hat die EU leider keine Handhabe, die Umsetzung und Einhaltung der Vorschriften zu erzwingen.
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