Griechenlands Impfprogramm flutscht nicht

2. November 2021 / Aufrufe: 352
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Infolge des lahmenden Impfprogramms und des explosiven Anstiegs der Neuinfektionen mit COVID 19 ist in Griechenland mit neuen Maßnahmen zu rechnen.

In Griechenland wird erwartet, dass die Regierung in dem Bestreben, die rapide zunehmenden Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 – die gestern mit fast 5.500 einen neuen schwarzen Rekord verzeichneten – im Zaum zu halten, neue Maßnahmen bekannt gibt.

Informationen zufolge erwägt die Regierung die Erhöhung der obligatorischen Rapid-Tests für nicht geimpfte Beschäftigte und diese somit indirekt zu einer obligatorischen Impfung zu drängen, da die Kosten für die Tests sich verdoppeln werden.

Griechenland reaktiviert epidemiologische Landkarte

Wie Dnews bereits gestern berichtete, führt die griechische Regierung parallel wieder die sogenannte epidemiologische Landkarte und deren Koppelung an Maßnahmen ein. Vor ungefähr einem Monat hatte die Regierung diese Gebietskarte abgeschafft. Mittels des Gesundheitsministers Thanos Plevris war bekannt gegeben worden, dass „die auf der epidemiologischen Karte ‚roten‘ Regionen mit dem Ziel gekennzeichnet werden sollen um die Bürger zu informieren, auf dass sie besonders vorsichtig sind und nicht die Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus einzuhalten vergessen, wie es das Tragen von Masken, die Infektionsmittelnutzung und die Einhaltung der Abstände sind„.

Gestern (01 November 2021) führte die Professorin für pädiatrische Infektiologie an, die auch immer angekündigten Maßnahmen werden lokalen Charakter haben. Folglich werden die „roten“ Gebiete auf der epidemiologischen Karte von Maßnahmen begleitet werden, die in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden.

Öffnungszeiten in der Gastronomie wieder auf dem Tisch

Für alle im „roten Bereich“ befindlichen Gebiete bringt die Regierung die Öffnungszeiten in der Gastronomie aufs Tapet. Auf dem Tisch befinden sich auch der Vorschlag bezüglich einer Einschränkung der Öffnungszeiten für Restaurants, Bars und Vergnügungszentren in den „roten“ Gebieten bis 01:10 Uhr und die häufigeren Tests für die Ungeimpften.

Ein anderes Szenarium, das untersucht wird und Gkikas Magiorkinis enthüllte hatte, ist die Schließung der Vergnügungszentren im Fall eines weiteren Anstiegs der Neuinfektionen. Die Wissenschaftler sind zu der Schlussfolgerung gelangt, dass die Vergnügungszentren ohne Stuhlabstände und mit Stehenden große Superansteckungsherde darstellen. Natürlich waren es die selben, die vor einem Monat in nur Geimpfte einlassenden Stätten die Abstände und die Maßnahmen abschafften.

Schließlich ist in das Visier der Experten auch die Maßnahme der – anfänglich nur in den roten Gebieten – allgemeinen Maskenpflicht in Innenräumen und im Freien gelangt.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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